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IPPNW-Pressemitteilung vom 28.12.2010

IPPNW fordert Waffenstillstand

Der Krieg in Afghanistan löst keine Probleme, er verschlimmert sie

28.12.2010 

Angesichts der steigenden Opferzahlen ausländischer Militärs in Afghanistan erinnert die IPPNW daran, dass die viel höhere Zahl ziviler Opfer weitgehend im Dunkeln verbleibt. "Statt unterschiedliche Terminsetzungen von Teilabzügen der internationalen Truppen zu debattieren, verlangt die IPPNW den sofortigen Waffenstillstand", erklärt Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW in Berlin.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.12.2010

IPPNW kritisiert "Fortschrittsbericht Afghanistan" der Bundesregierung

Sofortiger Waffenstillstand ist Bedingung für wirkliche Verbesserung der Gesundheit in Afghanistan

14.12.2010 

Der "Fortschrittsbericht Afghanistan 2010" der Bundesregierung über die Lage in Afghanistan bestärkt die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges in ihrer entschiedenen Ablehnung des dortigen Krieges. „Der Krieg im Land und seine Auswirkungen auf die Versorgung der Menschen kommt in dem Kapitel zum Gesundheitswesen gar nicht vor“, kritisiert Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW.

lesen ...[Appell "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 8.12.2010

Das Märchen vom sauberen Atomstrom

Premiere des Kinofilms "YELLOWCAKE" am 13.12. in Berlin

08.12.2010 

Der Kinofilm „YELLOWCAKE – Die Lüge von der sauberen Energie“ zeigt einmal mehr, dass Atomenergie keine Lösung ist, um den Klimawandel aufzuhalten. „Bereits der Anfang der atomaren Kette bedeutet für die Beschäftigten des Uranbergbaus und die Bevölkerung in der Umgebung unverantwortbare Gesundheitsrisiken," sagt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Weil die schwarz-gelbe Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung der 17 deutschen Atommeiler beschlossen hat, müssen weiterhin jährlich große Mengen an Uran eingeführt werden. Deutschland ist von Uran zu 100-Prozent importabhängig.

lesen ...[Weitere Informationen zum Film]  [IPPNW-Papier "Die Versorgung Deutschlands mit Uran"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.12.2010

Kein Zufall: IPPNW widerspricht der Bundesregierung

Asse: Nicht nur mehr Krebserkrankungen, sondern auch zu wenig Mädchengeburten

06.12.2010 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widerspricht der jüngsten Einschätzung der Bundesregierung, die vermehrten Krebsfälle in der Asse-Region seien rein zufällig. Während des Betriebs des Atommülllagers Asse sind dort in der Region neben den schon bekannten gehäuften Krebsfällen bei Erwachsenen nun auch deutlich zu wenig Mädchengeburten festgestellt worden. Dieses Ergebnis ist signifikant. Den Zufall als Ursache anzunehmen, erscheint extrem unwahrscheinlich.

lesen ...[Film "Kinderkrebs um Atomkraftwerke"]

Redaktioneller Hinweis

Um Atomanlagen rund 15.000 weniger Geburten

Schätzungsweise eine Million fehlende Kinder durch Tschernobyl

02.12.2010 

Das Wissenschaftsmagazin „Einstein“ des Schweizer Fernsehens (SF) berichtet heute Abend um 21.00 Uhr über eine aktuelle Studie, wonach in der Umgebung von deutschen und schweizerischen Atomkraftwerken und sonstigen Atomanlagen weniger Mädchen geboren wurden als im Durchschnitt der übrigen Bevölkerung.

lesen ...  [Vortrag zur Studie von Kusmierz, Voigt und Scherb]  [Film "Kinderkrebs um Atomkraftwerke"]

23.11.2010  Weniger Mädchen in der Umgebung von Atomkraftwerken

IPPPNW-Pressemitteilung vom 28.11.2010

Eskalation im Korea-Konflikt

IPPNW fordert, das Seemanöver einzustellen und Friedensverhandlungen aufzunehmen

28.11.2010 

Der lange schwelende Konflikt in Korea droht vor den Augen der Welt in einen Krieg zu eskalieren. Von beiden Seiten werden unversöhnliche Äußerungen verbreitet, inzwischen wird offen von Krieg gesprochen. Nordkorea ist im Besitz von Atomwaffen, an der Seite Südkoreas ist die Atommacht USA in der Region stark militärisch präsent. Und China, ebenfalls Atommacht, ist der einzig verbliebene Verbündete Nordkoreas.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.11.2010

Radioaktivität macht krank

Erhöhte Krebsraten rund um Asse

26.11.2010 

Für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW sind die Ergebnisse des Epidemiologischen Krebsregisters des Landes Niedersachsen ein weiterer Beleg für den ursächlichen Zusammenhang von ionisierender Strahlung und einem erhöhten Krebs- und Leukämierisiko. Die Studie zu "Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken" des Mainzer Kinderkrebsregisters hatte bereits 2007 ein erhöhtes Krebs- und Leukämie-Erkrankungsrisiko bei Kleinkindern im AKW-Nahbereich in Deutschland nachgewiesen.

lesen ...[Film "Kinderkrebs um Atomkraftwerke"]  [Kinderkrebsstudie]

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.11.2010

Weniger Mädchen in der Umgebung von Atomkraftwerken

Ionisierende Strahlung aus den Atomkraftwerken scheint Erbgut zu schädigen

23.11.2010 

In der Umgebung von Atomkraftwerken kommen in Deutschland und der Schweiz weniger Mädchen auf die Welt. Das geht aus einer im Oktober 2010 veröffentlichten wissenschaftlichen Studie von Ralf Kusmierz, Kristina Voigt und Hagen Scherb hervor. In den letzten 40 Jahren haben Mütter, die in Deutschland und in der Schweiz im Umkreis von 35 km einer der untersuchten 31 Atomanlagen leben, bis zu 15.000 Kinder weniger geboren als durchschnittlich zu erwarten gewesen wäre, die Mehrzahl davon Mädchen. Für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW untermauert diese Studie den ursächlichen Zusammenhang von radioaktiver Strahlung und einer Schädigung von Zellen – insbesondere bei Embryonen.

lesen ...[Studie von Kusmierz, Voigt und Scherb]  [Kinderkrebsstudie]  [Film "Kinderkrebs um Atomkraftwerke"]

15.11.2010  IPPNW-Ärzte warnen vor Gesundheitsgefahren

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.11.2010

IPPNW-Ärzte warnen vor Gesundheitsgefahren

Brennelementwechsel im RWE-Atomkraftwerk Biblis B

15.11.2010 

Die beim Brennelementwechsel freigesetzten radioaktiven Isotope können schwangere Frauen und ungeborene Kinder gefährden. Wir fordern daher, die täglichen Emissions-Messwerte während des Brennelementwechsels zu veröffentlichen und generell alle Messdaten für unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung zu stellen. Die Daten der Brennelementwechsel müssen in Zukunft in den Medien unübersehbar und rechtzeitig angekündigt werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 11.11.2010

Zwang zur Gesundheitskarte

IPPNW kritisiert Erpressung gegenüber Ärzten

11.11.2010 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) kritisieren die von der Regierung geplanten Zwangsmaßnahmen zur Einführung der Gesundheitskarte. Im Bundestag soll morgen über einen Antrag der Regierungsfraktionen zur Gesundheitsreform abgestimmt werden. Danach sollen Praxisärzte bei Androhung eines kompletten Honorarverlusts künftig gezwungen werden, ihre Praxen an zentrale Computerstrukturen anzuschließen. Das schließt sensible Patientendaten mit ein.

lesen ...[Kampagne "Stoppt die E-Card"]

IPPNW, Attac, BUND und X-tausendmal quer

Breites Anti-Atom-Bündnis erwartet enormen Zulauf

IPPNW, Attac und BUND unterstützen gewaltfreie Sitzblockade von X-tausendmal quer

02.11.2010 

Ab dem kommenden Wochenende erwarten Atomkraftgegner massiven Zulauf beim gewaltfreien Widerstand gegen den diesjährigen Castor-Transport in die Leichtbau-Halle in Gorleben. Schon in den vergangenen Monaten konnte die Anti-Atom-Bewegung bei Großdemonstrationen wie der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel und der Umzingelung des Berliner Regierungsviertels einen Teilnehmerrekord nach dem anderen brechen und zehntausende Menschen mobilisieren.

lesen ...[Fotos von der Protestkette am Bundestag]

IPPNW-Pressemitteilung vom 27.10.2010

Eine undemokratische, skandalöse Fehlentscheidung

Jahrzehntelange Atomgefahr

27.10.2010 

Als eine „undemokratische, skandalöse Fehlentscheidung“ bezeichnet die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW den für morgen erwarteten Bundestagsbeschluss über die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. „Die Entscheidung ist zutiefst undemokratisch, weil die Bevölkerung mehrheitlich strikt dagegen ist, weil sie gegenüber den Bundestagsabgeordneten nur per Fraktionszwang durchgesetzt werden kann, weil das Gesetzgebungsverfahren ohne die Beteiligung des Bundesrates verfassungswidrig ist und weil aller Erfahrung nach die Atomindustrie beteiligte Spitzenpolitiker für ihre Dienste später reich belohnen wird“, kritisiert IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 27. Oktober 2010

Brisanter "Schwachstellenbericht"

Laufzeitverlängerungen für alte Atomkraftwerke sind unverantwortlich

27.10.2010 

Ein aktueller "Schwachstellenbericht Siedewasserreaktoren Baulinie 69" offenbart gravierende Sicherheitsdefizite der deutschen Atomkraftwerksblöcke Isar-1, Philippsburg-1, Brunsbüttel und Krümmel. In der Zusammenfassung des Berichts vom Oktober 2010 des Instituts für Sicherheits- und Risikowissenschaften in Wien heißt es, dass "die schwerwiegenden Konstruktionsmängel … durch Nachrüstungsmaßnahmen nicht ausgeglichen werden" können. Die Studie wurde von drei österreichischen Landesregierungen sowie von der Umweltanwaltschaft Wien in Auftrag gegeben und löste bei der bayerischen Atomaufsicht heftige Reaktionen hervor. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW fordert auch vor diesem Hintergrund, dass der Deutsche Bundestag morgen nicht wie geplant Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke beschließt

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pax christi /IPPNW - Pressemitteilung 21.10.2010

Gewalttätige Siedler greifen Palästinenser während der Olivenernte an

pax Christi und IPPNW - Reisegruppe im Westjordanland

Ein Brandanschlag auf eine palästinensische Mädchenschule, in Brand gesetzte Olivenhaine und vom israelischen Militär abgesperrte Zufahrtswege zu Ernteplätzen – von diesen Ereignissen im Westjordanland erfuhr eine Reisegruppe von IPPNW und pax christi von palästinensischen Bauern. Die 25köpfige Reisegruppe ist seit 10 Tagen im Westjordanland und Israel.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 15. Oktober 2010

Die IPPNW trauert um Hermann Scheer

Die atomkritische, ärztliche Friedensorganisation IPPNW trauert um Hermann Scheer, einen außergewöhnlichen Menschen und Politiker, zugleich auch ein enger politischer Wegbegleiter der IPPNW. Die mehr als 20.000 Windenergieanlagen in Deutschland erinnern daran, dass Hermann Scheer allein mit der Kraft des Wortes dieses Land sichtbar verändert hat. Ebenso sind die mehr als zwei Millionen Solaranlagen Deutschlands maßgeblich mit auf das kraftvolle und unermüdliche Wirken von Hermann Scheer zurückzuführen.

lesen ...[Hermann Scheer auf dem Tschernobyl-Kongress 2006]  [Hermann Scheer]

"Zukunft ohne Atomwaffen" -Presseinfo, 13.10.2010

Es gibt keine Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa

Der "nukleare Schirm" bietet keinen Schutz

Es gibt keine überzeugenden Argumente, weiterhin US-Atomwaffen in Deutschland und Europa zu stationieren. Das geht aus der Studie „Die NATO und der nukleare Schirm -  Gibt es gute Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa?“ hervor, die der Friedensforscher Otfried Nassauer im Auftrag der IPPNW erstellt hat.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7.10.2010

