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IPPNW-Presseinfo 29.12.2008

IPPNW-Ärzte fordern sofortigen Stopp der Gewalt im Gazastreifen

Die medizinische Versorgung im Gazastreifen steht vor dem Kollaps

29.12.2008 

Die IPPNW-Ärzte fordern den sofortigen Stopp der israelischen Militärangriffe im Gazastreifen sowie den Stopp der palästinensischen Raketenangriffe auf Israel. Seit dem israelischen Militärangriff auf den Gazastreifen am Sonntag gibt es laut Aussage der Physicians for Human Rights Israel, dem Al-Mezan Center (Gaza) und dem Palestinian Medical Relief Society, Ramallah, 282 Tote (einschließlich 20 Kindern und 9 Frauen), über 700 verwundete Menschen (darunter 130 Kinder und 28 Frauen), davon mehr als 100 schwer Verwundete. (Stand, 28.12.2008, 17.57 Uhr).

lesen ...[Brief an den israelischen Botschafter]  [Pressemitteilung der Physicians for Human Rights]

Pressekonferenz von GEW, BUND und IPPNW

Den Fokus wieder auf die Inhalte lenken

Hessenwahl

22.12.2008 

Zu einer gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich der Hessenwahl luden die Bergsträßer GEW, der BUND Hessen, die Ärzteorganisation IPPNW und die  Bürgerinitiative "Biblis abschalten". Die Organisationen setzen sich für eine Wende in der hessischen Bildungs-, Energie- und Umweltpolitik ein und möchten, dass bei der Landtagswahl am 18. Januar 2009 weitere fünf Jahre unter Ministerpräsident Roland Koch verhindert werden.

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IPPNW-Presseinfo 15.12.2008

IPPNW: Keine E-Card-Lesegeräte in unsere Praxen!

Elektronische Gesundheitskarte

15.12.2008 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) kritisieren die am 12. Dezember 2008 durchgeführte Erst-Installation eines Lesegerätes im nordrhein-westfälischen Düren für die umstrittene neue "elektronische Gesundheitskarte". „Wir empfehlen unseren Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, dem Beispiel der Bremer Hausärzte zu folgen und die Anschaffung von Lesegeräten für diese aus datenschutzrechtlichen Gründen hochgefährliche Technologie abzulehnen“, so Vorstandsmitglied Matthias Jochheim.

lesen ...[Matthias Jochheim in Radio Dreyeckland]  [Faltblatt zum Download]

IPPNW-Presseinfo 12.12.2008

Sensationelle Startbedingungen

Biblis-Klage vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof

12.12.2008 

„Es dürfte einzigartig in einer atomrechtlichen Auseinandersetzung sein, dass der zentrale Vorwurf der Kläger von der beklagten Atomaufsichtsbehörde ausdrücklich zugegeben wird“, erklärte die Dortmunder Rechtsanwältin Wiltrud Rülle-Hengesbach am 12. Dezember anlässlich des Einreichens der Klagebegründung beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof zur Stilllegung des Atomkraftwerkblocks Biblis B.

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IPPNW-Presseinfo 9.12.2008

IPPNW fordert Regierungen auf, über eine nukleare Atomwaffenkonvention zu verhandeln

Global Zero – Historische Chance für eine Welt ohne Atomwaffen

09.12.2008 

Die IPPNW fordert in ihrer Kampagne I CAN „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ eine nukleare Atomwaffenkonvention – einen Vertrag über das Verbot und die Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen. Die Ärzteorganisation sieht angesichts des Vorstoßes der vier ehemaligen Staatsmänner Henry Kissinger, George Shultz, William Perry und Sam Nunn, den Abrüstungs-Ankündigungen des zukünftigen US-Präsidenten Barack Obama und dem gestrigen Vorstoß von Nicolas Sarkozy zur weltweiten atomaren Abrüstung ein historisches Zeitfenster für eine solche nukleare Atomwaffenkonvention.

lesen ...[ICAN-Kampagne]  [Atomwaffenkonvention]

Übergabe der Petition „Atomwaffenfreies Deutschland“

6.000 UnterzeichnerInnen fordern Ende der Nuklearen Teilhabe Deutschlands

Großdemonstration in Büchel gegen Atomwaffen im August 200804.12.2008 

Rund 6.000 Unterschriften für einen Abzug aller Atomwaffen aus dem rheinland-pfälzischen Büchel und dem Ende der Nuklearen Teilhabe wurden heute im Bundestag an Mitglieder der Bundestagsfraktionen übergeben. Die IPPNW hatte die Petition für ein atomwaffenfreies Deutschland gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Jusos, Grüner Jugend, DGB-Jugend und Organisationen der Friedensbewegung im August 2008 auf den Weg gebracht.

lesen ...[Zur Petition]  [Foto zum Downloaden]

IPPNW-Presseinfo 3.12.2008

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

1.000 UnterzeichnerInnen fordern Umweltminister auf, Risikovorsorge zu gewährleisten

03.12.2008 

Die IPPNW hat Sigmar Gabriel heute etwa 1.000 Appelle zu den Ergebnissen der Studie „Kinderkrebs um Atomkraftwerke“ zugesendet. Die Unterzeichner fordern den Bundesumweltminister darin auf, die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen und die gebotene Risikovorsorge zu gewährleisten. Die Studie hatte erwiesen, dass Kinder um so häufiger an Krebs erkranken, je näher sie an einem Atomkraftwerk wohnen. „Der eindeutig bewiesene negative Abstandstrend hat aus unserer Sicht seine Ursache in den radioaktiven Emissionen der AKW im Normalbetrieb“, so der IPPNW-Kinderarzt Dr. Winfrid Eisenberg.

lesen ...[Brief an Sigmar Gabriel]  [Appell an den Bundesumweltminister]

Presseinfo der Ilisu-Kampagne Deutschland

Ilisu: Baubeginn trotz Ultimatum

Fotos beweisen Bauaktivitäten im Fluss - Sofortiger Ausstieg gefordert

02.12.2008 

Zehn Tage vor Ablauf des Ultimatums zur Verbesserung des Ilisu-Projekts wurde bekannt, dass die türkische Regierung die Bauarbeiten nicht gestoppt, sondern intensiviert hat. Der europäischen Ilisu-Kampagne liegen aktuelle Fotos vor, die umfangreiche Arbeiten am und im Tigris belegen. Diese Aktivitäten widersprechen den Vorgaben Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, dass die Bauarbeiten im Fluss erst beginnen dürfen, wenn Auflagen im Umwelt-, Kultur- und Umsiedlungsbereich erfüllt sind. Andernfalls drohe die umgehende Kündigung der europäischen Bürgschaftsverträge, so die drei Regierungen.

lesen ...[Homepage der Kampagne "Stop Ilisu"]  [Stellungnahme an Angela Merkel]

IPPNW-Presseinfo vom 28.11.2008

Verfassungsrichter gewährleisten keinen Schutz vor den Gefahren der Kernenergie

Zum Atommüll-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

28.11.2008 

Mit einem gestern veröffentlichten Beschluss vom 12. November 2008 hat das Bundesverfassungsgericht Beschwerden gegen mehrere Atommüll-Zwischenlager nicht angenommen (Az. 1 BvR 2456/06). Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, die an einem der Verfahren indirekt beteiligt war, ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar.

lesen ...[Stellungnahme des Vereins Forum Zwischlager]

Öffentlich finanzierte Forschung muss allen zugute kommen

Offener Brief an Bundesministerin Schavan zu hoffnungsvollem TBC-Impfstoff

24.11.2008 

Bei Lizenzvergaben für Medikamente aus öffentlich finanzierter Forschung muss vertraglich sicher gestellt sein, dass nach Markteinführung auch Patienten in Armutsländern sich das Medikament leisten können. Das ist die zentrale Forderung eines Offenen Briefes, den die ÄrztInnenorganisation IPPNW heute an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan geschickt hat.

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Einladung zur Tagung „Atomkraftwerke und die Folgen“ am 22. November 2008 in Augsburg

Terminhinweis für Redaktionen in Augsburg

17.11.2008 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Kinderkrebsstudie des Bundesamtes für Strahlenschutz hat bewiesen: Je näher Kleinkinder an Kernkraftwerken wohnen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, an Krebs und Leukämie zu erkranken. Umstritten ist noch, auf welche Weise die Kernkraftwerke den Krebs verursachen.

