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Freitag, 3. Februar 2012

IPPNW-Pressemitteilung vom 8.4.2011

Nicht-Krebserkrankungen und genetische Schäden nehmen erschreckende Ausmaße an

Studie zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl

08.04.2011 

Von der Tschernobylkatastrophe vor 25 Jahren sind über 600 Millionen Menschen in ganz Europa gesundheitlich betroffen. Das geht aus einer aktualisierten Studie der IPPNW Deutschland und der Gesellschaft für Strahlenschutz zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl hervor. Die Autoren werteten wissenschaftliche Untersuchungen aus der ganzen Welt aus.

 

lesen ...[Studie "Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl"]

Aus IPPNWforum 125

Ein zweites Tschernobyl rückt näher

Alexej Jablokow07.03.2011 

Alexej Jablokow steht uns Frage und Antwort zu Tschernobyl. Jablokow ist promovierter Biologe und der unangefochtene Nestor der russischen Umweltbewegung. Allein für Europa erchnet er mit 90.000 Krebsfällen durch Tschernobyl. Neben den besonders auffälligen Schilddrüsen-Krebsfällen waren es viele Leukämien, viele Fälle von Brustkrebs, vielfache Hirntumore bei Kindern. Beim Schilddrüsenkrebs waren zunächst nur Kinder betroffen, weil deren Schilddrüse besonders aufnahmebereit für radioaktives Jod ist.

[Interview mit Jablokow lesen]

Certificate no. 000358

Ausstellung beim IPPNW-Kongress "25 Jahre Tschernobyl"

Foto: Robert Knoth10.03.2011 

Auf behutsame Weise zeigen Robert Knoths Schwarz-Weiß-Fotografien Menschen, deren Körper durch Strahlung entstellt wurden. Ein eindrucksvoller Dokument der nuklearen Verwüstung in Kasachstan, in der Ukraine, in Weißrussland, Sibirien und dem Uralgebirge. Die Ausstellungseröffnung ist am 8. April 2011 um 19 Uhr in der Urania, Berlin.

[Ausstellungsbilder anschauen]

Aus IPPNW-Forum 117/118

Eine verhängnisvolle Verbindung: Die WHO und die IAEO

50 Jahre Verharmlosung von Gesundheitsgefahren der Atomenergie

01.07.2009 

Ein 50 Jahre altes Abkommen mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) hindert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an einer uneingeschränkten Berichterstattung über Gesundheitsrisiken von Strahlung.

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Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl - 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe

IPPNW-Studie

06.04.2006 

Die Katastrophe von Tschernobyl hat die Welt verändert. Millionen Menschen wurden über Nacht zu Opfern. Eine von der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz am 6. April 2006 veröffentlichte Studie belegt das katastrophale Ausmaß des Reaktorunfalls in Tschernobyl vor 20 Jahren. Die Metaanalyse mit dem Titel "Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl - 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe" stützt sich auf zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, Einschätzungen von Fachleuten und offizielle Angaben von Behörden.

lesen ...[Langfassung der Studie als pdf-Datei]  [Kurzfassung]

[06.04.2006]  Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl - 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe

IPPNW-Presseinfo vom 5.9.2005

Vertrag zwischen IAEO und WHO aufheben!

IPPNW fordert unabhängige Forschung

05.09.2005 

Anlässlich der Konferenz des "Tschernobyl-Forums" vom 6.-7. September 2005 in Wien über die Folgen des Reaktor-Gaus für Umwelt und Gesundheit fordert die IPPNW, den Vertrag zwischen WHO und IAEO vom 28. Mai 1959 unverzüglich aufzuheben. Darin wird den Atomprogrammförderern und Physikern der IAEO, die Kontrolle über die Forschungsprogramme, -ergebnisse und -publikationen der Ärzte der WHO über die gesundheitlichen Folgen der zivilen Nutzung der Atomenergie und deren Unfälle vertraglich zugesichert. „Die Weltöffentlichkeit wird nicht etwa vor den Gefahren und Risiken der Atomenergie geschützt, sondern vor der Wahrheit über diese Risiken!”, kritisiert die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

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Broschüre zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl

20 Jahre Tschernobyl

06.03.2006 

Zum 20. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl gibt die IPPNW eine neue Broschüre heraus. Auf 24 Seiten werden die Folgen des Unglücks für die Menschen in der Region mit Photos, Reportagen und Fakten anschaulich dargestellt. Thema ist zudem die Rolle der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) bei der Verharmlosung des Unglücks. Die Publikation kostet 5 Euro und kann in der Geschäftsstelle bestellt werden.