Keine Laufzeitverlängerungen für Atombomben in Deutschland

IPPNW: Die Bundesregierung muss ihre Entscheidung jetzt umsetzen

07.10.2010 

Anlässlich von Meldungen zur Ausmusterung der Tornados fordert die IPPNW die Bundesregierung auf, die nukleare Teilhabe jetzt zu beenden. Der bevorstehende NATO-Gipfel sei der richtige Zeitpunkt, die Vereinbarung des Koalitionsvertrages und den Beschluss des Bundestages zum Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland umzusetzen. "Die politische Entscheidung für eine Beendigung der nuklearen Teilhabe ist im Bundestag eigentlich bereits gefallen", erklärt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW. Im März hatte eine parteiübergreifende Koalition die Regierung aufgefordert, sowohl auf den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland hinzuarbeiten als auch die Rolle der Atomwaffen in der NATO-Strategie zurückzuführen.

lesen ...[Bundestagsbeschluss vom 26.3.2010]

Einladung zu einer Pressekonferenz am 13.10.2010

Der "nukleare Schirm" bietet keinen Schutz

pax christi, IALANA und IPPNW zur Veröffentlichung des neuen NATO-Konzepts

Lautet Rheinischer Post sollen die Tornado-Jagdbomber ausgemustert werden. Jetzt ist es an der Zeit, Deutschland atomwaffenfrei zu machen. Die nächste Gelegenheit für die Regierung, dieses Vorhaben voranzubringen, bietet der NATO-Gipfel im November in Portugal. Dort stellt sich die Frage, ob die NATO künftig auf die Stationierung substrategischer Atomwaffen in Europa verzichten sollte oder nicht. Der Bundestag hat sich eindeutig positioniert und alle Fraktionen haben die Bundesregierung aufgefordert, sich „mit Nachdruck für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen“. 

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IPPNW-Presseinformation vom 30.9.2010

"Nachrüstungsliste" bestätigt wesentliche Biblis-Mängel

Foto: doppelplusgut/flickr30.09.2010 

Während die Hessische Atomaufsicht, der TÜV Süd, und der Atomkraftwerksbetreiber RWE seit Jahren alle Sicherheitsmängel in Biblis B abstreiten, bestätigt die Bundesregierung in ihrer gemeinsam mit der hessischen Atombehörde erstellten Nachrüstungsliste vom 3. September 2010: Zentrale Vorwürfe der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW über gravierende Sicherheitsdefizite im Atomkraftwerk Biblis B sind zutreffend. Einige der erforderlichen Nachrüstmaßnahmen beziehen sich ausdrücklich auf Druckwasserreaktoren der "2. Baulinie", womit unter anderem Biblis B gemeint ist.

lesen ...[Presse-Hintergrundpapier]

IPPNW-Pressemitteilung vom 29.9.2010

Auch neueste deutsche Atomkraftwerke sind nicht sicher

Notfallmaßnahmen könnten in Neckarwestheim-2, Isar-2, Emsland versagen

AKW Neckarwestheim, wikipedia29.09.2010 

Ausgerechnet in den neuesten deutschen Atomkraftwerken Neckarwestheim-2, Isar-2, Emsland könnten die so genannten „Notfallmaßnahmen“ bei mehreren möglichen Unfallabläufen versagen. Zu diesem Ergebnis kommt eine öffentlich bislang nicht wahrgenommene Studie der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) aus dem Jahr 2001. Ein Gutachten aus dem Jahr 2007 bestätigt die brisante Sicherheitslücke der so genannten "Konvoianlagen".

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Koordinierungskreis "Zukunft ohne Atomwaffen"

Bündnis fordert Abschied von der nuklearen Teilhabe

NATO-Generalsekretär Rasmussen legt neues strategisches Konzept vor

29.09.2010 

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Außenminister Guido Westerwelle müssen sich auf dem NATO-Ministertreffen im Oktober für den Abzug der US-Atomwaffen aus Europa einsetzen und die Beendigung Deutschlands an der nuklearen Teilhabe erklären. Das fordert das Bündnis „Zukunft ohne Atomwaffen“ anlässlich der Bekanntmachung des ersten Entwurfs eines neuen strategischen NATO-Konzepts.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 29.9.2010

Israel verstößt gegen internationales Recht

Erneute Kaperung eines Schiffs nach Gaza

29.09.2010 

Die deutsche IPPNW protestiert entschieden gegen die Kaperung der "Irene" durch die israelische Marine. Das Schiff der Kampagne "Jewish Boat to Gaza: Two Peoples one Future" war zur Unterstützung der belagerten Bevölkerung von Gaza mit Hilfsgütern unterwegs. Seine Besatzung bestand aus internationalen, jüdischen Passagieren. Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der IPPNW aus Frankfurt und im Mai selbst Opfer der Kaperung der "Mavi Marmara", kommentiert diesen erneuten Übergriff.

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Presseinformation vom 28.9.2010

AKW Biblis B: Regierungs-Gutachten bestätigt 80 gefährliche Sicherheitsdefizite

28.09.2010 

Im Atomkraftwerk Biblis B bestehen nachweislich 80 besonders gefährliche Sicherheitsdefizite im Bereich der Störfallauslösung bzw. der Störfallbeherrschung. Darüber hinaus gibt es 36 weitere Sicherheitsdefizite, die potenziell brisant sind. Das ist das zentrale Ergebnis eines Gutachtens des Öko-Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Die "Untersuchung von Hinweisen des IPPNW auf mögliche Sicherheitsdefizite im Kernkraftwerk Biblis" bestätigt damit 40% bis 55% einer 210 Sachverhalte umfassenden Dokumentation der IPPNW über Schwachstellen von Biblis B als besonders relevant.

lesen ...[ZDF Frontal21-Bericht]

IPPNW-Presseinformation vom 26.9.2010

Regierung erklärt der erfolgreichsten Wirtschaftsbranche Deutschlands den Krieg

26.09.2010 

Das Energiekonzept, über das die Bundesregierung am kommenden Dienstag entscheiden will, zielt nach Einschätzung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW darauf ab, der wohl innovativsten und erfolgreichsten Wirtschaftsbranche der vergangenen Jahre den Boden unter den Füßen zu entziehen. Nach den Energieszenarien der Bundesregierung* soll mit Ausnahme der Offshore-Windenergie die Erneuerbare-Energien-Branche einer radikalen Schrumpfkur unterzogen werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 24.9.2010

Angriff auf Gaza-Flotte: Verstoß gegen internationales Recht bestätigt

UN-Menschenrechtsrat legt Untersuchungsbericht vor

24.09.2010 

Die IPPNW begrüßt den Bericht des UN-Menschenrechtsausschusses zu dem israelischen Angriff auf die FreeGaza-Flotte Ende Mai diesen Jahres. „Wir fordern die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass die im Bericht aufgezählten Verstöße gegen internationales Recht wie vorsätzliche Tötungen, Folter und Misshandlungen strafrechtlich verfolgt werden. Außerdem muss Außenminister Westerwelle sich nachdrücklich für die sofortige Aufhebung der Gaza-Blockade einsetzen“, erklärt der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim, der an Bord der Mavi Marmara war.

lesen ...[Bericht des UN-Menschenrechtsausschusses]

IPPNW-Pressinformation vom 23.9.2010

Zu viel Druck im Reaktor

Siedewasserreaktoren können an Bodenschweißnaht aufreißen

23.09.2010 

Nach Informationen der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW sind die alten Siedewasserreaktoren Brunsbüttel, Isar-1 und Philippsburg-1 („Baureihe 69“) durch unzulässige Spannungen am Reaktordruckbehälter gefährdet. Bei Störfällen kann es zum Versagen des Reaktordruckbehälters kommen. Eine ausreichende Kühlung des Reaktorkerns wäre dann vermutlich nicht mehr gewährleistet. Aktuelle Berechnungen bestätigen die Problematik.

lesen ...[Artikel auf spiegel-online]

IPPNW-Pressemitteilung vom 16.9.2010

IPPNW: „Merkel sprengt die Brücken ins Solarzeitalter“

Der Staat darf sich nicht an die Atomindustrie verkaufen

16.09.2010 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, den bislang noch nicht einmal paraphierten „Förderfonds-Vertrag“ mit der Atomindustrie nicht zu unterschreiben. „Der Staat darf sich nicht für lächerliche 200 bis 300 Millionen Euro an die Atomindustrie verkaufen, zumal selbst das nur Maximalbeträge sind“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.9.2010

IPPNW fordert Super-Containment für Atomkraftwerke

Gutachter: „Notfallmaßnahmen“ funktionieren nicht

14.09.2010 

„Keines der deutschen Atomkraftwerke ist gegen Kernschmelz-Unfälle, so wie in Tschernobyl geschehen, ausgelegt. Auch die neueren so genannten Konvoianlagen nicht“, so Henrik Paulitz, Atom-Experte der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW. „Die Kernschmelzfestigkeit fast aller deutschen Atomkraftwerke ist im internationalen Vergleich katastrophal schlecht, weil der Sicherheitsbehälter zu klein und aus Stahl statt aus Stahlbeton angefertigt wurde. Gerade bei den viel gepriesenen Konvoianlagen funktionieren die so genannten Notfallmaßnahmen, der letzte Rettungsanker bei Leck-Störfällen, erwartungsgemäß nicht“, erklärt Paulitz.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 13.9.2010

Waffenruhe und ein Ende des türkisch-kurdischen Konfliktes

Aufruf an Erdogan, Merkel, Sarkozy und Barroso

13.09.2010 

Die IPPNW begrüßt den Ausgang des türkischen Verfassungsreferendums als ersten Schritt. Jetzt muss der Weg in Richtung Anerkennung von Minderheitenrechten weiter beschritten werden: Dazu gehören die Aufhebung des Verbots der kurdischen Sprache unter Kurden wie in den öffentlichen Medien, die Wiederzulassung der alten kurdischen Dorfnamen, die klare Benennung des türkisch-kurdischen Konflikts als politischen Konflikt und nicht mehr als „Terrorismusproblem“ sowie die Gewährung von Religionsfreiheit. Die IPPNW fordert zudem ein Ende der Kämpfe zwischen dem türkischen Militär und der PKK.

lesen ...[Appell an Erdogan, Merkel, Sarkozy und Barroso]

IPPNW-Pressemitteilung vom 9.9.2010

Merkel will Sicherheits-Anforderungen für Atomkraftwerke absenken

„Vertuschungs-Paragraph“ soll Abgeordnete hinters Licht führen

09.09.2010 

Entgegen ihrer Ankündigung, die Sicherheitsanforderungen für Atomkraftwerke zu erhöhen, plant die Bundesregierung nach Informationen der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW klammheimlich, diese Anforderungen gegenüber der aktuellen Rechtslage zu reduzieren. Ein neuer Sonderparagraph im Atomgesetz (§ 7d AtG) soll rückgängig machen, was ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. April 2008 ermöglicht hat: Kläger können derzeit einen Schutz gegen Flugzeugabstürze, gegen Ereignisse mit Ausfall des Schnellabschaltsystems (ATWS) oder beispielsweise auch Schutzmaßnahmen gegen eine Kernschmelze vor Gericht einklagen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 6.9.2010

Laufzeitverlängerungen verhindern

IPPNW appelliert an gesellschaftliche Verantwortung von Opposition, Medien und Wirtschaft

06.09.2010 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die beschlossene Laufzeitverlängerung für die technisch veralteten deutschen Atomkraftwerke. Sie sollen nun mit “Strommengen-Tricksereien“ 40 bis 60 Jahre lang in Betrieb bleiben. „Dieser Beschluss der Bundesregierung ist verantwortungslos, weil es keinerlei Lösung für den anfallenden Atommüll gibt und weil in deutschen Atomkraftwerken gefährliche Alterungsprozesse zu beobachten sind, so dass es jederzeit zu einem schweren Atomunfall kommen kann.“ Die IPPNW appelliert nun an die Verantwortung von Opposition, Medien und Wirtschaft.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 31. August 2010

