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Tuesday, 21. October 2014
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IPPNW-Pressemitteilung vom 10.10.2013

Das Geschäft mit der Massenvernichtung

Investitionen deutscher Banken in Atomwaffenhersteller

Die Deutsche Bank ist in Deutschland Nummer Eins bei der Finanzierung von Atomwaffenherstellern.10.10.2013 

Die Deutsche Bank ist in Deutschland Nummer Eins bei der Finanzierung von Atomwaffenherstellern. Das geht aus der heute veröffentlichten Studie „Don´t Bank On The Bomb“ der Anti-Atomwaffenkampagne ICAN und IKV pax christi hervor. Die Studie nennt insgesamt 298 Finanzdienstleister aus 30 Ländern, die in Unternehmen investieren, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme entwickeln, produzieren oder warten. Dazu gehören u.a. Raketen, Bomber und U-Boote. Weltweit investieren Finanzinstitute in einer Größenordnung von 235 Mrd. Euro ($314 Mrd.) in 27 Hersteller dieser nuklearen Massenvernichtungstechnik.

lesen ...[Deutsche Zusammenfassung der Studie "D´ont Bank On The Bomb"]  [Vollständige Studie (2,9 MB)]

Willst Du ein Teil der Lösung sein?

Zivilgesellschaftliches Forum in Oslo, 2./3. März 2013

09.01.2013 

Im März 2013 wird die norwegische Regierung Gastgeberin einer internationalen Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen sein. Mit dieser Konferenz signalisieren Regierungen deutlich, dass sie endlich bereit sind, ihre Köpfe aus dem Sand zu ziehen und ihre Augen für die katastrophalen und allzu realen humanitären Auswirkungen von Atomwaffen zu öffnen. Um zu demonstrieren, dass es möglich und notwendig ist, dies zu lösen und so schnell wie möglich ein Atomwaffenverbot zu verhängen, haben wir vom 2.-3. März 2013 Hunderte von Menschen von allen Enden der Welt zum ICAN Civil Society Forum eingeladen. Wir freuen uns auf inspirierende Reden, informative Workshops, lebhafte Diskussionen und natürlich eine Menge Spaß.

[Mehr Infos]  [Einladung als PDF herunterladen]

Internationaler Aktionstag für die Abschaffung von Atomwaffen. Mach mit!

25. Juni 2011

08.06.2011 

Die „offiziellen“ Atomwaffenstaaten (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China) treffen sich am 29. und 30. Juni in Paris. Wie im letzten Jahr ruft die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, ICAN, zu einem globalen Aktionstag auf, und zwar im Vorfeld dieses Treffens. So soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass immer noch keine Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen aufgenommen wurden. Wir wollen auch in Deutschland zum Aktionstag beitragen und schlagen folgende Aktion vor: „Million Pleas“: Die wahrscheinlich längste Videokette der Welt.

[Mehr Infos zum Aktionstag]

IPPNW begrüßt die Ratifizierung des Neuen START-Abkommens

Brief der internationalen IPPNW-Präsidenten

31.01.2011 

Mit einem Schreiben an die Präsidenten der USA und Russlands würdigen die Präsidenten der IPPNW die erfolgreiche Ratifizierung des neuen Abkommens zur Reduzierung der strategischen Waffen (START). IPPNW beglückwünscht sie zu diesem langerwarteten Abschluss, dankt Ihnen für die Führungsstärke, die sie angesichts der politischen Opposition gegen diese Ratifizierung gezeigt haben, und ruft sie dringend dazu auf, unverzüglich auf diesem Erfolg aufzubauen.

