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IPPNW-Presseinformation vom 21.12.2009

Verhaftungswelle gegen Mitglieder des gewaltfreien Widerstands

Offener Brief für die Freilassung palästinensischer Friedensaktivisten

Jamal Juma22.12.2009 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) haben den israelischen Botschafter Yoram Ben-Zeev in einem Offenen Brief aufgefordert, sich für die Freilassung palästinensischer Bürgerrechtler einzusetzen. "Diese Menschen setzen sich mit Zivilcourage, Mut und Standhaftigkeit für eine gemeinsame gleichberechtigte Zukunft von Israelis und Palästinensern ein und leisten damit einen Beitrag zu einer Kultur des Friedens", heißt es in dem Schreiben. Wer gewaltfreie Demonstrationen militärisch bekämpfe, blockiere selbst alle friedlichen Lösungsmöglichkeiten.

lesen ...[Offener Brief an den israelischen Botschafter]  [Link zur Kampagne "Stop the Wall"]

11.12.2009  Träger der Carl-von-Ossietzkymedaille verhaftet

26.08.2009  Freilassung inhaftierter Palästinenser aus Bil’in gefordert

IPPNW-Statement vom 17.12.2009

Klimaschutz ist auch Kriegsprävention

Energieemanzipation als Friedenssicherung

17.12.2009 

Ein Scheitern des Weltklimagipfels in Kopenhagen wäre auch aus friedenspolitischer Sicht katastrophal. Den Prognosen der Klimaforscher zufolge wäre die Stabilität von Gesellschaften und Staaten gefährdet, Millionen Menschen wären zur Flucht aus ihren immer stärker zerstörten Heimatländern gezwungen. Auch deshalb müssen sich die Staatschefs in Kopenhagen auf wirksame, klar befristete und völkerrechtlich verbindliche Klimaschutzziele festlegen, betont die deutsche Sektion der internationalen Friedensorganisation IPPNW.

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17.11.2009  IPPNW warnt: Der Klimawandel gefährdet Gesundheit und Leben

IPPNW-Presseinformation vom 15.12.2009

Sicherheitsdefizite im Notkühlsystem von Biblis B sind "wasserdicht" nachgewiesen

IPPNW: Sofortige Stilllegung unumgänglich

15.12.2009 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den Antrag des BUND Hessen, das Atomkraftwerk Biblis B wegen fehlender „Stempelfelder“ im Notkühlsystem vorläufig stillzulegen. „Das unterstützt die Klage der IPPNW auf eine endgültige Stilllegung des Atommeilers, dessen Notkühlsystem laut TÜV mindestens drei schwerwiegende Werkstoffmängel aufweist: fehlende Stempelfelder, geringe Rohrwanddicken, zu geringe Festigkeitskennwerte“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. Die IPPNW fordert die Atomaufsicht in Bund und Land deswegen seit Jahren zum Handeln auf.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Zur Klage der IPPNW]  [Zum BUND Hessen]

IPPNW-Presseinformation vom 14.12.2009

Krieg oder Mord in Afghanistan

IPPNW kritisiert gezielte Tötungen und fordert Abzug aus Afghanistan

14.12.2009 

Die IPPNW kritisiert die Strategie gezielter Tötungen von Talibankämpfern und fordert die deutsche Bundesregierung auf, ihre Beteiligung an den Afghanistan-Einsätzen OEF und ISAF schnellstmöglich zu beenden. "Wenn es darum ging, feindliche Kämpfer zu töten - unter Inkaufnahme von zivilen Toten -, handelt es sich beim Afghanistaneinsatz der deutschen Bundeswehr um Krieg. Wenn es bei dem ISAF-Einsatz nicht um Krieg geht, war der Angriff Mord - zumindest illegale Tötung. Viele Menschen darunter Zivilisten und Kinder wurden getötet, ohne dass ein Selbstschutz nötig war," erklärt Prof. Dr. Ulrich Gottstein, Ehrenvorstandsmitglied der IPPNW.

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IPPNW-Presseinformation vom 14.12.2009

IPPNW fordert Erhalt einer unabhängigen Therapiebewertung

Offener Brief zur geplanten Ablösung von Dr. Peter Sawicki (Leiter des IQWiG)

Dr. Peter Sawicki14.12.2009 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) fordern heute in einem Offenen Brief Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler auf, von seinen Plänen Abstand zu nehmen, die Leitung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zugunsten einer pharmafreundlichen Führung auszutauschen. Damit werde der Einfluss der Pharmaindustrie auf das Gesundheitswesen weiter wachsen.

lesen ...[Offener Brief an Gesundheitsminister Rösler]  [Unterschriftenaktion "Pharmalobby stoppen"]

IPPNW-Presseinformation vom 9.12.2009

Hohe Erwartungen an Obama

Welt ohne Atomwaffen

09.12.2009 

Die deutsche Sektion der IPPNW fordert von Barack Obama konkrete Schritte zur Abrüstung der Atomwaffen. Neben der Ratifizierung des Atomteststoppvertrags und eines Nachfolgevertrags von START (Strategic Arms Reduction Talks) wären aus Sicht der IPPNW ein Verzicht auf die Modernisierung der US-Atomwaffen und der Abzug der Atomwaffen aus Europa Meilensteine auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt.

lesen ...[IPPNW-Blog aus Oslo (englisch)]

IPPNW-Presseinfo vom 2.12.2009

Abzug statt Mandatsverlängerung

Zivile Hilfe statt Krieg für Afghanistan

Gesundheitsversorgung in Afghanistan (IRIN)02.12.2009 

Die Ärzteorganisation IPPNW lehnt die Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der ISAF-Truppe in Afghanistan ab. Frieden und Entwicklung ist nur mit dem Abzug aller ausländischen Militärs aus Afghanistan zu erreichen. Gleichzeitig muss die zivile Hilfe erheblich aufgestockt werden. Dem erwarteten militärischen Aufwand von rund 784,7 Millionen Euro für das Jahr 2010 stehen gerade einmal Mittel von 144 Millionen Euro für Stabilisierung und Entwicklung Afghanistans in diesem Jahr gegenüber. Zudem kritisiert die IPPNW die Strategie der zivil-militärischen Zusammenarbeit, die das Militär an erster Stelle führt und damit zivile Helfer sogar gefährdet.

lesen ...[Hintergrundartikel von Dr. Claußen]

Presseinfo Koordinationskreis Palästina/Israel

Über Völkerrechtsverletzungen reden

Friedensbewegung protestiert heute mit Mahnwache

30.11.2009 

Trotz der kurzfristigen Absage des israelisch-deutschen Regierungstreffens  veranstaltet der "Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel - Für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden" heute eine Mahnwache in Berlin. Die Friedens- und Solidaritätsgruppen, darunter auch die IPPNW, protestieren damit gegen die Besatzungs-, Siedlungs- und Kriegspolitik der israelischen Regierung sowie die Kollektivstrafe in Form der Blockade des Gazastreifens. Sie fordern die deutsche Regierung in einem Appell auf, mit Israel in einen Dialog über die Völkerrechtsverletzungen der israelischen Militärbesatzung einzutreten.

lesen ...[Aufruf des Koordinationskreises]

IPPNW-Presseinfo 26.11.2009

Falsch negative Forschungsergebnisse bei Schweizer Studie befürchtet

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

26.11.2009 

Der Schweizer Studie zu Kinderkrebs um Atomkraftwerke (CANUPIS-Studie) droht, dass die Forschungs-Ergebnisse durch ungenügende statistische Nachweiskraft gefährdet werden. Darauf macht die Schweizer IPPNW heute in einem "Letter to the Editor", veröffentlicht im Schweizer Krebsbulletin 4/2009 aufmerksam. Die Deutsche IPPNW unterstützt die Schweizer Kollegen in ihrer formulierten Kritik: "Eine Forschung mit ungenügender statistischer Nachweiskraft ist wie ein Blick durch eine unscharfe Brille. Man kann dabei nicht die genauen Details erkennen und es drohen falsch negative Schlüsse", so Reinhold Thiel, Mitglied des Vorstandes der IPPNW Deutschland.

lesen ...[Hintergrundpapier]  [Leserbrief im Schweizer Krebsbulletin ]  [Leserbrief in Deutsch]

IPPNW-Presseinfo vom 17.11.2009

IPPNW warnt: Der Klimawandel gefährdet Gesundheit und Leben

Welt-Klimagipfel in Kopenhagen

17.11.2009 

Die IPPNW warnt: Der Klimawandel ist keineswegs nur ein Umweltproblem, sondern bedroht Leben und Gesundheit von Millionen von Menschen. Durch Überschwemmung, Dürre und Ansteigen des Meeresspiegels verstärke sich laut der Studie „Climate change and human health: present and future risks“ der Wissenschaftler des University College London vom Mai diesen Jahres die Gefahr von Erkrankungen wie Cholera, Mangelernährung. Außerdem seien durch Flutkatastrophen mehr Menschen von Obdachlosigkeit bedroht. Infolge der Erderwärmung könnten zudem Tropen-Insekten, die Malaria und Dengue-Fieber verbreiten, auch in kältere Regionen vorstoßen.

lesen ...[Zum Hintergrundpapier]

IPPNW-Presseinfo vom 10.11.2009

Medizinstudierende treffen Friedensnobelpreisträger

10. Weltgipfel der Friedensnobelpreisträger in Berlin

10.11.2009 

Im Rahmen des Weltgipfels der Friedensnobelpreisträger am 10. und 11. November treffen sich zahlreiche Preisträger in Berlin, darunter die IPPNW. Unter dem Vorsitz von Michail Gorbatschow diskutieren sie über Frieden, Gewaltfreiheit, soziale Missstände sowie ethnische, religiöse und kulturelle Konflikte und formulieren neue Lösungsansätze. Auch zehn Medizinstudierende der IPPNW aus den USA, Australien, Indien, Nigeria und Deutschland werden an dem Gipfel und den Rahmenveranstaltungen zum 20sten Jahrestag des Falls der Berliner Mauer teilnehmen. Sie vertreten damit eine junge Generation, die sich weltweit für die Abschaffung von Atomwaffen einsetzt.

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IPPNW-Presseinfo vom 4.11.2009

Krieg traumatisiert Soldaten und Zivilbevölkerung

Guttenberg spricht von "Krieg in Afghanistan"

04.11.2009 

Die IPPNW begrüßt, dass der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg den Krieg jetzt endlich also solchen bezeichnet. „Wir Ärzte erinnern zum wiederholten Male daran, dass Krieg eine von Menschenhand verursachte Katastrophe ist. Krieg tötet nicht nur, sondern macht die betroffenen Soldaten und vor allem die Zivilbevölkerung krank“, so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die Politiker, die den Krieg am Hindukusch als vermeintlich notwendig deklarieren, hätten zu verantworten, dass sowohl immer mehr Soldaten als auch die Menschen in Afghanistan getötet, verwundet und traumatisiert würden.

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IPPNW-Presseinfo vom 28.10.2009

IPPNW fordert endgültiges Aus für die E-Card

AOK Rheinland stoppt "elektronische Gesundheitskarte"

28.10.2009 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) begrüßen den Auslieferungsstopp der "elektronischen Gesundheitskarte" durch die AOK Rheinland und fordern das endgültige Aus für das Projekt in der bisher geplanten Form. Schwarz-Gelb hat im Koalitionsvertrag eine Überprüfung der Einführung der "elektronischen Gesundheitskarte" angekündigt. "Unsere schwerwiegenden Bedenken in Bezug auf die ärztliche Schweigepflicht, die Datensicherheit sowie die Milliardenkosten, die in der Gesundheitsversorgung fehlen werden, haben – so hoffen wir - bei der neuen Bundesregierung Berücksichtigung gefunden", erklärt Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der IPPNW.

lesen ...[Weitere Informationen]

IPPNW und Pax Christi Nahostkommission

Keine deutschen Korvetten für Israels Kriege

Rüstungsgeschäft mit Israel?