IPPNW fordert Ächtung von Uranabbau

19. Weltkongress der IPPNW in Basel

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben auf einer Sitzung ihres internationalen Rats am Sonntag in Basel, Schweiz, eine Resolution zur Ächtung von Uranabbau und der Produktion von Yellowcake (Uranoxid) verabschiedet. Beide Verfahren werden in der Resolution als „unverantwortlich“ und „ernsthafte Bedrohung für Gesundheit und Umwelt“ beschrieben.

lesen ...[IPPNW Resolution zur Ächtung von Uranabbau (engl.)]  [Mehr Informationen zum Kongress und zu Uranabbau]

IPPNW-Presseinformation vom 30. August 2010

Bundeskanzlerin Merkel regiert mit Atomkonzernen gegen die Bevölkerung

Eine Demokratie braucht Energien "in Bürgerhand"

"Atomstaat" und "Atom-Diktatur" sind nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW keine überkommene Slogans, sondern zutreffende Beschreibungen des realen Regierungshandelns von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Diese hat gestern im ARD-Sommerinterview unverblümt zugegeben, dass sie Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke von rund 10 Jahren durchsetzen möchte, obwohl die Bevölkerung dagegen ist. Begründet werde diese anti-demokratische Politik wie gewohnt mit Gefälligkeitsgutachten und mit unzutreffenden Argumenten wie preiswerter Energie und der Sicherung von Arbeitsplätzen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 29.8.2010

Atomare Epidemie bedroht die Menschheit

19. IPPNW-Weltkongress in Basel beendet

29.08.2010 

Der 19. IPPNW-Weltkongress der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges ist heute in Basel zu Ende gegangen. 800 Ärzte und Medizinstudierenden aus 60 Ländern und fünf Kontinenten haben die Prävention eines Atomkrieges zu ihrer vordringlichsten Aufgabe erklärt. Neben der Klimaveränderung gehe von den Atomwaffen die drängendste Gefahr für Gesundheit und Sicherheit der Menschheit aus.

lesen ...[Statement der IPPNW]

Pressemitteilung vom 29.08.2010

Delegierte indigener Völker fordern Ende der Atomindustrie

Basler Erklärung der Indigenen für eine atomfreie Zukunft aller Völker

Azara Jalawi

Die Delegierten der IPPNW-Vorkonferenz “Sacred Lands, Poisoned Peoples” haben am Sonntag eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin fordern sie,  Uranabbau und  dessen Weiterverarbeitung zu stoppen sowie den unverantwortlichen Umgang mit radioaktivem Abfall, Atomenergie und Atomwaffen zu beenden.

lesen ...[Statement]  [Fotos auf Flickr]

IPPNW-Pressemitteilung 26.8.2010

Abrüsten für unsere Zukunft

19. IPPNW-Weltkongress - Nuclear Abolition: For a Future

26.08.2010 

„Die Gefahr, dass Atomwaffen in Zukunft zum Einsatz kommen, wird unterschätzt“, warnt Prof. Dr. Andreas Nidecker, Präsident des Organisationskomitees der Schweizer Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung Atomkrieges am Vortag des IPPNW-Weltkongresses, der dieses Jahr in der Schweiz stattfindet. In Basel werden bis zu 800 ÄrztInnen und Medizin­studierende aus aller Welt erwartet, die mit Experten den Stand der Abrüstungsbe­mühungen erörtern und Wege beraten, um dem Ziel einer Welt ohne Atomwaffen näher zu kommen.

lesen ...[Weitere Informationen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.8.2010

Genozid durch Uranabbau in den USA

Sioux-Vertreterin berichtet auf internationaler Uran-Konferenz

"Mitten im Herzen der USA findet ein Genozid statt. Mein Volk stirbt anKrebs, weil unser Wasser und unsere Luft radioaktiv verseucht ist. Unser Way of life ist fast zerstört, sagte Chairmain White Face heute auf der Basler Konferenz "Sacred Land - Poisoned Peoples". Sie ist Gründerin der Defenders of the Black Hills, eine Umwelt-Organisation aus South Dakota, USA.

lesen ...[Weitere Informationen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.8.2010

IPPNW fordert sofortige Freilassung

Palästinensischer Menschenrechtler verurteilt

26.08.2010 

Mit Unverständnis haben die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges auf die Verurteilung Abdallah Abu Rahmah aus Bil´in wegen Anstiftung und Organisation illegaler Demonstrationen" durch ein israelisches Militärgericht am Dienstag den 24. August reagiert. Nach über acht Monaten Untersuchungshaft steht die Höhe der Gefängnisstrafe - es ist eine mehrjährige Strafe zu erwarten - noch aus. 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 23.8.2010

UN-Menschenrechtsausschuss untersucht Kaperung der "Mavi Marmara"

Unabhängige Experten in Genf befragten Matthias Jochheim

23.08.2010 

IPPNW-Vorstandsmitglied Matthias Jochheim hat am 21. August 2010 in Genf als Zeuge über die israelische Militäraktion ausgesagt. Ende Mai waren sechs Schiffe der "Freedom Flotilla" mit Hilfsgütern auf dem Weg nach Gaza abgefangen worden. Bei der Aktion töteten die Soldaten neun Teilnehmer auf der "Mavi Marmara" durch Schusswaffengebrauch.

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Einladung zur Pressekonferenz am 26.8 in Basel

Abrüsten für unsere Zukunft

19. IPPNW-Weltkongress - Nuclear Abolition: For a Future

20.08.2010 

Wir möchten Sie ganz herzlich einladen zu unserer Pressekonferenz im Vorfeld des 19. IPPNW-Weltkongresses "Nuclear Abolition: For a Future" in der Universität Basel, Schweiz. Die International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) sind eine internationale medizinische Organisation mit Zehntausenden Ärztinnen und Ärzten sowie Medizinstudierenden in über 60 Ländern aus fünf Kontinenten, die sich alle zwei Jahre auf einem Weltkongress treffen. In Basel werden bis zu 800 TeilnehmerInnen aus aller Welt erwartet.

lesen ...[Homepage IPPNW-Weltkongress]  [Fotos von der BAN-Fahrradtour nach Basel]

KOPI-Stellungnahme vom 18. August 2010

Israelische Regierung muss Erschießung der neun Passagiere aufklären helfen

Stellungnahme zur Untersuchung des Überfalls auf die Gaza-Hilfsflotte

18.08.2010 

Die israelische Regierung muss zulassen, dass israelische Militärs, die am Überfall auf die Free-Gaza-Flotte beteiligt waren, als Zeugen vernommen werden dürfen. Deren Vernehmung wäre ein Zeichen der Kooperation an die internationale Gemeinschaft und ein Aufbruch aus der Isolation, in die sich die israelische Regierung begeben hat. Israelische Soldaten müssen zumindest vor dem UN-Untersuchungsgremium, das in der vergangenen Woche seine Arbeit aufgenommen hat, aussagen dürfen.

lesen ...[Freegaza-Homepage]

IPPNW-Presseinfo vom 12. August 2010

Ärzte sehen Forschungsfreiheit an der Uni Köln gefährdet

IPPNW kritisiert Geheimhaltung des Vertrags zwischen Uniklinik und Bayer AG

In einem offenen Brief appellieren die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) an den Rektor der Universität Köln, das Rahmenabkommen über eine privilegierte Forschungspartnerschaft zwischen der Universitätsklinik Köln und der Bayer Health Care AG offen zu legen. Eine Geheimhaltung der Vertragsbedingungen gefährde die Freiheit der Forschung. Damit schließt sich die IPPNW der Forderung eines Bündnisses zivilgesellschaftlicher Organisationen (CBG - Coordination gegen BAYER-Gefahren) an.

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IPPNW-Info vom 10. August 2010

Ziel muss Ächtung von Uranbergbau sein

IPPNW-Statement zur Diskussion um Uranherkunft

Die deutsche Atomindustrie ist abhängig von Uranimporten auch aus Staaten außerhalb der OECD. Gleichzeitig bedeutet eine zivile Atomkraftnutzung stets auch die Möglichkeit zum Bau von Atomwaffen. Diese Thesen bekräftigt die Buchautorin („Störfall Atomkraft“) und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Energie der Partei Bündnis 90 / Die Grünen Astrid Schneider in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau vom 9. August. Die IPPNW hatte nach einer Recherche über die Versorgung Deutschlands mit Uran bestätigt, dass sich unter den Herkunftsländern deutschen Urans Staaten wie Niger und Namibia befinden, in denen Umwelt- und Sozialstandards massiv verletzt werden. Frank Uhe, Geschäftsführer der deutschen IPPNW forderte in einem Statement: „Letztlich muss eine Ächtung von Uranabbau das Ziel sein.“

lesen ...[IPPNW-Papier "Die Versorgung Deutschlands mit Uran"]  [Gesundheitliche Folgen des Uranabbaus]

27.07.2010  Deutschland verschleiert Uranherkunft

IPPNW-Presseinfo vom 9. August 2010

Gefahr radioaktiver Strahlung drastisch unterschätzt

65. Jahrestag – Spätfolgen der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki

Durch Fehler in der statistischen Auswertung der Daten von Hiroshima und Nagasaki wurde die Gefahr radioaktiver Strahlung über viele Jahre drastisch unterschätzt. Zu diesem Schluss kommt die IPPNW (Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg) in einem Überblickspapier zu den gesundheitlichen Spätfolgen der Atombombenabwürfe, in dem auch die Diskussion zur Auswertung der Daten aus Japan zusammengefasst wird.

lesen ...[Überblickspapier: Gesundheitliche Spätfolgen der Atombombenangriffe]  [BEIR VII Report]

IPPNW-Presseinfo vom 5. August 2010

65 Jahre – Atomwaffen a.D.

Jahrestag des Atombombenangriffs auf Hiroshima

„Nach 65 Jahren ist es einfach an der Zeit, dass die Atomwaffen außer Dienst gestellt werden“, erklärt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der Internationalen Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW), anlässlich des 65. Jahrestags der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki. An einem solchen Gedenktag solle man nicht nur der Toten zu gedenken, sondern auch an der Seite der Hibakusha, der Überlebenden des Angriffs, stehen. Sie haben sich die Ächtung von Atomwaffen zur Lebensaufgabe gemacht.

lesen ...[Überblickspapier: Medizinische Spätfolgen der Atombombenangriffe]  [Gedenkrede von Xanthe Hall]

Der nukleare „Schirm“ bietet keinen Schutz

Presse-Einladung vom 6. August 2010

Kann Fahrradfahren etwas gegen Atomwaffen ausrichten?

Vorankündigung: Die Biking Against Nuclear Weapons Tour 2010

06.08.2010 

40 junge Mediziner aus der ganzen Welt starten am 14. August 2010 in Düsseldorf die internationale Fahrradtour Biking against Nuclear Weapons. Von dort radeln sie in den folgenden 11 Tagen mehr als 700 km durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Ziel der Tour ist der Weltkongress der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) in Basel.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Fotos]

IPPNW-Presseinfo vom 6. August 2010

IPPNW nennt "gezieltes Töten" in Afghanistan Mord

IPPNW-Deutschland wendet sich entschieden gegen die durch Bundesaußenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle erfolgte Rechtfertigung des "gezielten Tötens" von Aufständischen durch die US- und ISAF-Truppen in Afghanistan.

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IPPNW-Presseinfo vom 4. August 2010

Zweifelt RWE an Biblis B?

