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Die arabische Familienidentität als therapeutische Ressource

Vortrag von Angelika Claußen 2005 in Frankfurt

28.05.2005 

„Krieg ist für mich Angst“ – das war das Hauptergebnis einer psychologischen Studie des International Study Teams (IST), Kanada, das im Januar 2003 Interviews mit 85 Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 18 Jahren durchführte, in Bagdad und Basra. Die Kinder wurden von der Studiengruppe danach gefragt, welche der drei Gefühle am stärksten sei: Wut, Traurigkeit oder Angst. Die meisten Kinder gaben „Angst“ zur Antwort. Bei der Auswertung der Fragebögen ergab sich, dass die Hälfte der Kinder an Schlafstörungen und Alpträumen, und 40 % der Ansicht waren, das Leben sei nicht mehr lebenswert. Fast die Hälfte der Kinder fühlte sich sehr einsam.

Wie würde wohl heute eine solche Studie ausfallen?

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Flüchtlingsgeschichte(n)

Vortrag von Winfried Eisenberg, 2004 in Leipzig beim IPPNW-Studierendetreffen

13.11.2004 

Das Land, das die Fremden nicht schützt, geht bald unter.”
Dieser Satz stammt von Johann Wolfgang v. Goethe, der hier in Leipzig studiert und sicherlich nicht nur zu Auerbachs Keller einen intensiven Bezug hatte.
Flüchtlingsgeschichte und Flüchtlingsgeschichten - seit es Menschen gibt, sind Einzel- und Gruppen-Flüchtlingsschicksale verwoben zu der Flüchtlingsgeschichte.
In allen Kulturen und Religionen sind Flucht und Vertreibung, aber auch Aufnahme und Schutz der Geflohenen und Gastfreundschaft gegenüber Fremden seit eh und je an der Tagesordnung.

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Medizin und Gewissen

Vortrag von Angelika Claußen, 2004

‚Medizin und Gewissen’
Ich möchte in meinem Vortrag folgende Fragen beantworten:
1. Was war der Nürnberger Ärzteprozess?
2. Wie verhielt sich die deutsche Ärzteschaft zu dem Prozess?
Welche Lehren zog sie aus ihm?
3. Welche internationale Bedeutung hatte dieser Prozess und welche Lehren wurden daraus gezogen?

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