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Die Gesundheit unserer Kinder ist in der Umgebung der Atomkraftwerke mindestens bis zu 50 km gefährdet

Gemeinsame Presseerklärung von IPPNW und BUND Hessen

10.11.2008 

Vor den interessierten Zuhörern der gut besuchten gemeinsamen Informationsveranstaltung von IPPNW und BUND Hessen am 8. November in Darmstadt zum Thema Kinderkrebs um Atomkraftwerke wurde deutlich, dass Atomkraftwerke schon im Normalbetrieb die Gesundheit gefährden. Die Wissenschaftler, die über die Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie) referierten, führten dabei diese traurige Gewissheit eindrücklich vor Augen. Die KiKK-Studie beweist: Je näher Kinder an einem AKW wohnen, desto größer ist ihre Erkrankungs-Wahrscheinlichkeit. Signifikante Ergebnisse sind auch bis in eine Entfernung von 50 km um die Atomkraftwerke nachweisbar.

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"Ganz in weiß zeigten sich die Ärzte gegen den Atomkrieg"

Gorleben-Demonstration 2008

10.11.2008 

Dieses Wochenende demonstrierten rund 15.000 Menschen in Gorleben für den Atomausstieg und gegen das geplante Endlager. Auch die IPPNW war innerhalb des Demonstrationszuges vertreten mit einem "weißen Block" aus 30-40 IPPNWlerInnen sowie Angehöriger anderer Heilberufe. Jochen Stay von der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer sprach von einer "Renaissance der atomkraftkritischen Bewegung".

lesen ...[Fotos von der Demonstration]

Presseinfo 7.11.2008

Andrea Ypsilanti verdient unseren Respekt

IPPNW - BUND Hessen - Bürgerinitiative "Stopp! Staudinger" - Bürgerinitiative "Biblis abschalten"

07.11.2008 

Zum vorläufig gescheiterten Politikwechsel in Hessen erklären Angelika Claußen, Vorsitzende der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, Herwig Winter, Vorstandssprecher des BUND Hessen, Winfried Schwab-Posselt, Sprecher der Bürgerinitiative "Stopp! Staudinger", und Emil Lauerwald, Sprecher der Bürgerinitiative "Biblis abschalten": Ein Realist weiß, dass Wortbrüche, Täuschungen und Lügen in der Politik an der Tagesordnung sind.

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Sachgerechte Information der betroffenen Menschen wird weiter verzögert

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

07.11.2008 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW protestiert dagegen, dass eine sachgerechte Information der betroffenen Menschen in der Umgebung bis zu 50 km um deutsche Atomkraftwerke weiter verzögert wird. Die schon seit langer Zeit für Dezember 2008 angekündigte detaillierte Begründung der Strahlenschutzkommission zur Kinderkrebsstudie wurde vom Bundes-Umweltministerium abgesagt.

lesen ...[IPPNW-Hintergrundpapier zur KiKK-Studie]

IPPNW-Presseinfo vom 31.10.2008

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon unterstützt Atomwaffenkonvention

IPPNW-Arzt wird internationale Abrüstungskommission beraten

31.10.2008 

Die Idee einer "Atomwaffenkonvention" als Wegbereiter für eine atomwaffenfreie Zukunft hat weitere prominente Unterstützung erhalten: Letzte Woche sprach sich UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon für eine Atomwaffenkonvention aus. In seiner Rede bei einer Veranstaltung des "East-West-Institute" am 24. Oktober beschrieb er fünf Schritten zur Abrüstung. U. a. forderte Ki-Moon die Unterzeichnerstaaten des Atomwaffensperrvertrages (insbesondere die Atomwaffenstaaten) auf, ihre Vertragsverpflichtungen zu erfüllen und Verhandlungen mit dem Ziel der nuklearen Abrüstung aufzunehmen.

lesen ...[Auszüge aus der Rede von Ban Ki-Moon]

Einladung zur Pressekonferenz "Kinderkrebs um Atomkraftwerke"

Terminhinweis

31.10.2008 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

eine vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene Studie hat bewiesen, dass in der Umgebung der Atomkraftwerke Kinder vermehrt an Leukämie und Krebs erkranken. Die erhöhte Erkrankungsgefahr kann auf eine Entfernung von 50 km nachgewiesen werden. Je näher ein Kleinkind am Atomkraftwerke wohnt, desto größer ist die Erkrankungswahrscheinlichkeit. Im 5-km-Umkreis der Atomkraftwerke verdoppelt sich sogar das Leukämierisiko.

lesen ...[Informationen zur Vortragsveranstaltung]  [Hintergrundinformationen zur Studie]

Vorsicht vor Schummelstrom!

Bündnis warnt vor verdeckten Angeboten der Atomkonzerne

23.10.2008 

Ob Entega, Eprimo oder Naturenergie – unter neuen Namen versuchen die vier marktbeherrschenden Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW ihr ausgedehntes Konzerngeflecht zu verbergen. Dem Kunden wird ein Wettbewerb auf dem Strommarkt vorgetäuscht, der kaum existiert. Wechselwillige Stromkunden landen immer wieder bei denselben Konzernen.

lesen ...[www.atomausstieg-selber-machen.de]

IPPNW fordert Richtigstellung vom Deutschen Kinderkrebsregister

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

20.10.2008 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert einen Beitrag des Deutschen Kinderkrebsregisters im „Deutschen Ärzteblatt“ vom 17. Oktober über Leukämien in der Umgebung von Atomkraftwerken als irreführend und in Teilen als „sachlich falsch“. Gleich im zweiten Satz der Zusammenfassung des Beitrages mit dem Titel „Leukämien bei unter 5-jährigen Kindern in der Umgebung deutscher Kernkraftwerke“ heißt es wörtlich: „Diskutiert wird, ob in der Nähe von Kernkraftwerken erhöhte Leukämieraten auftreten.“

lesen ...[Artikel des Deutschen Kinderkrebsregisters im Deutschen Ärzteblatt ]  [IPPNW-Hintergrundinformationen zur KiKK-Studie]

IPPNW-Presseinfo 16. Oktober 2008

IPPNW kritisiert Mandatsverlängerung für Afghanistan

Es gibt glaubwürdige Friedensalternativen für das Land!

16.10.2008 

Die IPPNW kritisiert die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan durch eine Mehrheit des Bundestages. „Das ist eine verheerende Strategie des weiter so und des immer mehr so. Wann wird verstanden, dass der „Krieg gegen den Terror“ militärisch nicht zu gewinnen ist?“, fragt Jens-Peter Steffen, Friedenspolitischer Sprecher der IPPNW: „Dabei gibt es doch Alternativen, an denen ein Dialog mit allen politischen Kräften Afghanistans ansetzen kann. Die Grundlage dafür sind aber konkrete militärische Abzugspläne!“

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Kommt am 8. November nach Gorleben!

Aufruf an Angehörige aller Gesundheitsberufe

15.10.2008 

„Lasst uns deutlich zeigen, dass sich Menschen, die sich für die Gesundheit einsetzen, der Atomlobby in den Weg stellen“, mit diesen Worten ruft die ÄrztInnenorganisation Angehörige der Heilberufe zur Teilnahme an der bundesweiten Demonstration am 8. November in Gorleben auf. Anlässlich des geplanten Castor-Transportes in das Atommüll-Lager Gorleben organisiert ein breites Bündnis eine bundesweite Demonstration am 8. November 2008 in Gorleben.

lesen ...[IPPNW-Aufruf_Gorleben_8. Nov. 08]

Kinderkrebs um Atomkraftwerke:

Auch Bundesamt für Strahlenschutz weist SSK-Aussage zurück

IPPNW zweifelt an Seriosität der Strahlenschutzkommission

10.10.2008 

Die IPPNW fordert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel dazu auf, die bestehenden Strahlenschutzgrenzwerte an den tatsächlichen Stand des Wissens über Niedrigstrahlung anzupassen und hierbei das Vorsorgeprinzip anzuwenden, wonach im Zweifelsfall Grenzwerte drastisch abzusenken sind. Laut IPPNW weisen die Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) die Auffassung der Strahlenschutzkommission (SSK) zurück, die aus Atomkraftwerken freigesetzten Radionuklide könnten nicht die Ursache für die vermehrte Krebshäufigkeit sein. In ihrer fachlichen Stellungnahme vom 9. Oktober schreibt das BfS über die jüngste SSK-Stellungnahme zur Kinderkrebs-Studie: "Mögliche Unsicherheiten zum Stand des gegenwärtigen Wissens werden im Bewertungsbericht der SSK nicht diskutiert."