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"Million Pleas"-Aktion

Ein Million Mal "Bitte"

Die weltlängste Videokette ist in der Mache. Dafür brauchen wir Eure Hilfe. Eine Gruppe von Schulkindern in japanischen Hiroshima hat mit dem Video vor kurzem begonnen. Das Video ist an die 9 Staaten adressiert, die immer noch im Besitz von nuklearen Waffen sind. Wir bitten die Menschen überall auf der Welt auf der Website million.pleas.com ein 2 Sekunden Video von sich selbst zu zeigen, wobei sie das Wort “please (bitte)” formulieren.

lesen ...[Millionpleas Webseite]

Friedensbewegung kritisiert Auftritt der Bundesregierung in New York

Atomwaffenkonvention mit keinem Wort erwähnt

Unterschriftenübergabe an Libran Cabactulan05.05.2010 

Die Anti-Atomwaffenbewegung ist enttäuscht von der Rede des Staatsministers im Auswärtigen Amt Werner Hoyer. Sie widerspricht seiner eigenen in der UN-Rede formulierten Zielsetzung. "Wir haben viel Zeit verloren, jetzt brauchen wir eine neue Dekade der Abrüstung", hatte er erklärt. Mit keinem Wort erwähnte Hoyer die Atomwaffenkonvention. Er fällt damit hinter den interfraktionellen Beschluss des deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen und die Rede des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon auf der großen NGO-Konferenz vom Wochenende zurück.

lesen ...[Täglich aktualisierter Blog von der NPT-Konferenz]

Die Welt ist überrüstet, Frieden ist unterfinanziert

Ban Ki-Moon auf überfüllter Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York

02.05.2010 

„Die Welt ist überrüstet und Frieden ist unterfinanziert“, so der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf der mit über 1.000 TeilnehmerInnen überfüllten Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York. Diese Veranstaltung war die größte internationale Konferenz für eine Welt ohne Atomwaffen im Vorfeld einer Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (NPT-Konferenz).

lesen ...[Rede auf Video]  [Bilder von Anti-Atomwaffen-Demo in New York]

IPPNW-Pressemitteilung 28.4.2010

65 Jahre Atombombe: Zeit für eine Zwangspensionierung

Deutsche IPPNW-Ärzte auf Atomwaffensperrvertrags-Konferenz in New York

28.04.2010 

Mehr als 30 Außenminister, darunter Außenminister Guido Westerwelle, werden sich kommenden Montag in New York zum Beginn der einmonatigen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags treffen. Unter den etwa 1.500 Repräsentanten der Zivilgesellschaft aus aller Welt ist auch eine Gruppe von IPPNW-Ärzten und Medizinstudierenden für die Konferenz akkreditiert. Sie werden am 2. Mai mit Tausenden Menschen auf den Strassen von New York demonstrieren, um vor Beginn der Überprüfungskonferenz die Regierungen dazu aufzurufen, sich für eine globale Ächtung von Atomwaffen einzusetzen.

lesen ...[Kampagne "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen"]  [ICAN-Kampagne]

IPPNW-Pressemitteilung vom 14.4.2010

Unser Rezept gegen Atomterrorismus: der Atomausstieg

Ärzte kritisieren Ergebnisse des Atomgipfels in Washington

Rezept für den Frieden: Erneuerbare Energien14.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den vermeintlichen Erfolg des Atomgipfels in Washington. „Die zivile Nutzung der Atomenergie blockiert jegliche atomare Abrüstung. Jedes neue Atomkraftwerk erhöht die Menge an nuklearem Material, das abgebaut, weiterverarbeitet, gehandelt, transportiert und gelagert wird. Auf jeder Stufe besteht die Gefahr, dass Material für eine schmutzige Bombe abgezweigt wird. Einen wirklichen Schutz bietet nur der schnellstmögliche Ausstieg aus der Atomenergie,“ sagt Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 6.4.2010

IPPNW fordert Abzug aller US-Atomwaffen aus Europa und Verhandlungen über Atomwaffenkonvention

Obama setzt positive Zeichen für die NPT-Konferenz

06.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die von US-Präsident Obama in der New York Times angekündigten Eckdaten für eine „Nuclear Posture Review“. Dabei handelt es sich um das zentrale militärische Strategiedokument der US-Regierung zur Rechtfertigung ihrer Atomwaffen.

lesen ...[Auszüge aus dem Obama-Interview]  [Infos zur Atomwaffenkonvention]

