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Rohstoffkrieg in Mali

Uran, Gold, Gas und Öl

23.02.2013 Am 11. Januar 2013 begann Frankreich einen Krieg in Nord-Mali, an dem auch Deutschland, die EU und die USA beteiligt sind. In Nord-Mali gibt es viele Bodenschätze, insbesondere Uran. Die westlichen Industriestaaten beanspruchen diese Energie-Rohstoffe mit der allergrößten "Selbstverständlichkeit" für sich. Und setzen diesen Anspruch notfalls jederzeit mit militärischer Gewalt durch. Der Krieg in Mali ist möglicherweise der erste Krieg um Uran, wovor Henrik Paulitz von der atomkritischen Friedensorganisation IPPNW schon seit vielen Jahren eindringlich warnt und auch deswegen für einen Atomausstieg und für eine dezentrale Nutzung heimischer erneuerbarer Energien wirbt.

IPPNW-Presseinformation vom 31.8.2011

Kein Frieden mit Krieg und Gewalt

72 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs

31.08.2011 Das Nein der Bundesregierung zur Teilnahme am Krieg gegen Libyen haben wir begrüßt. Der Krieg der NATO zielte von Anfang an auf den Sturz des libyschen Machthabers Gaddafi. Statt des "Schutzes der Zivilbevölkerung" standen wirtschaftliche und strategische Ziele im Vordergrund. Jahrelang haben Deutschland und andere europäische Staaten mit dem autoritären Regime zusammengearbeitet und Waffen geliefert. Wie die Stuttgarter Nachrichten heute berichten, wurden in Gaddafis Waffenarsenalen G36-Gewehre aus deutscher Produktion entdeckt. Wir fordern die Bundesregierung zu einer Erklärung auf, wie die Heckler & Koch-Waffen nach Libyen gelangt sind.

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IPPNW-Presseinformation vom 19.8.2011

Heimliche Kriegsbeteiligung beenden

Deutsche Soldaten helfen bei der Auswahl der Ziele für Luftangriffe

19.08.2011 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt die Beteiligung deutscher Soldaten am Libyenkrieg. Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass derzeit elf deutsche Soldaten im Rahmen ihrer Tätigkeit in den Militärstäben der Nato in Italien im Bereich der sogenannten „Zielauswahl" für die NATO-Luftangriffe beteiligt seien. „Damit macht sich Deutschland zur Kriegspartei. Das Nein zum Libyen-Einsatz wird zum durchsichtigen politischen Manöver“, erklärt Matthias Jochheim, IPPNW-Vorsitzender. Bereits Ende Juni hatte sich Verteidigungsminister Thomas de Maizière bereit erklärt, Bauteile für Bomben und Präzisionsmunition zur Unterstützung der militärischen Angriffe der NATO zu liefern.

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IPPNW-Presseinformation vom 2.8.2011

Deutsche Hilfe für Aufstandsbekämpfung

Waffenexporte nach Saudi-Arabien und Anti-Terror-Gesetze

02.08.2011 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sowohl die Genehmigung der Auslieferung von Leopard 2-Panzern als auch die Lizenzvergabe an Heckler & Koch für den Bau einer Waffenfabrik in Saudi-Arabien zurückzunehmen. "Mit den Rüstungsexportlieferungen macht sich  Deutschland zum Gehilfen der brutalen Niederschlagung von Demokratiebewegungen auf der arabischen Halbinsel", erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim. Das allgemeine Friedensgebot der Präambel des Grundgesetzes verbiete Waffenexporte als friedensstörende Handlungen grundsätzlich.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 6.7.2011

Vorwürfe des Einsatzes von Uranmunition unabhängig untersuchen

NATO-Krieg in Libyen

06.07.2011 Laut Berichten des Centre for Research on Globalization haben Wissenschaftler in Libyen radioaktive Isotope gefunden, die auf den NATO-Einsatz von Uranmunition zurückzuführen seien. Die IPPNW fordert eine unabhängige Untersuchung dieser Vorwürfe durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) unter Beteiligung kritischer Wissenschaftler. „Der mögliche Einsatz von Uranmunition widerspricht eklatant den angeblichen Zielen des Schutzes der Zivilbevölkerung. Über die tödliche Wirkung hinaus, führt der Einssatz zu langfristigen schwerwiegenden Gesundheitsschäden. Daher muss Uranmunition geächtet werden,“ erklärt Sabine Farrouh, Vorstandsmitglied der IPPNW.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.6.2011

Frieden in Libyen braucht Verhandlungen mit allen Seiten

14.06.2011 Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, den Konflikt in Libyen nicht durch eine Vorwegnahme des vom Westen erwünschten Kriegsergebnisses anzuheizen. Der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende Christoph Krämer appellierte an Außenminister Westerwelle, auch weiterhin mit der amtierenden Regierung zu kommunizieren, ihre Friedensinitiativen ernst zu nehmen und aufzugreifen und auch Tripolis zu besuchen, um sich dort ein eigenes Bild von den Folgen der NATO-Bombardierungen zu machen.

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Artikel

Der NATO-Einsatz in Libyen ist (Öl-)interessengeleitet

07.04.2011 Ein Artikel über den NATO-Militäreinsatz und die Flugverbotszone in Lybien von Prof. Andreas Buro, Friedenspolitischer Sprecher des Komitee für Grundrechte und Demokratie und Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes.

Beschluss der IPPNW-Mitgliederversammlung

Keine Militärintervention in Nordafrika!

12.03.2011 Angesichts der Zuspitzung der bürgerkriegsähnlichen Situation in Libyen fordert die deutsche IPPNW einen Verzicht auf jegliche bewaffnete Intervention in dieser Region. Wir fordern von der Deutschen Bundesregierung: Statt auf Flugverbotszonen, die nur mit militärischer Gewalt durchzusetzen wären, ist auf einen sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen nach Nordafrika zu dringen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25.2.2011

Gesicherte Korridore für Flüchtlinge schaffen

Zur Lage in Libyen

25.02.2011 Die deutsche Bundesregierung muss sich im Rahmen der Europäischen Union für gesicherte Korridore für Flüchtlinge aus Libyen und den Nachbarstaaten einsetzen. Das fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW anlässlich der schweren Menschenrechtsverletzungen des Gaddafi-Regimes an seiner Bevölkerung. Das Aufnahmeverfahren für Flüchtlinge innerhalb der Europäischen Union muss humanitären Standards genügen.

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04.02.2011 In Anbetracht des brutalen Vorgehens des Mubarak-Regimes gegenüber der Demokratiebewegung fordert die Friedensorganisation IPPNW von der deutschen Bundesregierung einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen an Ägypten. „Appelle der Bundeskanzlerin bleiben unglaubwürdig, solange sie nicht von konkreten Maßnahmen für ein Ende des Blutvergießens und der Unterdrückung in dem nordafrikanischen Land begleitet werden“, erklärt Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der Ärzteorganisation.

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