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Strahlenschutzkommission relativiert Studienergebnisse wider besseres Wissen

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

09.10.2008 

„Wie erwartet versucht die Strahlenschutzkommission von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Studie zu den erhöhten Kinderkrebsraten in der Umgebung deutscher Kernkraftwerke zu relativieren“, kritisiert Reinhold Thiel von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW die heute veröffentlichte Stellungnahme der Strahlenschutzkommission (SSK) zur so genannten KiKK-Studie. „Obwohl das Studiendesign von allen an der Studie direkt und indirekt beteiligten Experten im Grundsatz unterstützt und die Seriosität der Studie immer wieder auch vom Bundesamt für Strahlenschutz betont wurde, übt nun die Strahlenschutzkommission Kritik am Studien-Design, ganz offensichtlich nur deswegen, weil ihr das Ergebnis der Studie nicht gefällt. Die Strahlenschutzkommission schützt mit dieser Stellungnahme nicht die Bürgerinnen und Bürger, sondern die Atomindustrie.“

lesen ...[IPPNW-Pressemitteilung zum Dosisargument der Bundesregierung]  [Dokumentation des Berliner Symposiums zur KiKK-Studie (pdf, 3 MB)]

08.10.2008  Kernkraftwerke verursachen Krebs

Zur Stellungnahme der Strahlenschutzkommission

Kernkraftwerke verursachen Krebs

08.10.2008 

Angesichts der angekündigten Veröffentlichung der Stellungnahme der Strahlenschutzkommission (SSK) zur Studie "Kinderkrebs um Kernkraftwerke (KiKK-Studie)" weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW darauf hin, dass Kinder umso häufiger an Krebs und Leukämie erkranken, je näher sie an einem Atomkraftwerk wohnen. "Dieses außerordentlich gut fundierte Ergebnis der Kinderkrebs-Studie wird, soweit wir informiert sind, auch von der Strahlenschutzkommission bestätigt", betont Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW. "Die im Zusammenhang mit der Studie erhobenen Fakten weisen alle auf eine Schlussfolgerung hin: Kernkraftwerke verursachen Krebs."

lesen ...[Hier die Verföffentlichung von Schulze-Rath et. al. zur Methodik der KiKK-Studie von 2006 in der Zeitschrift "Umweltmedizin in Forschung und Praxis" als pdf-Datei]

Mitmach-Aktion

Frieden für Afghanistan

Wenden Sie sich an Ihren Abgeordneten

22.000 Unterschriften gegen die Mandatsverlängerung übergeben.08.10.2008 

Am 16. Oktober 2008 entscheidet der Bundestag über die Mandatsverlängerung für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Bereits Anfang September veröffentlichte die deutsche Kooperation für den Frieden (dazu gehört die IPPNW) gemeinsam mit der afghanischen Friedensjirga eine Erklärung, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, alle Kampfhandlungen in Afghanistan einzustellen. Darin heißt es: „Die Zahl der in Afghanistan stationierten Bundeswehrsoldaten darf nicht erhöht werden, sondern es muss eine konkrete Planung mit festen Daten für einen raschen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan vorgelegt werden."

lesen ...[Zur Aktionsseite]

20.09.2008  Friedensbewegung demonstrierte gegen Bundeswehreinsatz in Afghanistan

RWE will Atomkraftwerk in Erdbebengebiet bauen

Verbände fordern RWE-Kunden zum Stromwechsel auf

06.10.2008 

Am Freitag, den 3.10. hat RWE den Zuschlag als strategischer Investor für den Bau des umstrittenen Atomkraftwerkes Belene in Bulgarien erhalten. Damit soll RWE 1,275 Milliarden Euro als Eigenkapital und weitere 280 Millionen als Kredit bereitstellen. Die Gesamtkosten für das AKW, das in einem Erdbebengebiet gebaut werden soll, werden auf sieben Milliarden Euro geschätzt.

lesen ...[Zur Startseite der Kampagne "Atomausstieg selber machen"]  [Stromwechsel jetzt! Bündnis-Pressemitteilung zum Kampagnenstart Sept. 06]

IPPNW gratuliert Monika Hauser zum Alternativen Nobelpreis

01.10.2008 

Die deutsche Sektion der Ärzteorganisation IPPNW gratuliert Monika Hauser, die heute mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Die Kölner Ärztin ist Gründerin der Frauenhilfsorganisation medica mondiale. Die Jury des schwedischen Right Livelihood Award 2008 begründete die Auszeichnung mit Hausers unermüdlichem Engagement für Frauen, „die in Krisenregionen schrecklichste sexualisierte Gewalt erfahren haben, und für ihren Kampf, ihnen gesellschaftliche Anerkennung und Entschädigung zu verschaffen.“

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Zwei Ärzte aus Nordkorea stellen in der Charité ihr Land vor

Terminhinweis für Redaktionen in Berlin

24.09.2008 

Zum Thema „Leben und Gesundheit in Nordkorea“ veranstaltet die IPPNW-Studierendengruppe Berlin einen Vortrag am Freitag, 26. September 2008 um 19 Uhr in der Charité. Referieren werden Kim Yong Hun und Ri Chol Gun vom Red Cross Hospital in Pyongyang sowie Lena Selig vom Universitätsklinikum Leipzig.

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Die IPPNW trauert um Prof. Dr. med. Peter Riedesser

Nachruf: Prof. Dr. med. Peter Riedesser (†19.09.2008)

22.09.2008 

Die Deutsche Sektion der IPPNW, Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und für soziale Verantwortung, trauert um ihr Vorstandsmitglied Prof. Dr. med. Peter Riedesser, Direktor der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

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Friedensbewegung demonstrierte gegen Bundeswehreinsatz in Afghanistan

Wer wirklich den Frieden in Afghanistan will, muss zuerst den Krieg beenden!

20.09.2008 

Zufrieden erklärten sich die SprecherInnen der heutigen Demonstration in Berlin gegen die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr. Sowohl die Beteiligung mit über 8.000 Menschen als auch die politischen Aussagen bei Auftakt und Abschluss erfüllten das Ziel, die breite Ablehnung des Krieges in der Gesellschaft eindrucksvoll zu demonstrieren.

lesen ...[Weitere Infos zu den Demos]

IPPNW-Presseinfo vom 19. September 2008

Vertuschte Explosion in chinesischem Atomkraftwerk Tianwan

Siemens war an Bau beteiligt / Kraftwerk ging 2006 ans Netz

19.09.2008 

Wie erst jetzt bekannt wurde, explodierte am 26. August im neu errichteten chinesischen Atomkraftwerk Tianwan-1 ein Transformator. Der Reaktor musste daraufhin schlagartig abgeschaltet werden. Nach Angaben des österreichischen Nachrichtendienstes new.com dauerte es offenbar 5 Stunden, bis die brennenden Transformatoren des Kraftwerks gelöscht werden konnten. Auch die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti meldete den Vorfall. Eine Person soll verletzt worden sein. Die Transformatoren stammen aus ukrainischer Fertigung.

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Türkische und deutsche Ärzte warnen vor AKW-Bau in der Türkei

Effizienzsteigerung und Solarenergie könnten Atomkraft problemlos ersetzen

16.09.2008 

Kurz vor Ende der Ausschreibung für den Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks will die türkische Ärztekammer am 17. September in Istanbul mit einer Pressekonferenz über die gesundheitlichen Folgen der Atomenergie aufklären. Unterstützt wird sie dabei von dem deutschen Physiker Dr. Alfred Körblein, der die Ergebnisse der Studie über Kinderkrebs um deutsche Atomkraftwerke (KIKK-Studie) vorstellen wird.

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IPPNW-Kongress gibt Signale für eine solidarische Zukunft

Viele Themen, viele Impulse – aber auch Protest gegen Reiseverbote

Foto: Andreas Schoelzel14.09.2008 

"Die Heilung zum Frieden braucht Impulse von unten", sagte der Psychoanalytiker und Buchautor Horst-Eberhard Richter heute auf der Abschlussveranstaltung des Kongresses "Kultur des Friedens" in Berlin. Auf dem dreitägigen Kongress der friedenspolitischen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) beschäftigten sich rund 700 Besucherinnen und Besucher und 50 ReferentInnen mit den globalen Bedrohungen der heutigen Zeit.

lesen ...[Kongress-Homepage]

Noch zwei Tage bis zum Kongress "Kultur des Friedens"

Aktuelle Programmänderungen

10.09.2008 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in zwei Tagen beginnt der 3. Kongress „Kultur des Friedens“ vom 12. bis 14. September 2008 in der Berliner Urania. Über 50 internationale ExpertInnen und 500 angemeldete BesucherInnen werden sich mit den vier globalen (Friedens-) Bedrohungen auseinandersetzen, denen wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts gegenüberstehen: Klimawandel, Kampf um Ressourcen, globale Militarisierung und Marginalisierung der „Weltmehrheit“.

