
Sie sind hier: www.ippnw.de | Presse | Podcasts
Atomwaffen
mdr, LexiTV, 05.03.2010
Der Kalte Krieg ist seit über zwanzig Jahren vorbei, doch mit den Altlasten des Konfliktes zwischen Ost und West kämpft die Welt noch heute. Dazu gehören auch Atomwaffen. Am 5. März 1970 trat ein erster, 1968 von den USA, der UdSSR und Großbritannien unterzeichneter Atomwaffensperrvertrag in Kraft. Was hat sich seitdem getan? Abrüstungsexpertin Xanthe Hall gibt im LexiTV-Studio Auskunft.
Krieg schafft keinen Frieden
Radio Dreyeckland sprach mit Dr. Jens-Peter Steffen, Referent für Friedenspolitik der IPPNW
Die Ärzteorganisation IPPNW unterstützt in einer Mitteilung vom 6. Januar das klare Votum der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Dr. Margot Käßmann gegen den Afghanistan-Krieg und fordert die Bundesregierung auf, die deutsche Beteiligung an den Afghanistan-Einsätzen OEF und ISAF schnellstmöglich zu beenden.
Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) wehren sich gegen E-Card-Lesegeräte
Radio Dreyeckland, 18.12.2008
Am 12. Dezember 2008 wurde im nordrheinwestfälischen Düren erstmals ein Lesegerät für die umstrittene "elektronische Gesundheitskarte" installiert. Die Ärzte in sozialer Verantwortung empfehlen ihren Kolleginnen und Kollegen, die Anschaffung von Lesegeräten für diese Technologie abzulehnen. Miro von Radio Dreyeckland sprach mit Matthias Jochheim, Vorstandsmitglied der IPPNW - Ärzte in sozialer Verantwortung.
Stilllegungsklage
hessenschau 12. Dezember 2008
Die atomkritischen Ärzte wollen den Atommeiler Biblis B stilllegen. Heute haben sie ihre Klage gegen die Betriebsgenehmigung des Atommeilers begründet. Schon im Januar hatte die Organisation die Klage in Gang gesetzt, aber bis jetzt fehlten noch wichtige Unterlagen des Betreibers RWE. Biblis B könnte nach derzeitigem Stand noch bis 2013 am Netz bleiben. Die atomkritischen Ärzte wollen den Meiler so schnell wie möglich abschalten lassen.
Atommüll: Endlagersuche jetzt auch in Bayern?
BR, quer, 13. November 2008
Seit den Pannen im Atommüll-Endlager Asse ist die wissenschaftliche Diskussion um die Eignung des Gorlebener Salzstocks wieder neu aufgeflammt. Auch der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz erklärte jetzt, dass die Eignung von Gorleben als Endlager noch lange nicht abschließend geklärt sei. Damit kommen auch alternative Standorte wieder ins Spiel: z.B. in Bayern. Doch hier scheinen sich bayerische Atomkraftgegner und der bayerische Umweltminister Markus Söder ausnahmsweise völlig einig zu sein: ein atomares Endlager in Bayern, das kommt nicht in Frage. Nur: die einen richten sich dabei nach ihrer Überzeugung, die anderen wohl eher nach dem Heiligen Sankt Florian.
Für das Klima - Brauchen wir doch Kernenergie?
WDR 5, Hallo Ü-Wagen, 7. Juni 2008
Wir alle wollen warme Räume im Winter und kühle im Sommer. Wir wollen Licht und Radio hören und einen Kühlschrank. Wir alle brauchen also Strom, und den möglichst ohne weiter den Klimawandel voranzutreiben, also ohne CO2 -Austausch. Geht das noch ohne Kernkraft? Die CDU-Landesregierung meint „Nein“, zu einem intelligenten Energiemix gehörten Atomkraftwerke dazu, da sie eben kein CO2 ausstoßen. Julitta Münch fragt bei Hallo Ü-Wagen am 7. Juni in Hamm Fachleute und das Publikum, wie sie diese heiße Frage beurteilen. Die ehrgeizigen Ziele der Bundesrepublik zur Reduktion von Co2 -Emission sind ohne Atomkraft gar nicht einzuhalten. Sagen die Betreiber der Kernkraftwerke. Deutschland werde ein rückständiges Dorf à la Asterix und Obelix in einer modernen Welt mit immer sicheren Atomkraftwerken. Doch Kernkraftgegner verweisen auf die zahlreichen Störfälle auch in der letzten Zeit und mahnen, dass Unfälle in Kernkraftwerken und die Endlagerung eine enorme Bedrohung darstellen. Brauchen wir die Atomkraft, oder sollten wir daran arbeiten, ungefährlichere Energieerzeugung voranzutreiben?
Hilfe für illegale Einwanderer
inforadio 20.1.2008
"Achten statt verachten" - unter diesem Motto treffen sich an diesem Wochenende Ärzte aus ganz Deutschland in Berlin zur Tagung der IPPNW, der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs. Der Untertitel der Tagung ist eine Forderung der Ärzte, sie lautet Menschenrechte für Migranten ohne Papiere. Zu Gast im Babylon-Gespräch ist Dr. Adelheid Franz, Ärztin bei der Malteser Migranten Medizin. Hier können sich Kranke behandeln lassen, die keine Krankenversicherung haben, davon sind vor allem Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung betroffen. Vera Kröning hat mit ihr über die Erfahrungen in ihrer Arbeit gesprochen.

