
www.ippnw.de | Atomenergie
Donnerstag, 2. September 2010
Keine Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke

Nachfolgend aktuelle Pressemitteilungen zur Atom- und Energiepolitik der Bundesregierung:
Bundeskanzlerin Merkel regiert mit Atomkonzernen gegen die Bevölkerung
Eine Demokratie braucht Energien "in Bürgerhand"
30. August 2010
Sparbeschlüsse von Union und FDP
Brennelementesteuer dürfte zu höheren Strompreisen führen
7. Juni 2010
Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke vorläufig gescheitert
IPPNW: Etappensieg für die Anti-Atombewegung
4. Juni 2010
Alt-Atomkraftwerke müssen wegen Rissen sofort vom Netz
AKW-Störfallauswertung der IPPNW
4. Juni 2010
Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke
Die Regierung agiert „mit aller Macht“ gegen die Bevölkerung
3. Juni 2010, IPPNW-Stellungnahme
Atomkonzerne verhandeln über Geld der Stromkunden
21. Januar 2010
Neuer Atomkonsens - das Spiel mit dem Feuer
Sicherheitsmängel deutscher Atomkraftwerke erlauben keine Laufzeitverlängerungen
15. Januar 2010
Zum schwarz-gelben Koalitionsvertrag
IPPNW: Eine ideologiefreie Energiepolitik sieht anders aus
26. Oktober 2009
Über 100.000 Unterstützer kündigen Proteste bei längeren AKW-Laufzeiten an
Umweltschützer präsentieren Offenen Brief zu Koalitionsverhandlungen
16. Oktober 2009
Sicherheitsrisiko schwarz-gelb
IPPNW kritisiert Laufzeitverlängerungen für vermeintlich sichere Atomkraftwerke
15. Oktober 2009
Aufkündigung des Atomausstiegs durch Schwarz-gelb ist verantwortungslos
8. Oktober 2009
Prominente Fachleute der CDU sind gegen Atomenergie und für eine dezentrale Energiewirtschaft mit erneuerbaren Energien
8. Oktober 2009
"Angela Merkel, keine Verlängerung"
Machen Sie mit!
Während der Urlaubszeit, zuvor war die Fußball-Weltmeisterschaft, möchte die Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel die ungeliebten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke verhandeln und beschließen. Die Bevölkerung soll dann mit dem Ergebnis nach der Sommerpause konfrontiert werden. Dieses "Foulspiel" dürfen wir Angela Merkel nicht durchgehen lassen.
Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW protestiert mit dem Song "Angela Merkel, keine Verlängerung" gegen dieses unseriöse Vorgehen. "Es gibt kein Foulspiel, es gibt kein Nachspiel, keine Verlängerung …", heißt es dazu in dem von Henrik Paulitz, IPPNW, geschriebenen Songtext (vgl. Download pdf-Datei).
Der Song wurde von Erich Zenz und Michael Mende komponiert und realisiert. Ein Hit für den Sommer 2010 und für alle Fußballfans. Klicken Sie auf das obige Video und schon startet der Song.
Machen Sie der Atomkanzlerin Angela Merkel einen Strich durch die Rechnung. Machen Sie auch andere auf den Song auf dieser Website aufmerksam:
www.ippnw.de/atomenergie
Wie die CDU den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke als Ausstieg inszeniert

Am 9. Mai 2010 wurde in Nordrhein-Westfalen gewählt. Schwarz-Gelb hat vermutlich die Wahl verloren. Damit ist die bequeme Abstimmungs-Mehrheit im Bundesrat dahin. Wahlkampftaktik der CDU war im Vorfeld daher, einen angeblichen "Atomausstieg" zu inszenieren, der zu nichts verpflichtet.
Internet-Kampagne für erneuerbare Energien "in Bürgerhand"
03.12.2009 Neben diversen Print-Medien setzt die IPPNW gemeinsam mit EUROSOLAR und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) auf eine neue Internet-Kampagne. Die Kampagnen-Website www.neue-energie-deutschland.de informiert über die Energie-Kampagne, bietet Hintergrundinformationen und organisiert die Beteiligung von tausenden Aktiven in der Umwelt-, Anti-Atom, Erneuerbare-Energien, der globalisierungskritischen und der Friedensbewegung. Neben dieser "politischen" Website publizieren IPPNW, EUROSOLAR und DNR die Homepage www.buerger-kraftwerke.de. Diese bietet vor allem praktische Hinweise für die Beteiligung an Bürger-Solaranlagen, "Friedens-Solaranlagen", Windenergieanlagen etc. Ziel der Website ist es, den dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien "in Bürgerhand" beschleunigt weiter voranzutreiben und so die breite Bevölkerung zu "Akteuren der Energiewende" zu machen.
Für den Atomausstieg und Erneuerbare Energien
Die IPPNW fordert den vollständigen Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Atomenergie. Wir halten sie aus ärztlicher Sicht für nicht verantwortbar wegen der Gefahr eines erneuten Super-GAUs, des weltweit ungelösten Atommüllproblems und des Risikos der Weiterverbreitung von Atomtechnologie (Proliferationsgefahr). Anstelle von Großkraftwerken in der Hand großer Energiekonzerne fordert die IPPNW eine Energieversorgung in Bürgerhand auf der Basis von 100% erneuerbarer Energie.

