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Donnerstag, 9. Februar 2012
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Kinderkrebs um Atomkraftwerke

02.12.2011 

Im Dezember 2007 sorgte das Ergebnis einer Studie des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz bundesweit für Schlagzeilen: Je näher ein Kind an einem Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es an Krebs oder Leukämie erkrankt. Die so genannte KiKK-Studie ist die aufwändigste und exakteste Studie, die zum Thema Krebserkrankungen um Atomkraftwerks weltweit durchgeführt wurde. Auf den Weg gebracht wurde sie maßgeblich von Reinhold Thiel, niedergelassener Arzt und Vorstandsmitglied der IPPNW. Aktuelle Recherchen aus dem Jahr 2011 ergaben: Beim Brennelement-Wechsel werden gravierend erhöhte Mengen an radioaktiven Isotopen emittiert. 

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Gefahren der Radioaktivität

22.01.2009 

Bis vor wenigen Jahren beruhte die Erforschung der gesundheitlichen Wirkung von Radioaktivität ganz wesentlich auf den Daten der Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki. Dies hat - wie wir heute wissen - zu einer Unterschätzung des Strahlenrisikos geführt. In jüngster Zeit häufen sich epidemiologische Studien, die große Gruppen untersuchen, die über eine lange Zeit niedrigen Strahlendosen ausgesetzt waren. Dies ermöglicht eine realistischere Risikoabschätzung.

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Krebsrisiko für Atomkraftwerks-Arbeiter

17.09.2005 

Schon durch eine nur geringe kumulative Strahlenexposition erhöht sich das Risiko, an einem Krebsleiden zu sterben, um zehn Prozent. Dies berichtet ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Elisabeth Cardis von der International Agency for Research on Cancer, Lyon, Frankreich, im "British Medical Journal". Um das Risiko zu bestimmen, initiierten die Autoren eine umfangreiche Studie mit mehr als 400.000 Arbeitern aus 15 Staaten.

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Katastrophenschutz

22.01.2009 

Was ist, wenn es mitten in Deutschland zum Super-GAU kommt? Deutschland ist katastrophal schlecht auf eine mögliche Atomkatastrophe vorbereitet. Es wurden noch nicht einmal Jodtabletten an die Bevölkerung vorverteilt. Und im Katastrophenfall sieht sich die Bevölkerung mit widersprüchlichen Empfehlungen konfrontiert.

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Strahlenschutz

22.01.2009 

Nur wenig beachtet von der Öffentlichkeit wurde im Juli 2001 die Strahlenschutzverordnung geändert. Die Änderungen führten zu einer Verschlechterung des Strahlenschutzes für Schwangere, Jugendliche und die allgemeine Bevölkerung. Sie ist die Voraussetzung für eine preiswerte Unterbringung von Atommüll zu Lasten des Strahlenschutzes. Die Verordnung erlaubt die unbegrenzte Freisetzung radioaktiver Abfälle in die Umwelt.

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