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Was passiert bei der Konferenz Petersberg II
Im Interview mit Radio Blau geht Jens-Peter Steffen, friedenspolitischer Sprecher der IPPNW, auf die Afghanistankonferenz "Petersberg II" und den dazugehörigen Protest des Bündnisses "Truppen raus aus Afghanistan" ein. Die Konferenz am 05.12.2011 wird über die Zukunft des Landes nach dem Abzug der Internationalen Truppen entschieden. Warum beispielsweise das Fehlen der Taliban, eine zentralen Akteur in Afghanistan, problematisch für eine solche Konferenz ist, wird ausführlich beantwortet.
Atomkraftwerke: Gefahr bei Revision
Beim Brennelementwechsel im AKW tritt regelmäßig deutlich erhöhte radioaktive Strahlung auf. Die Betreiber halten sie für unschädlich, weil sie deutlich unter den Grenzwerten läge. Am Beispiel des AKW Grundremmingen wird gezeigt, dass in den Quartalen, in denen Brennelementwechsel durchgeführt werden, stark erhöhte Werte auftreten, die deutlich höher sind als die über längere Zeiträume gemittelten Werte. Interviewt wird unter anderem Reinhold Thiel von der IPPNW.
IPPNW-Kongress 25 Jahre Tschernobyl
Am Wochenende beginnt in Berlin der zweitägige Kongress des Kongresses "Zeitbombe Atomenergie - 25 Jahre Tschernobyl" und in Zeiten von Fukushima wird dieser Kongress mit Sicherheit mehr als nur ein Rückblick sein und das Interesse an den Inhalten ist riesig. Die Hauptthese der Veranstalter ist, dass die gesundheitlichen Folgen von Tschernobylunfall vom 26.4.1986 weiter verdrängt, vertuscht und verharmlost werden. Darüber wollen wir jetzt mit Dr. Angelika Claußen sprechen.
Seit Tagen schaut die Welt nach Japan
Seit Tagen schaut die Welt schaut nach Japan auf den Zustand der sechs Reaktoren des Atomkraftwerkes Fukushima. Und während die nukleare Katastrophe ihren Lauf nimmt, steht in einer ehemaligen Fabriketage in Kreuzberg das Telefon kaum eine Minute still, denn dort befindet sich das Deutschlandbüro der internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs, kurz IPPNW.
Die unsichtbare Gefahr
Radio Fritz, rbb, 16.3.2011
Keiner kann sie sehen, riechen oder fühlen. Radioaktive Strahlung ist für uns eine unsichtbare Gefahr. Wir wissen auch eigentlich nicht wirklich etwas darüber, außer dass sie mehr als gefährlich ist. Aber wie äußert sich das? Das weiß Dr. Alex Rosen von der Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges". Er hat Euch bei Radio Fritz am Mittwochmorgen erklärt, wie gefährlich die Strahlen sind und was bei Kontakt damit im Körper passieren kann.
Mehr Leukämiefälle rund um Asse
SWR-Beitrag mit Winfrid Eisenberg, 26.11.2010
In der Sendung geht es um die Häufung bestimmter Krebsarten rund um das Atommülllager Asse. So liegt beispielsweise die Zahl der Leukämiefälle bei Männern und die Zahl der Schildrüsenkrebsfälle bei Frauen weitaus höher, als statistisch zu erwarten wäre. In dem Beitrag wird nach möglichen Erklärungen gesucht.
Atommüll, wohin?
SWR-Beitrag mit Reinhold Thiel, 18.11.2010
Lange Zeit sah es so aus, als sollte Gorleben als einziger Standort für ein Atommüllendlager erkundet werden. Doch die Zweifel an seiner Eignung wachsen und nun kommen auch Standorte in Baden-Württemberg ins Gespräch. Darunter ist auch die Region um die Stadt Ulm.