IPPNW-Pressemitteilung vom 27.3.2010

Jahrelange Blockade überwunden – Zeit für eine Revision der US-Militärstrategie

"Neuer Start" für die Abrüstung

27.03.2010 

Die IPPNW begrüßt den erfolgreichen – wenn auch reichlich verspäteten – Abschluss des neuen START-Vertrages zwischen Russland und den USA als einen wichtigen ersten Schritt. „Mit diesem Abkommen haben die Präsidenten Obama und Medwedew die jahrelange Blockade überwunden.  Die Vision einer friedlichen Welt ohne Atomwaffen kann nur gelingen auf der Grundlage von gegenseitigem Vertrauen, Abrüstung und internationaler Zusammenarbeit. Dieser Weg muss jetzt fortgeführt werden“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claussen.

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IPPNW-Pressekonferenz vom 19.3.2010

Alternativer Friedensnobelpreisträger fordert Atomwaffenkonvention

Nein zu Atomwaffen in der neuen NATO-Strategie

19.03.2010 

Die Bundesregierung muss ihre Abrüstungsinitiativen verstärken, um die Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages im Mai in New York zum Erfolg zu führen. Das haben heute in Berlin die Ärzteorganisation IPPNW und der alternative Friedensnobelpreisträger Alyn Ware gefordert. „Wir begrüßen, dass Außenminister Guido Westerwelle sich für den Abzug der verbliebenen US-Atomwaffen aus Deutschland einsetzt. Beim NATO-Gipfel in Talinn Mitte April muss er nun auch die nukleare Abschreckungsdoktrin in Frage stellen“, erklärte die Abrüstungsexpertin der IPPNW, Xanthe Hall.

lesen ...[Zur Pressemappe mit den Statements]

Now We Can - Nun können wir loslegen

Eine globale Agenda für die Kampagne zur Abschaffung aller Atomwaffen

12.03.2010 

Die Chancen, Atomwaffen ein für allemal aus der Welt zu schaffen, standen schon lange nicht mehr so gut wie heute. Doch wie lange dieses Zeitfenster anhält, ist schwer vorauszusagen – handeln wir jetzt, damit nukleare Abrüstung endlich Wirklichkeit wird!

[Das globale Agenda: Februar bis Juni 2010 herunterladen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 12. März 2010

Deutschland soll Atomwaffenkonvention fordern

Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag

12.03.2010 

VertreterInnen der "Middle Powers Initiative" (MPI), ein Zusammenschluss von acht internationalen Nichtregierungs-Organisationen, haben gestern in Seoul sogenannte "Mittelmacht"-Staaten aufgerufen, sich bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags im Mai in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einzusetzen. Dazu erklärt Xanthe Hall, IPPNW-Abrüstungsexpertin und Vorstandsmitglied in der MPI: "Wir fordern die Bundesregierung auf, einen mutigen Schritt in Richtung atomwaffenfreie Welt zu gehen und die Konvention zu unterstützen. Guido Westerwelle darf es nicht bei seiner Forderung nach einem atomwaffenfreien Deutschland belassen. Er muss an einer atomwaffenfreien Welt mitarbeiten."

lesen ...[Weitere Informationen zu MPI]  [Mehr zur Atomwaffenkonvention]

IPPNW-Presseinformation vom 5.3.2010

Höchste Zeit für die Abschaffung aller Atomwaffen

40 Jahre Atomwaffensperrvertrag

05.03.2010 

Heute vor 40 Jahren trat der Nukleare Nichtverbreitungsvertrag (NVV - englisch: Non-Proliferation Treaty, NPT) in Kraft. Der Vertrag, der von 189 Staaten unterzeichnet wurde, verbietet die Weitergabe bzw. das Erwerben von Atomwaffen. "40 Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages ist die Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen größer geworden und das Abrüstungsversprechen bleibt weitgehend unerfüllt", kritisiert die Atomwaffenexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Immer noch existieren weltweit 23.000 Atomwaffen. Die Gefahr eines unbeabsichtigten Atomkriegs durch Fehlalarm bleibt real, weil tausende Atomwaffen immer noch in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden.