IPPNW: Strommengen-Übertragung hat ein „Gschmäckle“

Der Atomkonzern RWE hat vom stillgelegten Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich anstelle der möglichen 21.450 Gigawattstunden (GWh) lediglich eine Reststrommenge von 8.100 GWh auf die Anlage Biblis B übertragen. Damit streckt der Atomkonzern den Betrieb von Biblis B vorläufig nur bis Ende 2011, Anfang 2012. „Zweifelt RWE etwa selbst, was die weitere Zukunft des hessischen Atomkraftwerks angeht? “, fragt Energiereferent Henrik Paulitz der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 27.7.2010

Deutschland verschleiert Uranherkunft

Grobe Menschrechtsverletzungen und massive Umweltzerstörung in Abbauländern

27.07.2010 

Die deutsche Bundesregierung und die EURATOM Supply Agency verschleiern die Herkunft des Urans, das für den Betrieb deutscher Atomkraftwerke genutzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt die IPPNW nach einer systematischen Auswertung der Quellen der europäischen Atombehörde EURATOM sowie Antworten der deutschen Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen. Zwar lassen sich anhand des Datenmaterials die Lieferländer nachvollziehen, nicht aber die Ursprungsländer. „Wir fordern die Bundesregierung daher auf, Informationen über Einfuhr, Herkunftsländer, Ausfuhr und Empfangsländer von Uran endlich offen zu legen“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[IPPNW-Papier "Die Versorgung Deutschlands mit Uran"]  [Gesundheitliche Folgen des Uranabbaus]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.7.2010

Probleme politisch lösen - Abzug aller Truppen jetzt!

IPPNW warnt vor Eskalationslogik der Militärs im Afghanistankrieg

26.07.2010 

Angesichts der auf Wikileaks veröffentlichten Dokumente des US-Militärs kritisiert die IPPNW gezielte Tötungen und warnt vor einer Eskalationslogik. Die veröffentlichten Berichte der US-Militärs belegen nicht nur den in Afghanistan und im Nordwesten Pakistans von vielen Seiten beförderten grausamen Kriegszustand. Vor allem zeigen sie auf, auf welchen dubiosen Einschätzungen und vagen Informationen US-Militär und Geheimdienste zu ihrem Feindszenario für die Großregion des Hindukusch gelangen.

lesen ...[Unterschriftenaktion "Den Krieg in Afghanistan beenden"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 21.7.2010

Schützenhilfe für die Atomindustrie

Mainzer Studie zu Fehlbildungen um Atomkraftwerke fehlt Nachweisstärke

21.07.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die heute von der Universität Mainz der Presse vorgestellte Studie "Kinder und Kernkraft" (KuK-Studie) zu angeborenen Fehlbildungen in der Umgebung von Atomkraftwerken als argumentative Schützenhilfe zu Gunsten der Atomindustrie. Die Mainzer Studie hat aufgrund geringer Fallzahlen eine zu geringe statistische Nachweisstärke (power), um einen Effekt in ähnlicher Größenordnung wie in der vorangegangenen Studie zu Kinderkrebs um Atomkraftwerke (KiKK-Studie) nachzuweisen.

lesen ...[Epidemiologische Studie der Universität Mainz]  [Analyse von Alfred Körblein, Strahlentelex]

Dialog ohne Vorbedingungen statt Verbote

Verbot der IHH

14.07.2010 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) wenden sich gegen einen Generalverdacht gegen islamische Organisationen und Vereine, wie er sich im jüngsten Verbot gegen die "Internationale Humanitäre Hilfsorganisation" (IHH) wiederspiegelt. „Eine Kultur des Friedens entsteht nicht durch Verbote, sondern durch den Dialog zwischen den Konfliktparteien. Mit dem Verbot schürt die Bundesregierung neue Feindbilder. Stattdessen sollte sie deutsche Waffenlieferungen und Rüstungsgüter nach Nahost stoppen“, erklärt der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

lesen ...[KSZMNO-Konferenz]  [Appell: Waffenlieferungen nach Nahost stoppen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.6.2010

Regierung führt E-Card durch die Hintertür ein

Gesundheit ist keine Ware, Ärzte sind keine Dienstleister

23.06.2010 

Anlässlich des heutigen Treffens der Gesundheitsexperten der Koalition kritisieren die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) die letzten Freitag vom Parlament beschlossenen gesetzlichen Voraussetzungen, den "gläsernen Patienten" zu schaffen. Die Koalition führt die Elektronische Gesundheitskarte durch die Hintertür ein, verklausuliert hinter dem bürokratischen Ausdruck der "verpflichtenden Stammdatenabgleichung". Diese ist verbunden mit einer Online-Abgleichung der bei den Krankenkassen gespeicherten Daten und ermöglicht dadurch die unmittelbare Kontrolle der Arzt-Patienten-Beziehung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22.6.2010

IPPNW kritisiert "Foulspiel" der Bundesregierung

WM-Song der IPPNW: "Angela Merkel, keine Verlängerung"

22.06.2010 

Hat Fußball etwas mit Atomenergie zu tun? Eigentlich nicht. Derzeit aber nutzt die Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel die Fußball-Weltmeisterschaft und die sich anschließende Urlaubs- und Ferienzeit dazu, um die ungeliebten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke auszuhandeln. Die Bevölkerung soll dann mit dem Ergebnis nach der Sommerpause konfrontiert werden. Grund genug für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW und die Anti-Atom-Bewegung, Fußballfans und Urlauber mit einem WM-Song auf dieses grobe „Foulspiel“ der Bundesregierung aufmerksam zu machen.

lesen ...[WM-Song]

Pressemitteilung vom 16.6.2010

BeHandeln statt verwalten

IPPNW und BAfF starten Kampagne zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen

16.06.2010 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) und die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) haben heute die Kampagne „BeHandeln statt verwalten“ gestartet. Ziel der Kampagne ist, eine medizinische und psychosoziale Versorgung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge sicher zu stellen. Gleichzeitig will die Kampagne auch Aufklärungsarbeit leisten, über die negativen Folgen von Folter und Menschenrechtsverletzungen jeder Art.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Unterschriftenaktion]

Bündnis-Pressemitteilung vom 16.6.2010

P.E.N.-Präsident: Afghanistan-Strategie ist gescheitert

Friedensbewegung startet Unterschriftenkampagne gegen Krieg in Afghanistan

16.06.2010 

Gestern haben die großen Friedensorganisationen in Berlin den gemeinsamen Appell "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen" vorgestellt. Der Appell fordert den sofortige Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan. Die Friedensbewegung erhofft sich mit diesem Appell, dass die Diskussion in alle gesellschaftlichen Bereiche getragen und der Protest breite Unterstützung finden wird.

lesen ...[Unterschriftenaktion]  [Unterschriftenliste]

Pressemitteilung vom 9.6.2010

IPPNW zu den neuen Iran-Sanktionen des UN-Sicherheitsrates

Weitere Sanktionen eskalieren den Konflikt mit dem Iran

09.06.2010 

Mit Blick auf die heutige Abstimmung über internationale Sanktionen gegen den Iran im UN-Sicherheitsrat erklärt der Vorstand der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW): „Ein Wirtschaftsboykott seitens des Westens unterstützt weder die Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit noch dient es der Förderung der Demokratie im Iran.

lesen ...[Iran-Erklärung]  [Appell an Bundeskanzlerin Merkel]

Bündnis-Pressemitteilung vom 9.6.2010

Unabhängige Untersuchung der Vorgänge auf der Mavi Marmara gefordert

09.06.2010 

Nur durch eine unabhängige, internationale Untersuchung lassen sich die Todesfälle und Vorgänge auf der "Mavi Marmara" aufklären. Mit Nachdruck fordert das deutsche Freegaza-Bündnis, eine unabhängige, internationale Untersuchung des militärischen Überfalls der israelischen Armee auf das türkische Passagierschiff "Mavi Marmara". Nur so kann geklärt werden, weshalb diese Menschen sterben mussten und welche Handlungen es von Seiten der Friedensaktivisten auf dem Schiff gab.

lesen ...[IPPNW-Blog]  [Erklärung der IPPNW-Sektionen Israel Palästina]

IPPNW-Presseinformation vom 7.6.2010

Brennelementesteuer dürfte zu höheren Strompreisen führen

Sparbeschlüsse von Union und FDP

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die heute von Union und FDP beschlossene Brennelementesteuer verbunden mit längeren Laufzeiten von Atomkraftwerken. Sie rechnet mit steigenden Strompreisen statt einer finanziellen Entlastung für Staat und Bevölkerung. Der FDP-Vorsitzende und Vizekanzler Guido Westerwelle hatte bereits am Wochenende angedeutet, dass den Kernkraftwerksbetreibern im Gegenzug zu "höheren Belastungen" in der Größenordnung von 2,3 Milliarden Euro pro Jahr die gewünschten Laufzeitverlängerungen gewährt werden sollen. Dazu IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz:

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Bündnis-Pressemitteilung 5.06.2010

Rachel Corrie: Erneuter Akt der Piraterie

05.06.2010 

Wir verurteilen den erneuten Angriff des israelischen Militärs auf ein Schiff der Freedom-Flotilla der internationalen Free-Gaza-Bewegung, die "Rachel Corrie" am heutigen Tag. Das Entern des Schiffes durch Israel ist wieder ein Akt der Piraterie, denn der Angriff fand vor der Küste von Gaza außerhalb der israelischen Hoheitsgewässern statt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 4.06.2010

Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke vorläufig gescheitert

IPPNW: Etappensieg für die Anti-Atombewegung

04.06.2010 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW begrüßt, dass es der Bundesregierung von Angela Merkel heute nicht gelungen ist, gemeinsam mit einigen Ministerpräsidenten der Länder Laufzeitverlängerungen zu beschließen. Dazu IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz: Ganz offenkundig hat sich inzwischen auch in der Union die Erkenntnis durchgesetzt, dass es nicht unproblematisch ist, beständig gegen den erklärten Willen und die Interessen der eigenen Bevölkerung zu regieren.

lesen ...[AKW-Störfallauswertung der IPPNW]

Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke

IPPNW-Pressemitteilung vom 4.06.2010

Alt-Atomkraftwerke müssen wegen Rissen sofort vom Netz

AKW-Störfallauswertung der IPPNW

04.06.2010 

Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW müssen die ganz alten deutschen Atomkraftwerke wegen auffällig vieler Meldungen über sicherheitsrelevante „Risse, Befunde und Leckagen“ noch in diesem Jahr endgültig stillgelegt werden. Werden alle elf in Betrieb befindlichen Druckwasserreaktoren verglichen, so ist ein klarer Trend zu erkennen: Mit den Betriebsjahren nimmt die Anzahl der meldepflichtigen Ereignisse deutlich zu.

lesen ...[AKW-Störfallauswertung der IPPNW]

KOPI-Pressemitteilung vom 4.06.2010

Frachtschiff "Rachel Corrie" auf dem Weg nach Gaza

Hilfsgüter aus Deutschland an Bord

04.06.2010 

Am 01. Juni 2010 ist unsere fünfköpfige Delegation von der Freedom-Flotilla der internationalen Free-Gaza-Bewegung zurückgekehrt: Matthias Jochheim, Frankfurt, Norman Paech, Hamburg, Nader el Sakka, Hamburg, Inge Höger, Herford, und Annette Groth, Stuttgart. Unsere Trauer gilt den Menschenrechtsaktivisten, die bei dem Angriff der israelischen Armee auf die Flotilla getötet wurden, unser Beileid den Familien und Freunden der Aktivisten.

lesen ...[Sabotage on the High Sea]

IPPNW-Stellungnahme vom 3.06.2010

Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke

Die Regierung agiert „mit aller Macht“ gegen die Bevölkerung

Zu den für Freitag, den 4. Juni, vorgesehenen Entscheidungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder über Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke nimmt die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) wie folgt Stellung: Obwohl die Erneuerbaren Energien fast schon den Atomstrom überflüssig machen, setzt die deutsche Bundesregierung auf den langjährigen Weiterbetrieb einer Technik, die überflüssig und gefährlich ist und der jegliche Zukunftsperspektive fehlt.

lesen ...[AKW-Störfallauswertung der IPPNW]

IPPNW-Pressemitteilung vom 31.05.2010

Rücktritt darf Debatte um Afghanistan-Krieg nicht beenden!