27.10.2009 

IPPNW und die pax christi Nahostkommission appellieren an Bundeskanzlerin Angela Merkel die israelische Forderung nach zwei deutschen Kriegsschiffen unverzüglich abzulehnen. „Diese Anfrage verträgt sich nicht mit dem im schwarz-gelben Koalitionsvertrag vereinbarten Eintreten für Frieden, Stabilität und demokratischer Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten“, so Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der IPPNW. Die von Schwarz-Gelb befürwortete Konferenz im Nahen Osten nach dem Vorbild des KSZE-Prozesses mit den regional beteiligten Konfliktparteien, den USA, EU, Russland und den Vereinten Nationen werde so direkt konterkariert.

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IPPNW-Presseinfo vom 26.10.2009

Kampagne "unsere zukunft – atomwaffenfrei" erreicht wichtiges Etappenziel

Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP

26.10.2009 

Die schwarz-gelbe Regierung hat im gestern verabschiedeten Koalitionsvertrag angekündigt, sich für den Abzug der verbliebenen Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen. Damit erreicht die bundesweite Kampagne "unsere zukunft – atomwaffenfrei" ein wichtiges Etappenziel. Die IPPNW ist Mitträgerorganisation der Kampagne, die von 50 deutschen Friedensorganisationen und -Gruppen unterstützt wird.

lesen ...[Infos zur Kampagne]  [Bürgermeister für den Frieden]  [Infos zur Nuklearen Teilhabe]

IPPNW-Presseinfo 26.10.2009

IPPNW: Eine ideologiefreie Energiepolitik sieht anders aus

Zum schwarz-gelben Koalitionsvertrag

Zum energiepolitischen Teil des schwarz-gelben Koalitionsvertrages erklärt Henrik Paulitz, Energieexperte der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW: „Der Koalitionsvertrag verwendet nach wie vor den Kampfbegriff einer ideologiefreien Energiepolitik, formuliert aber streckenweise genau die Politik, die von CDU, CSU und FDP jahrzehntelang als ideologisch diffamiert wurde. Da hat insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien ein bemerkenswerter Lernprozess stattgefunden.

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15.10.2009  IPPNW kritisiert Laufzeitverlängerungen für vermeintlich sichere Atomkraftwerke

IPPNW-Presseinfo 23.10.2009

Werkstoff-Expertin bestätigt Sicherheitsmängel im Notkühlsystem des Atomkraftwerks Biblis B

Gestützt auf Angaben des TÜV bestätigt die Werkstoff-Expertin Dr. Ilse Tweer auf eine aktuelle Anfrage der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW für das Notkühlsystem des Atomkraftwerks Biblis B drei gravierende Sicherheitsmängel. „Erstens ist die Auslegung des Systems wegen der festgelegten geringen Rohrwanddicken in Frage gestellt“, so Tweer, die jahrelang als Gutachterin für das Institut für Risikoforschung der Universität Wien gearbeitet hat. Zweitens weise der Werkstoff des Sicherheitssystems vielfach nicht die erforderlichen Eigenschaften auf. Drittens sei wegen fehlender „Stempelfelder“ die Werkstoffqualität von rund 330 Bauteilen des Notkühlsystems nicht zweifelsfrei identifizierbar.

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22.10.2009  Biblis-Gutachten bringt Vertuschungsversuche ans Licht

21.10.2009  Hessische Atomaufsicht hat Glaubwürdigkeit verspielt

20.10.2009  Grobe Schlampereien im Atomkraftwerk Biblis

IPPNW-Presseinfo 22.10.2009

Biblis-Gutachten bringt Vertuschungsversuche ans Licht

Verräterische Ungereimtheiten

22.10.2009 

Mit einer Pressemitteilung versucht RWE den Eindruck zu erwecken, die Schlampereien im Atomkraftwerk Biblis umfassend aufgeklärt zu haben. Die Analyse des Biblis-Gutachtens des Öko-Instituts zeigt aber nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW:  Zahlreiche Vorwürfe entsprechen den Tatsachen. Darüber hinaus enthält das Dokument eine Reihe verräterischer Ungereimtheiten, die nur einen Schluss zulassen: Hier wird vertuscht, so gut es eben noch geht.

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IPPNW-Presseinfo 21.10.2009

Hessische Atomaufsicht hat Glaubwürdigkeit verspielt

Ministerium täuscht, trickst und belügt den Hessischen Verwaltungsgerichtshof

21.10.2009 

Im Rahmen der Klage auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B hat die hessische Atomaufsicht nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW nun endgültig ihre Glaubwürdigkeit verspielt. „Das hessische Umweltministerium legte beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit ihrer Klageerwiderung einen bemerkenswert unsachlichen Schriftsatz vor. Ganz offensichtlich kann sie unserer Klagebegründung weder in rechtlicher noch in technischer Hinsicht überzeugend entgegentreten“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

lesen ...  [Mehr Informationen zur Biblis-Klage]

IPPNW-Presseinfo 20.10.2009

Grobe Schlampereien im Atomkraftwerk Biblis

Gutachten bestätigt Vorwürfe der IPPNW - Hessische Atomaufsicht hat Atomkritiker belogen

20.10.2009 

Wie jetzt bekannt wurde, hat ein Gutachten im Auftrag der Bundesatomaufsicht grobe Schlampereien im RWE-Atomkraftwerk Biblis bestätigt. Bei Elektro-Arbeiten an Sicherheitssystemen zur Störfallbeherrschung gab es laut Gutachten Planungs-, Dokumentations- und Montagefehler. Henrik Paulitz, Atomexperte der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW: „Mit diesem Gutachten wurde zudem das hessische Umweltministerium der Lüge überführt: Während das Ministerium noch mit Schreiben vom 12. September 2007 an die IPPNW behauptete, die Vorwürfe seien haltlos, wurden nach eigenen Angaben des Ministeriums tatsächlich rund 1600 Pläne auf Fehler überprüft.“

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Presseinfo von IPPNW und BUND

Über 100.000 Unterstützer kündigen Proteste bei längeren AKW-Laufzeiten an

Umweltschützer präsentieren Offenen Brief vor Koalitionsverhandlungen

16.10.2009 

Aus Protest gegen die Festlegung auf längere AKW-Laufzeiten im Koalitionsvertrag haben heute Atomkraftgegner vor Beginn der Koalitionsverhandlungen einen Offenen Brief an die Verhandler präsentiert, der mittlerweile von über 100.000 Menschen unterstützt wird. Die Aktivisten spannten eine Wäscheleine vor den Verhandlungsort, die NRW-Landesvertretung in Berlin, auf der sie 100 große Briefumschläge mit je tausend Unterschriften anbrachten. Auf einem Transparent war zu lesen "Am Atomausstieg nicht rütteln, schon 100.000 kündigen Protest an".

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IPPNW-Presseinfo vom 15.10.2009

IPPNW kritisiert Laufzeitverlängerungen für vermeintlich sichere Atomkraftwerke

Sicherheitsrisiko Schwarz-Gelb

15.10.2009 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die vorläufige Einigung von Schwarz-Gelb auf längere Laufzeiten für vermeintlich sichere Atomkraftwerke. Ex-Umweltbundesamts-Chef Prof. Dr. Andreas Troge habe kürzlich zu Recht darauf hingewiesen, dass es bei Atomkraftwerken nur "mehr oder weniger Sicherheit gibt". Hinzu komme, dass die Bundesatomaufsicht im Zuge der Strommengen-Prozesse mit Erstaunen Gutachten zur Kenntnis nehmen musste, wonach zwar die ganz alten Atomkraftwerke deutlich gravierendere Mängel haben als die zuletzt errichteten, „die neueren so genannten Konvoianlagen aber dennoch bemerkenswerte Schwachstellen aufweisen“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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09.10.2009  Hessische Atomaufsicht muss wegen Sicherheitsmängeln Bescheid über Biblis-Stilllegung korrigieren

08.10.2009  Aufkündigung des Atomausstiegs durch Schwarz-Gelb ist verantwortungslos

Presseinladung/Terminankündigung

90.000 Unterschriften gegen Laufzeitverlängerung

Bild- und Pressetermin am 16.10. um 11.30 Uhr in Berlin

Die Stromkonzerne wollen, dass ihre Atommeiler am Netz bleiben - trotz Risiken und fehlender Lösung für den Atommüll. In vorauseilendem Gehorsam wollen Union und FDP Laufzeitverlängerungen in ihren Koalitionsvertrag aufnehmen. Dagegen richtet sich heftiger Protest. Mehr als 90000 Menschen haben inzwischen einen Offenen Brief - initiiert von IPPNW, BUND, Naturfreunde Jugend, Initiative .ausgestrahlt und Online-Netzwerk Campact - mit dem Titel „Am Atomausstieg nicht rütteln“ an Angela Merkel, Guido Westerwelle und Horst Seehofer unterschrieben. Am 16.10 um 11.30 Uhr sollen die Unterschriften übergeben werden.

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IPPNW-Presseinfo 12.10.2009

Atomaufsicht beanstandet „fehlendes Fachwissen“ bei Atomkraftwerks-Personal

IPPNW: Union und FDP müssen den Pfusch in deutschen Atomkraftwerken endlich Ernst nehmen

12.10.2009 

Vor dem Hintergrund von mehr als 3000 Fehlern beim Bau des Europäischen Druckwasser-Reaktors (EPR) in Finnland hat die dortige Atomaufsichtsbehörde STUK dem Personal des Atomkraftwerksherstellers AREVA „fehlendes Fachwissen“ vorgeworfen (vgl. „Der Spiegel“ vom 12.10.09, S. 120).
Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW appelliert deshalb an Union und FDP, die Kritik an der fehlenden Zuverlässigkeit des in deutschen Atomkraftwerken bei Prüfungen und Nachrüstungen eingesetzten Personals von AREVA (ehemals Siemens) endlich Ernst zu nehmen.

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IPPNW-Presseinfo vom 9.10.2009

IPPNW würdigt Obamas Einsatz für eine atomwaffenfreie Welt

Friedensnobelpreis für Barack Obama

09.10.2009 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), ausgezeichnet mit dem Friedensnobelpreis 1985, würdigen anlässlich der heutigen Friedensnobelpreisverleihung an Barack Obama seine führende Rolle auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. "Wir sagen ihm für die anstehenden Abrüstungsverhandlungen ausdrücklich unsere Unterstützung zu", so die IPPNW-Vorsitzende Dr. med. Angelika Claußen. Den Worten müssten aber jetzt Taten folgen. Bisher beschränkten sich konkrete Maßnahmen lediglich auf die Nichtverbreitung von Atomwaffen.

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IPPNW-Presseinfo 9.10.2009

Hessische Atomaufsicht muss wegen Sicherheitsmängeln Bescheid über Biblis-Stilllegung korrigieren

IPPNW: Union und FDP müssen Biblis sofort stilllegen

09.10.2009 

Im Zuge der Klage der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW hat das Hessische Umweltministerium im September gegenüber dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof angekündigt, den IPPNW-Antrag auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B neu bzw. ergänzend zu bescheiden. Hintergrund ist, dass ein Teil der von der IPPNW dokumentierten rund 200 schwerwiegenden Sicherheitsmängel von Biblis B von den Aufsichtsbehörden in Bund und Land inzwischen sehr Ernst genommen wird. Hinzu kommt, dass ein neueres Urteil des Bundesverwaltungsgerichts die Rechtsauffassung der IPPNW in wesentlichen Punkten stützt.