lesen ...[ICAN-Kampagne]  [Weitere Informationen zum NPT-Vertrag]  [Kongress "Friedenskultur 2010"]

Aus PNND Update 26

Den Impuls für eine Nuklearwaffenkonvention nutzen

10.12.2009 

Am 7. Dezember 2009 gratulierten Mitglieder der Gruppe "Kanadier für eine Atomwaffenkonvention" U.S.-Präsident Obama in einem Brief zur Verleihung des Friedensnobelpreises. Sie riefen Obama dazu auf, seine Vision einer atomwaffenfreien Welt umzusetzen, in dem er die Verhandlungen zu einer Atomwaffenkonvention führe.

[Artikel lesen]

Aus PNND Update 26

Der 5-Punkte Plan von Ban Ki-Moon

10.12.2009 

Am 8. Dezember 2009 fand unter der Schirmherrschaft von Jorge Urbina, UN Botschafter Costa Ricas, eine Veranstaltung für die Botschafter der Vereinten Nationen statt. Thema war die Umsetzung des 5-Punkte Plans von UN Generalsekretär Ban Ki.-moon.

[Artikel lesen]

Kommentar von Xanthe Hall

Was beinhaltet die von den USA eingebrachte Resolution?

Gipfel im UN-Sicherheitsrat zur Abrüstung, 24. September 2009

25.09.2009 

Es war die erste Sitzung des UN-Sicherheitsrats mit Beteiligung von Staatschefs, die nur dem Thema Abrüstung und nukleare Nichtverbreitung gewidmet war. Am Tag zuvor hatte US-Präsident Obama bei der Eröffnung der Generaldebatte in der UN-Vollversammlung eine Rede gehalten, in der er das Thema Abrüstung in einen größeren Zusammenhang eingebettet und angekündigt hatte, die USA wolle die internationale Zusammenarbeit mehr fördern, um den großen Herausforderungen zu begegnen.

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IPPNW-Presseinfo 25.9.2009

Globale Friedensbewegung fordert die Abschaffung aller Atomwaffen

US-Resolution im Sicherheitsrat stärkt den Atomwaffensperrvertrag

25.09.2009 

150 Friedens- und Abrüstungsorganisationen – darunter die IPPNW - haben anlässlich der historischen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Abrüstung in einem Brief einen sofortigen Plan für die Abschaffung aller Atomwaffen gefordert. Die Situation erfordere dringliches Handeln. Die Organisationen verweisen auf die katastrophalen Auswirkungen eines regionalen Atomkrieges auf das weltweite Klima sowie auf die ca. 2.500 Atomwaffen in den USA und Russland, die noch immer in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden. Sie wollen innerhalb eines Jahres einen Plan, wie eine atomwaffenfreie Welt zu erreichen sei.

lesen ...[Schreiben an den UN-Sicherheitsrat]  [Brief der internationalen IPPNW]  [Infos zur B61-Bombe]

23.09.2009  IPPNW fordert Obama auf, Abrüstungsziele umzusetzen

IPPNW-Presseinfo vom 23.9.2009

IPPNW fordert Obama auf, Abrüstungsziele umzusetzen

Ringen um die Abrüstung

23.09.2009 

Die internationalen Präsidenten der Ärzteorganisation IPPNW haben im Vorfeld der morgigen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Abrüstung an Barack Obama appelliert, sich für eine Konvention zur Abschaffung aller Atomwaffen einzusetzen. „Wir begrüßen die Schritte, die Sie auf dem Weg zu einer Reduktion der weltweiten atomaren Gefahren bereits gegangen sind, und drängen Sie, vom Sicherheitsrat einen umfassenden, fortschreitenden Plan für die globale Abschaffung der Atomwaffen in allen UN-Mitgliedsstaaten zu fordern“, heißt es in dem Brief an den US-Präsidenten.

lesen ...[Brief der Internationalen IPPNW ]  [PNND-Schreiben]  [Weitere Infos zu B61-Bomben]