Wir möchten Sie auf vier aktuelle Änderungen im Kongressprogramm hinweisen:

lesen ...[www.kultur-des-friedens.de]

IPPNW-Presseinfo vom 9. September 2008

Biblis-Region übt für die Atomkatastrophe

Schlaue Tipps von RWE: Verlassen Sie die Wohnung, aber bleiben Sie zu Hause

09.09.2008 

Behörden und der Biblis-Atomkraftwerksbetreiber RWE üben den Ernstfall: Am 12. und 13. September findet in der Region um das hessische Atomkraftwerk Biblis die Katastrophenschutzübung "Biblis ′08" statt. Medien und Öffentlichkeit sollen möglichst wenig davon mitbekommen, wenn in aller Frühe acht mobile Strahlenspürtrupps in Schutzanzügen im Landkreis Bergstraße auf den Feldern ihre Messinstrumente erproben oder wenn in der Lampertheimer Hans-Pfeiffer-Halle eine Notfallstation eingerichtet wird. Die Betriebsmannschaft von RWE trainiert zudem einen „Schichtwechsel“. Zuletzt fand 2001 eine vergleichbare Katastrophenschutzübung in der Region statt.

lesen ...[Atomaufsicht bestätigt veraltete Sicherheitstechnik]  [Biblis ist aus rechtlichen Gründen stillzulegen]  [IPPNW klagt auf Stilllegung von Biblis B]

"Gähnendes Loch im Nichtverbreitungssystem"

Abrüstungsnetzwerk kritisiert Entscheidung der Nuklearen Lieferländer

08.09.2008 

Das internationale Abrüstungsnetzwerk Abolition 2000, an dem die Ärzteorganisation IPPNW beteiligt ist, bedauert die Entscheidung der aus 45 Nationen bestehenden Gruppe der Nuklearen Lieferländer (NSG) vom Samstag zutiefst. Die Gruppe der Nuklearen Lieferländer hat mit einer Ausnahmegenehmigung erstmals Nuklearexporte nach Indien gestattet. Indien hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet.

lesen ...[Pressemitteilung: IPPNW fordert Steinmeier auf, Nuklearhandel abzulehnen]

IPPNW-Presseinfo vom 8. September 208

IPPNW: Weitere Atommüllproduktion nicht verantwortbar

Eine Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist überfällig

08.09.2008 

Angesichts der katastrophalen Zustände im Atommülllager Asse hält die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine weitere Atommüllproduktion nicht für verantwortbar. "Offensichtlich sind weder die Energiekonzerne, die den Atommüll produzieren, noch die Politik oder die zuständigen Kontrollbehörden in der Lage, für eine sichere Abschirmung des bisher angefallenen Atommülls zu sorgen", so Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW.

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Einladung für Medienvertreter

3. Kongress Kultur des Friedens in Berlin

05.09.2008 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Pressestelle der Ärzteorganisation IPPNW lädt Sie, als MedienvertreterIn, ganz herzlich zum 3. Kongress "Kultur des Friedens" vom 12. bis 14. September 2008 in die Berliner Urania ein.

Über 50 ExpertInnen, u. a. Mandelas Mitgefangener Neville Alexander, der indigene Aktivist Jose Dionicio Machoa und frühere finnische Gesundheitsministerin Vappu Taippale werden zusammen mit den TeilnehmerInnen diskutieren, wie eine andere Globalisierung aussehen und wie ein neues Denken als Voraussetzung für eine Kultur des Friedens entstehen kann.

lesen ...  [Kongress-Startseite]

IPPNW gratuliert Andreas Buro

Verleihung des Aachener Friedenspreises

01.09.2008 

Die Ärzteorganisation IPPNW gratuliert ihrem Beiratsmitglied Prof. Dr. Andreas Buro zur heutigen Verleihung des Aachener Friedenspreises. Er hat nicht nur die Geschichte der deutschen Friedensbewegung entscheidend geprägt, sondern auch die Zivile Konfliktbearbeitung als Alternative zu Militäreinsätzen entwickelt und vorangetrieben. „Andreas Buro ist ein konsequenter Pazifist und unermüdlicher politischer Aktivist“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[Aachener-Friedenspreis.de]

31.08.2008  „Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan

IPPNW fordert Steinmeier auf, Nuklearhandel mit Indien abzulehnen

USA-Indien-Deal öffnet Büchse der Pandora

04.09.2008 

Die deutsche Sektion der internationalen Ärztevereinigung IPPNW fordert von Außenminister Steinmeier, die Zustimmung Deutschlands für den freien Handel mit Atommaterialien und Technologien mit Indien zu verweigern. Diese Entscheidung steht auf der Tagesordnung des zweitägigen Treffens der nuklearen Lieferländer (NSG: Nuclear Suppliers Group), das heute in Wien beginnt.

lesen ...[Brief vom August 2008]  [Brief vom Januar 2008 (Englisch)]

„Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan

Aufruf am Antikriegstag

31.08.2008 

Geschockt von den jüngsten Nachrichten über den Tod afghanischer Zivilisten durch die Hand deutscher Soldaten verstärkt ein breites Bündnis aus Friedens-, Sozialen Bewegungen und Gewerkschaften ihre Mobilisierung gegen die im September anstehende Mandatsverlängerung des Bundeswehrkontingents in Afghanistan. Es appelliert an die Mitglieder des Bundestages, der Verlängerung die Stimme zu verweigern. Um dem Nachdruck zu verleihen, ruft es zur Teilnahme an den bundesweiten Demonstrationen am 20. September in Berlin und Stuttgart auf.

lesen ...[Homepage der Afghanistan-Demo]

Atombomben-Kehraus am Fliegerhorst Büchel

Forsa-Umfrage: 84 Prozent für Abzug der Atomwaffen aus Deutschland

30.08.2008 

Menschen aus allen Teilen Deutschlands und mehreren europäischen Ländern demonstrieren heute vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel für den Abzug der letzten Atomwaffen aus Deutschland. Unter dem Motto: "Vor der eigenen Türe kehren" versammelten sich die ProtestlerInnen mit Besen vor dem Atomwaffenlager zum großen Kehraus.

lesen ...[Forsa-Umfrage]  [Reden]  [Bilder von Büchel]

Beginn der Protestaktionen vor Atomwaffenlager Büchel

Bundesweite Demonstration am 30. August

22.08.2008 

Wenige Tage vor der bundesweiten Demonstration am 30. August beginnen vor dem Atomwaffenlager Büchel die Protestaktionen. Ein erster Höhepunkt ist die Friedenstafel von Bürgermeistern aus Deutschland vor dem Haupttor des Fliegerhorstes am 25. August. Die beteiligten Bürgermeister sind alle Mitglieder der internationalen Vereinigung der „Bürgermeister für den Frieden“, die sich für die weltweite Abschaffung von Atomwaffen einsetzt. Am 24. August beginnt die erste von sieben „Umrundungen“ des Atomwaffenlagers, die bis zum 30. August täglich von verschiedenen Organisationen veranstaltet werden.

lesen ...[Zur Kampagnenseite]  [Campact-Onlineaktion]

11.08.2008  Demonstration vor Atomwaffenlager Büchel am 30. August 2008

Datenschutz-Skandal bestätigt Kritik an E-Card

350.000 Bürger haben bereits gegen zentrale Datenspeicherung unterschrieben

21.08.2008 

Berlin - Das Aktionsbündnis "Stoppt die e-Card", ein bundesweiter Zusammenschluss aus Selbsthilfe-, Ärzte- und Bürgerrechtsorganisationen sieht sich durch die jüngsten Datenschutzskandale um den Missbrauch von Kundendaten und Patienteninformationen in seiner Kritik an dem geplanten Mammutprojekt Elektronische Gesundheitskarte bestätigt.

lesen ...[Zur Unterschriftenkampagne]

Lokale Presseinformation vom 18. August 2008

Zwei Ärzte aus Nordkorea zu Gast in Leipzig

18.08.2008 

Besuch aus Nordkorea, dem vielleicht isoliertesten aller verbliebenen realsozialistischen Staaten, ist etwas Besonderes. Zwei Ärzte des Red Cross Hospital Pyongyang sind nun zu Gast in Leipzig. Der Besuch findet im Rahmen eines Pilotprojektes statt, das den Austausch zwischen Nordkorea und Europa fördern soll. Organisiert und finanziert wird das Pilotprojekt von der internationalen Ärzteorganisation IPPNW und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

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Demonstration vor Atomwaffenlager Büchel am 30. August 2008

Terminhinweis und Einladung zur Pressekonferenz

11.08.2008 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie über die Demonstration vor dem Atomwaffenlager Büchel in der Eifel am 30. August 2008 informieren. An dem Tag demonstrieren Menschen aus ganz Deutschland gegen die dort stationierten 20 US-Atombomben und gegen die deutsche Politik der "Nuklearen Teilhabe".