IPPNW zum Rücktritt des Bundespräsidenten

31.05.2010 

Die kritische Debatte um die umstrittenen Äußerungen des Bundespräsidenten zum Krieg in Afghanistan haben zum Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler geführt. Dazu erklärt Christoph Krämer, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in Sozialer Verantwortung (IPPNW):

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Pressemitteilung vom 31.05.2010

Kein Zeitplan für Abrüstung

Bewertung der Atomwaffenkonferenz in New York

31.05.2010 

Die deutsche Friedensbewegung bewertet den Abschluss der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages, die am Freitag zu Ende ging: Erstmalig wird die von der globalen Friedensbewegung geforderte Nuklearwaffenkonvention erwähnt und die Notwendigkeit eines rechtlichen Rahmens zur Abschaffung aller Atomwaffen anerkannt. Allerdings blockierten die Atomwaffenstaaten – China ausgenommen - einen Konsens zur Festlegung von Fristen. Auch die weitere Modernisierung von Atomwaffen war nicht zu stoppen.

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Pressemitteilung vom 31.5.2010

IPPNW fordert unverzügliche Freilassung

Israelische Marine greift Gaza-Hilfsflottille an

31.05.2010 

Die IPPNW verurteilt den Angriff der israelischen Marine auf die Gaza-Hilfsflottille in internationalen Gewässern aufs Schärfste. „Der völkerrechtswidrige Angriff von israelischen Eliten-Einheiten auf die Schiffe ist eine unverantwortliche Eskalation“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. „Mit diesem Vorgehen hat die israelische Regierung den Tod von unschuldigen Zivilisten billigend in Kauf genommen. Ein derartiger Einsatz ist durch nichts zu rechtfertigen.“

lesen ...[Brief von Ulrich Gottstein an Außenminister Westerwelle]  [Erklärung Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel]

Einladung zur Pressekonferenz am 31.5.10

Israelische Marine greift Hilfsflottille an

Geplante Pressekonferenz zu Atomwaffen – Thematik wird erweitert

31.05.2010 

Aus aktuellem Anlass wird unsere Pressekonferenz zu den Ergebnisses der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag erweitert um eine Reaktion auf die aktuellen Meldungen zum Angriff der israelischen Marine auf die Gaza-Hilfsflottille.

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Bündnis-Pressemitteilung vom 28.5.2010

Freie Fahrt für die Schiffe nach Gaza! Kein Kidnapping!

Freedom-Flottille am Wochenende in den Küstengewässern vor Gaza

28.05.2010 

Die deutsche Delegation auf der „Challenger“ wird heute auf offener See im Mittelmeer auf die anderen Schiffe der Gaza-Freedom-Flottille stoßen, um dann gemeinsam die Küste von Gaza anzusteuern. Scharf verurteilen die Initiatoren der Aktion, IPPNW, pax christi, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, palästinensische Gemeinde Deutschland die Absicht der israelischen Marine, die Passagiere zu kidnappen und die Ladung nach Ashdod zu bringen. Das Bündnis begrüßt die zahlreichen internationalen Appelle, die freie Fahrt für die Flotte fordern. Darunter auch ein Appell der israelischen Friedensbewegung Gush Shalom.

lesen ...[Blog vom Schiff]  [WitnessGaza]  [Eilt: Pressekonferenz]

20.05.2010  „Free Gaza“- die Blockade von Gaza mit Schiffen durchbrechen

Pressemitteilung von IPPNW und pax christi

Deutsche Bank an "Elbit Systems" nicht beteiligt

27.05.2010 

Die Deutsche Bank habe keine Beteiligung an Elbit Systems, erklärte der Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann auf der heutigen Hauptversammlung der Deutschen Bank. Nach Mitteilung der Bank habe es sich um ggf. im Auftrag von Kunden verwaltete Anteile von eher untergeordneter Bedeutung gehandelt.

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27.05.2010  Deutsche Bank soll ihre Beteiligung an Elbit beenden

Pressemitteilung von IPPNW und pax christi

Deutsche Bank soll ihre Beteiligung an Elbit beenden

pax christi und IPPNW gegen Entlastung des Deutsche Bank Vorstandes

27.05.2010 

"Die Deutsche Bank soll ihre Beteiligung an Elbit Systems beenden, um nicht weiter von Menschenrechts- und Völkerrechtsverstößen durch den Bau der israelischen Mauer auf palästinensischem Gebiet zu profitieren," fordert pax christi-Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler heute auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. „Gemeinsam mit den Kritischen Aktionären beantragen pax christi und die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) die Nichtentlastung des Deutsche Bank Vorstands, denn die Deutsche Bank kann ihre Beteiligung an Elbit Systems nicht mit ihren eigenen ethischen Standards, etwa den Prinzipien des Global Compact Netzwerks in Einklang bringen,“ betont IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Sabine Farrouh in Frankfurt.

lesen ...[Rede von Dr. Sabine Farrouh]

Bündnis-Pressemitteilung vom 20.05.2010

„Free Gaza“- die Blockade von Gaza mit Schiffen durchbrechen

Aktion gegen Menschenrechtsverletzungen an der Bevölkerung von Gaza

20.05.2010 

Die Menschen im Gazastreifen mit Hilfsgütern zu versorgen und die Öffentlichkeit auf die völkerrechtswidrige Blockade des Gaza-Streifens aufmerksam zu machen, ist Ziel der Freedom-Flottille. Sie besteht aus insgesamt drei Frachtschiffen mit etwa 5.000 Tonnen Ladung und fünf Passagierschiffen. Ca. 600 Menschen aus 20 Ländern hoffen, Gaza per Schiff zu erreichen. Aus Deutschland beteiligen sich fünf Personen als Passagiere.

lesen ...[Blog vom Schiff]

Einladung zum Pressegespräch am 20.5.2010

Eine Freedom-Flottille für Gaza

Acht Schiffe wollen Belagerung von Gaza durchbrechen

Um die Menschen im Gaza Streifen mit medizinischen Hilfsgütern und für den Wiederaufbau erforderlichem Zement zu beliefern, ist das Frachtschiff „Rachel Corrie“ vergangenen Freitag von Irland aus in See gestochen. Ziel ist, die völkerrechtswidrige Blockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen. Das Schiff ist Teil einer Flotte aus insgesamt drei Frachtschiffen mit etwa 5.000 Tonnen Ladung und fünf Passagierschiffen mit ca. 600 Aktivisten aus verschiedenen Ländern, darunter Prominente, Journalisten und Parlamentarier.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17.5.2010

Zeit für die Abrüstung taktischer Atomwaffen

Atomwaffenkonferenz in New York

17.05.2010 

Die Stationierung von Atomwaffen auf dem Territorium anderer Staaten untergräbt Bemühungen um die Kontrolle und Abrüstung von Atomwaffen. Das sollen die Mitgliedsstaaten des Atomwaffensperrvertrags (NPT) erklären, fordert eine Gruppe von Nichtregierungsorganisationen auf der Überprüfungskonferenz in New York in einem Brief an die Staatsdelegierten. Sie fordern die Mitgliedsstaaten auf, die nukleare Teilhabe bis zum Jahr 2015 zu beenden.

lesen ...[Bericht von Chidyausiku]  [Deutsche Übersetzung des NGO-Briefs]

Friedensbewegung kritisiert Auftritt der Bundesregierung in New York

Atomwaffenkonvention mit keinem Wort erwähnt

Unterschriftenübergabe an Libran Cabactulan05.05.2010 

Die Anti-Atomwaffenbewegung ist enttäuscht von der Rede des Staatsministers im Auswärtigen Amt Werner Hoyer. Sie widerspricht seiner eigenen in der UN-Rede formulierten Zielsetzung. "Wir haben viel Zeit verloren, jetzt brauchen wir eine neue Dekade der Abrüstung", hatte er erklärt. Mit keinem Wort erwähnte Hoyer die Atomwaffenkonvention. Er fällt damit hinter den interfraktionellen Beschluss des deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen und die Rede des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon auf der großen NGO-Konferenz vom Wochenende zurück.

lesen ...[Täglich aktualisierter Blog von der NPT-Konferenz]

Atomwaffenkonvention liegt auf dem Tisch

Staatsminister Hoyer muss Atomwaffenkonvention unterstützen

04.05.2010 

Die deutsche Friedensbewegung fordert Staatsminister Werner Hoyer auf: „Machen Sie sich die Atomwaffenkonvention zu eigen. Bringen Sie die Atomwaffenkonvention in die Abschlusserklärung der Atomwaffensperrvertrags-Konferenz ein. Sie würden entscheidend zu ihrem Gelingen beitragen“. Durch die Eröffnungsbeiträge des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon und den Außenministern von Indonesien und Österreich liegt die Atomwaffenkonvention auf dem Tisch. Deutschland sollte eine führende Rolle beim Beginn von Verhandlungen für diese Konvention übernehmen.

lesen ...[Täglich aktualisierter Blog von der NPT-Konferenz]  [Kampagnen-Homepage]

Die Welt ist überrüstet, Frieden ist unterfinanziert

Ban Ki-Moon auf überfüllter Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York

02.05.2010 

„Die Welt ist überrüstet und Frieden ist unterfinanziert“, so der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf der mit über 1.000 TeilnehmerInnen überfüllten Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York. Diese Veranstaltung war die größte internationale Konferenz für eine Welt ohne Atomwaffen im Vorfeld einer Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (NPT-Konferenz).

lesen ...[Rede auf Video]  [Bilder von Anti-Atomwaffen-Demo in New York]

IPPNW-Pressemitteilung 28.4.2010

65 Jahre Atombombe: Zeit für eine Zwangspensionierung

Deutsche IPPNW-Ärzte auf Atomwaffensperrvertrags-Konferenz in New York

28.04.2010 

Mehr als 30 Außenminister, darunter Außenminister Guido Westerwelle, werden sich kommenden Montag in New York zum Beginn der einmonatigen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags treffen. Unter den etwa 1.500 Repräsentanten der Zivilgesellschaft aus aller Welt ist auch eine Gruppe von IPPNW-Ärzten und Medizinstudierenden für die Konferenz akkreditiert. Sie werden am 2. Mai mit Tausenden Menschen auf den Strassen von New York demonstrieren, um vor Beginn der Überprüfungskonferenz die Regierungen dazu aufzurufen, sich für eine globale Ächtung von Atomwaffen einzusetzen.

lesen ...[Kampagne "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen"]  [ICAN-Kampagne]

IPPNW-Presseinformation vom 26.4.2010

Ärzteschaft soll weitere Mitarbeit am E-Card-Projekt verweigern

IPPNW-Jahresversammlung beschließt Resolution zur E-Card

26.04.2010 

Die Internationalen Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) haben auf ihrem Jahrestreffen am Wochenende in Herford eine Resolution zur Elektronischen Gesundheitskarte beschlossen. Darin fordern sie die Delegierten des 113. Ärztetages in Dresden auf, die weitere Mitarbeit der Ärzteschaft an dem E-Card-Projekt zu verweigern. "Inbesondere wenden wir uns entschieden gegen die Absicht, die Ärzte gesetzlich zur Online-Übermittlung der Daten zu verpflichten," heißt es in der Resolution. Die Bundesregierung wird aufgefordert, das verfehlte Projekt "Elektronische Gesundheitskarte" endgültig aufzugeben.

lesen ...[IPPNW-Resolution]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.4.2010

Merkel muss Abrüstung zur Chefsache machen

Abzug von US-Atomwaffen aus Europa

26.04.2010 

Mit großem Entsetzen reagiert die IPPNW auf die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und US-Außenministerin Hillary Clinton: Clinton hatte den Abzug der US-Atomwaffen aus Europa unter den Vorbehalt gestellt, dass Russland seinerseits abrüstet. Rasmussen glaubt, die US-Atomwaffen in Europa seien nach wie vor essentiell für die nukleare Abschreckung.

lesen ...[Bündnis "Für eine Zukunft ohne Atomaffen"]  [Bundestagsantrag "Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen"]

IPPNW-Presseinformation vom 23.4.2010

NATO bremst atomare Abrüstung

Außenministertreffen in Tallinn: Politiker reden, Aktivisten steigen aufs Rad

23.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen auf dem Außenministertreffen als erhebliches Hindernis für die weltweite Abrüstung der Atomwaffen. „Wenn diese Haltung NATO-Politik bleibt, befürchten wir, dass die Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages in Mai in New York keinen Abrüstungsfortschrift erzielen wird“, erklärt die Abrüstungsexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Die IPPNW unterstützt die Forderung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle nach einem Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und Europa.

lesen ...[Bilder von der Aktion]  [Weitere Informationen]  [Liste der BürgermeisterInnen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 20.4.2010

Freispruch für ein Massaker an Zivilisten

Bundesanwaltschaft stellt Ermittlungen zu Kunduz ein

20.04.2010 

Mit Empörung haben die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges die Nachricht aufgenommen, dass die Bundesanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen Oberst Klein und Hauptfeldwebel Wilhelm wegen des Luftangriffs vom 4. September 2009 in der Nähe von Kunduz eingestellt hat. „Das ist im Ergebnis der Freispruch für ein Massaker an unbewaffneten Zivilisten“, kritisierte Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der Friedensorganisation, die Einstellung des Verfahrens.