Die Atomwaffenkonvention

Der Weg von der Vision zur Realität

15.07.2009 

Der Atomwaffensperrvertrag (Non-Proliferation Treaty NPT) ist an einen Wendepunkt gelangt: Entweder muss die in Artikel VI festgelegte Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung erfüllt werden, oder der Vertrag steht als Ganzes auf dem Spiel. Dass eine Verpflichtung zu abschließenden Verhandlungen über die atomare Abrüstung besteht, hat der Internationale Gerichtshof 1996 bestätigt. Und auch die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat wiederholt zur Erfüllung dieser Pflicht aufgerufen – nun hat Ban Ki Moon den Entwurf für eine Atomwaffenkonvention (Nuclear Weapons Convention NWC) als Ausgangspunkt für Verhandlungen vorgeschlagen.

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Gipfeltreffen in Moskau

Erklärung der internationalen IPPNW

09.07.2009 

Kurz vor dem historischen ersten Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Dimitri Medvedev im März 2009 hatten die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges beiden Staatsoberhäuptern einen Brief geschickt. Darin hatten über 300 der weltbesten Mediziner einen Appell für eine atomwaffenfreie Welt unterschrieben.

lesen ...[Erklärung im englischen Wortlaut]

Das EU-Parlament empfiehlt die komplette atomare Abrüstung bis 2020

Ana Gomes, MdEP24.04.2009 

Am 24. April 2009 hat das europäische Parlament in Straßburg mit einer Mehrheit von 177 zu 130 Stimmen einen Verfassungsentwurf beschlossen, der einen Modellentwurf für eine Atomwaffenkonvention und das „Hiroshima-Nagasaki Protocol“ als ein Mittel vorsieht, um bis 2020 eine atomwaffenfreie Welt zu schaffen.

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IPPNW-Presseinfo 6.4.2009

IPPNW begrüßt Obamas Vision einer Welt ohne Atomwaffen

Rede des US-Präsidenten Obama in Prag

06.04.2009 

Die IPPNW begrüßt Barack Obamas Vision einer Welt ohne Atomwaffen, wie sie 300 führende Mediziner jüngst in einem IPPNW-Appell an die Präsidenten von Amerika und Russland gefordert hatten. "Als erster Schritt müssen die US-Atomwaffen aus Europa abgezogen werden", erklärt die IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall, "im Gegenzug könnte Russland beginnen, sein Kurzstrecken-Arsenal abzurüsten". Die Ärzteorganisation appelliert zudem erneut an Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier, die Gunst der Stunde zu nutzen, und von Barack Obama den Abzug der 20 US-Atombomben aus Deutschland zu fordern.

lesen ...[Weitere Infos zur ICAN-Kampagne]  [Link zur Atomwaffenkonvention]  [IPPNW-Ärzteappell]

IPPNW-Presseinfo vom 23.3.2009

300 führende MedizinerInnen für die Abschaffung von Atomwaffen

IPPNW veröffentlicht medizinischen Appell an Obama und Medvedev

23.03.2009 

Mehr als 300 weltweit führende ÄrztInnen haben den russischen Präsidenten Medvedev und den US Präsidenten Obama in einem medizinischen Appell aufgefordert "das atomare Zeitalter endgültig zu beenden." Den Brief haben Dekane, Leiter medizinischer Abteilungen, Nobelpreisträger, Gesundheitsminister und Redakteure von medizinischen Fachzeitungen aus 38 Ländern unterzeichnet. Er wird den Präsidenten heute in Washington und Moskau von der US-amerikanischen Schwestersektion, den Physicians for Social Responsibility, sowie einer russischen IPPNW-Delegation von Ärzten gegen Atomkrieg übergeben.

lesen ...[Appell und vollständige Liste der UnterzeichnerInnen]  [Deutsche Fassung mit UnterzeichnerInnen]