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Erinnern, gedenken und vor der eigenen Türe kehren

Hiroshima-Tag

04.08.2008 

Anlässlich des 63. Jahrestages des US-Atombombenangriffs auf Hiroshima appellieren 48 Verbände und Initiativen an die deutsche Regierung, sich stärker für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. Im Rahmen der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ fordern sie einen klaren deutschen Beitrag zur internationalen Abrüstung: ein Ende der deutschen Teilhabe an US-Atomwaffen, den Ausstieg aus der nuklearen Planung der NATO und vor allem den Abzug der US-Atomwaffen vom Fliegerhorst Büchel.

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IPPNW-Presseinfo vom 25. Juli 2008

Es gibt keine „unbedeutende Dosis“

Ärzte fordern: Kontaminationen nicht verharmlosen

25.07.2008 

Nach dem jüngsten Zwischenfall in dem französischen Kernkraftwerk Tricastin, bei dem hundert Angestellte kontaminiert worden sind, fordert die Ärzteorganisation IPPNW, radioaktive Kontaminationen nicht zu verharmlosen. Sprecher der Atomkraftwerksbetreiber und der französischen Atomaufsichtsbehörde hatten die Verstrahlung der Betroffenen jüngst als „unbedeutend“ oder als „leichte Verstrahlung“ charakterisiert.

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Eine Viertelmillion Unterschriften gegen die E-Card

Bündnis "Stoppt die E-Card"

17.07.2008 

"Mehrere 100 Millionen Euro wurden bereits für die elektronische Gesundheitskarte verbrannt - mehr als Pleiten, Pech und Pannen sind bei dem weltweit größten IT-Projekt nicht herausgekommen", sagt Dr. Silke Lüder. "Dieses Projekt könnte als Milliardenruine der direkte Nachfolger des Transrapids werden", ist die Sprecherin eines breiten Bündnisses aus Bürger-, Patienten- und Ärzteinitiativen gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte sicher.

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20.06.2008  Haben Sie schon unterschrieben?

IPPNW-Presseinfo vom 15. Juli 2008

Das AKW Biblis ist aus rechtlichen Gründen stillzulegen

IPPNW-Anwältin: „Die Genehmigungs-Voraussetzung ist weggefallen“

15.07.2008 

Nach Auffassung der Dortmunder Rechtsanwältin Wiltrud Rülle-Hengesbach ist das Atomkraftwerk Biblis B nach dem Atomgesetz stillzulegen, weil es nicht mehr dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht. Die Anwältin vertritt drei Kläger, die gemeinsam mit der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW die endgültige Abschaltung des Atommeilers vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel durchsetzen wollen. Die Klage wurde am 17. Januar 2008 eingereicht.

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14.07.2008  Hessische Atomaufsicht bestätigt veraltete Sicherheitstechnik

IPPNW-Presseinfo vom 14. Juli 2008

Hessische Atomaufsicht bestätigt veraltete Sicherheitstechnik

Klage zur Stilllegung von Biblis B

14.07.2008 

Eine aktuelle Akteneinsicht vom Juni 2008 zeigt, dass das Atomkraftwerk Biblis nach Bewertung des Hessischen Umweltministeriums sicherheitstechnisch veraltet ist. In einem "Vermerk" des Ministeriums heißt es wörtlich: "… denn die Anlage entspricht selbstverständlich nicht dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik …". Damit bestätigt das Ministerium den von der IPPNW seit Jahren praktisch wortgleich erhobenen Vorwurf, dass das Atomkraftwerk Biblis B nicht dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht und sicherheitstechnisch völlig veraltet ist.

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10.07.2008  Forderung nach Weiterbetrieb angeblich sicherer AKWs absurd

IPPNW-Presseinfo vom 11. Juli 2008

Ex-Manager fordert volle Haftpflichtversicherung für AKWs

Warum volle Haftpflicht für Solaranlagen, für Atomkraftwerke aber nicht?

IPPNW-Unterschriftenaktion zur Atomhaftpflichtversicherung11.07.2008 

Der ehemalige General Manager der weltweit größten Solarfirma für thermische Solaranlagen SOLAHART, Frank Winkler, fordert eine volle Haftpflichtversicherung für die deutschen Atomkraftwerke. Der Wirtschaftsingenieur verlangt gleiches Recht für alle: „Wenn jede Windenergie- und Solaranlage voll haftpflichtversichert sein muss, dann muss das erst recht für risikoreiche Atomkraftwerke gelten. Niemand versteht, warum es nur eine symbolische Atom-Haftpflicht-versicherung gibt, die weniger als 0,1 Prozent der bei einem Super-GAU erwarteten Schäden deckt.“

lesen ...[www.atomhaftpflicht.de]

Forderung nach Weiterbetrieb angeblich sicherer AKWs absurd

Atomkraftwerk Biblis B hat mehr als 150 schwere Sicherheitsmängel

10.07.2008 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widerspricht der Aussage von Unionspolitikern, Deutschland habe die sichersten Atomkraftwerke der Welt, weswegen ein Weiterbetrieb sinnvoll sei. „Diese Behauptung ist absurd“, meint IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. „Manche Politiker sollten sich mal wirklich ein wenig mit dem Sicherheitsstandard der deutschen Atomkraftwerke auseinandersetzen.“ Ein internationaler OECD-Vergleich – gewissermaßen eine „Pisa-Studie für Kernkraftwerke“ – habe gezeigt, dass die Kernschmelzfestigkeit von Biblis B und vergleichbarer deutscher Atomkraftwerke katastrophal schlecht sei.

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Pressemitteilung von IPPNW und INESAP

Deutschland darf nicht zustimmen

Das nukleare US-Indien Abkommen

10.07.2008 

Abolition 2000, ein Zusammenschluss von über 2000 Organisationen aus mehr als 90 Ländern, warnt davor, jetzt unter Druck eine schnelle Entscheidung über das nukleare US-Indien-Abkommen zu treffen. Die Arbeitsgruppe zum US-Indien-Deal des Netzwerks Abolition 2000 ruft deswegen alle Regierungen, die Einfluss auf die Entscheidung haben – und dazu gehört auch Deutschland, dazu auf, aktiv dafür Sorge zu tragen, dass dieses Abkommen nukleare Nichtverbreitungsbemühungen nicht unterminiert und auf keine Weise zum Ausbau des indischen Atomwaffenarsenals beiträgt.

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Presse-Information der IPPNW Berlin, 9. Juli 2008

Uran: bioverfügbar, toxisch und radioaktiv

Zur Uran-Freisetzung in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin

09.07.2008 

Zur Freisetzung uranhaltiger Flüssigkeit in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin am 8. Juli nimmt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wie folgt Stellung: Es ist davon auszugehen, dass die offenbar in mehrere Gewässer (u.a. in die Flüsse Rhône, Gaffière und Lauzon) freigesetzte radioaktive, uranhaltige Flüssigkeit leicht bioverfügbar ist.

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Weiterhin rote Karte für Vattenfall

Umweltverbände rufen erneut zum Stromwechsel auf

27.06.2008 

Vor einem Jahr am 28. Juni 2007 brannte es auf dem Gelände des Kernkraftwerks Krümmel. Das Kernkraftwerk Brunsbüttel wurde störungsbedingt herunter gefahren. In der Folge hatte der Betreiber Vattenfall wochenlang Informationen über die tatsächlichen Auswirkungen der Schnellabschaltungen in den beiden Atommeilern verschwiegen und herunter gespielt. Danach verlor Vattenfall rund 250.000 Kunden. Viele von ihnen wechselten zu Ökostromanbietern.

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1. Juli - 40 Jahre Atomwaffensperrvertrag

Höchste Zeit für Deutschland seine nukleare Teilhabe zu beenden - Letzte US-Atomwaffen aus Großbritannien abgezogen

27.06.2008 

Am 1. Juli 1968 wurde der Atomwaffensperrvertrag (auch: Nichtverbreitungsvertrag) erstmals von den USA, der Sowjetunion und Großbritannien unterzeichnet. Zum 40. Jahrestag fordert die Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" die Bundesregierung auf, die Politik der Nuklearen Teilhabe zu beenden und das letzte Atomwaffenlager auf deutschem Boden in Büchel zu schließen. Der Vertrag, der am 28. November 1969 auch von der Bundesrepublik unterschrieben wurde, verbietet es, anderen Staaten Atomwaffen zu überlassen bzw. sie von Atommächten anzunehmen.