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IPPNW-Presseinformation vom 19.4.2010

Merkel soll sofortigen Waffenstillstand der Bundeswehr anordnen

Afghanistan-Krieg

19.04.2010 

Die jüngsten Todesopfer unter deutschen Soldaten in Afghanistan und die zunehmende Zahl ziviler afghanischer Opfer von NATO-Militäroperationen erfordern sofortige friedensfördernde Maßnahmen. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die deutsche Bundesregierung auf, einen sofortigen einseitigen Waffenstillstand und einen Rückzug der deutschen Militäreinheiten in ihre Camps anzuordnen sowie die rasche Rückkehr der Truppen nach Deutschland vorzubereiten.

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IPPNW-Presseinformation vom 19.4.2010

Mini-Vulkan ruft Erinnerungen an Tschernobyl wach

Dampfexplosionen und gefährliche Wolken

19.04.2010 

Anlässlich des Ausbruchs des isländischen Eyjafjalla-Vulkans weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW auf Parallelen zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 24 Jahren hin. „Die offenkundigste Parallele zwischen dem aktuellen Vulkanausbruch und der Atomkatastrophe in Tschernobyl ist der Umstand, dass es vom Standort wie auch vom aktuellen Wetter abhängt, wer die meisten Schäden davonträgt und wie groß der Gesamtschaden letztlich ist“, meint der Atomexperte der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, Henrik Paulitz.

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Presseeinladung/Bitte um Terminankündigung

24 Jahre nach Tschernobyl – Vortrag und Demonstration

Einladung zum IPPNW-Treffen vom 23.-25. April in Herford

Atomkraftwerke gefährden auch heute unsere Gesundheit und die unserer Kinder. Unter diesem Motto lädt die Ärzteorganisation IPPNW am Freitag, den 23. April 2010 im Rahmen ihres Jahrestreffens in Herford zu einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Haus der kirchlichen Dienste, Hansastraße 60, 32049 Herford. Der Eintritt ist frei.

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Einladung zum Fototermin am 21. April 2010

Radeln gegen Atomwaffen

Bürgermeisterin von Lichtenberg unterzeichnet Appell für New York

Mit bundesweiten Radtouraktionen durch deutsche Städte, die Mitglied im Bündnis der „Bürgermeister für den Frieden“ sind, sollen die politischen Forderungen des Appells nach weltweiter Abrüstung öffentlich gemacht werden. Vertreter der Berliner Friedensbewegung – darunter die ÄrztInnen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) – werden am 21.4. unter dem Motto „unsere zukunft – atomwaffenfrei: next stop. New York“ von der Friedensglocke im Volkspark Friedrichshain zum Bezirksrathaus Lichtenberg radeln, um auf das Anliegen aufmerksam zu machen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 15.4.2010

Zehntausende Palästinenser von Ausweisung bedroht

Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

15.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW appelliert in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich gegenüber der israelischen Regierung für die Rücknahme der Änderungen zweier israelischer Militärverordnungen einzusetzen. Sie sind am 13. April 2010 in Kraft getreten und definieren u.a. den Begriff "Infiltrant" neu. "Infiltrant" erfasst jetzt jede Person, die sich in der Westbank aufhält und keine "Erlaubnis" besitzt. Damit droht jedem, der ohne israelische Genehmigung im Westjordanland lebt, die umgehende Ausweisung oder bis zu sieben Jahre Haft.

lesen ...[Offener Brief an Angela Merkel]

Presseeinladung 19.4.2010/Terminankündigung

Zentrale deutsche Veranstaltung zur Abschaffung aller Atomwaffen

Nach Obamas Atomgipfel

Anfang Mai 2010 beginnen in New York die Verhandlungen über den Nichtverbreitungsvertrag. Mit Obamas Bekenntnis zu einer Welt ohne Atomwaffen gibt es die historisch einmalige Chance, die Atomwaffensperrvertrags-Konferenz zu einem Erfolg zu führen. Die deutsche Bundesregierung kann bei den Abrüstungsverhandlungen eine entscheidende Rolle spielen. Die Koalition „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“, der die IPPNW, pax christi, die IALANA, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die Mayors for Peace und der Trägerkreis „unsere Zukunft atomwaffenfrei“ angehören, lädt gemeinsam mit ver.di zur zentralen deutschen Veranstaltung im Vorfeld der Konferenz für den 19. April 2010 um 17 Uhr nach Berlin in die Jerusalemkirche ein.

lesen ...[Veranstaltungsprogramm]  [Einladung als pdf-Datei]

IPPNW-Pressemitteilung vom 14.4.2010

Unser Rezept gegen Atomterrorismus: der Atomausstieg

Ärzte kritisieren Ergebnisse des Atomgipfels in Washington

Rezept für den Frieden: Erneuerbare Energien14.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den vermeintlichen Erfolg des Atomgipfels in Washington. „Die zivile Nutzung der Atomenergie blockiert jegliche atomare Abrüstung. Jedes neue Atomkraftwerk erhöht die Menge an nuklearem Material, das abgebaut, weiterverarbeitet, gehandelt, transportiert und gelagert wird. Auf jeder Stufe besteht die Gefahr, dass Material für eine schmutzige Bombe abgezweigt wird. Einen wirklichen Schutz bietet nur der schnellstmögliche Ausstieg aus der Atomenergie,“ sagt Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW.

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IPPNW-Presseinformation 9.4.2010

IPPNW: Atomwaffenfreie Zone Mittlerer und Naher Osten

Nukleargipfel in Washington und Teheran – Absage von Netanjahu

09.04.2010 

Anlässlich der Absage des israelischen Ministerpräsidenten am Nukleargipfel in Washington fordert die IPPNW Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, Benjamin Netanjahu zur Teilnahme zu drängen. Die Ärzteorganisation befürchtet, dass die anhaltenden Auseinandersetzungen um das Atomprogramm des Iran in einen kriegerischen Konflikt münden. Symptomatisch für eine drohende Eskalation seien die zwei gegeneinander gerichteten Nukleargipfel in Washington und Teheran sowie die aktuelle Absage von Netanjahu.

lesen ...[Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten]

Presseinformation: Atomausstieg selber machen

Kein Dauerauftrag für Atomkonzerne!

Bundesweite Ökostrom-Wechselwoche vom 10. bis 18. April

09.04.2010 

Mit einer bundesweiten Aktionswoche für Ökostrom vom 10. bis 18. April erhöhen die Umweltverbände den Druck auf die Atomkonzerne. In mehr als 60 Städten errichten Aktive "Ökostrom-Wechselstuben" in Fußgängerzonen oder laden Privatleute zu "Ökostrom-Wechselpartys" ein. Aufgerufen dazu haben 21 Organisationen und Initiativen, die im Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" zusammengeschlossen sind.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 6.4.2010

IPPNW fordert Abzug aller US-Atomwaffen aus Europa und Verhandlungen über Atomwaffenkonvention

Obama setzt positive Zeichen für die NPT-Konferenz

06.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die von US-Präsident Obama in der New York Times angekündigten Eckdaten für eine „Nuclear Posture Review“. Dabei handelt es sich um das zentrale militärische Strategiedokument der US-Regierung zur Rechtfertigung ihrer Atomwaffen.

lesen ...[Auszüge aus dem Obama-Interview]  [Infos zur Atomwaffenkonvention]

IPPNW-Pressemitteilung vom 27.3.2010

Jahrelange Blockade überwunden – Zeit für eine Revision der US-Militärstrategie

"Neuer Start" für die Abrüstung

27.03.2010 

Die IPPNW begrüßt den erfolgreichen – wenn auch reichlich verspäteten – Abschluss des neuen START-Vertrages zwischen Russland und den USA als einen wichtigen ersten Schritt. „Mit diesem Abkommen haben die Präsidenten Obama und Medwedew die jahrelange Blockade überwunden.  Die Vision einer friedlichen Welt ohne Atomwaffen kann nur gelingen auf der Grundlage von gegenseitigem Vertrauen, Abrüstung und internationaler Zusammenarbeit. Dieser Weg muss jetzt fortgeführt werden“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claussen.

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IPPNW-Pressemitteilung 26.3.2010

Atomwaffenfreies Deutschland

Bundestagsdebatte über Abrüstung

26.03.2010 

Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den heute im Parlament verabschiedeten interfraktionellen Antrag für eine Welt ohne Atomwaffen. "Dass sich eine parteiübergreifende Koalition im Deutschen Bundestag für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und eine reduzierte Rolle der Nuklearwaffen innerhalb der NATO einsetzt, ist ein bisher einmaliger parlamentarischer Vorgang", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[Informationen zum Atomwaffensperrvertrag]  [Mehr zur Nuklearwaffenkonvention]  [Papier des US-Verteidigungsministeriums]

Pressemitteilung vom 23.3.2010

Radeln gegen Atomwaffen

Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei" startet in heiße Phase

23.03.2010 

Unter dem Motto „unsere zukunft – atomwaffenfrei. next stop New York 2010“ finden seit gestern Radtouren in und zu mehreren Dutzend Städten in Deutschland statt, die sich der weltweiten Bürgermeisterbewegung Mayors for Peace angeschlossen haben. Damit beginnt die heiße Phase der Kampagne „unsere zukunft atomwaffenfrei“, mit der über 50 Organisationen fordern, den im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland umzusetzen.

lesen ...[Kampagne]  [Liste aller Radtouren]  [Mayors for Peace]

Die Welt ohne Atomwaffen

Essener Erklärung verabschiedet

Reinhard Pass, Oberbürgermeister von Essen, ist Bürgermeister für den Frieden21.03.2010 

Mit einer ausdrucksvollen Matinee der "KünstlerInnen für den Frieden" beendeten rund 1.000 Teilnehmer/innen die "Friedenskultur.2010". 40 Jahre nach dem 1970 geschlossenen Atomwaffensperrvertrag fordern sie "die vollständige Abschaffung aller Atomwaffen". Der Kongress "Friedenskultur.2010" appelliert an die Bundestagsabgeordneten, sich für eine Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands einzusetzen.

lesen ...[Bildergalerie]  [Kongress-Homepage]

IPPNW-Pressekonferenz vom 19.3.2010

Alternativer Friedensnobelpreisträger fordert Atomwaffenkonvention

Nein zu Atomwaffen in der neuen NATO-Strategie

19.03.2010 

Die Bundesregierung muss ihre Abrüstungsinitiativen verstärken, um die Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages im Mai in New York zum Erfolg zu führen. Das haben heute in Berlin die Ärzteorganisation IPPNW und der alternative Friedensnobelpreisträger Alyn Ware gefordert. „Wir begrüßen, dass Außenminister Guido Westerwelle sich für den Abzug der verbliebenen US-Atomwaffen aus Deutschland einsetzt. Beim NATO-Gipfel in Talinn Mitte April muss er nun auch die nukleare Abschreckungsdoktrin in Frage stellen“, erklärte die Abrüstungsexpertin der IPPNW, Xanthe Hall.