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IPPNW-Presseinfo 8.10.2009

Aufkündigung des Atomausstiegs durch Schwarz-Gelb ist verantwortungslos

08.10.2009 

Die Aufkündigung der Laufzeitbefristung für deutsche Atomkraftwerke durch CDU/CSU und FDP ist nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW "borniert und verantwortungslos". Die Öffentlichkeit solle beruhigt werden mit vermeintlich strengen Bedingungen, hohen Auflagen, einer ständigen intensiven staatlichen Überwachung und regelmäßig umfassenden Sicherheitsüberprüfungen. "Ich kenne dieses Gerede zur Genüge", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. "Wer wie wir Einsicht in viele Originalakten von Aufsichtsbehörden hatte, weiß, dass die Regelmäßigkeit von Prüfungen teilweise darin besteht, im Abstand von vielen Jahren möglicherweise einmal hinzuschauen oder auch nicht." In Biblis B seien beispielsweise Schweißnähte von zwei Stutzen des Notkühlsystems 28 Jahre lang nicht untersucht worden.

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IPPNW-Presseinfo 8.10.2009

Prominente Fachleute der CDU gegen Atomenergie und für dezentrale Energiewirtschaft mit erneuerbaren Energien

Warmlaufen für den Widerstand. Foto: .ausgestrahlt

Die wohl prominentesten Fachleute der CDU für Energie- und Umweltfragen, Ex-Atomminister Prof. Dr. Klaus Töpfer und Ex-Umweltbundesamts-Chef Prof. Dr. Andreas Troge*, dürften das, was Bundeskanzlerin Angela Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle derzeit gemeinsam mit der Atomindustrie auskungeln, wohl mit Abscheu beobachten. Töpfer und Troge haben sich wiederholt für einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen.

lesen ...[Anzeigenaktion]

IPPNW-Presseinfo 25.9.2009

Globale Friedensbewegung fordert die Abschaffung aller Atomwaffen

US-Resolution im Sicherheitsrat stärkt den Atomwaffensperrvertrag

25.09.2009 

150 Friedens- und Abrüstungsorganisationen – darunter die IPPNW - haben anlässlich der historischen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Abrüstung in einem Brief einen sofortigen Plan für die Abschaffung aller Atomwaffen gefordert. Die Situation erfordere dringliches Handeln. Die Organisationen verweisen auf die katastrophalen Auswirkungen eines regionalen Atomkrieges auf das weltweite Klima sowie auf die ca. 2.500 Atomwaffen in den USA und Russland, die noch immer in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden. Sie wollen innerhalb eines Jahres einen Plan, wie eine atomwaffenfreie Welt zu erreichen sei.

lesen ...[Schreiben an den UN-Sicherheitsrat]  [Brief der internationalen IPPNW]  [Infos zur B61-Bombe]

23.09.2009  IPPNW fordert Obama auf, Abrüstungsziele umzusetzen

25.09.2009  Was beinhaltet die von den USA eingebrachte Resolution?

IPPNW-Presseinfo vom 23.9.2009

IPPNW fordert Obama auf, Abrüstungsziele umzusetzen

Ringen um die Abrüstung

23.09.2009 

Die internationalen Präsidenten der Ärzteorganisation IPPNW haben im Vorfeld der morgigen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Abrüstung an Barack Obama appelliert, sich für eine Konvention zur Abschaffung aller Atomwaffen einzusetzen. „Wir begrüßen die Schritte, die Sie auf dem Weg zu einer Reduktion der weltweiten atomaren Gefahren bereits gegangen sind, und drängen Sie, vom Sicherheitsrat einen umfassenden, fortschreitenden Plan für die globale Abschaffung der Atomwaffen in allen UN-Mitgliedsstaaten zu fordern“, heißt es in dem Brief an den US-Präsidenten.

lesen ...[Brief der Internationalen IPPNW ]  [PNND-Schreiben]  [Weitere Infos zu B61-Bomben]

Bündnis-Presseinfo vom 23.9.2009

Für die Einhaltung der Menschenrechte im Nahostkonflikt

Bundestagskandidaten fordern stärkere Achtung völkerrechtlicher Standards im Nahostkonflikt

23.09.2009 

Die BundestagskandidatInnen unterstreichen in Reaktionen auf Wahlprüfsteine die Forderung der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), "pax christi" und Internationalem Versöhnungsbund nach stärkerer Achtung völkerrechtlicher Standards durch Israelis und Palästinenser.

lesen ...[Wahlprüfsteine zur Nahostpolitik]  [KSZMNO-Appell]  [Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel]

„IPPNW-Benefizkonzerte leisten Beitrag zum Weltfrieden“

25 Jahre IPPNW-Konzerte: Grußwort des Bürgermeisters von Hiroshima

18.09.2009 

„Die IPPNW-Konzerte haben 25 Jahre lang einen bedeutenden Beitrag zum Weltfrieden geleistet“, erklärte der Bürgermeister von Hiroshima Tadatoshi Akiba in seinem Grußwort zum 25-jährigen Jubiläum von IPPNW-concerts. Das Verbot von Antipersonenminen, der Weg aus der Armut durch das Grameen Mikrokreditinstitut, die Vermeidung der globalen Klimaerwärmung und andere Bewegungen hätten gezeigt, dass eine globale Demokratie heranwachse, die den Willen der Mehrheit respektiere und mit der Kraft der Menschen Probleme löse.

lesen ...[Grußwort im Worlaut]  [Deutsche Übersetzung]

IPPNW-Presseinfo vom 18. September 2009

Merkel muss sich jetzt für den Abzug der US-Atomwaffen einsetzen

Verzicht auf Raketenabwehrschild in Polen und Tschechien

18.09.2009 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den Verzicht Obamas auf das US-amerikanische Raketenschildprojekt in Polen und Tschechien. „Das ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zu Abrüstungsverhandlungen zwischen den USA und Russland“, erklärt die IPPNW-Atomwaffenexpertin Xanthe Hall. Kritisch beobachten wird die IPPNW aber die Pläne des US-Präsidenten für mobile Raketenabwehrsysteme.

lesen ...[Die Antworten der Abgeordneten]  [Unterzeichner der Erklärung "In redlicher Absicht"]  [Weitere Infos über mobile Abfangraketen in Europa]

Für Hilfe, aber gegen Krieg in Afghanistan

Beitrag von Horst-Eberhard Richter

14.09.2009 

Anlässlich des jüngsten die Bundeswehr belastenden Berichtes der Afghanistan-Kommission über das Bombardement zweier Tanklastzüge warnt Prof. Dr. Horst-Eberhard Richter, Gründungs- und Ehrenvorstandsmitglied der IPPNW, im Namen der ärztlichen Friedensbewegung mit aller Entschiedenheit vor der Fortsetzung einer Kriegsstrategie in Afghanistan: "Von uns Ärzten und Psychotherapeuten wird Hilfe für in Afghanistan traumatisierte Soldaten erwartet. Wir helfen, aber zuvor müssen wir die Politik für diese Traumatisierung mitverantwortlich machen."

lesen ...[Offener Brief an Minister Jung]

31.08.2009  "Wir lassen uns nicht für den Krieg instrumentalisieren"

IPPNW-Presseinfo vom 8.9.2009

Dem Frieden eine Chance – Für ein Ende des Krieges am Hindukusch

Jung spricht von Kampfeinsatz: Wir nennen es Krieg!

08.09.2009 

Der verheerende Bombenangriff auf zwei Tanklastzüge in Afghanistan macht nach Ansicht der IPPNW einmal mehr offenkundig: Die Bundesrepublik befindet sich im Krieg - auch wenn Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung nach wie vor von einem "Stabilisierungs- und Kampfeinsatz" spricht. Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation fordert sofortige Waffenstillstandsverhandlungen mit den Aufständischen und den Abzug aller ausländischen Truppen aus Afghanistan. Die Bundesregierung solle unverzüglich eine entsprechende Exit-Strategie für die Bundeswehr vorlegen und jegliche Vermengung von zivilem und militärischen Engagement beenden.

lesen ...[Offener Brief an Minister Jung]

31.08.2009  "Wir lassen uns nicht für den Krieg instrumentalisieren"

Ohne Atomkraft keine Atomwaffen

Mehr als 50.000 bei Anti-Atom-Demo in Berlin

07.09.2009 

Zur größten Anti-Atom-Demonstration seit über 20 Jahren kamen am Samstag Ã¼ber 50.000 Menschen nach Berlin, um gemeinsam klarzustellen: Wer auch immer die Bundestagswahl gewinnt, muss mit einer wieder erstarkten Anti-Atom-Bewegung rechnen. IPPNW-Ärztinnen und Ärzte setzten in einem "weißen" Block mit Luftballons und Faltblättern ein deutlich sichtbares Zeichen. Die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen machte auf den Zusammenhang zwischen "ziviler" Atomkraftnutzung und Atomwaffenbau aufmerksam.

lesen ...[Bildergalerie auf Flickr]  [IPPNW-Video von der Demo]

IPPNW-Presseinfo vom 4.9.2009

Atomkraftwerke machen krank

Neue Krebs-Studie bestärkt Forderung der IPPNW nach besserem Strahlenschutz

Die IPPNW fordert einen "Reference-Embryo" statt einem "Reference-Man".04.09.2009 

In der Umgebung von Atomkraftwerken besteht für Kinder und Jugendliche ein zwischen 13 und 24 % erhöhtes Risiko, an Leukämie zu erkranken. Das geht aus der heute veröffentlichten Meta-Analyse von Prof. Dr. med. Eberhard Greiser "Leukämie-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in der Umgebung von Kernkraftwerken in fünf Ländern" hervor.

lesen ...[Petition online unterzeichnen]  [Meta-Analyse von Prof. Greiser]

01.09.2009  AKW-Niedrigstrahlung als Ursache nicht ausgeschlossen

28.08.2009  "Bedauerlich, hinderlich und nicht hinnehmbar"

21.08.2009  Für besseren Strahlenschutz bei Atomkraftwerken

IPPNW-Presseinfo vom 2.9.2009

Anti-Atom-Faltblatt zur Bundestagswahl erreicht Gesamtauflage von 1,9 Millionen Exemplaren

Kräftiger Gegenwind für Atomlobby

Titelbild des Faltblattes "Glaubst du das wirklich?"02.09.2009 

Zu Beginn der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes bekommt die Atomlobby in Politik und Energiewirtschaft kräftig Gegenwind. Mit einem neuerlichen Druckauftrag erreicht das Faltblatt "Glaubst du das wirklich?", mit dem bundesweit für den Atomausstieg und für 100% Erneuerbare Energie "in Bürgerhand" geworben wird, eine Gesamtauflage von 1,9 Millionen Exemplaren. Damit geht das von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, von EUROSOLAR und vom Deutschen Naturschutzring (DNR) herausgegebene Faltblatt an rund 5% aller bundesdeutschen Haushalte.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Faltblatt downloaden]

Bündnis-Presseinfo 1. September 2009

Angie, kehr' vor der eigenen Tür!

Anti-Atomwaffen-Aktion vor der CDU-Parteizentrale

Zum heutigen Anti-Kriegstag haben AktivistInnen der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ eine bunte Theateraktion vor der CDU-Parteizentrale und dem Verteidigungsministerium in Berlin aufgeführt. Damit wollten sie auf die letzten verbliebenen 20 Atombomben in Büchel (Eifel) aufmerksam machen. Sie fordern den Abzug der US-Waffen aus Deutschland.