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Atomwaffen gefährden Glaubwürdigkeit der Abrüstungspolitik

Stellungnahme von Bundeskanzlerin Merkel gefordert

26.06.2008 

"Sehr geehrte Frau Merkel, Sie können jetzt Geschichte schreiben und Deutschland in ein atomwaffenfreies Land verwandeln", so endet ein offener Brief, mit dem sich heute die Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" – ein Zusammenschluss aus 48 Nichtregierungsorganisationen - an die Bundeskanzlerin gewendet hat. Zur gleichen Zeit startete heute das Online-Netzwerk Campact einen Appell an Merkel, endlich für den Abzug und die Vernichtung dieser Relikte aus dem Kalten Krieg sorgen.

lesen ...[Unterschreiben Sie hier den Online-Appell an Bundeskanzlerin Merkel]

21.06.2008  Deutsches Atomwaffenlager Büchel unsicher

Für CDU-Außenpolitiker dienen Atomwaffen in Büchel der Abschreckung des Irans

Befürworter der US-Atomwaffen in Deutschland in Erklärungsnot

26.06.2008 

Mit großem Erstaunen haben die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die Aussagen des CDU-Außenexperten Eckart von Klaeden zu den US-Atomwaffen in Deutschland zur Kenntnis genommen. Sinngemäß rechtfertigte er die deutsche nukleare Teilhabe mit einer potentiellen nuklearen Bedrohung durch den Iran.

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Verzicht auf Atomwaffen in Büchel wichtiges Signal in Richtung USA, Russland und Iran

Offener Brief an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion

25.06.2008 

In einem Offenen Brief an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hinterfragen Vertreter der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ aus 48 Nichtregierungsorganisationen die aktuelle Abrüstungspolitik der CDU. Hintergrund sind die jüngsten Berichte über die Sicherheitsrisiken im Atomwaffenlager Büchel. Danach hatten PolitikerInnen der SPD und Opposition den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland gefordert. Lediglich die Unionsfraktion will an der atomaren Abschreckungsstrategie der nuklearen Teilhabe aus der Zeit des Kalten Krieges festhalten.

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IPPNW fordert Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan

Friedensbewegung kündigt Protest für den Sommer und Herbst an

24.06.2008 

Entschieden sprechen sich die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) gegen die von Verteidigungsminister Franz Josef Jung angekündigte Aufstockung des Bundeswehrkontingents in Afghanistan um 1.000 Soldaten aus. "Die Aufstockung bedeutet eine Ausweitung des militärischen Engagements", so Jens-Peter Steffen, friedenspolitischer Sprecher der IPPNW in Berlin.

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Atomwaffengegner mobilisieren für Demo vor Atomwaffenlager

CDU-PolitikerInnen müssen ihre Blockadehaltung beenden!

23.06.2008 

48 Vereine, Verbände und Initativen rufen dazu auf, am 30. August vor dem Atomwaffenlager Büchel für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland zu demonstrieren. Xanthe Hall, Sprecherin der gemeinsamen Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“: „Es gibt im Bundestag bereits eine Mehrheit für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland. Nur die CDU blockiert. Die Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ will, dass Angela Merkel die Frage zur Chefsache macht, und vor der eigenen Türe kehrt: Deutschland soll atomwaffenfrei werden! Deswegen rufen wir auf, dass alle am 30.8. nach Büchel kommen und mit uns die Atomwaffen in die symbolischen Tonne kehren – bringt Besen mit!“

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Deutsches Atomwaffenlager Büchel unsicher

Am 30. August 2008 Großdemonstration in Büchel mit Nina Hagen

21.06.2008 

Die „meisten“ US-Atomwaffenlager in Europa erfüllen nicht die Sicherheitsanforderungen des US-Verteidigungsministeriums. Das ist das Ergebnis eines internen Berichtes der US Luftwaffe aus dem Februar 2008, den der US-amerikanische Friedensforscher Hans Kristensen durch den Freedom of Informationen Act jetzt erhielt. Die größten Probleme wurden scheinbar im italienischen Ghedi Torre und in Büchel in der Eifel entdeckt. Der Bericht regt an, die Nuklearwaffenstandorte in Europa „zu konsolidieren“. Kristensen erhielt den Tipp, dass die US-Luftwaffe plane, mindestens einen Standort aufzugeben.

lesen ...[Kommt nach Büchel! Infos zur Büchel-Demonstration]

IPPNW fordert: Keine Truppenaufstockung!

Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan verbunden mit Ausstiegskonzept

13.06.2008 

Entschieden lehnen die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die aktuell diskutierte Aufstockung des Bundeswehrkontingents in Afghanistan ab. Sie reagiert damit auf die von Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) vor einem NATO-Verteidigungsrat in Brüssel angekündigte Aufstockung des Bundeswehr-Kontingents.

lesen ...[Afghanistan-Resolution]

Erteilen Sie einer deutschen Beteiligung an einem Iran-Krieg eine klare Absage!

Offener Brief der IPPNW an Bundeskanzlerin Angela Merkel

10.06.2008 

Anlässlich des heutigen Treffens von US-Präsident Bush und Kanzlerin Merkel hat die Ärzteorganisation IPPNW einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin veröffentlicht. Die deutsche Sektion des Friedensnobelpreisträgers IPPNW fordert darin die Bundeskanzlerin auf, jegliche Beteiligung Deutschlands an einem möglichen Militäreinsatz gegen den Iran auszuschließen.

lesen ...[Offener Brief an Angela Merkel]

10.06.2008  Welche Konsequenzen hätte ein Luftangriff auf den Iran?

IPPNW-Presseinformation

Atomkraftwerk Krsko: Kühlmittelverlust nicht verharmlosen!

Kaltfahren des Atomkraftwerks offenbar noch nicht abgeschlossen

05.06.2008 

Anlässlich des Zwischenfalls im slowenischen Atomkraftwerk Krsko weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW darauf hin, dass ein so genannter „Kühlmittelverlust“ aus dem Primärkreis von Druckwasserreaktoren (Primärkreisleck) potenziell zu einem schweren Kernschmelz-Unfall mit massiven radioaktiven Freisetzungen führen kann. Nach Angaben der slowenischen Atomaufsichtsbehörde SNSA kam es in Krsko am Mittwoch um 15.07 Uhr zu einem Leck in der Nähe einer Hauptkühlmittelpumpe.

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Abzug der letzten Atomwaffen aus Deutschland gefordert

Friedensgruppen übergeben Unterschriften im Kanzleramt

30.05.2008 Im Kanzleramt übergaben diesen Mittwoch Friedensgruppen aus ganz Deutschland 10.000 Unterschriften. Sie fordern den Abzug der Atomwaffen vom Fliegerhorst Büchel und die Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands. Anschließend führten die Vertreter der Friedensgruppen, u. a. Ärzteorganisation IPPNW und die Bürgermeister für den Frieden, ein Hintergrundgespräch mit den Referenten der Bundeskanzlerin für Sicherheits- und Abrüstungspolitik. Die IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall übergab dabei einen aktualisierten Modellentwurf für eine Nuklearwaffenkonvention zur vollständigen weltweiten Abrüstung von Atomwaffen.

lesen ...[Die Kampagne unsere-zukunft atomwaffenfrei]

Presseinfo von IPPNW und Grundrechtekomitee

8.500 Unterschriften gegen die E-Card

Übergabe an Gesundheitsministerium

16.05.2008 

Die IPPNW und das Komitee für Grundrechte und Demokratie übergeben einem Vertreter aus dem Bundesministerium für Gesundheit heute mittag 8.500 Protestunterschriften. Matthias Jochheim (Vorstandsmitglied der Ärzteorganisation IPPNW), Wolf-Dieter Narr (Komitee für Grundrechte und Demokratie) und Wolfgang Linder (ehemaliger Referent für Gesundheits- und Sozialdatenschutz beim Landesbeauftragten für den Datenschutz, Bremen) erläutern, warum der Protest gegen die elektronische Gesundheitskarte (eGK) notwendig ist.

lesen ...[Statement Lindner]  [Statement Jochheim]  [Deutsche Aidshilfe unterstützt Bündnis]

„Nein" zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte!

Einladung zur Pressekonferenz

13.05.2008 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wenige Tage vor Beginn des deutschen Ärztetages übergeben die Ärzteorganisation IPPNW und die Bürgerrechtsorganisation Komitee für Grundrechte und Demokratie dem Bundesministerium für Gesundheit rund 5000 Unterschriften.

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Presseinfo

Neuer Webauftritt mit mehr Dienstleistungen

Relaunch der IPPNW-Homepage

13.05.2008 

Die Homepage der Ärzteorganisation IPPNW wurde neu gestaltet. Der neue Webauftritt bietet Besucherinnen und Besuchern ab jetzt mehr Dienstleistungen. Ein neu eingerichteter rss-Feed ermöglicht es Ihnen zum Beispiel, einen Nachrichtenticker zu abonnieren, der Sie automatisch über neue Einträge auf der Homepage auf dem Laufenden hält.