Neue Notwendigkeiten und Öffnungen für eine atomwaffenfreie Welt

Article VI Forum in Berlin

23.03.2009 

Das Article VI Forum in Berlin am 29. und 30. Januar 2009 war das sechste in einer Reihe seit dem Scheitern der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages im Jahr 2005. Zweck der Foren ist es, RegierungsvertreterInnen – meistens Abrüstungsbotschafter, manchmal Abgeordnete oder Minister – mit ExpertInnen und NGOs zusammen zu bringen und informell über die rechtlichen, technischen und politischen Vorbedingungen einer atomwaffenfreien Welt zu diskutieren.

lesen ...[Neue Impulse für eine atomwaffenfreie Welt]  [Dokumente, Fotos und Präsentationen vom Article VI Forum]

Auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt

Veranstaltung von IPPNW, FES, PNND und MPI

Jan Lodal28.01.2009 

Die atomwaffenfreie Welt ist längst mehr als eine ferne Vision aus den alten Tagen der Friedensbewegung. Das zeigt sich einmal mehr auf der gut besuchten Veranstaltung von IPPNW, Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Parlamentarischen Netzwerk für nukleare Abruestung und Nichtverbreitung (PNND) und der internationalen Nichtregierungsorganisation Middle Powers Initiative (MPI) in der Berliner Jerusalemkirche. Die Veranstaltung bildete  den  Auftakt des MPI-"Artikel VI-Forums" zur nuklearen Abrüstung, das in Berlin berät, wie eine erfolgreiche Vorbereitung der nächsten Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag wirksam unterstützt werden kann.

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IPPNWforum/115/09

Eine Welt ohne Atomwaffen

Wachsender Konsens, aber noch kein Zeitplan

Die IPPNW-Kampagne ICAN wird im April gerade mal zwei Jahre alt, aber ihre Erfolgschancen sind seit dem Start gewaltig gestiegen. Nicht nur, dass sich viele Menschen Abrüstungsschritte durch den neuen US-Präsidenten Barack Obama erhoffen. Auch haben die sogenannten „vier apokalyptischen Reiter“, Kissinger, Nunn, Schultz und Perry mit ihren Meinungsartikeln 2007 und 2008 die Idee von einer atomwaffenfreien Welt überraschend salonfähig gemacht (wir berichteten im Forum 110). Seitdem gibt es viele neue Initiativen, die sich für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen – und zwar auf höchster Ebene. Eine neue politische Mode oder eine tatsächliche politische Wende? Das Jahr 2009 wird uns zeigen, ob dies alles nur leere Versprechungen sind.

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IPPNW-Presseinfo vom 9.1.2009

IPPNW begrüßt Erklärung der vier Staatsmänner in der FAZ

Raketenabwehr stoppen und US-Atomwaffen abziehen

09.01.2009 

Die IPPNW begrüßt die heutige Erklärung der vier Staatsmänner Egon Bahr, Hans-Dietrich Genscher, Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die IPPNW ist der Meinung, dass eine weitere Abrüstung erst möglich wird, wenn die USA positive Signale an Russland senden. Dazu gehören vor allem der Abzug der letzten US-Atomwaffen aus Europa und ein Stop der Stationierung der Raketenabwehr in Europa.

lesen ...[Email-Kampagne an Barack Obama]  [Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei"]  [ICAN-Kampagne]

IPPNW-Presseinfo 9.12.2008

IPPNW fordert Regierungen auf, über eine nukleare Atomwaffenkonvention zu verhandeln

Global Zero – Historische Chance für eine Welt ohne Atomwaffen

09.12.2008 

Die IPPNW fordert in ihrer Kampagne I CAN „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ eine nukleare Atomwaffenkonvention – einen Vertrag über das Verbot und die Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen. Die Ärzteorganisation sieht angesichts des Vorstoßes der vier ehemaligen Staatsmänner Henry Kissinger, George Shultz, William Perry und Sam Nunn, den Abrüstungs-Ankündigungen des zukünftigen US-Präsidenten Barack Obama und dem gestrigen Vorstoß von Nicolas Sarkozy zur weltweiten atomaren Abrüstung ein historisches Zeitfenster für eine solche nukleare Atomwaffenkonvention.

lesen ...[ICAN-Kampagne]  [Atomwaffenkonvention]