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IPPNW-Presseinfo 1.9.2009

AKW-Niedrigstrahlung als Ursache nicht ausgeschlossen

KiKK-Studie: Internationale Kritik am Mainzer Kinderkrebsregister

Reference-Embryo statt Reference-Man01.09.2009 

In der internationalen Fachpresse setzt sich die Erkenntnis vermehrt durch, dass Niedrigstrahlung als Ursache für ein erhöhtes Krebsrisiko von Kleinkindern in der Nähe von Atomkraftwerken nicht ausgeschlossen werden kann und darf. Dies steht jedoch im Gegensatz zu den umstrittenen Interpretationen des Mainzer Kinderkrebsregisters (KKR) in der epidemiologischen Studie Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie).

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28.08.2009  "Bedauerlich, hinderlich und nicht hinnehmbar"

21.08.2009  Für besseren Strahlenschutz bei Atomkraftwerken

Unterzeichnet von über 100 Organisationen

US-Deserteur André Shepherd braucht Asyl!

Ein Aufruf zum Antikriegstag 2009

André Shepherd01.09.2009 

US-Deserteur André Shepherd hatte im November 2008 in Deutschland Asyl beantragt. Eine Entscheidung des Bundesamtes für Migration steht nach wie vor aus. Über 100 Gruppen und Organisationen fordern zum 1. September 2009 "die Bundesregierung auf, ihm Asyl zu gewähren und generell Verweigerer und Verweigerinnen zu schützen, die sich den Verbrechen der Kriege entziehen und flüchten". Wir dokumentieren die Erklärung im Wortlaut.

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IPPNW-Presseinfo vom 31.8.2009

"Wir lassen uns nicht für den Krieg instrumentalisieren"

Offener Brief von Psychotherapeuten, Psychologen und Ärzten an Verteidigungsminister Jung

31.08.2009 

Über 200 Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten haben sich anlässlich des morgigen Anti-Kriegstages in einem Offenen Brief an Bundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung gegen eine Instrumentalisierung für den Krieg in Afghanistan ausgesprochen. "Wir Ärzte und Psychotherapeuten lehnen die Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan ab", heißt es in dem Schreiben. Der Krieg selbst sei bereits Ursache schwerer Traumatisierungen in der afghanischen Bevölkerung und nun auch zunehmend bei deutschen Soldaten im Kriegseinsatz. Die Politik erwecke den Eindruck, ein posttraumatisches Belastungssyndrom (PTBS) lasse sich per Psychotherapie dauerhaft beheben.

lesen ...[Offener Brief an Minister Jung]

IPPNW-Presseinfo vom 28.8.2009

"Bedauerlich, hinderlich und nicht hinnehmbar"

IPPNW begrüßt Kritik der DAKJ am Mainzer Kinderkrebsregister zur KiKK-Studie

28.08.2009 

Die Kommission für Umweltfragen der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) kritisiert in einer Stellungnahme zur KiKK-Studie vom 25.08.09 sowohl Ergebnisinterpretation als auch den Umgang mit Daten durch das Mainzer Kinderkrebsregister (DKKR). In der epidemiologischen Studie zu Kinderkrebs um Kernkraftwerke (KiKK) war ein erhöhtes Risiko für Krebs- und Leukämie-Erkrankungen bei Kleinkindern in der Nähe von Atomkraftwerken festgestellt worden. Das DKKR schloss jedoch Strahlung von Kernkraftwerken als Ursache dafür aus und hielt darüber hinaus Daten der Studie zur weiteren Überprüfung unter Verschluss. Bisher war dies nur von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW öffentlich beklagt worden.

lesen ...[Petition online unterzeichnen]  [Stellungnahme der DAJK]

IPPNW-Presseinfo 28.8.2009

Mangelnder Akzeptanz der E-Card wird mit Zensur begegnet

Offener Brief der IPPNW zum Anzeigenstopp im "Rheinischen Ärzteblatt"

27.08.2009 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) haben heute den Stopp einer geplanten Anzeige im „Rheinischen Ärzteblatt“ in einem Offenen Brief an den Präsident der Ärztekammer Nordrhein Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe und den Vorsitzenden der KV Nordrhein Dr. Leonhard Hansen scharf kritisiert. Darin wollten IPPNW und Freie Ärzteschaft an die niedergelassene Ärzteschaft in Nordrhein appellieren, sich weiterhin keine E-Card-Lesegeräte anzuschaffen.

lesen ...[Offener Brief an Prof. Hoppe und Dr. Hansen]  [Anzeige]

IPPNW-Presseinfo 26.08.2009

Freilassung inhaftierter Palästinenser aus Bil’in gefordert

26.08.2009 

Am Donnerstag (27. August 2009) empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu. Dabei soll sie sich für die Freilassung aller Palästinenser aus Bil´in auf der West-Bank einsetzen, die von der israelischen Armee inhaftiert worden sind. Das fordern neben vielen Einzelpersonen die IPPNW, pax christi und die AG Globalisierung und Krieg von attac Deutschland von der Bundeskanzlerin.

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IPPNW-Presseinfo 21.08.2009

Kein Platz für E-Card-Gegner

„Rheinisches Ärzteblatt“ stoppt Anzeige von IPPNW und Freier Ärzteschaft

21.08.2009 

Das Rheinische Ärzteblatt hat gestern eine Veröffentlichung einer Anzeige von IPPNW und Freier Ärzteschaft abgelehnt. Darin wollten die beiden Ärzteorganisationen* an die niedergelassene Ärzteschaft in Nordrhein appellieren, sich weiterhin keine E-Card-Lesegeräte anzuschaffen. „Wir halten diesen Vorgang für eine gravierende Verletzung der Demokratie innerhalb der ärztlichen Vertretungsorgane“, kritisiert Matthias Jochheim, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW).

lesen ...[Geplante Anzeige als pdf]

IPPNW-Presseinfo 21.8.2009

Für besseren Strahlenschutz bei Atomkraftwerken

IPPNW-Petition an den Deutschen Bundestag

21.08.2009 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW fordert den Deutschen Bundestag in einer Petition auf, den Strahlenschutz für Bürger zu verbessern. Als neuer Standard soll ein „Reference Embryo“ mit höherer Strahlensensibiltät dienen. Ausgelöst hat diese Petition eine im Dezember 2007 veröffentlichte „Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie)“. Haupt-Ergebnis der Studie ist: „Je näher ein Kleinkind unter 5 Jahren an einem bundesdeutschen Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die Gefahr, dass es an Krebs und Leukämie erkrankt.“ Daraus wurden bisher weder im Strahlenschutz noch in der Politik Konsequenzen gezogen.

lesen ...[Zur ePetition]  [Anleitung zur Unterzeichnung]

Presseinfo von IPPNW und FÄ, 18.8.2009

„Bleiben wir dabei: Keine E-Card-Lesegeräte in unsere Praxen!“

IPPNW und Freie Ärzteschaft schalten Anzeige im "Rheinischen Ärzteblatt"

18.08.2009 

Weil es in einer bundesweiten zentralen Serverstruktur "keine Garantie für den Schutz der medizinischen Daten gibt, kein medizinischer Nutzen belegt und die investierten Milliarden in der Gesundheitsversorgung fehlen", appellieren die "Ärzte in sozialer Verantwortung" (IPPNW) und die "Freie Ärzteschaft" (FÄ) an die niedergelassene Ärzteschaft in Nordrhein, bei ihrer kritischen Haltung zu bleiben und weiterhin keine E-Card-Lesegeräte für die Praxen anzuschaffen.

lesen ...[Kampagne "Stoppt die e-Card"]

IPPNW-Presseinfo 13.8.2009

Erneuerbare Energien statt Atomenergie für Afrika

Afrika ist atomwaffenfreie Zone

Pelindaba Nuclear Research Centre in Südafrika13.08.2009 

Afrika ist seit gestern atomwaffenfreie Zone. „Das ist ein erfreulicher weiterer Schritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. Gleichzeitig sehen wir mit Sorge, dass sich die Unterzeichnerländer für eine friedliche Nutzung der Atomenergie ausgesprochen haben“, erklärt Xanthe Hall, Atomwaffenexpertin der IPPNW. Atomwaffen und Atomenergie sind zwei Seiten der gleichen Medaille.

lesen ...[Weitere Infos zu atomwaffenfreien Zonen]

IPPNW-Presseinfo 5.August 2009

Hiroshima-Jahrestag

„Jeder spielt eine tragende Rolle bei der Veränderung der Welt“

64 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki warnt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW vor der bis heute von Atomwaffen ausgehenden Gefahr und fordert Engagement: Regierungen sollten den Reden zur Abrüstung jetzt auch Taten folgen lassen, Bürgerinnen und Bürger müssten sich aktiv an Veranstaltungen und Kampagnen hierzu beteiligen.

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IPPNW-Presseinfo 24.7.2009

Stoppen Sie die deutschen U-Boot-Lieferungen nach Israel

Offener Brief und Online-Aktion der IPPNW an Bundeskanzlerin Angela Merkel

24.07.2009 

In Anbetracht der jüngsten militärischen Drohungen Israels gegenüber dem Iran hat die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW Bundeskanzlerin Angela Merkel heute in einem Offenen Brief aufgefordert, die von Israel bestellten zwei weiteren U-Boote der Dolphin-Klasse nicht auszuliefern. Darüber hinaus sollten alle Lieferungen deutscher Waffen und Rüstungsgüter nach Nahost unverzüglich gestoppt werden.

lesen ...[Offener Brief an Angela Merkel]  [Beteiligen Sie sich an der Online-Aktion]

08.07.2009  Israel bedroht Iran mit deutschen U-Booten

Einladung zur Pressekonferenz, 15.7.2009, Istanbul

Abgereichertes Uran – Überbleibsel aus dem Irak-Krieg

Ärzte und Experten informieren über die epidemiologische Studie in Basra

13.07.2009 

Seit Mitte der 1990er Jahre berichten Ärzte aus Basra über einen rapiden Anstieg von Krebsfällen und Geburtsschäden. Sie nehmen an, dass dies auf die Umweltzerstörung durch im Kampf freigesetzte Schadstoffe zurückzuführen ist – wie z.B. abgereichertes Uran (Depleted Uranium, DU). Bisher ist kaum etwas unternommen worden, um das Ausmaß dieses Problems zu evaluieren.

lesen ...[International Coalition to Ban Uranium Weapons ]  [IPPNW-Stellungnahme zur DU-Munition]

Bündnis-Presseinfo vom 13.7.2009

Schwere Sicherheitspanne beim Projekt "Elektronische Gesundheitskarte"!