[Tschernobyl-Broschüre als pdf-Datei]

Die IAEO will einen Konsens zu den Tschernobylfolgen

Hintergrundartikel von Dr. Claußen

05.09.2005 

Die IAEO (Internationale Atomenergieorganisation) lädt vom 6. bis 7. September 2005 nach Wien ein, um unter den UN-Organisationen einen Konsens über die gesundheitlichen Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl herzustellen. Neben der IAEO werden UN-Unterorganisationen wie die FAO, UNDP, UNEP, UN-OCHA, UNSCEAR, WHO und die Weltbank teilnehmen, sowie Regierungsvertreter von Weißrussland, Russland und der Ukraine, den Ländern, die 2003 das Tschernobyl-Forum gegründet haben. Ziel ist, "maßgebliche Konsensus-Erklärungen" bezüglich der Umwelt- und Gesundheitsfolgen im Vorfeld des zwanzigsten Tschernobyl-Jahrestags zu formulieren.

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Powerpoint-Vortrag zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl

Zeitbombe Atomenergie

06.03.2006 

Protest- und Gedenkveranstaltungen, Tagungen, Kongresse, Vortragsabende. Anlässlich des 20. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl werden in vielen Orten Menschen zu diesem Thema berichten, miteinander  diskutieren und beratschlagen, wie gegen das Vergessen und gegen Atomenergie vorzugehen sein könnte. Die IPPNW-Geschäfststelle bietet für diese Zwecke einen Vortrag an, der als Einführung und Grundlage dienen soll. Der ppt-Vortrag und das dazugehörige Manuskript können heruntergeladen oder in der Geschäftsstelle als CD-Rom oder als Folienvortrag bestellt werden.

[Folien zum Vortrag]  [Vortragsmanuskript lang]  [Vortragsmanuskript kurz]

Knebelvertrag mit der WHO

Die Informationspolitik der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)

(IPPNW September 2001) Für die Internationale Atomenergiebehörde IAEA gibt es keine Todesopfer und Erkrankungen, die auf die Strahlenbelastung von Tschernobyl zurückzuführen wären. Die IAEA hat satzungsgemäß die Aufgabe, die Atomenergie zu fördern. Ein Vertrag mit der Weltgesundheitsorganisation WHO hindert diese an einer unabhängigen Erforschung und an der Aufklärung der Öffentlichkeit über die Folgen von Tschernobyl.

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Aus IPPNW-Forum 99/100

Die Lüge von Tschernobyl - auf der Waage

Auszug aus der Rede von Alla Jaroshinskaya

10.07.2006 

Jeder hat seine eigenen Gründe, sich an den April 1986 zu erinnern oder sich nicht zu erinnern. Ich habe diesen Tag für immer im Gedächtnis. Wegen des "reinen Zufalls", dass gerade damals in der Nähe der Stadt, in der wir wohnten, der Atomreaktor in Tschernobyl explodierte. Obwohl es offiziell keine Informationen über die Explosion in dem AKW von Tschernobyl in den sowjetischen Massenmedien gab, wuchs in den benachbarten Städten und Dörfern von Tag zu Tag die Panik, und die unglaublichsten Gerüchte kursierten.

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Aus IPPNW-Forum 97/06

Genetische Schäden und Fehlbildungen nach Tschernobyl

Tschernobylfolgen in Europa

10.02.2006 

In der Tschernobyl-Region, in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern kam es nach Tschernobyl zu einem drastischen Anstieg von genetischen Schäden und Fehlbildungen, wie in vielen Studien inzwischen nachgewiesen wurde. Um so unverständlicher ist es, dass in der Studie, die im September 2005 in Wien von der IAEO und der WHO vorgestellt wurde, lediglich die Auffassung der ICRP aus 2003 wiederholt wird, dass für Schäden bei vorgeburtlicher Strahlung ein Schwellenwert von 100 mSievert existiert und daher mögliche Effekte vernachlässigt werden können.