Auch jüngtes AKW Neckarwestheim 2 mangelhaft
SWR-Beitrag mit Henrik Paulitz, 29.09.2010
Unabhängige Gutachten, die von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurden, haben jetzt gezeigt: Auch der mit 21 Jahren jüngste und von EnBW betriebene Atomreaktor Neckarwestheim 2 entspricht nicht den notwendigen Sicherheitsanforderungen. Eine Flutung des Kerns iwürde bei einem Notfall zu lange dauern, eine Kernschmelze ließe sich dann nicht mehr verhindern. Mangelnde Sicherheitseinrichtungen ließen im Notfall keine Zeit, die notwendigen Maßnahmen zur Verhütung einer Katastrophe im Ausmaß Tschernobyls zu ergreifen.
Biblis B: Kompromisse bei der Sicherheit
Frontal 21, mit Henrik Paulitz, 28.09.2010
Dass der zu den ältesten Atomkraftwerken zählende Atommeiler Biblis B auch zu den störanfälligsten gehört, belegt auch eine Untersuchung des Ökoinstituts. Dieses deckte über 80 gravierende Sicherheitslücken auf, darunter erschreckend viele Mängel bei der Störfallbeherrschung.
Augenzeugenbericht vom Gaza-Konvoi
mit Matthias Jochheim, hr-info, 09.08.2010
Mit an Bord war auch der Frankfurter Arzt Matthias Jochheim. Er ist stellvertretender Vorsitzender der deutschen Sektion von "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V." (IPPNW) und berichtet in hr-iNFO davon, wie er als Passagier der "Mavi Marmara" die Nacht zum 31. Mai erlebt hat.
Interview mit Xanthe Hall zum 65. Hiroshima-Gedenktag
WDR5 "Blickpunkt" vom 06.08.2010
Moderation Hermann Krause, Thema: Hiroshima und Nagasaki: Vor 65 Jahren fielen die Atombomben © WDR 2010
Diskussion um Kernkraftwerke
mit Angelika Claußen, ARD, 13.07.2010
Die Energiekonzerne fordern derzeit eine Verlängerung der Laufzeiten ihrer Atomreaktoren. Auch hier geht es natürlich vor allem um Geld. Und der Bund hofft auf Einnahmen, sei es aus der geplanten Brennelemente-Steuer, sei es aus einer Versteigerung von Stromlieferungen. Die Konzerne ihrerseits hoffen auf enorme Gewinne. Aber zu welchem Preis? Sind alte Reaktoren wirklich sicher? Und wer haftet für die Schäden, wenn dann doch etwas schief gehen sollte?
Interview mit Lars Pohlmeier zur neuen US-Atomwaffendoktrin
nwr, 06.04.2010
Ein Jahr, nachdem Barack Obama in Prag eine Rede hielt, die ihm den Ruf einbrachte, er betreibe aktive Friedenspolitik, hat er am 06. April 2010 mit dem neuen Nuclear Posture Review die grundsätzliche Strategie der USA im Umgang mit Atomwaffen in den nächsten Jahren vorgestellt. Darüber spricht das Nordwestradio mit dem Bremer Lars Pohlmeier, Internist und ehemaliges Vorstandmitglied des IPPNW.
Atomwaffen
mdr, LexiTV, 05.03.2010
Der Kalte Krieg ist seit über zwanzig Jahren vorbei, doch mit den Altlasten des Konfliktes zwischen Ost und West kämpft die Welt noch heute. Dazu gehören auch Atomwaffen. Am 5. März 1970 trat ein erster, 1968 von den USA, der UdSSR und Großbritannien unterzeichneter Atomwaffensperrvertrag in Kraft. Was hat sich seitdem getan? Abrüstungsexpertin Xanthe Hall gibt im LexiTV-Studio Auskunft.
Krieg schafft keinen Frieden
Radio Dreyeckland sprach mit Dr. Jens-Peter Steffen, Referent für Friedenspolitik der IPPNW
Die Ärzteorganisation IPPNW unterstützt in einer Mitteilung vom 6. Januar das klare Votum der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Dr. Margot Käßmann gegen den Afghanistan-Krieg und fordert die Bundesregierung auf, die deutsche Beteiligung an den Afghanistan-Einsätzen OEF und ISAF schnellstmöglich zu beenden.
Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) wehren sich gegen E-Card-Lesegeräte
Radio Dreyeckland, 18.12.2008
Am 12. Dezember 2008 wurde im nordrheinwestfälischen Düren erstmals ein Lesegerät für die umstrittene "elektronische Gesundheitskarte" installiert. Die Ärzte in sozialer Verantwortung empfehlen ihren Kolleginnen und Kollegen, die Anschaffung von Lesegeräten für diese Technologie abzulehnen. Miro von Radio Dreyeckland sprach mit Matthias Jochheim, Vorstandsmitglied der IPPNW - Ärzte in sozialer Verantwortung.
Stilllegungsklage
hessenschau 12. Dezember 2008
Die atomkritischen Ärzte wollen den Atommeiler Biblis B stilllegen. Heute haben sie ihre Klage gegen die Betriebsgenehmigung des Atommeilers begründet. Schon im Januar hatte die Organisation die Klage in Gang gesetzt, aber bis jetzt fehlten noch wichtige Unterlagen des Betreibers RWE. Biblis B könnte nach derzeitigem Stand noch bis 2013 am Netz bleiben. Die atomkritischen Ärzte wollen den Meiler so schnell wie möglich abschalten lassen.
Atommüll: Endlagersuche jetzt auch in Bayern?
BR, quer, 13. November 2008
Seit den Pannen im Atommüll-Endlager Asse ist die wissenschaftliche Diskussion um die Eignung des Gorlebener Salzstocks wieder neu aufgeflammt. Auch der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz erklärte jetzt, dass die Eignung von Gorleben als Endlager noch lange nicht abschließend geklärt sei. Damit kommen auch alternative Standorte wieder ins Spiel: z.B. in Bayern. Doch hier scheinen sich bayerische Atomkraftgegner und der bayerische Umweltminister Markus Söder ausnahmsweise völlig einig zu sein: ein atomares Endlager in Bayern, das kommt nicht in Frage. Nur: die einen richten sich dabei nach ihrer Überzeugung, die anderen wohl eher nach dem Heiligen Sankt Florian.
Für das Klima - Brauchen wir doch Kernenergie?
WDR 5, Hallo Ü-Wagen, 7. Juni 2008
Wir alle wollen warme Räume im Winter und kühle im Sommer. Wir wollen Licht und Radio hören und einen Kühlschrank. Wir alle brauchen also Strom, und den möglichst ohne weiter den Klimawandel voranzutreiben, also ohne CO2 -Austausch. Geht das noch ohne Kernkraft? Die CDU-Landesregierung meint „Nein“, zu einem intelligenten Energiemix gehörten Atomkraftwerke dazu, da sie eben kein CO2 ausstoßen. Julitta Münch fragt bei Hallo Ü-Wagen am 7. Juni in Hamm Fachleute und das Publikum, wie sie diese heiße Frage beurteilen. Die ehrgeizigen Ziele der Bundesrepublik zur Reduktion von Co2 -Emission sind ohne Atomkraft gar nicht einzuhalten. Sagen die Betreiber der Kernkraftwerke. Deutschland werde ein rückständiges Dorf à la Asterix und Obelix in einer modernen Welt mit immer sicheren Atomkraftwerken. Doch Kernkraftgegner verweisen auf die zahlreichen Störfälle auch in der letzten Zeit und mahnen, dass Unfälle in Kernkraftwerken und die Endlagerung eine enorme Bedrohung darstellen. Brauchen wir die Atomkraft, oder sollten wir daran arbeiten, ungefährlichere Energieerzeugung voranzutreiben?
Hilfe für illegale Einwanderer
inforadio 20.1.2008
"Achten statt verachten" - unter diesem Motto treffen sich an diesem Wochenende Ärzte aus ganz Deutschland in Berlin zur Tagung der IPPNW, der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs. Der Untertitel der Tagung ist eine Forderung der Ärzte, sie lautet Menschenrechte für Migranten ohne Papiere. Zu Gast im Babylon-Gespräch ist Dr. Adelheid Franz, Ärztin bei der Malteser Migranten Medizin. Hier können sich Kranke behandeln lassen, die keine Krankenversicherung haben, davon sind vor allem Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung betroffen. Vera Kröning hat mit ihr über die Erfahrungen in ihrer Arbeit gesprochen.