lesen ...[Zur Pressemappe mit den Statements]

Medieninformation vom 16.3.2010

Wolfgang Thierse und Bürgermeister von Hiroshima unterstützen Friedenskongress in Essen

Kongress & Künstlermatinee

16.03.2010 

Das kommende Wochenende steht im Zeichen des Friedens. Vom 19. bis 21. März finden in der Kulturhauptstadt Essen der Kongress und die Matinee "Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei" statt. Die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) sind Mit-Initiatoren der Veranstaltung. Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, ist Schirmherr von "Friedenskultur.2010".

lesen ...[Kongress-Homepage]  [Medieninformation als pdf]

Bündnis-Presseinformation vom 15.3.2010

Bündnis fordert industrie-unabhängige Gesundheitsinformation

Pharmaindustrie ist keine vertrauenswürdige Quelle für Patienteninformation

15.03.2010 

Ein breites Bündnis von gesundheitspolitischen Organisationen kritisiert die Vorschläge der EU-Kommission zur Patienteninformation. Ein EU-Gesetzesvorstoß soll es der Pharmaindustrie ermöglichen, Verbraucher direkt über Gesundheit, Krankheit und Arzneimittel zu informieren. Die Gesetzesinitiative wurde bereits im Dezember 2008 vorgelegt, Mitte März werden die Beratungen im Europäischen Parlament fortgesetzt.

lesen ...[Erklärung in englischer Sprache]  [Deutsche Übersetzung]

IPPNW-Pressemitteilung vom 12. März 2010

Deutschland soll Atomwaffenkonvention fordern

Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag

12.03.2010 

VertreterInnen der "Middle Powers Initiative" (MPI), ein Zusammenschluss von acht internationalen Nichtregierungs-Organisationen, haben gestern in Seoul sogenannte "Mittelmacht"-Staaten aufgerufen, sich bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags im Mai in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einzusetzen. Dazu erklärt Xanthe Hall, IPPNW-Abrüstungsexpertin und Vorstandsmitglied in der MPI: "Wir fordern die Bundesregierung auf, einen mutigen Schritt in Richtung atomwaffenfreie Welt zu gehen und die Konvention zu unterstützen. Guido Westerwelle darf es nicht bei seiner Forderung nach einem atomwaffenfreien Deutschland belassen. Er muss an einer atomwaffenfreien Welt mitarbeiten."

lesen ...[Weitere Informationen zu MPI]  [Mehr zur Atomwaffenkonvention]

Einladung zur Pressekonferenz am 19.3.2010

Für eine Zukunft ohne Atomwaffen

Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags in New York

12.03.2010 

Vom 3.-28. Mai 2010 wird in New York über den Nichtverbreitungsvertrag (Englisch: Non-Proliferation Treaty, NPT) verhandelt. Der Vertrag, der von 189 Staaten unterzeichnet wurde, verbietet die Weitergabe bzw. den Erwerb von Atomwaffen. Mit dem Bekenntnis von Barack Obama zu einer Welt ohne Atomwaffen gibt es die historisch einmalige Chance, die Konferenz zu einem Erfolg zu führen. Die deutsche Bundesregierung kann bei den Abrüstungsverhandlungen eine entscheidende Rolle spielen. Schwarz-gelb bekennt sich im Koalitionsvertrag zur atomaren Abrüstung. Wie könnten konkrete Schritte aussehen? Darüber wollen wir Sie informieren.

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IPPNW-Presseinformation vom 5.3.2010

Höchste Zeit für die Abschaffung aller Atomwaffen

40 Jahre Atomwaffensperrvertrag

05.03.2010 

Heute vor 40 Jahren trat der Nukleare Nichtverbreitungsvertrag (NVV - englisch: Non-Proliferation Treaty, NPT) in Kraft. Der Vertrag, der von 189 Staaten unterzeichnet wurde, verbietet die Weitergabe bzw. das Erwerben von Atomwaffen. "40 Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages ist die Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen größer geworden und das Abrüstungsversprechen bleibt weitgehend unerfüllt", kritisiert die Atomwaffenexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Immer noch existieren weltweit 23.000 Atomwaffen. Die Gefahr eines unbeabsichtigten Atomkriegs durch Fehlalarm bleibt real, weil tausende Atomwaffen immer noch in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden.

lesen ...[ICAN-Kampagne]  [Weitere Informationen zum NPT-Vertrag]  [Kongress "Friedenskultur 2010"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.2.2010

Truppenaufstockung ist kein Strategiewechsel

Bundestagsentscheidung über Afghanistan-Mandat

Die-In-Aktion am 20.2.2010 am Brandenburger Tor26.02.2010 

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) kritisieren die heute vom deutschen Bundestag beschlossene Aufstockung der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. „Dass die Mehrheit der Abgeordneten diesem Einsatz trotz einer mehrheitlichen Ablehnung der Bevölkerung zum zehnten Mal zugestimmt hat, enttäuscht uns zutiefst. Die Truppenaufstockung ist kein Strategiewechsel zugunsten einer zivilen Bearbeitung des Konflikts“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. med. Angelika Claußen.

lesen ...[Die-In-Aktion der IPPNW am 20.2.2010 auf Flickr]  [Foto zum Download]

Medieninformation vom 24.2.2010

Stimmen für den Frieden und gegen Atomwaffen

Kongress & Künstlermatinee

24.02.2010 

Bei der Matinee „KünstlerInnen für den Frieden“ engagieren sich prominente Kulturschaffende mit Klassik, Rock, Chanson und Kabarett am 21. März in der Lichtburg Essen gegen Atomwaffen. Sie und weitere Künstler beziehen Stellung, warum sie sich für den Frieden engagieren. Konstantin Wecker: „Ich bezeichne mich selbst als Pazifisten, ganz bewusst, weil ich meine, dass es nur mit dieser Utopie möglich ist, wirklich alle Formen des Kriegerischen und Militärischen zurückzudrängen. Im Übrigen bin ich nach wie vor der Meinung, dass es zur Rolle und Aufgabe der Kunst und der Künstler gehört, sich politisch einzumischen.“

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22.2.2010

Kernschmelz-Unfall in slowakischem Atommeiler

Heute vor 33 Jahren

22.02.2010 

Heute vor 33 Jahren ereignete sich im tschechoslowakischen Atomkraftwerksblock Jaslowske Bohunice A1 ein Kernschmelz-Unfall. Nach Angaben der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW schmolzen bei dem Unfall am 22. Februar 1977 mehrere Brennelemente, weil Verpackungs- und Feuchtigkeitsabsorptionsmaterial von einem Brennelement nicht entfernt worden war und dann den Kühlkanal verstopfte.

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Der 25. Friedensfilmpreis geht an "Son of Babylon"

Film von Mohamed Al-Daradji ausgezeichnet

21.02.2010 

"Son of Babylon" ist der Preisträger des 25. Friedensfilmpreises. Der Film von Mohamed Al-Daradji, der im Panorama gezeigt wurde, schildert die Suche des kurdischen Jungen Ahmed und seiner Großmutter nach Ahmeds Vater. Die Jury des Friedensfilmpreises: "Ein Film über Schuld, Wahrheit, Reue und Vergebung und über die Stärke der Großmütter, die die ganze Welt in ihren Händen halten: Eine lange Reise."

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Krieg schafft keinen Frieden

Protest gegen Afghanistankrieg

Die-In-Aktion der IPPNW vor dem Brandenburger Tor20.02.2010 

In weißen Kitteln vor Leichensäcken demonstrierten Ärzte und Ärztinnen der IPPNW vor dem Brandenburger Tor, gegen die geplante Truppenaufstockung in Afghanistan. Mit der Die-In-Aktion zeigte die Ärzteorganisation: „Krieg tötet und macht krank“. Die gescheiterte militärgestützte Kriegspolitik müsse durch eine zivile Konfliktbearbeitung abgelöst werden. Die massive Aufstockung der Soldaten bedeute keinen Strategiewechsel in der Afghanistanpolitik.

lesen ...[Die IPPNW in der Tagesschau]  [Fotos auf Flickr]  [Rede von Eugen Drewermann auf Video]

Einladung zu einer Die-In-Aktion/Terminankündigun

Mehr Soldaten – mehr Tote und Verwundete

ÄrztInnen demonstrieren gegen die Truppenaufstockung in Afghanistan

15.02.2010 

Sehr geehrte Damen und Herren, in weißen Kitteln vor schwarzen Leichensäcken demonstrieren Ärzte und Ärztinnen der IPPNW am Samstag, 20. Februar 2010 um 15.15 Uhr vor dem Brandenburger Tor, gegen die geplante Truppenaufstockung in Afghanistan. Mit der Die-In-Aktion will die Ärzteorganisation zeigen: „Krieg tötet und macht krank“. Die gescheiterte militärgestützte Kriegspolitik muss durch eine zivile Konfliktbearbeitung abgelöst werden. Die massive Aufstockung der Soldaten bedeutet keinen Strategiewechsel in der Afghanistanpolitik.

 

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Bündnis-Pressemitteilung vom 15.2.2010

Westerwelle soll Nuklearwaffenkonvention unterstützen

Appell „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“

15.02.2010 

Wenige Wochen vor der Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags in New York fordert ein breites gesellschaftliches Bündnis der Zivilgesellschaft mutige Schritte zu einer atomwaffenfreien Welt. „Deutschland kann bei den Abrüstungsverhandlungen eine entscheidende Rolle spielen“, erklärte Reiner Braun, Geschäftsführer von IALANA heute in Berlin. Außenminister Guido Westerwelle solle sich in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einsetzen. Bei den Verhandlungen über die neue NATO-Strategie müsse der Außenminister sich für einen Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen stark machen.

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Bündnis-Pressemitteilung vom 12.2.2010

Vom Atomstandort zur Friedensstadt

Oberbürgermeister von Ulm/Neu-Ulm werden "Bürgermeister des Friedens"

Die Oberbürgermeister der Städte Ulm und Neu-Ulm,  Ivo Gönner und Gerold Noerenberg werden zu „Bürgermeistern des Friedens“.  Das haben sie gestern gegenüber Reinhold Thiel zugesagt, dem Sprecher der Delegation des Friedensnetzwerks Ulm und Vorstandsmitglied der IPPNW. Mit ihrem Beitritt unterstützen sie die friedenspolitischen Ziele dieser weltweiten Bürgermeisterbewegung und setzen damit im Hinblick auf die Überprüfungskonferenz des Atomwaffenteststoppvertrags im Mai dieses Jahres ein wichtiges Zeichen.

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Einladung zur Pressekonferenz am 15.2.2009

Für eine Zukunft ohne Atomwaffen

Den Worten müssen Taten folgen

Eine bisher einmalige Koalition der deutschen Zivilgesellschaft wendet sich mit einem Aufruf und Aktionspaket zu Forderungen nach atomarer Abrüstung an die Öffentlichkeit. Der Aufruf, seine prominenten ErstunterzeichnerInnen und die vielfältigen  nationalen und international Aktivitäten des Bündnisses werden auf der Pressekonferenz vorgestellt.
Zeit: 15.02.2010, 11.00 Uhr
Ort: Kathedralforum, Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin

Referent/innen:
Renke Brahms, Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD)
Peter Schüler, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Potsdam; Vertreter der Mayors for Peace
Reiner Braun, Geschäftsführer der IALANA
Moderation: Christine Hoffmann, Generalsekretärin pax christi

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IPPNW-Presseinformation vom 11.2.2010

"Ohne Staatskohle keine Kernkraft"

E.On-Manager redet Klartext

Der Atomkonzern E.On räumt inzwischen ein, dass neue Atomkraftwerke nur mit Hilfe "staatlicher Stütze" errichtet werden können: "Ohne Staatskohle keine Kernkraft", erklärte ein hochrangiger E.On-Manager gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS, Ausgabe vom 7. Feb. 2010). Auch eine Analyse der Citibank kam 2009 zu dem Ergebnis, dass neue Kernkraftwerke unwirtschaftlich sind.