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Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl

Chris Busby und Alexei Jablokow

09.06.2006 

Die Tschernobyl-Katastrophe verseuchte große Teile der Sowjetunion und Europas. Überall in der nördlichen Hemisphäre wurde Radioaktivität gemessen. Dosen, denen Rettungskräfte durch externe Gammastrahlung und durch internalisierte Radionuklide spaltbaren Materials ausgesetzt waren, waren signifikant hoch, viele starben unmittelbar an den Folgen.

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Genetische Schäden und Fehlbildungen nach Tschernobyl

Untersuchungs-Ergebnisse

22.02.2006 

In der Tschernobyl-Region, in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern kam es nach Tschernobyl zu einem drastischen Anstieg von genetischen Schäden und Fehlbildungen. Der folgende Beitrag gibt einen - keineswegs vollständigen - Überblick über eine Reihe von Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen.

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IPPNW-Presseinfo

Vertrag zwischen IAEO und WHO aufheben!

IPPNW fordert unabhängige Forschung

05.09.2005 

Anlässlich der Konferenz des »Tschernobyl-Forums« vom 6.-7. September 2005 in Wien über die Folgen des Reaktor-Gaus für Umwelt und Gesundheit fordert die IPPNW, den Vertrag zwischen WHO und IAEO vom 28. Mai 1959 unverzüglich aufzuheben. Darin wird den Atomprogrammförderern und Physikern der IAEO, die Kontrolle über die Forschungsprogramme, -ergebnisse und -publikationen der Ärzte der WHO über die gesundheitlichen Folgen der zivilen Nutzung der Atomenergie und deren Unfälle vertraglich zugesichert. »Die Weltöffentlichkeit wird nicht etwa vor den Gefahren und Risiken der Atomenergie geschützt, sondern vor der Wahrheit über diese Risiken!«, kritisiert die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen

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Die IAEO will einen Konsens zu den Tschernobylfolgen

Hintergrundartikel von Dr. Claußen

05.09.2005 

Die IAEO (Internationale Atomenergieorganisation) lädt vom 6. bis 7. September 2005 nach Wien ein, um unter den UN-Organisationen einen Konsens über die gesundheitlichen Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl herzustellen. Neben der IAEO werden UN-Unterorganisationen wie die FAO, UNDP, UNEP, UN-OCHA, UNSCEAR, WHO und die Weltbank teilnehmen, sowie Regierungsvertreter von Weißrussland, Russland und der Ukraine, den Ländern, die 2003 das Tschernobyl-Forum gegründet haben. Ziel ist, »maßgebliche Konsensus-Erklärungen« bezüglich der Umwelt- und Gesundheitsfolgen im Vorfeld des zwanzigsten Tschernobyl-Jahrestags zu formulieren.

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Knebelvertrag mit der WHO

Die Informationspolitik der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)

15.09.2001 


Für die Internationale Atomenergiebehörde IAEA gibt es keine Todesopfer und Erkrankungen, die auf die Strahlenbelastung von Tschernobyl zurückzuführen wären. Die IAEA hat satzungsgemäß die Aufgabe, die Atomenergie zu fördern. Ein Vertrag mit der Weltgesundheitsorganisation WHO hindert diese an einer unabhängigen Erforschung und an der Aufklärung der Öffentlichkeit über die Folgen von Tschernobyl.

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Mehr als Datensammeln

Medizinische Hilfe für Tschernobyl-Opfer

(IPPNW September 2001) Während sich die UNO, die WHO, die EU, die deutsche Bundesregierung und die Atomindustrie in der Tschernobyl-Region auf das Sammeln von Daten beschränken und diese obendrein unter Verschluss halten, leisten allein unabhängige Institutionen effektive medizinische Hilfe für die Strahlenopfer.

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