"Wenn wir Ärzte einen Kunstfehler machen, dann droht ein Mensch zu sterben. Wenn Flugzeugpiloten Fehler machen, dann können hunderte Menschen sterben. Wenn die Bedienungsmannschaft in einem Kernkraftwerk Fehler macht, dann steht das Leben von Hunderttausenden von Menschen auf dem Spiel." (Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der Ärzteorganisation IPPNW)
Sofort volle Haftpflichtversicherung für die deutschen Atomkraftwerke
Kampagne der IPPNW
26.04.2000 Die deutschen Atomkraftwerke sind extrem unterversichert. Der Gesetzgeber verlangt für den Fall einer Katastrophe in einem Atomkraftwerk lediglich eine Schadensdeckung, die weniger als 0,1% der möglichen Sach- und Vermögensschäden abdeckt. Die Bevölkerung trägt daher neben dem gesundheitlichen Risiko auch das volle wirtschaftliche Risiko für alle Folgeschäden selbst. Mit einer Unterschriftenaktion fordern IPPNW, BUND und Neue Richtervereinigung daher unverzüglich als Risikovorsorge für den Betrieb von Atomkraftwerken eine Betriebshaftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckung für alle Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden. Die Aktion wird von vier ehemaligen Bundesministern, zahlreichen Prominenten, Professoren und Unternehmen unterstützt.
Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl

24.04.2009 Die Katastrophe von Tschernobyl hat die Welt verändert. Millionen Menschen wurden über Nacht zu Opfern. Eine von der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz am 6. April 2006 veröffentlichte Studie belegt das katastrophale Ausmaß des Reaktorunfalls in Tschernobyl vor 20 Jahren. Die Metaanalyse mit dem Titel "Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl - 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe" stützt sich auf zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, Einschätzungen von Fachleuten und offizielle Angaben von Behörden.
Internationale Plakatkampagne
Fakten zur Atomenergie und zu Erneuerbaren Energien in 30 Sprachen

Gemeinsam mit EUROSOLAR betreibt die IPPNW eine internationale Plakatkampagne "Fakten zur Atomenergie". Auf der Website www.facts-on-nuclear-energy.info werden mit acht Plakatmotiven Fakten und Argumente gegen die Nutzung der Atomenergie und für die Energiewende angeboten. Die Plakate werden weltweit in 30 Sprachen verbreitet. Sie kommen in allen Ländern, die Atomkraftwerke betreiben bzw. die neue Atomkraftwerke planen zum Einsatz.
Die Forderungen der IPPNW

Die weitere Nutzung der Atomenergie ist nach Auffassung der IPPNW nicht verantwortbar. Wir fordern daher:
1. die umgehende Stilllegung der Atomkraftwerke und der sonstigen Atomanlagen.
2. den Verzicht auf den Bau neuer Atomkraftwerke und atomarer Zwischenlager.
3. den Verzicht auf die politische Unterstützung von Atomexporten in andere Länder.
4. einen umfassenden Schutz vor der Inkorporation radioaktiver Isotope und entsprechende Änderung der Strahlenschutzverordnung.
5. Unabhängige Untersuchungen über die Folgen sowie wirksame Hilfe für die Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl, für die leukämiekranken Kinder in der Elbmarsch und für die krebskranken Kinder in der Umgebung der deutschen Atomkraftwerke.
Lesen Sie auch
Die Beiträge zur Energiepolitik in der Internet-Zeitung ngo-online.