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IPPNW-Presseinformation vom 5.2.2010

Keine deutschen Rüstungsgüter in den Iran

Atompolitik des Iran auf Münchener Sicherheitskonferenz

05.02.2010 

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) rufen angesichts der Meldung der Süddeutschen Zeitung, der Iran habe den Bauplan für einen Atomsprengkopf entwickelt, zur Besonnenheit auf. „Die Sicherheits- und Verteidigungsexperten in München müssen auf ihrem heutigen Treffen den Konflikt mit dem Land deeskalieren“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[Deutsche Rüstungslieferungen in den Iran ]  [ICAN-Kampagne]

Medieninformation vom 3.2.2010

Der Abzug der Atomwaffen aus Deutschland braucht einen konkreten Fahrplan

Deutsche und US-Ex-Politiker unterstützen Weg zur Zukunft ohne Atomwaffen

03.02.2010 

"Der Atomwaffensperrvertrag muss entscheidend gestärkt werden. Deutschland kann zum Erfolg seiner Überprüfungskonferenz im Mai 2010 in New York beitragen, indem es einen konkreten Fahrplan für den im Koalitionsvertrag vereinbarten Abzug der in Büchel gefechtsbereit lagernden amerikanischen Atomwaffen vorlegt", erklärt pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann, heute in Berlin anlässlich des Treffens von Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, Egon Bahr und Richard von Weizsäcker mit  Elder-Statesman aus den USA. Beide parteiübergreifende Quartette haben im vergangenen Jahr Appelle für eine Politik der Atomaren Abrüstung veröffentlicht. Heute treffen sie sich in der American Academy in Berlin zum Gespräch.

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Pressekonferenz am 29.1.2010

Sogenannter "Strategiewechsel" ist Täuschung der Öffentlichkeit

Pax christi und IPPNW zur Londoner Afghanistankonferenz

29.01.2010 

Einen Tag nach der Londoner Afghanistan-Konferenz haben Pax Christi und IPPNW auf einer Pressekonferenz in Berlin die Ergebnisse bewertet. „Krieg macht krank. Damit Frieden geschaffen werden kann, benötigt die Afghanistanpolitik einen radikalen Politikwechsel: Eine zivile Konfliktbearbeitung muss die gescheiterte militärgestützte Kriegspolitik ablösen“, erklärte die Vorsitzende der IPPNW, Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[Pressemappe mit Redemanuskripten]

Einladung zur Pressekonferenz: 29.1.2010, 11 Uhr

Pax Christi und IPPNW zur Londoner Afghanistankonferenz

Neue Wege zum Frieden in Afghanistan

Christine Hoffmann, Generalsekretärin von Pax Christi
Bewertung der Ergebnisse der Londoner Konferenz und alternative Lösungsvorschläge
Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW
Die steigende Zahl deutscher traumatisierter Soldaten und die seelische Gesundheit der Bevölkerung Afghanistans
Mariam Notten, Soziologin und Mitglied des afghanischen Kultur- und Kommunikationszentrums in Berlin
Voraussetzungen für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan

lesen ...[Pressemappe mit Redemanuskripten]

Bündnis-Pressemitteilung vom 25.1.2010

Nichtregierungsorganisationen warnen vor Bürgschaft für brasilianisches Atomkraftwerk

urgewald, IPPNW, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, GegenStrömung, erlassjahr.de

Am 27. Januar wird sich der Haushaltsausschuss des Bundestages mit einer von ArevaNP (34% Siemens) beantragten Hermesbürgschaft für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 beschäftigen. Nichtregierungsorganisationen wenden sich deshalb heute mit einem Brief an die Mitglieder des Haushaltsausschusses, um vor den Gefahren des Projektes zu warnen und die Haushälter aufzufordern, sich gegen eine Bürgschaftsvergabe auszusprechen.

lesen ...[Brief an den Haushaltsausschuss zur Bürgschaft für Angra3]

Deutschland soll Atomwaffensperrvertrag stärken!

Kongress für Friedenskultur in der Kulturhauptstadt Essen

21.01.2010 

Im Mai 2010 findet in New York die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages statt. 189 Staaten sind daran beteiligt. Die internationale Friedensbewegung setzt sich dafür ein, dass sich die Atomwaffenstaaten zu konkreten Schritten atomarer Abrüstung verpflichten. Das gemeinsame Ziel ist eine Welt ohne Atomwaffen. Deshalb trifft sich die internationale Friedensbewegung Anfang Mai zu einer großen Konferenz
und einer Großdemonstration in New York. Die Friedensbewegung in Deutschland fordert unter anderem, dass die Bundesregierung sich stark macht für den Abzug der letzten US-Atomwaffen aus Deutschland, für den Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen und für ein Nein zu Atomwaffen in der neuen Nato-Strategie.

[Medieninformation 22. Januar 2010]

IPPNW-Pressemitteilung vom 21.1.2010

Atomkonzerne verhandeln über Geld der Stromkunden

21.01.2010 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widerspricht dem Eindruck, die Atomkonzerne RWE, E.On, EnBW und Vattenfall könnten mit der Bundesregierung über größenordnungsmäßig 230 bis 340 Milliarden Euro „eigenes“ Geld verhandeln. „Die Manager der Atomindustrie und die Vertreter der Bundesregierung sprechen heute Abend im Bundeskanzleramt über Geld, das uns Stromkunden in den kommenden Jahren erst noch durch drastisch überhöhte Strompreise aus der Tasche gezogen werden soll. Das wirtschaftspolitische Ziel einer preiswerten Energieversorgung wird hierbei mit Füßen getreten“, kritisiert IPPNW-Energieexperte Henrik Paulitz.

lesen ...[Fotos der Protestaktion "Tanz des Todes" vor dem Kanzleramt]

IPPNW-Pressemitteilung vom 21.1.2010

Profit hat Vorrang vor Patienten

Geplante Ablösung von Dr. Peter Sawicki

21.01.2010 

Die laut Medienberichten geplante Ablösung von Peter Sawicki wäre nach Ansicht der Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) fatal für eine an wissenschaftlichen Kriterien und am Patientenwohl ausgerichtete Arzneimittelbewertung. „Schwarz-Gelb betreibt erneut Klientelpolitik auf Kosten des Allgemeinwohls. Die Interessen von Patienten, Ärzten und Solidargemeinschaft werden auf dem Altar der Pharmaindustrie geopfert“, so Dr. med. Dieter Lehmkuhl, Vorstandsmitglied der IPPNW.

lesen ...[Offener Brief an Gesundheitsminister Rösler]

IPPNW-Pressemitteilung vom 18.1.2010

USA suchen nach Alternativen zu Uranmunition

IPPNW fordert Ächtung von Uranwaffen

18.01.2010 

Die USA suchen derzeit nach Alternativen zu Uranmunition. Das hat die us-amerikanische Regierungsbehörde zur Beschaffung von Munition für die Armee (Maneuver Ammunition Systems) gegenüber der "Internationalen Koalition zur Ächtung von Uranwaffen" (ICBUW) bestätigt. "Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Abgereichertes Uran wurde in den beiden Irak-Kriegen systematisch eingesetzt und stellt mit großer Wahrscheinlichkeit eine wesentliche Ursache für die massiv ansteigenden Zahlen von Krebserkrankungen der irakischen Bevölkerung dar", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die deutsche Bundesregierung auf, dem Beispiel Belgiens zu folgen und die Produktion und den Einsatz von Uranmunition zu verbieten.

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Neuer Atomkonsens – das Spiel mit dem Feuer

Sicherheitsmängel deutscher Atomkraftwerke erlauben keine Laufzeitverlängerungen

15.01.2010 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Vorschlag des bayerischen Umweltministers Markus Söder, den Atomkonzernen Laufzeitverlängerungen von weiteren rund 10 Jahren anzubieten. „Wenn der von der Regierungskoalition postulierte Maßstab der Sicherheit Ernst genommen wird, dann dürfen die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke nicht verlängert werden“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. "Es geht bei dieser Entscheidung um eine Abwägung zwischen der Sicherheit für die Bevölkerung und den Extra-Profiten für nur vier Atomkonzerne."

lesen ...[Weitere Informationen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.1.2010

Sechs Minuten vor Weltuntergang

Abzug der Atomwaffen aus Europa wäre ein Beitrag zum Weltfrieden

Atomzeituhr15.01.2010 

Die Gefahren eines atomaren Weltuntergangs sind nach wie vor groß. Diese Einschätzung teilt die Ärzteorganisation IPPNW mit den Wissenschaftlern des Bulletin of the Atomic Scientists (BAS). Ankündigungen zur Abrüstung würden Taten nicht ersetzen. Die sogenannte Doomsday Clock (zu Deutsch: Atomzeituhr oder Weltuntergangsuhr) war gestern um eine Minute auf sechs Minuten vor Zwölf zurückgestellt worden. Seit 2007 standen die Zeiger auf fünf Minuten vor Weltuntergang.

lesen ...[Information über die Weltuntergangsuhr]  [Information über die Nuklearwaffenkonvention]  [Video der Pressekonferenz]

Presseinladung: Kundgebung am 18. Januar 2010

Für ein Ende der Blockade des Gazastreifens

Protestkundgebung anlässlich des deutsch-israelischen Regierungstreffens

Anlässlich der deutsch-israelischen Regierungskonsultationen protestieren Friedensgruppen, Menschenrechtsorganisationen, Israel- und Palästina-Solidaritätsinitiativen aus der ganzen Bundesrepublik und aus Frankreich gegen die Besatzungs-, Siedlungs- und Kriegspolitik der israelischen Regierung und die menschenverachtende Blockade des Gazastreifens.
Die Kundgebung findet statt am 18. Januar 2010 südlich des Kanzleramtes von 11 bis 13 Uhr. (Wiese zwischen Paul-Löbe-Allee und Heinrich-von-Gagern-Straße/westliche Verlängerung des Platzes der Republik).

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Bündnis-Pressemitteilung vom 13.1.2010

IPPNW fordert Freilassung palästinensischer Menschenrechtsverteidiger

EU soll Israel an Menschenrechtspflichten aus Verträgen erinnern

13.01.2010 

Die Europäische Union muss sich für die Freilassung palästinensischer Menschenrechtsaktivisten aus israelischer Haft einsetzen. Dies fordern die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), die katholische Friedensbewegung pax christi, die attac AG Globalisierung und Krieg und andere im "Deutschen Koordinationskreis Palästina Israel" zusammengeschlossenen Nichtregierungsorganisationen sowie zahlreiche weitere Organisationen in Europa und Palästina in einem Brief an die EU-Außenvertreterin Catherine Ashton.

lesen ...[Brief an Catherine Ashton]  [Offener Brief an den israelischen Botschafter]

22.12.2009  Verhaftungswelle gegen Mitglieder des gewaltfreien Widerstands

14.01.2010  Stoppt-die-Mauer-Koordinator Jamal Juma ist frei

IPPNW-Presseinformation vom 06.01.2010

Krieg schafft keinen Frieden

IPPNW unterstützt das klare Votum von Margot Käßmann gegen Krieg

Dr. Margot Käßmann06.01.2010 

Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW unterstützt das klare Votum der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Dr. Margot Käßmann gegen den Afghanistan-Krieg. Wir begrüßen ihre Aufforderung an die Politik, die Logik des Krieges zu durchbrechen. „Nicht das Votum von Frau Käßmann gegen diesen Krieg, sondern das Votum der Politiker für dessen Fortsetzung gegen den Willen der Volksmehrheit ist unmoralisch“, erklärt IPPNW-Gründer und Ehrenvorstandsmitglied Prof. Dr. Horst-Eberhard Richter. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung spricht sich bereits seit Jahren bei allen Umfragen eindeutig gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan aus.

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