IPPNW-Presseinfo vom 31.10.2008

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon unterstützt Atomwaffenkonvention

IPPNW-Arzt wird internationale Abrüstungskommission beraten

31.10.2008 

Die Idee einer "Atomwaffenkonvention" als Wegbereiter für eine atomwaffenfreie Zukunft hat weitere prominente Unterstützung erhalten: Letzte Woche sprach sich UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon für eine Atomwaffenkonvention aus. In seiner Rede bei einer Veranstaltung des "East-West-Institute" am 24. Oktober beschrieb er fünf Schritten zur Abrüstung. U. a. forderte Ki-Moon die Unterzeichnerstaaten des Atomwaffensperrvertrages (insbesondere die Atomwaffenstaaten) auf, ihre Vertragsverpflichtungen zu erfüllen und Verhandlungen mit dem Ziel der nuklearen Abrüstung aufzunehmen.

lesen ...[Auszüge aus der Rede von Ban Ki-Moon]

ICAN-Minifaltblatt auf deutsch abrufbar

Das Minifaltblatt zur internationalen Kampagne für die Abschaffung aller Atomwaffen ist jetzt ins Deutsche übersetzt worden und liegt zur Bestellung in der IPPNW-Geschäftsstelle bereit. Das 12-seitige Faltblatt im Kleinformat (Visitenkartengröße) enthält Basisinformationen für Menschen, die noch nicht mit dem Atomwaffenthema in Berührung gekommen sind. Wieviel Atomwaffen und wo sie gelagert sind, was man gegen diese Atomwaffen tun kann, etc. wird bunt und kompakt präsentiert. Preis: 100 St. 4,50 Euro; 1000 St. 42 Euro.

[Minifaltblatt bestellen]

Vorstoß des Premierministers für den Bann atomarer Waffen

10.06.08 Der australische Premierminister Kevin Rudd hat Pläne für eine internationale Kommission für Nukleare Nicht-Verbreitung und Abrüstung, deren Vize-Präsident der ehemalige Außenminister Gareth Evans werden soll, verlauten lassen.

[Der gesamte Artikel bei atomwaffenfrei.de]  [Brief der IPPNW an Rudd]

Rufe nach einer Atomwaffenkonvention aus dem Atomschutzbunker

Israel will reden im Planspiel

06.05.2008 Parallel zu Verhandlungen zum Atomwaffensperrvertrag bei der UNO in Genf verhandelten internationale SchülerInnen und StudentInnen letzte Woche in einer Simulation einen Vertrag zur weltweiten nuklearen Abrüstung. Über 80 junge Menschen lebten während der Vorbereitung auf die Simulation in einem Atomwaffenbunker. Gleichzeitig organisierten sie Workshops, kreative Aktionen und eine Jugendrede, in der sie die offizielle Konferenz bei der UNO zu einem Paradigmenwechsel in der Sicherheitspolitik und zu nuklearer Abrüstung aufforderten.

lesen ...[Die Website des BANg Jugendnetzwerk, inkl. Genf-Seite mit Fotogalerie]

My Cup of Tea - Nuclear Weapon Free

My Cup of Tea

01.05.2008 Anfang der Woche hat in Genf das zweite Vorbereitungstreffen für die nächste Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (Non-Proliferation-Treaty = NPT) im Jahr 2010 begonnen, und am Feiertag ist erst einmal Pause bei den Vereinten Nationen. Nicht so in der Rue du Mont-Blanc im Stadtzentrum: Schon am frühen Morgen trudeln aus den verschiedensten Richtungen IPPNW-Studierende aus Deutschland, Schweden und  der Schweiz ein.

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Jeder kann einen Beitrag leisten

Mediziner warnt vor Atomwaffen

19.01.2008 

In seinem Vortrag im Fachbereich Medizin klärte der Australier Dr. Bill Williams von ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) über die Gefahren auf und warb für ein Engagement im globalen Netzwerk für die Abrüstung. Es sei naiv, anzunehmen, dass Atomwaffen uns schützen können, so Williams. Denn ihr Einsatz, ob zu Verteidigungs- oder Angriffszwecken, ziehe Folgen nach sich, die ein Leben auf der Erde nicht mehr zuließen.