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PatientInneninformation muss unabhängig bleiben

Gegenwind für EU-Kommissionsvorschlag

Tabletten05.05.2008 

Die EU-Kommission will der Pharmaindustrie in Zukunft erlauben, "Informationen" zu Gesundheit, Krankheit und rezeptpflichtigen Arzneimitteln anzubieten. Dafür machen sich Pharmahersteller seit Jahren stark. Doch damit wollen sich viele EU-BürgerInnen und Organisationen nicht abfinden.

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E-Card ohne Wenn und Aber ablehnen!

IPPNW-Jahrestreffen in Nürnberg

30.04.2008 

Die 80 TeilnehmerInnen der IPPNW-Mitgliederversammlung vom 25.-27. April 2008 in Nürnberg haben an den 111. Deutschen Ärztetag appelliert, die elektronische Gesundheitskarte ohne Wenn und Aber abzulehnen. Die schwerwiegenden Bedenken gegen die Einführung einer bundesweiten Telematikplattform im Gesundheitswesen mit zentraler Datenspeicherung aller Medizindaten der ganzen Bevölkerung seien durch die bisherigen Erfahrungen erhärtet.

lesen ...[Resolution eGK stoppen als pdf]  [Antrag Flüchtlinge als pdf]  [Resolution Afghanistan als pdf]

04.03.2008  Klares Nein auf dem nächsten Ärztetag gefordert

Presseinformation

IPPNW kritisiert EU-Reformvertrag

Klares Nein der Abgeordneten gefordert

24.04.2008 

Die IPPNW fordert die Mitglieder des Bundestages auf, den EU-Reformvertrag abzulehnen, der heute im Bundestag ratifiziert werden soll. In einem Brief an die Abgeordneten warnte die Ärzteorganisation: "Einmal beschlossen wird es für die nationalen ParlamentarierInnen kein Zurück geben!"

lesen ...[Schreiben an Abgeordnete]  [Gesetzentwurf der Bundesregierung]  [Mailkampagne gegen den EU-Reformvertrag ]

18.04.2008  Die Ratifizierung des EU-Vertrags zurückweisen!

Gemeinsame Presseerklärung

Kinderärzte fordern schnelles Handeln

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

22.04.2008 

Wenige Tage vor dem 22. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Ärzteorganisation IPPNW und eine Initiative von über 100 Kinderärzten in einem dringenden Appell an die Bundesregierung Sofortmaßnahmen zur Verhinderung weiterer Kinderkrebserkrankungen im Umfeld deutscher Atomkraftwerke verlangt.

lesen ...[Schreiben an Sigmar Gabriel]  [IPPNW-aktuell als pdf-Datei]

14.04.2008  Kinderkrebs um Atomkraftwerke

Erklärung des IPPNW-Vorstands

Die Ratifizierung des EU-Vertrags zurückweisen!

18.04.2008 

Der eingeschlagene Weg einer beschleunigten Ratifizierung des Vertragswerkes in den ein-zelnen Ländern umgeht die Auseinandersetzung der Bevölkerungen mit diesem »Reformvertrag«. Das hält die IPPNW für falsch, denn es widerspricht dem Ziel einer europäischen Verfassung: Die parlamentarisch-repräsentative Demokratie für ganz Europa auf eine Stufe zu stellen!

lesen ...[Gesetzentwurf Bundesregierung.pdf ]  [Schreiben an Abgeordnete.pdf ]  [Mailkampagne gegen den EU-Reformvertrag ]

IPPNW-Presseinformation

"Stromlücken-Debatte" soll Bevölkerung ängstigen

IPPNW fordert ehrliche Energie-Diskussion

Strommasten15.04.2008 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW fordert von Politik, Wirtschaft und Medien, bei der energiepolitischen Debatte die tatsächlichen Fakten und Motive offen zu legen, statt die Ängste der Bevölkerung je nach Interessenlage zu instrumentalisieren. "Die ganze Diskussion um Versorgungslücken, Szenarien, CO2-Emissionen, Sicherheit und Techniken ist verlogen und vorgeschoben.

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IPPNW-Faltblatt und Online-Aktion

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

14.04.2008 

Die IPPNW und die Ulmer Ärzteinitiative haben ein 4-seitiges Info-Faltblatt zu den Kinderkrebserkrankungen um Atomkraftwerke veröffentlicht. Das Ergebnis der sogenannten KiKK-Studie vom Dezember 2007: Je näher ein Kind an einem AKW wohnt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, an Krebs oder Leukämie zu erkranken. Die Bundesregierung sieht bisher keinen Handlungsbedarf. Beteiligen Sie sich an unserer Online-Aktion an Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

lesen ...[IPPNW-aktuell (als pdf-Datei)]

IPPNW-Pressemitteilung vom 9. April 2008

Katastrophale Folgen eines regionalen Atomkriegs

Ernteverlust und Hungersnöte

So würde die Erde nach einem nuklearen Holocaust aussehen.09.04.2008 

Nach einem regional begrenzten nuklearen Schlagabtausch mit 100 Atomwaffen der Stärke der Hiroshima-Bombe würde die mittlere Temperatur auf der Erdatmosphäre um 1.25 ºC sinken. Das hätte globale Ernteverluste und Hungersnöte zur Folge. Dieses bereits seit 2007 bekannte Szenario wurde durch eine jüngst veröffentlichte US-Studie vom Labor für Atmosphären- und Weltraumphysik der Universität von Colorado präzisiert.

lesen ...[Folgen eines begrenzten Atomkriegs]

IPPNW-Presseinformation vom 2. April 2008

IPPNW warnt vor gefährlicher NATO-Strategie

NATO-Gipfel in Bukarest

02.04.2008 

Mit großer Sorge verfolgt die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die Beratungen des NATO-Gipfels vom 2. - 4. April in Bukarest. Das im Vorfeld bekannt gewordene Strategiepapier »Towards a Grand Strategy for an Uncertain World« propagiert die Bereitschaft zum atomaren Erstschlag und zu militärischen Interventionen ohne völkerrechtliche Legitimation durch den Weltsicherheitsrat.

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IPPNW fordert deutschen Beitrag zum Frieden

Zerstörte medizinische Infrastruktur

5. Jahrestag des Irakkriegs

Medact-Studie Rehabilitation under fire19.03.2008 

Wissenschaftlich fundierte Hochrechnungen schätzen, dass in den fünf Jahren Krieg im Irak rund eine Million Iraker durch Kriegseinwirkungen und indirekte Kriegsfolgen ungekommen sind. Laut UN-Flüchtlingsorganisation sind zwei Millionen Iraker Flüchtlinge im eigenen Land, weitere zwei Millionen sind in benachbarte Länder wie Syrien und Jordanien geflohen. Ein Bericht der britischen IPPNW-Sektion Medact bezeichnet das Gesundheitswesen im Irak als desaströs.

lesen ...[Medact-Studie "Rehabilitation under fire"]  [Mehr zur Medact-Studie]

Pressemitteilung vom 12. März 2008

Weltkongress: Therapie gegen atomare Epidemie

Dehli-Deklaration verabschiedet

Studies in Indien12.03.2008 

Der 18. Weltkongress der IPPNW ist mit der Annahme einer "Delhi-Deklaration" zu Ende gegangen. In dem Dokument bekräftigen 600 Mediziner aus 60 Ländern ihre Entschlossenheit, sich nachdrücklich für eine Welt ohne Kernwaffen einzusetzen. Einen Nuklearkrieg als schlimmste aller vorstellbaren Formen von Krieg zu verhindern, indem die Welt von Atomwaffen befreit wird - das bleibe das wichtigste Ziel der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 11. 03. 2008

E-Learning-Kurs für medizinische Friedensarbeit

Medical Peace Work

Medical Peace Work launch11.03.2008 

Als kostenloses Qualifizierungsangebot an Ärztinnen und Ärzte, MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen und Medizinstudierende wird heute der Kurs für medizinische Friedensarbeit weltweit zugänglich gemacht. »Der Kurs ist der erste seiner Art und unsere Absicht war, das Angebot so zu entwickeln, dass es sowohl technologisch innovativ und zugleich benutzerfreundlich ist«, erklärt der Projektleiter Dr. Klaus Melf (IPPNW) von der Universität Tromsø.