13.07.2009 

Das Aktionsbündnis "Stoppt die E- Card", dem die IPPNW angehört, fordert erneut einen sofortigen Stopp des Projektes "Elektronische Gesundheitskarte". Dabei stützt sich das Bündnis auf die jüngst bekannt gewordene schwere Panne beim Betrieb der Karte.

lesen ...[Zur Kampagnenhomepage]

IPPNW-Presseinfo vom 9.7.2009

Atomgesetz erzwingt umgehende Stilllegung veralteter Atomkraftwerke

Merkel muss jetzt handeln

09.07.2009 

Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW erzwingt die technische Rückständigkeit von atomaren Altanlagen nach geltendem Atomgesetz eine sofortige Stillegung der betroffenen Atomkraftwerke. Erst jetzt wurde bekannt, dass die Bundesregierung die mangelnde Sicherheit von Atomkraftwerken älterer Bauart schon lange festgestellt hat.

lesen ...[Weitere Infos zur Biblis-Klage]

06.07.2009  Vattenfall - Wir können alles außer Atomkraft

Gipfeltreffen in Moskau

Erklärung der internationalen IPPNW

09.07.2009 

Kurz vor dem historischen ersten Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Dimitri Medvedev im März 2009 hatten die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges beiden Staatsoberhäuptern einen Brief geschickt. Darin hatten über 300 der weltbesten Mediziner einen Appell für eine atomwaffenfreie Welt unterschrieben.

lesen ...[Erklärung im englischen Wortlaut]

IPPNW-Presseinfo vom 8.7.2009

Israel bedroht Iran mit deutschen U-Booten

Deutsche Regierung muss Waffenlieferungen nach Nahost stoppen

08.07.2009 

In Anbetracht der jüngsten militärischen Drohungen Israels gegenüber dem Iran fordert die IPPNW von der deutschen Regierung, alle Waffenlieferungen nach Nahost zu stoppen. „Wir appellieren an die Mitglieder des Bundessicherheitsrates und der Bundesregierung, auf den weiteren Export der von Israel gewünschten U-Boote der "Dolphin"-Klasse zu verzichten“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. 

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Bündnis-Presseinfo vom 8.7.2009

Appell zur Unterstützung des gewaltlosen Widerstands

Friedens- und Menschenrechts-Bündnis erinnert an die Opfer der Mauer in Palästina

08.07.2009 

Fünf Jahre nach dem Mauer-Gutachten des internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 9. Juli 2004 erinnern Friedens- und Menschenrechtsorganisationen an die Opfer der Mauer in Palästina. Auch wenn Israel das Recht und die Pflicht hat, für größtmögliche Sicherheit seiner Bürger/innen vor Attentaten zu sorgen, muss es dabei im Einklang mit dem Völkerrecht handeln.

lesen ...[Aktionskarten]

Bündnis-Presseinfo 7.7.2009

Ilisu-Staudamm: Europäische Beteiligung offiziell beendet

07.07.2009 

Am heutigen Morgen haben die Regierungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz ihren Ausstieg aus dem Ilisu-Projekt am Tigris offiziell bekannt gegeben. Damit sind die Versuche der Türkei, den Staudamm zu bauen, bereits zum zweiten Mal gescheitert. Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen begrüßen dies als Meilenstein auf dem Weg, das Projekt endgültig zu stoppen und höhere Standards für die Vergabe von Exportbürgschaften zu erreichen.

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IPPNW-Presseinfo vom 6.7.2009

Vattenfall - Wir können alles außer Atomkraft

IPPNW: Krümmel muss endgültig vom Netz

06.07.2009 

Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW zeigt die jüngste Reaktorschnellabschaltung im Vattenfall-Atomkraftwerk Krümmel, dass die Atomenergie prinzipiell nicht beherrschbar ist. „Wer sich wie Vattenfall zwei Jahre lang nach dem Störfall vom Juni 2007 mit den Maschinentransformatoren des Kraftwerks auseinandersetzt, vor der Wiederinbetriebnahme von der Atomaufsicht noch mal ausdrücklich gewarnt wird, und dann dennoch einen Störfall in Zusammenhang mit einem Maschinentransformator nicht verhindern kann, beweist: Wir können alles außer Atomkraft“, so IPPNW-Atomenergieexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseinfo vom 03.07.2009

IPPNW: Wüstenstrom wird nicht zum Jobwunder

03.07.2009 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert das Werben für Wüstenstrom aus der Sahara ("Desertec") mit dem Arbeitsplatz-Argument als unseriös.

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17.06.2009  Wüstenstrom aus der Sahara

IPPNW-Presseinfo vom 1.7.2009

IPPNW: 1,4 Millionen Anti-Atom-Faltblätter als Jubiläumsgeschenk

50 Jahre Deutsches Atomforum

Faltblatt-Motiv "Glaubst du das wirklich?", Sandra Brunsch/Fotolia.com01.07.2009 

50 Jahre nach Gründung des Deutschen Atomforums klärt die Anti-Atom-, die Energiewende- und die Friedensbewegung in ganz Deutschland die Bevölkerung über den Niedergang der Atomwirtschaft und über den bevorstehenden Durchmarsch der Erneuerbaren Energien auf. Das von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, EUROSOLAR und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) herausgegebene Faltblatt „Glaubst du das wirklich?“, in dem für den Atomausstieg und für 100% Erneuerbare Energie „in Bürgerhand“ geworben wird, erreicht aufgrund des großen Interesses bereits eine Gesamtauflage 1,4 Millionen Exemplaren.

lesen ...[Faltblatt zum Download]  [www.neue-energie-deutschland.de]  [www.buerger-kraftwerke.de]

24.04.2009  Start einer Kampagne für Atomausstieg und Erneuerbare Energien

Bündnis-Presseinfo vom 1.7.2009

Piratenakt vor Gazas Küste

Israels Marine kidnappt irische Nobelpreisträgerin und andere Menschenrechtsaktivisten

Foto: freegaza.org01.07.2009 

Die deutsche Initiative "Ein Schiff nach Gaza" verurteilt das Einschreiten der israelischen Marine gegen die "Spirit of Humanity" auf das Schärfste. Das Aufbringen der Schiffes 23 Meilen vor der Küste von Gaza macht deutlich, dass sich Israel weiter als Besatzungsmacht versteht, ohne jedoch ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen, die Bevölkerung von Gaza zu versorgen, nachzukommen. "Wir sind empört, dass Menschrechtsaktivistinnen und -aktivisten bewusst in Gefahr gebracht wurden und daran gehindert werden, den notleidenden Menschen in Gaza Hilfsgüter zu bringen und fordern ein sofortiges Ende der Blockade des Gazastreifens", so Matthias Jochheim, IPPNW-Vorstand.

lesen ...[Link zu Free Gaza]

IPPNW-Stellungnahme vom 29.6.2009

Ärzteorganisation mahnt wegen Gewalt im Iran

Appell für friedliche Entwicklung und Respektierung der Souveränität des Landes

29.06.2009 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) lehnen Gewalt als Mittel der Politik ab. Wie viele andere Friedensorganisationen weltweit ist auch IPPNW-Deutschland besorgt über die aktuellen Berichte über Tote und Verletzte im Iran. Die westlichen Regierungen einschließlich der Bundesregierung, die schon zuvor im Konflikt mit dem Land standen, sollten die jetzige Situation nicht noch weiter eskalieren und für eigene außenpolitische Ziele nutzen. Wir glauben, dass dies einer authentischen inner-iranischen Entwicklung schadet und rufen die Bundesregierung auf, Menschenrechte nicht für eigene machtpolitische Interessen zu instrumentalisieren.

lesen ...[Weitere Informationen zur Modellkonferenz]

IPPNW-Presseinfo 22.6.2009

IPPNW: Atomare Abrüstung dringlicher denn je

Abu al-Jasid droht mit Atomwaffeneinsatz

22.06.2009 

Die Drohung des mutmaßlichen Al-Kaida-Anführers in Afghanistan, Mustafa Abu al-Jasid, im Fernsehsender Al-Dschasira, Pakistans Atomwaffen gegen die USA einsetzen zu wollen, unterstreicht die Dringlichkeit zur weltweiten Abrüstung. „Die Welt steht am Scheideweg: Entweder werden Atomwaffen geächtet und abgeschafft oder sie werden von immer mehr Staaten und so genannten `nichtstaatlichen Akteuren´ entwickelt, erworben oder gestohlen“, so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die Ärzteorganisation setzt sich für eine Atomwaffenkonvention ein, einen Vertrag über das Verbot und die Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen.

lesen ...[Infos zu Pakistans Atomwaffenprogramm]

IPPNW-Presseinfo vom 17. Juni 2009

Wüstenstrom aus der Sahara

IPPNW: Konzerne wollen 400 Milliarden Euro in den Sand setzen

17.06.2009 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt davor, den erfolgreichen dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien "in Bürgerhand" durch eine zentralisierte Wüstenstromerzeugung in der Hand großer Energiekonzerne, Banken und Versicherungen zu torpedieren.

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Bündnis-Presseinfo vom 16.6.2009

Umweltschützer fordern Ilisu-Ausstieg

Deutsch-türkisches Außenministertreffen

16.06.2009 

Anlässlich des heutigen Besuchs des türkischen Außenministers Ahmet Davutoglu in Berlin fordern Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen, darunter die Ärzteorganisation IPPNW, die Regierungen Deutschlands und der Türkei auf, endgültig aus dem Ilisu-Projekt am Tigris auszusteigen.

lesen ...[Weitere Informationen]

IPPNW-Presseinfo vom 5. Juni 2009

Deutsches Kinderkrebsregister übernimmt Hauptforderung der IPPNW zur Verbesserung des Strahlenschutzes

Kinderkrebs um Atomkraftwerke – Aktuelle Diskussion im Ärzteblatt

"Reference-Embryo" statt "Reference-Man"05.06.2009 

In einer im Deutschen Ärzteblatt (DÄ) veröffentlichen Stellungnahme zum Thema Kinderkrebs um Atomkraftwerke akzeptiert neuerdings das Deutsche Kinderkrebsregister eine Hauptforderung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW zur Verbesserung des Strahlenschutzes.

lesen ...[Beitrag von Dr. Claußen und Thiel im Ärzteblatt]  [Beitrag von Dr. Eisenberg im Ärzteblatt]  [Beitrag von Dr. Kaatsch im Ärzteblatt]

Broschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank"

IPPNW-Presseinfo vom 3.6.2009

Vertrag zwischen IAEO und WHO aufheben!

IPPNW fordert unabhängige Forschung

03.06.2009 

Die atomkritischen Ärzte (IPPNW) fordern anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vertrages zwischen Internationaler Atomenergieorganisation (IAEO) und Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 28. Mai 1959, diesen unverzüglich aufzuheben. In dem Vertrag wird den Atomprogrammförderern und Physikern der IAEO die Kontrolle über die Forschungsprogramme, -ergebnisse und -publikationen von Ärzten der WHO über die gesundheitlichen Folgen der zivilen Nutzung der Atomenergie und deren Unfälle vertraglich zugesichert.

lesen ...[IAEO-WHO-Abkommen, siehe S. 62ff.]