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"Kalte Krieger" plädieren erneut für atomwaffenfreie Welt

Artikel im Wall St. Journal

Shultz, Kissinger und Nunn15.01.2008 

Henry Kissinger, William Perry, Sam Nunn und George Shultz haben am 15. Januar 2008 erneut im Wall St. Journal einen Meinungsartikel veröffentlicht, in dem sie für eine atomwaffenfreie Welt plädieren. Aufbauend auf dem Artikel von Januar 2007 nennt die Gruppe zusätzlich namhafte Persönlichkeiten in der US-amerikanischen politischen Klasse, die diese Vision mit ihnen teilen.

lesen ...[Wall St Journal OP-Ed auf deutsch]

Große Mehrheit für vollständige Abrüstung

Umfrage in den USA und Russland

Besucher in einer Atomwaffenausstellung der Air Force Station in Kirtland, New Mexico, USA21.11.2007 

Eine internationale Umfrage von WorldPublicOpinion.org ergab, dass die BürgerInnen der USA und Russlands in Fragen der Atomwaffenpolitik mehr Abrüstung wünschen. Laut einer Umfrage, die am 9. November veröffentlicht wurde, sprechen sich die Bevölkerungen der USA und Russlands eindeutig (73 bzw. 63%) für eine vollständige atomare Abrüstung unter internationaler Kontrolle aus.

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Einsatzbereitschaft von Atomwaffen senken

UN-Resolution ist durch die erste Runde

02.11.2007 

Die Generalversammlung des UN-Abrüstungskomitees bestätigte am Donnerstag den 1. November 2007 eine von verschiedenen Nationen eingebrachte Resolution, die fordert, den Status der höchsten Alarmbereitschaft bei Atomwaffen weltweit zurückzusetzen. Gegen die Resolution stimmten nur die drei Atommächte Frankreich, Großbritannien und die USA. China enthielt sich wie 33 weitere Staaten. Russland nahm erst gar nicht an der Abstimmung teil.

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Ich kann mir eine atomwaffenfreie Zukunft vorstellen

I CAN - für die Abschaffung aller Atomwaffen

30.04.2007 

Die IPPNW hat eine große internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) gestartet. Der Start fand während der Staatenkonferenz zum Nichtverbreitungsvertrages (NVV) in Wien statt. Die zentrale Forderung der Kampagne: Die umgehende Verhandlung einer Nuklearwaffenkonvention, die es verbietet Nuklearwaffen zu entwickeln, zu testen, zu transportieren, zu lagern oder anzuwenden. 

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Fünf vor zwölf

Weltuntergangsuhr:

17.01.2007 

Die US-Zeitschrift “Bulletin of Atomic Scientists” hat entschieden, dass wir zwei Minuten näher an das Ende der Welt heran gerückt sind. Die Weltuntergangsuhr (Doomsday Clock) zeigt ab jetzt fünf Minuten vor zwölf. Diese Entscheidung spiegelt das weltweite Versagen wider, Lösungen für die zwei schlimmsten globalen Bedrohungen – Atomwaffen und den Klimawandel – zu finden.

lesen ...[A-Z Weltuntergangsuhr]

Wall Street Journal Meinungsartikel

Eine atomwaffenfreie Welt

Von Kissinger, Schultz, Perry und Nunn

Henry Kissinger11.01.2007 

Erschienen auf Initiative der IPPNW in der Frankfurter Rundschau unter dem Titel “Am Abgrund einer neuen nuklearen Bedrohung” beinhaltet diese Erklärung eine bedeutende Änderung der Position dieser “Kalten Krieger”. Auch wenn die IPPNW wesentliche Teile der Argumentation nicht teilt, ist die Abschaffung aller Atomwaffen ein gemeinsames Ziel geworden. Die Erklärung könnte einen ersten und wichtigen Schritt zur Bewusstseinsänderung bei den ehemaligen Befürwortern der Atomwaffen bedeuten.

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