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1001 Geschichten und kein einziges Märchen

Geschichten aus dem Alltag eines kranken Gesundheitswesens

01.09.2006 Das Projekt "1001 Geschichten und kein einziges Märchen - Geschichten aus dem Alltag eines kranken Gesundheitswesens" sammelte von März 2006 bis März 2008 Erlebnisse und Erfahrungen von Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten und anderen Beschäftigten des Gesundheitswesens: wahre Geschichten über die Ware Gesundheit.

Es sind Berichte, die einem kranken System den Puls fühlen. In ihnen wird die Kommerzialisierung von Medizin und Pflege unmittelbar spürbar. Die Autorinnen un Autoren schildern ganz persönliche Erlebnisse; sie zeigen, wie wirtschafltliche Belange die medizinischen, pflegerischen oder anderen fachlichen Belange überwogen haben; wie Menschen zum unerwünschten Kostenfaktor, Zeitfresser, Leistungserbringer und Handlanger wurden. Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen kommen dabei ebenso zu Wort wie Beschäftigte aus vielen verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens: Ärztinnen und Ärzte aus Kliniken und Praxen, Pflegende, Auszubildende, Studierende, Hebammen und andere Gesundheitsberufe.

Bei allen zusammengetragenen Geschichten handelt es sich um wahre Geschichten. Denn eines war von Anfang an ein wesentliches Prinzip des Projektes: Es soll niemand angeschwärzt oder diskreditiert werden. Es geht einzig und allein darum, wiederkehrende Muster zu sammeln und damit die Schwächen des gegenwärtigen Gesundheitswesens und seiner Finanzierung freizulegen und zu verdeutlichen.

Im Folgenden veröffentlichen wir einige der zunächst im Internet veröffentlichten und dann in einem Buch erschienenen Geschichten. Stephan Kolb und Caroline Wolf "Kein einziges Märchen - Leidfaden Gesundheitswesen" , Mabuse-Verlag 2006.

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