05.09.2005  Die IAEO will einen Konsens zu den Tschernobylfolgen

16.06.2008  Die neu entdeckten indirekten Strahlenwirkungen

[06.05.2009]  The Lesbos Declaration

IPPNW-Presseinfo vom 25. Mai 2009

IPPNW: Atomkonflikt mit Nordkorea gefährdet neue Abrüstungsvision

Konfliktlösung bleibt erste Priorität für die Atomwaffenpolitik, nicht Eskalation

Magnox Reaktor, Nordkorea25.05.2009 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die nordkoreanische Regierung für ihren heutigen Atomtest. Dieser Test gefährdet nicht nur Umwelt und Gesundheit, sondern auch die Abrüstungsinitiativen von Barack Obama. Heute früh um 01:54 Uhr (CET) wurde im Nordosten von Nordkorea ein Erdbeben in der Höhe von 4,7 auf der Richterskala gemessen. Einige Zeit später erklärte die nordkoreanische Regierung, sie habe erfolgreich unterirdisch eine Atombombe getestet. Er sei Teil von Pjöngjangs "Maßnahmen, um die nukleare Abschreckung zur Selbstverteidigung zu stärken ".

lesen ...[Weitere Informationen]  [Stellungnahme der internationalen IPPNW (englisch)]  [Stellungnahme der internationalen IPPNW (deutsch)]

IPPNW-Presseinfo vom 18. Mai 2009

Ärztetag soll sich für Neustart des E-Card-Projektes einsetzen

IPPNW-Appell an die Delegierten des Ärztetages in Mainz

18.05.2009 

Die Internationalen Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) appellieren an die Delegierten des 112. Ärztetages in Mainz (19.-22.5.2009) ihre Ablehnung der Elektronischen Gesundheitskarte in der bestehenden Form zu bekräftigen. Die Ärzteorganisation fordert den Ärztetag auf, sich für einen wirklichen Neustart des Projektes einzusetzen.

lesen ...[IPPNW-Statement zur E-Card]

Bündnis-Presseinfo vom 14. Mai 2009

Schiff nach Gaza soll gegen Blockade protestieren

Bündnis gegen Blockade von Gaza lobt Papst Benedikt XVI

14.05.2009 

"Mit seiner gestrigen Forderung nach der Aufhebung der Blockade von Gaza hat Papst Benedikt XVI einen wichtigen Beitrag geleistet für einen gerechten Frieden im Nahen Osten", betont die Sprecherin der Pax Christi Nahostkommission, Wiltrud Rösch-Metzler. "In einer äußerst schwierigen Situation hat er Mut und Augenmaß bewiesen. Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier sollten sich daran ein Beispiel nehmen und mehr Verantwortung zeigen."

lesen ...[Kampagnenseite]

Die USA wenden sich von Bushs Atomwaffenpolitik ab

IPPNW präsentiert NGO-Statement zur Atomwaffenkonvention

06.05.2009 

In New York finden zur Zeit intensive Gespräche über die nukleare Abrüstung bei den Vereinten Nationen statt. Unter dem nichtssagenden Namen "NPT PrepCom" treffen sich alle 189 Mitgliederstaaten des Vertrages mit den weltweit meisten Unterzeichnern: der Atomwaffensperrvertrag oder Nichtverbreitungsvertrag (NVV). Die ersten Tage der insgesamt zwei Wochen sind für Stellungnahmen der Mitgliedstaaten und Nichtregierungs-Organisationen reserviert.

lesen ...[Alle Stellungnahmen (englisch)]  [IPPNW-Blog zur Konferenz]

Auftaktaktion der Kampagne "ich wähle atomwaffenfrei"

Berliner "Kehraus" zur Walpurgis-Nacht

30.04.2009 

Eine Berliner Putztruppe fegt die Atombomben in Deutschland symbolisch in die Tonne. Von der Uni bis zum Brandenburger Tor kehren in weiße Overalls gekleidete Atomwaffen-Gegner mit Besen eine selbstgebastelte Atombombe über die Straße "Unter den Linden". Sie halten immer wieder an und machen für einige Minuten ein "Standbild", eingefroren wie Statuen, während andere AktivistInnen Materialien verteilen. Unter dem Motto "Vor der eigenen Türe kehren" wollen die Vertreter mehrerer Berliner Friedensorganisationen zeigen, dass in Deutschland eigenes Handeln auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt gefragt ist.

lesen ...[Zur Kampagne]  [Bild downloaden]

Presseeinladung zu einem Fototermin

"Vor der eigenen Türe kehren"

Straßenaktion von Berliner Friedensorganisationen

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie ganz herzlich einladen zu einer Straßenaktion unter dem Motto "Vor der eigenen Türe kehren". Dieser Berliner "Kehraus" ist Teil einer bundesweiten Aktion zur Walpurgis-Nacht für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland. Er bildet den Auftakt einer neuen Phase der Kampagne "unsere zukunft – atomwaffenfrei", mit der sich die Friedensbewegung in die Europa- und Bundestagswahl einmischt.

lesen ...[Zur Kampagne]

Atomkraftwerke machen Kinder krank

Die Einführung eines „Reference-Embryo“ im Strahlenschutz ist überfällig

Aktuelles Gutachten bestätigt IPPNW-Forderung

Reference-Embryo statt Reference-Men28.04.2009 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW sieht sich in ihrer zentralen Forderung zur Verbesserung des Strahlenschutzes in der Umgebung von Atomkraftwerken durch ein aktuell veröffentlichtes Kurz-Gutachten bestätigt. Das von Eurosolar in Auftrag gegebene Gutachten "Sicherheitsgewinn durch Stärkung der Atomaufsicht - Eine Umkehr der Beweislast ist überfällig" der Expertin für Umweltrecht Dr. Cornelia Ziehm verweist u.a. auf die besondere Strahlenempfindlichkeit von Kleinkindern und ungeborenen Kindern. Dies deckt sich mit der zentralen Forderung der IPPNW nach Einführung eines "Reference-Embryo" im Strahlenschutz.

lesen ...[Kurzgutachten von Dr. Cornelia Ziehm]  [Broschüre als pdf-Datei]  [Bild als Download]

20.04.2009  "Reference - Embryo" zum Schutz von Kindern

IPPNW-Presseinfo vom 24.4.2009

Start einer Kampagne für Atomausstieg und Erneuerbare Energien

Tschernobyl verpflichtet zum Blick nach vorn

24.04.2009 

Zum "Tag der Erneuerbaren Energien" am 25. April und dem Tschernobyl-Jahrestag am 26. April starten 33 Verbände aus der Umwelt-, Anti-Atom-, Erneuerbare Energien-, globalisierungskritischen- und Friedensbewegung eine gemeinsame Kampagne für das Super-Wahljahr 2009. In einem 8-Seiten-Faltblatt "Glaubst Du das wirklich" mit einer Startauflage von einer halben Million wird der zügige Ausstieg aus der Atomenergie, der Verzicht auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke und generell der Abschied von Atom, Kohle, Öl und Gas in der Hand weniger großer Energiekonzerne gefordert.

lesen ...[Faltblatt zum Download]  [www.neue-energie-deutschland.de]  [www.buerger-kraftwerke.de]

IPPNW-Presseinfo vom 24.4.2009

Bundestag ignoriert Entwurf einer Atomwaffenkonvention

IPPNW zur Bundestagsdebatte zu Atomwaffen

Atomwaffenstandort Büchel24.04.2009 

Der Sprecher der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) Jens-Peter Steffen kritisiert die heutige Debatte im Bundestag zur Abrüstung der Atomwaffen als nicht "auf Stand". "Der existierende Entwurf einer Atomwaffenkonvention, ein UNO-Dokument, wurde mit keinem Wort erwähnt", so Jens-Peter Steffen.

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IPPNW-Presseinfo 23.4.2009

Atomenergie macht krank

IPPNW fordert zum 23. Tschernobyltag das endgültige Aus für die Atomenergie

23.04.2009 

Zum 23. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe warnt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW vor einer so genannten „Renaissance der Atomenergie“, die jetzt auch die IAEO propagiert. „Die gesundheitlichen Risiken der Atomenergie sind nicht beherrschbar, angefangen vom Uranbergbau über den laufenden Betrieb der Atomkraftwerke bis hin zur Endlagerung“, so Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW. „Seit der größten industriellen Katastrophe in Tschernobyl gibt es eine erdrückende Anzahl von wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass die Atomenergienutzung Gesundheit und Leben der betroffenen Menschen gefährdet.“

lesen ...[Hintergrundpapier "Atomenergie macht krank"]  [Studie zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl]  [Studie der indischen IPPNW]

Neue Broschüre zum Krebsrisiko in AKW-Nähe

"Reference - Embryo" zum Schutz von Kindern

IPPNW fordert Verbesserung im Strahlenschutz

20.04.2009 

Anlässlich der signifikanten Ergebnisse der Kinderkrebsstudie fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW umgehende Verbesserungen im Strahlenschutz mit der Einführung eines "Reference-Embryos" zum Schutz von Kindern. Menschen, die in AKW-Nähe wohnen, müssen verständlich und sachgerecht über das nachgewiesen erhöhte Erkrankungsrisiko bei Kleinkindern aufgeklärt werden. Da dies - obwohl schon wiederholt gefordert - immer noch nicht von den zuständigen Behörden in die Wege geleitet worden ist, hat die IPPNW in Kooperation mit den Machern der Kampagne "ausgestrahlt" eine Informationsbroschüre verfasst, in der viele Fragen zum Thema Kinderkrebs um Atomkraftwerke verständlich und fundiert beantwortet werden.

lesen ...[Informationsbroschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank" in Print und zum Download]

Bündnis-Presseinfo 15.4.2009

Bundestag lehnt Petition gegen deutsche Waffenexporte nach Nahost ab

Offener Brief der Friedensbewegung an die Abgeordneten

15.04.2009 

Mit einem Offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten reagiert die Kooperation für den Frieden – ein Zusammenschluss von mehr als 50 Friedensorganisationen – auf die Ablehnung eines bereits Ende 2006 gestellten Antrages gegen deutsche Waffenexporte in den Nahen Osten.

lesen ...[Kooperation für den Frieden]  [Appell von amnesty international]

IPPNW begrüßt Verhandlungen über US-Atomwaffen in Deutschland

„Steinmeiers Timing ist genau richtig“

07.04.2009 

Die IPPNW begrüßt die heutige Ankündigung Steinmeiers, er werde mit den USA in den nächsten Wochen über die US-Atomwaffen in Deutschland reden. Die IPPNW ist federführend an der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ beteiligt, die einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und eine Beendigung der Mitarbeit an der Planung eines Atomwaffeneinsatzes bis 2010 anstrebt.

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IPPNW-Presseinfo 6.4.2009

IPPNW begrüßt Obamas Vision einer Welt ohne Atomwaffen

Rede des US-Präsidenten Obama in Prag

06.04.2009 

Die IPPNW begrüßt Barack Obamas Vision einer Welt ohne Atomwaffen, wie sie 300 führende Mediziner jüngst in einem IPPNW-Appell an die Präsidenten von Amerika und Russland gefordert hatten. "Als erster Schritt müssen die US-Atomwaffen aus Europa abgezogen werden", erklärt die IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall, "im Gegenzug könnte Russland beginnen, sein Kurzstrecken-Arsenal abzurüsten". Die Ärzteorganisation appelliert zudem erneut an Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier, die Gunst der Stunde zu nutzen, und von Barack Obama den Abzug der 20 US-Atombomben aus Deutschland zu fordern.

lesen ...[Weitere Infos zur ICAN-Kampagne]  [Link zur Atomwaffenkonvention]  [IPPNW-Ärzteappell]

IPPNW-Presseinfo 1. April 2009

US-Atomwaffen aus Europa abziehen!

G20-Gipfel: Treffen der Präsidenten Obama und Medwedew

01.04.2009 

Die IPPNW appelliert an Präsident Barack Obama, den Vorschlag des russischen Vize-Premierministers Sergei Iwanow aufzugreifen und die Stationierung von Atomwaffen im Ausland zu unterlassen. Der Abzug der letzten 200 US-Atomwaffen aus Europa wäre ein erster Abrüstungsschritt und würde den weiteren Verhandlungen zum Erfolg verhelfen, so die Ärzteorganisation. "Wenn Obama die Atomwaffen nur zur Abschreckung will, dann braucht er keine Atomwaffen, mit denen er Krieg führen kann. Das heißt: Atomwaffen mit kurzer Reichweite müssen abgeschafft werden", sagt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW.

lesen ...[Kommentar von Dr. Claußen zum G20-Gipfel]  [Informationen zu taktischen Atomwaffen]

23.03.2009  300 führende MedizinerInnen für die Abschaffung von Atomwaffen

Vor 30 Jahren Atomunfall bei Harrisburg

In deutschen Atomkraftwerken würde eine Wasserstoff-Explosion zur Katastrophe führen

Aufsichtsbehörden ziehen aus brisanter "Jahn-Studie" nicht die erforderlichen Konsequenzen

27.03.2009 

Am Samstag (28. März) vor 30 Jahren kam es in Block 2 des US-Atomkraftwerks Three Mile Island (TMI-2) bei Harrisburg, der Hauptstadt des Bundesstaates Pennsylvania, zu einem schweren Atomunfall mit Teil-Kernschmelze. Was nach den Prognosen der Atomindustrie und der sonstigen „Experten“ eigentlich nur einmal in 100.000 Jahren passieren dürfte, geschah 1979, und dann, nur sieben Jahre später, in katastrophalem Ausmaß 1986 in Tschernobyl.

