Wie das deutsche Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» und die Tageszeitung «taz» am Donnerstag auf ihren Webseiten berichteten, wurde der Verdacht zunächst durch Fotografien erregt, die türkisch-kurdische Menschenrechtsaktivisten an eine deutsche Delegation auf Türkei-Experten, Journalisten und Politikern der Linkspartei übergeben hatten. Auf den Bildern, über die der «Spiegel» bereits im vergangenen Juli berichtet hatte, waren demnach Leichname zu sehen, die verbrannt, verstümmelt und verätzt waren.
Laut der «taz» zeigen sie vier von insgesamt acht toten Kämpferinnen und Kämpfern der kurdischen Untergrundorganisation PKK im Alter zwischen 19 und 33 Jahren. Sie sollen im September 2009 nahe der Stadt Cukurca ums Leben gekommen sein. Das Gebiet gilt als Hochburg der kurdischen Guerilla, und die türkische Armee ist dort seit Jahren mit starken Kräften im Einsatz.
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