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IPPNW-Presseinfo vom 4. März 2008

Klares Nein auf dem nächsten Ärztetag gefordert

Elektronische Gesundheitskarte

04.03.2008 

Auf einem Symposium zur elektronischen Gesundheitskarte in Hamburg sprachen sich Ärzte, Patientenvertreter, Wissenschaftler und Datenschützern gegen das Mammutprojekt E-Card aus. Die Patientenvertreterin Gaby Thiess brachte die Hauptkritik an der elektronischen Gesundheitskarte auf den Punkt: »Wir lehnen die Übermittlung von Patientendaten über das Internet zur zentralen Speicherung ab«. Dies zerstöre die Arzt-Patient-Beziehung und führe zur Überwachung und Lenkung von Patienten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 21. Februar 2008

Energiewende in Hessen jetzt durchsetzen

Offener Brief an SPD, Bündnis 90 und Die Linke

21.02.2008 

Die hessische Regionalgruppe der IPPNW appelliert an die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Hessischen Landtag zu kooperieren und gemeinsam eine Wende in der Energiepolitik durchzusetzen. “In Hessen bietet sich derzeit die einmalige Chance, eine echte Energiewende – weg von Kohle und Atom, hin zu 100% Erneuerbaren Energien – durchzusetzen”.

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Presseinfo des Friedensfilmpreises

Friedensfilmpreis für Buddha zerfiel vor Scham

Berlinale

17.02.2008 

Der 23. Friedensfilmpreis der 58. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2008 geht an Hana Makhmalbaf für ihren Film BUDA AZ SHARM FORU RIKHT (Buddha zerfiel vor Scham). Der Friedensfilmpreis, der unter der Schirmherrschaft der IPPNW steht, ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der Heinrich-Böll-Stiftung zur Verfügung gestellt.

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IPPNW-Presseinfo vom 11. Februar 2008

IPPNW: Dosisargument wissenschaftlich unhaltbar

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

AKW mit Kinderfahrrad11.02.2008 

Die IPPNW widerspricht der aktuellen Einschätzung der Bundesregierung zur so genannten Kinderkrebsstudie (KiKK-Studie). Laut Bundesregierung existiere kein Kausalzusammenhang zwischen einem Anstieg von Krankheiten in der Nähe von Atomkraftwerken und der Strahlenbelastung durch ein AKW.

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AKWs und Krebs - IPPNW fordert Aufklärung

Weltkrebstag

04.02.2008 

Zwischen 1980 und 2003 erkrankten jedes Jahr 5 bis 12 Kleinkinder an Krebs oder Leukämie durch den Betrieb der westdeutschen Atomkraftwerke. Das ist das Ergebnis der “KiKK-Studie” die im Dezember letzten Jahres vom Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht worden ist. Außer eine weitere mehrmonatigen Überprüfung der Ergebnisse zu beantragen, bleibt das Umweltministerium bisher untätig.

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IPPNW-Presseinformation vom 30. Januar 2008

Zeitung Biblis angeklagt hunderttausendfach verteilt

IPPNW-Klage auf Stilllegung von Biblis B

30.01.2008 

Um ihre Klage vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B zu begleiten, hat die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit dem Umweltverband BUND und der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR eine achtseitige Zeitung mit dem Titel "Biblis angeklagt" in einer Auflage von bisher 840.000 Exemplaren veröffentlicht.

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Pressemitteilung 25. Januar 2008

Stopp der Elektronischen Gesundheitskarte

Bündnis: "Aktion: Stoppt die e-Card"

25.01.2008 

Bürgerrechtler, Datenschützer, Patienten und Ärzteverbände schließen sich zum Bündnis "Aktion: Stoppt die e-"elektronische Gesundheitskarte" sofort zu stoppen. Nach Angaben des Bündnisses werde die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in der bisher geplanten Form die Gesundheitsversorgung verteuern und elementare Rechte der Bürger verletzen.

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IPPNW-Presseinfo vom 25. Januar 2008

Verwaltungsgerichtshof fordert Stellungnahme

Biblis-Klage der IPPNW

25.01.2008 

Die hessische Landesregierung von Roland Koch muss innerhalb von 14 Tagen eine Erklärung dafür abgeben, warum der umfangreich begründete Antrag der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW zur Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B vom 9. September 2005 noch immer nicht beschieden ist.

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Rückfall ins "Kalte Kriegs"-Denken

IPPNW kritisiert Erstschlagsoption der NATO

23.01.2008 

Fast unbeachtet von den deutschen Medien hat gestern eine Gruppe von Militärexperten sich für den "präemptiven nuklearen Erstschlag" als Schutz gegen internationalen Terrorismus, politischen Fanatismus und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ausgesprochen. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt dies als überkommenes Denken aus den Zeiten des Kalten Krieges.

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IPPNW fordert Ende der Belagerung von Gaza

Internationaler Aktionstag 26.1.08

23.01.2008 

Der Ausbruch Tausender Palästinenser aus Gaza ins benachbarte Ägypten ist der Versuch verzweifelter Menschen, die eklatant schlechte Versorgungslage im von Israel hermetisch abgeschnittenen "Feindgebiet" zu überwinden. Die Versorgung der rund 1,5 Millionen Palästinenser mit lebenswichtigen Gütern, Treibstoff und Medikamenten und anderem medizinischem Bedarf wurde von Israel als Repressalie gegen den palästinensischen Widerstand massiv reduziert.

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Hessische Atomaufsicht verschleppt Verfahren

Biblis-Klage der IPPNW

22.01.2008 

Die IPPNW wirft der hessischen Atomaufsicht vor, seit Jahren das Verfahren zur Stilllegung von Biblis B zu verschleppen. Zunächst habe man mit dem hessischen Umweltministerium fast eineinhalb Jahre um jede Akte ausgesprochen zäh ringen müssen, bis die Akteneinsicht schließlich vor einem Jahr willkürlich und ohne überzeugende Begründung beendet worden sei. Seit einem Jahr bestehe die "Tätigkeit" der Behörde insbesondere darin, das Verfahren künstlich in die Länge zu ziehen und mit allerlei juristischen Tricks sowie mit der Androhung hoher Verwaltungsgebühren die Klage zu verhindern.

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IPPNW-Presseinfo vom 21. Januar 2008

Menschenrechte haben Vorrang

IPPNW-Tagung "achten statt verachten"

21.01.2008 

Die Tagungsteilnehmer waren sich einig: Der "Prüfauftrag Illegalität" der Großen Koalition von 2005 hat bisher zu keiner Verbesserung der Lebenssituation der Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland geführt. Zahlreiche praxisnahe Lösungsvorschläge von Wohlfahrtsverbänden, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen, Kirchen, Ärzten und Menschen, die mit den Problemen dieser Menschen konfrontiert sind, blieben bisher unberücksichtigt.

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IPPNW-Presseinfo vom 21. Januar 2008

IPPNW klagt auf Stilllegung des AKW Biblis B

Sicherheitsstandard ist nicht mehr aktuell

21.01.2008 

Die IPPNW reichte heute beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel Klage auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B ein. „Das Atomgesetz sieht seit jeher den Widerruf der Betriebsgenehmigung eines Atomkraftwerks vor, wenn dessen Sicherheitsstandard nicht mehr up to date ist”, so die Dortmunder Fachanwältin für Verwaltungsrecht, Wiltrud Rülle-Hengesbach. „Wenn ein Atomkraftwerk nicht mehr dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik genügt, dann ist es stillzulegen.”

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16. Januar 2008

Rehabilitation under fire

Bericht zur Gesundheitsversorgung im Irak

16.01.2008 

Der heute veröffentlichte Bericht "Rehabilitation under fire: health care in Iraq 2003-7" der britischen Organisation Medact belegt die vielfältigen Unterlassungen und das Versagen der Besatzungskräfte seit der Invasion im Jahre 2003, eine medizinische Grundversorgung entsprechend allgemein üblichen Prinzipien aufzubauen und generell für Gesundheit im Irak zu sorgen.

 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 11. Januar 2007

Ärzte fordern sofortige Maßnahmen

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

11.01.2008 

Kleinkinder, die näher an deutschen Atomkraftwerken wohnen, erkranken häufiger an Krebs und an Leukämie, als Kleinkinder, die weiter von Atomkraftwerken entfernt wohnen. Das ist das allgemein anerkannte Ergebnis der kürzlich vom Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlichten "KiKK"-Studie. Der Ärzteverband IPPNW fordert jetzt die Politik zum Handeln auf.

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IPPNW-Mitteilung zum 4. Januar 2008

Frieden für Pakistan und Kenia

Internationaler Vorstand der IPPNW

04.01.2008 

Zum Beginn des neuen Jahres fordern Gunnar Westberg und Ime John, die beiden Vizepräsidenten der internationalen IPPNW, ein Ende der Gewalt in Pakistan und Kenia. In einer Presseerklärung zum Jahresbeginn erklären sie ihre Trauer und Bestürzung über das Attentat auf Benazir Bhutto und die humanitäre Krise nach den jüngsten Wahlen in Kenia

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