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IPPNW-Presseinfo vom 26.3.2009

Gericht erteilt der Atomindustrie zu Recht eine Absage

IPPNW: Weiterbetrieb von Biblis A und Brunsbüttel verantwortungslos

26.03.2009 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW begrüßt das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, wonach eine weitere Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke Biblis A und Brunsbüttel untersagt wird. "Ein anderes Urteil war sachlich überhaupt nicht möglich", sagte der Atomenergie-Experte der IPPNW, Henrik Paulitz. "Der Wortlaut des Atomgesetzes wie auch der Wille des Gesetzgebers sind völlig eindeutig: Man wollte nicht, dass auf Uralt-Atomkraftwerke wie Biblis A und Brunsbüttel Strommengen vom stillgelegten Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich übertragen werden können."

lesen ...[Infos zur Biblisklage]  [Film zur Biblis-Klage]  [Biblis-Zeitung]

IPPNW-Presseinfo vom 26.3.2009

IPPNW fordert Verbot des Einsatzes von Phosphorbomben

Weißer Phosphor verursacht unnötiges Leiden

26.03.2009 

Nach einem heute veröffentlichten Bericht von Human Rights Watch hat die israelische Armee während des Gaza-Konflikts Weißen Phosphor eingesetzt und sich damit eines Kriegsverbrechens schuldig gemacht. Auch der UN-Beauftragte für die palästinensischen Gebiete Richard Falk hatte der israelischen Regierung am Montag vorgeworfen, im dicht besiedelten Gazastreifen seien die militärischen Ziele nicht genügend unterscheidbar gewesen von der Zivilbevölkerung.

lesen ...[IPPNW-Factsheet zu Weißem Phosphor]  [Bericht von Dr. Muneer Deeb]

IPPNW-Presseinfo vom 23.3.2009

300 führende MedizinerInnen für die Abschaffung von Atomwaffen

IPPNW veröffentlicht medizinischen Appell an Obama und Medvedev

23.03.2009 

Mehr als 300 weltweit führende ÄrztInnen haben den russischen Präsidenten Medvedev und den US Präsidenten Obama in einem medizinischen Appell aufgefordert "das atomare Zeitalter endgültig zu beenden." Den Brief haben Dekane, Leiter medizinischer Abteilungen, Nobelpreisträger, Gesundheitsminister und Redakteure von medizinischen Fachzeitungen aus 38 Ländern unterzeichnet. Er wird den Präsidenten heute in Washington und Moskau von der US-amerikanischen Schwestersektion, den Physicians for Social Responsibility, sowie einer russischen IPPNW-Delegation von Ärzten gegen Atomkrieg übergeben.

lesen ...[Appell und vollständige Liste der UnterzeichnerInnen]  [Deutsche Fassung mit UnterzeichnerInnen]

IPPNW-Presseinfo vom 16.3.2009

IPPNW: Keine zentrale Speicherung medizinischer Daten

Jahresversammlung der IPPNW beschließt Resolution zur E-Card

16.03.2009 

Die Internationalen Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) haben auf ihrem Jahrestreffen am Wochenende eine Resolution zur Elektronischen Gesundheitskarte beschlossen. Darin appellieren sie an die Delegierten des 112. Ärztetages in Mainz (18.-22.5.2009) ihre Ablehnung der Elektronischen Gesundheitskarte in der bestehenden Form zu bekräftigen.

lesen ...[Resolution zur E-Card]

06.03.2009  IPPNW begrüßt Beschluss der Ärztekammer Nordrhein

IPPNW-Presseinfo 12.3.2009

Leck im Atomkraftwerk Biblis B

GRS verzeichnet Anstieg gefährlicher Lecks in den alternden Atomkraftwerken

12.03.2009 

Wie der Atomkonzern RWE und die Hessische Atomaufsicht erst gestern mitteilten, wurde am 7. März im hessischen Atomkraftwerksblock Biblis B an einer Rohrleitung im "Keller" des Reaktorgebäudes ("Ringraum") ein kleines Leck entdeckt. Der Atommeiler ist schon seit rund 32 Jahren in Betrieb. "Die Brisanz dieses Vorkommnisses liegt darin, dass die alten Rohrleitungen des so genannten Nebenkühlwassersystems in Biblis B den Korrosionsangriffen des durchströmenden Rheinwassers offenbar nicht mehr Stand halten", so Henrik Paulitz, Atomenergieexperte der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW.

lesen ...[Mehr zur Klage auf Stilllegung von Biblis B]

IPPNW-Presseinfo 10.3.2009

IPPNW: "Keine Demokratie unter polizei-militärischem Ausnahmezustand"

Nato-Gipfel in Straßburg: Offener Brief an Angela Merkel und Nicolas Sarkozy

10.03.2009 

Die IPPNW hat Bundeskanzlerin Angela Merkel und den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy heute in Offenen Briefen aufgefordert, sich anlässlich des NATO-Gipfeltreffens am ersten April-Wochenende persönlich für ein uneingeschränktes Recht auf Demonstrationsfreiheit zwischen Baden-Baden und Straßburg einzusetzen. "Die NATO muss sich der öffentlich kritischen Debatte und dem öffentlichen Protest stellen. Wir wollen keine Demokratie unter polizei-militärischem NATO-Ausnahmezustand", so die IPPNW-Vorsitzende Angelika Claußen.

lesen ...[Brief an Merkel]  [Brief an Sarkozy]

IPPNW-Presseinfo 6.3.2009

IPPNW begrüßt Beschluss der Ärztekammer Nordrhein

Keine E-Card-Lesegeräte für die Arztpraxen

06.03.2009 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) begrüßen den heute bekannt gewordenen Beschluss des Vorstandes der Ärztekammer Nordrhein, ihren Kammerangehörigen zu empfehlen, sich derzeit keine Lesegeräte für die elektronische Gesundheitskarte zu beschaffen und nicht am Basis-Rollout teilzunehmen. Die IPPNW hatte im Dezember letzten Jahres in der betroffenen Region die Kampagne "Keine E-Card-Lesegeräte in unsere Praxen" gestartet.

lesen ...[Faltblatt zur Kampagne]

Presseeinladung und Terminhinweis

60 Jahre und (k)ein bisschen weise?

Öffentliche Podiumsdiskussion über die Bedeutung der NATO für die internationale Sicherheitsstruktur

06.03.2009 

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie ganz herzlich zu einer Öffentlichen Podiumsdiskussion über die Bedeutung der NATO für die internationale Sicherheitsstruktur zwischen Journalisten, Politikern und der Zivilgesellschaft. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 13. März 2009 von 20-22 Uhr im JugendKulturZentrum PUMPE, Lützowstr. 42 in Berlin statt. Der Eintritt ist frei.

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IPPNW-Presseinfo 3.3.2009

Studierende spielen Bundestagsdebatte zum Thema Atomwaffenabzug aus Deutschland nach

Neu gestaltete Internetseite zum Thema Atomwaffen www.atomwaffena-z.info

03.03.2009 

20 Studierende aus den Bereichen Medizin, Internationale Politik, Physik und Psychologie haben sich auf Einladung des Projektkreises Politische Bildung zu Atomwaffen, dem die Friedenswerkstatt Mutlangen und die IPPNW angehören, die letzten drei Tage intensiv mit dem Thema Atomwaffenpolitik auseinandergesetzt.

lesen ...[Internetseite zu Atomwaffen]  [Greenpeace-Umfrage]

IPPNW-Presseinfo 26.2.2009

IPPNW fordert echte Fachdiskussion und eine sachgerechte Aufklärung der Bevölkerung

Kinderkrebs um Atomkraftwerke (KiKK-Studie)

26.02.2009 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert, dass die heutige Vorstellung der Beratungsergebnisse der Strahlenschutzkommission (SSK) zur Kinderkrebs-Studie unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit sowie der Presse stattgefunden hat. "Die 'Überprüfung' der Studie durch die Strahlenschutzkommission hat fast ein Jahr gedauert", erklärt IPPNW-Arzt Reinhold Thiel: "Die Veröffentlichung der wissenschaftlichen Begründung wurde mehrfach verschoben und findet jetzt weitgehend hinter verschlossenen Türen statt."

lesen ...[Hintergrundpapier von Reinhold Thiel]  [Mehr zum Thema]  [Kommentar zum Fachgespräch am 26.2.2009]

17.02.2009  IPPNW: "Die alten Zöpfe der Strahlenschutzverordnung abschneiden"

Ohne Ende der Gaza-Blockade wird Geberkonferenz zur humanitären Angeberkonferenz

Bündnis kritisiert Haltung der Bundesregierung

26.02.2009 

Ohne ein Ende der Gaza-Blockade verkommt die vom 1.bis 2. März in Sharm–el-Sheikh geplante internationale Geberkonferenz für Gaza zur humanitären "Angeberkonferenz". Außenminister Steinmeier müsse sich deshalb mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Blockade des Gazastreifens und die damit einhergehende kollektive Bestrafung der Menschen im Gazastreifen aufgehoben wird.

lesen ...[Appell und Spendenaufruf]

IPPNW-Presseinfo 17.2.209

IPPNW: "Die alten Zöpfe der Strahlenschutzverordnung abschneiden"

KiKK-Studie: Kinderkrebs um Atomkraftwerke

17.02.2009 

Anlässlich der Vorstellung der Beratungsergebnisse der Strahlenschutzkommission (SSK) zur Kinderkrebs-Studie ("KiKK-Studie") am 26. Februar 2009 in Bonn fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW, die Berechnungsgrundlagen der Strahlenschutzverordnung dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand anzupassen. Dabei muss die erhöhte Strahlensensibilität von noch ungeborenen Kindern und von Kleinkindern berücksichtigt werden. Am meisten gefährdet sind die Embryonen in den drei ersten Schwangerschaftsmonaten.

lesen ...[Hintergrundpapier von Reinhold Thiel]  [Mehr zum Thema]

Infoveranstaltung

Gaza-Krieg – Folgen und Folgerungen

Presseeinladung und Terminhinweis

Sehr geehrte Damen und Herren, 
laut einem Anfang Februar in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten Bericht wurden auf Gaza schätzungsweise 1,5 Millionen Tonnen Sprengstoff abgeworfen. Das macht pro Kopf der Bewohner in diesem äußerst dicht besiedelten Gebiet eine Tonne. Insgesamt wird die Zahl der Todesopfer auf Seiten der Palästinenser auf 1.350 geschätzt. Die Zahl der Toten steigt noch, weil neben den direkt Getöteten immer mehr Verwundete ihren Verletzungen erliegen. Laut dem Lancet-Bericht waren 60 Prozent der Getöteten Kinder.

