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Pressemitteilung vom 12.1.2012

Friedensfilmpreis 2012

12.01.2012

Vom 9. bis 19. Februar 2012 finden die 62. Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. Neben der Jagd auf die begehrten "Bären" setzt der unabhängige Friedensfilmpreis seit 1986 regelmäßig wichtige Akzente. In diesem Jahr wird der Friedensfilmpreis zum 27. Mal verliehen. Seit 1986 ist er fester Bestandteil der Internationalen Filmfestspiele Berlin und weltweit einziger Friedenspreis bei einem A-Filmfestival.

Der Preis ist auf €5000,- dotiert und wird in Form einer vom Künstler Otmar Alt gestalteten Bronzestatue vergeben. Geehrt wurden bisher Filme mit vor allem sozialpolitischem und humanistischem Hintergrund. Die Suche nach derartigen Filmbeiträgen bezeichnet Christoph Heubner, Sprecher der Jury des Friedensfilmpreises 2011, als filmische "Reise um die Erde". Die Jurymitglieder sehen zehn Tage lang Filme aus allen Sektionen des Berlinale-Wettbewerbs. Vom Drama bis zum Kinderfilm werden sie nach Botschaft, sozialem Engagement und Umsetzung beurteilt.

Neben Werken so bekannter Friedenspreisträger wie Marcel Ophüls, Dennis O'Rourke, Michael Winterbottom und Bille August zeigt der letztjährige Gewinnerfilm "Morgen wird alles besser" aus Polen, dass es auch kleine Produktionen sind, die die Empathie der Jury auf sich lenken.

Mit eingängigen und poetischen Bildern erzählt die Regisseurin Dorota Kedzierzawska in „Morgen wird alles besser“ von drei Straßenkindern auf der Suche nach einem besseren Leben. Ein Film über das Erwachsenwerden und die Hoffnung. Eine Hoffnung, die in ihrer Intensität zu Herzen geht. Die
Schauspielerin Jasmin Tabatabei war Friedensfilm-Laudatorin 2011 und überreichte Kedzierzawska den Preis.

Politische Krisen und menschliche Tragödien gibt es leider viele auf dieser Welt. Mit ergreifenden Geschichten, zumeist über persönliche Schicksale, gelingt es Filmemachern weltweit immer wieder, diese Tragödien einzufangen und so das Publikum zu sensibilisieren. Die erzählerische Kraft der bewegten Bilder
ist dabei einmalig.

Auch auf der diesjährigen Berlinale wird der Friedensfilmrpreis seinen Beitrag leisten, über Grenzen hinweg das Denken und Fühlen der Menschen zu erreichen. Er soll großes Kino auszeichnen, das sich mit den
ästhetischen Mitteln des Film in den Dienst des friedlichen Miteinander und des sozialen Engagments stellt.

Die Jury-Mitglieder 2012

Ruth Marianne Wündrich-Brosien
aus Berlin. Sie gehört zu den Begründern des Friedensfilmpreises und der Friedensinitiative Zehlendorf
Christoph Heubner aus Berlin. Der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees gehört der Jury seit 2002 an. 2011 war er Jury-Sprecher des Friedensfilmpreises.

Monica Puginier aus Berlin. Sie ist Vorstandsmitglied des Aktiven Museums Faschismus-Widerstand in Berlin.

Helgard Gammert, Filmkauffrau aus Treuenbrietzen. Sie betreibt das Bali-Kino in Berlin-Zehlendorf.

Mehdi Benhadj-Djilali, Filmemacher aus Berlin. Er studierte Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.

Burhan Qurbani, Regisseur aus Berlin. Sein Film „Shahada“ lief 2010 im Wettbewerb der Berlinale.

Dr. Carolin Emcke war für den "Spiegel" tätig und als Auslandsredakteurin in vielen Krisengebieten unterwegs. Seit 2007 arbeitet sie als Publizistin und freie Journalistin.

Sung-Hyung Cho ist Regisseurin und Cutterin. Ihr Dokumentarfilm „Full Metal Village“ wurde mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet.

Till Passow, Filmemacher aus München. Er studierte Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolff" in Potsdam-Babelsberg. 2005 bekam er den Deutschen Kurzfilmpreis für den Film „Mast Qalander“ verrliehen.

Zum Trägerkreis des Friedensfilmpreises gehören die Friedensinitiative Zehlendorf, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (www.ippnw.de), die Heinrich-Böll-Stiftung (www.boell.de) und das Internationale Auschwitz Komitee.

Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 19.02.2012, zwischen 17 und 21 Uhr, in der Akademie der Künste (Hanseatenweg 10, 10557 Berlin) statt.

Weitere Infos zum Vorverkauf finden Sie unter
folgendem Link: http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=10693.

Hinweis an die Redaktionen:
Honorarfreie Fotos der Jury-Mitglieder stehen auf www.friedensfilm.de im Download-Bereich unter „Presse“ zur Verfügung.

Links
www.friedensfilmpreis.de
http://www.boell.de/stiftung/ehrungen/ehrungen-friedensfilmpreis.html
http://www.facebook.com/group.php?gid=271844368736&ref=ts
http://www.berlinale.de

Pressekontakt:
Johannes Martin
Mobil: +49-176-61241816
Mail: presse[at]friedensfilm.de
www.friedensfilm.de

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