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IPPNW-Presseinfo 11.2.2009

Krieg macht krank

IPPNW befürchtet, dass die Zahl traumatisierter Soldaten deutlich steigen wird

11.02.2009 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) begrüßen den Antrag der Regierungsfraktionen zur Unterstützung traumatisierter Bundeswehrsoldaten, der morgen im Bundestag verabschiedet werden soll. Die beste Prävention psychischer Folgeschäden von Kriegseinsätzen aber ist ein bald möglicher Rückzug aller Truppen, ein Friedensplan für Afghanistan und eine Unterstützung für den Wiederaufbau des Landes unter Einbeziehung der regionalen Stämme.

lesen ...[Hintergrundpapier von Dr. Claußen]

Bündnis-Presseinfo

Indien: Preiswerte Medikamentenversorgung in Gefahr

Gesundheitsgruppen verlangen Schutz generischer Medikamente

11.02.2009 

Gesundheitsinitiativen aus Indien und Deutschland fordern den BAYER-Konzern auf, eine kürzlich eingereichte Klage gegen die indische Regierung zurückzuziehen. Die asiatische Sektion von Health Action International, das indische Peoples Health Movement, der Ärzteverein IPPNW, die Coordination gegen BAYER-Gefahren, die BUKO Pharma-Kampagne, der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte und medico international befürchten, dass der Prozess die Zulassungspraxis von Generika in Indien gefährdet.  Im Fall einer eingeschränkten Versorgung mit bezahlbaren Medikamenten drohe der Tod Tausender Patienten.

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IPPNW-Presseinfo zum Spiegel-Online-Artikel

IPPNW: 100% Erneuerbare Energie ist CO2-neutral

Emissionshandel ist das Problem, nicht die Windenergie

10.02.2009 

"Spiegel-Online" veröffentlichte heute einen Beitrag mit dem Titel "Windräder bringen nichts für CO2-Ziel". Darin wird die These aufgestellt, durch Solar- und Windenergie werde kein Gramm CO2 eingespart, weil für jedes neue Windrad in Deutschland in Osteuropa mehr Kohle verfeuert werden dürfe. Dazu erklärt der Energie-Experte der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, Henrik Paulitz...

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06.02.2009  Atomlobby baut seit 20 Jahren Potemkinsche Dörfer

Bündnis "Nein zur Nato"

Einladung zur 1. Pressekonferenz

Terminankündigung und Presseeinladung

09.02.2009 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Anfang April begeht die NATO ihr 60-jähriges Bestehen bei einem Gipfel in Straßburg und Baden-Baden. Zu diesem Anlass hat sich ein internationales Bündnis aus Hunderten von Friedensorganisationen (darunter die IPPNW), politischen und sozialen Bewegungen gebildet, das mit einer Gegenkonferenz, mit Aktionen des zivilen Ungehorsams, u.a. einer internationalen Massenblockade des Konferenzorts, alternativen Camps und einer internationalen Großdemonstration das  Militärbündnis mit einer anderen Logik konfrontieren will.

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IPPNW-Presseinfo 6.2.2009

Atomlobby baut seit 20 Jahren Potemkinsche Dörfer

IPPNW: Alternative liegt im dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien

Abgeschaltetes schwedisches AKW Barsebäck06.02.2009 

Angesichts des Beschlusses der schwedischen Regierung, bestehende alte Atomkraftwerke durch neue ersetzen zu wollen, weist die atomkritische Ärzteorganisation darauf hin, dass sich dadurch an der geringen Bedeutung der Kernenergie für die Energieversorgung nicht das Geringste ändert. „Wir kennen das seit 20 Jahren. Immer wieder kündigt die eine oder andere Regierung an, wieder ganz groß in die Atomenergie einsteigen zu wollen. Das führt dann allenfalls zum Ergebnis, dass wie in Finnland an einem einzigen Atomkraftwerk 10 Jahre lang herumgedoktert wird, während in der gleichen Zeit die zigfache Kapazität an Erneuerbaren Energieanlagen aufgebaut wird“, so Henrik Paulitz, Energie-Experte der IPPNW.

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Bündnis-Pressemitteilung

Die Blockade beenden!

Spenden für ein Schiff mit medizinischen Hilfsgütern für Gaza!

06.02.2009 

Die Vorbereitungen für ein Schiff mit medizinischen Hilfsgütern sind in vollem Gange. Das Schiff soll nach Angaben der Initiatoren IPPNW, Jüdischer Stimme, Palästinensischer Gemeinde, Deutsch-Palästinensischer Gesellschaft und pax christi in der ersten Märzhälfte nach Gaza fahren.

lesen ...[Appell in Deutsch]  [Appell in Englisch]  [Unterzeichnen Sie unseren Nahost-Appell online!]

04.02.2009  Einsatz von Phosphorbomben ächten

IPPNW-Presseinfo vom 4.2.2009

Einsatz von Phosphorbomben ächten

IPPNW fordert aufgrund der besonders inhumanen Verletzungen generelles Verbot

04.02.2009 

Die Waffenruhe in Gaza ist brüchig. Der Internationale Strafgerichtshof prüft seit gestern, ob Israel während des Gaza-Einsatzes Kriegsverbrechen begangen hat, u.a. weil bei Angriffen in dicht besiedelten Gebieten Munition mit Weißem Phosphor eingesetzt worden sei. Ärzte und Ärztinnen berichten von ihnen bisher völlig unbekannten Verletzungen. So erklärte der Chirurg Dr. Muneer Deeb, Oberarzt am Kasseler Klinikum, der mit einem französischen Ärzteteam eine Woche in Gaza operiert hat: „Die Verletzungen, die wir behandelt haben, waren keine Verletzungen durch herkömmliche Splitterbomben. Es gab Verbrennungen bis auf die Knochen“.

lesen ...[IPPNW-Factsheet zu Weißem Phosphor]

Presseankündigung und Terminhinweis

"Als friedenspolitisches Brennglas agieren"

Friedensfilmpreis

Bronzeskulptur des Friedensfilmpreises von Otmar Alt03.02.2009 

Der Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin wird zum 24. Mal verliehen – es ist der einzige Friedenspreis auf einem A-Filmfest weltweit. Ob täglicher Terror und Krieg in Peru, Gaza, Israel oder im Kongo, ob Nachwehen der Terroranschläge in London oder eines militärischen Auslandseinsatzes: Viele Filmemacher der diesjährigen Berlinale beschäftigen sich mit den Folgen von Krieg und dem Wunsch nach Frieden. Der 24. Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin wird am Sonntag, dem 15. Februar 2009, um 17 Uhr in der Akademie der Künste in Berlin-Tiergarten verliehen. Der Friedensfilmpreis ist mit 5000 Euro dotiert. Die Laudatio hält der Regisseur Robert Thalheim.

lesen ...[Homepage des Friedensfilmpreises]

IPPNW-Presseinfo 29.1.2009

Atomkonzern Siemens verpasst seine Chance

IPPNW fordert Ausstieg aus Kernenergiegeschäft

29.01.2009 

Die Siemens AG hat auf ihrer Hauptversammlung am Dienstag beschlossen, sich aus dem Atomkonzern Areva zurückziehen. Die IPPNW kritisiert, dass Siemens den Ausstieg bei Areva nicht als Chance begreift, das Kernenergiegeschäft ganz aufzugeben zugunsten der umweltfreundlichen nicht-nuklearen Energietechniken, die alle im eigenen Haus schon vorhanden sind.

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Ein Schiff nach Gaza – Blockade beenden

Bundestagsvizepräsident Thierse und zahlreiche Prominente unterstützen Friedensaktion

21.01.2009 

Ein Schiff mit Hilfsgütern nach Gaza entsenden will ein Friedensbündnis aus IPPNW, Jüdischer Stimme, Palästinensischer Gemeinde, Deutsch-Palästinensischer Gesellschaft und pax christi. Mit der Aktion protestiert das Bündnis gegen die andauernde Blockade des Gazastreifens. Die Aufhebung der Blockade sei ein notwendiger Schritt zu mehr Sicherheit und Freiheit für alle Menschen der Region.

lesen ...[Unterzeichnen Sie den Appell für eine andere Nahostpolitik]  [Zur Free-Gaza-Kampagne]

Diskussionsveranstaltung "Auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt"

Presseeinladung und Terminhinweis

21.01.2009 

Die atomwaffenfreie Welt ist längst mehr als nur eine ferne Vision aus den alten Tagen der Friedensbewegung. Inzwischen haben sich auch Militärstrategen und politische Entscheidungsträger weltweit diesem Ziel verschrieben. In der nächsten Woche steht die atomare Abrüstung in Berlin gleich mehrfach auf der Tagesordnung. Der Bundestag berät über Atomwaffen und die Middle Powers Initiative (MPI)* veranstaltet ihr Diplomatenforum zur Abrüstung in Berlin.

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IPPNW-Presseinfo vom 16.1.2009

Roland Koch lässt Atomkraftwerk Biblis trotz Radioaktivitäts-Austritt weiterlaufen

Brisantes Leck

16.01.2009 

Die hessische Atomaufsicht unter Ministerpräsident Roland Koch (CDU) lässt den Atomkraftwerksblock Biblis B weiterlaufen, obwohl dort seit dem 10. Januar Radioaktivität über einen so genannten Dampferzeuger in die Umgebung entweicht. Wie der Betreiber RWE und das hessische Umweltministerium meldeten, ereignete sich in Biblis B am 10. Januar eine "geringfügige Heizrohrleckage" in einem Dampferzeuger des Atomkraftwerks.

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IPPNW-Presseinfo vom 9.1.2009

IPPNW begrüßt Erklärung der vier Staatsmänner in der FAZ

Raketenabwehr stoppen und US-Atomwaffen abziehen

09.01.2009 

Die IPPNW begrüßt die heutige Erklärung der vier Staatsmänner Egon Bahr, Hans-Dietrich Genscher, Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die IPPNW ist der Meinung, dass eine weitere Abrüstung erst möglich wird, wenn die USA positive Signale an Russland senden. Dazu gehören vor allem der Abzug der letzten US-Atomwaffen aus Europa und ein Stop der Stationierung der Raketenabwehr in Europa.

lesen ...[Email-Kampagne an Barack Obama]  [Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei"]  [ICAN-Kampagne]

Stoppt das Blutvergießen!

Stellungnahme der internationalen IPPNW zum Krieg in Gaza

Protest gegen Krieg in Gaza, Arbeiterfotografie07.01.2009 

Wir als Ärzte mit der Berufung, Leben und Gesundheit zu schützen, können das derzeitige Leiden und Blutvergießen in Gaza nicht akzeptieren. Wir drängen alle Parteien, sofort die notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine alsbaldige umfassende und dauerhafte Waffenruhe im Gazastreifen und im Süden Israels zu erreichen und eine ausreichende medizinische Versorgung für alle Opfer zu gewährleisten, die unter schweren Verletzungen leiden.

lesen ...[Der Aufruf in englischer Sprache]

04.01.2009  IPPNW: Verstoß gegen internationales Recht

29.12.2008  IPPNW-Ärzte fordern sofortigen Stopp der Gewalt im Gazastreifen

IPPNW-Presseinfo 4.1.2009

IPPNW: Verstoß gegen internationales Recht

Angriffe auf medizinisches Personal und Infrastruktur

04.01.2009 

Die IPPNW-Ärzte unterstützen die friedlichen Proteste gegen den israelischen Militäreinsatz und fordern Israel erneut auf, seine Militäroffensive im Gazastreifen sofort zu beenden. Zudem müsse die Hamas die Raketenangriffe auf Israel endlich stoppen. Laut Berichten der Physicians for Human Rights Israel wurde bei den israelischen Luftangriffen auf Gaza medizinisches Personal, das verletzte Menschen evakuieren wollte, verletzt bzw. getötet. Zudem seien medizinische Einrichtungen massiv beschädigt worden.

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