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IPPNW-Presseinformation vom 3.12.2012

Uranwaffen müssen geächtet werden

IPPNW/ICBUW-Report: Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition

Report von IPPNW und ICBUW: Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition03.12.2012 

Die gesundheitlichen Schädigungen durch Uranmunition für Zivilbevölkerung, Soldaten und Umwelt sind so gravierend, dass sie international geächtet werden muss. Zu diesem Ergebnis kommt der Report „Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition – Die gesellschaftliche Debatte um den Einsatz einer umstrittenen Waffe“ der internationalen Ärzteorganisation IPPNW in Zusammenarbeit mit der International Coalition to Ban Uranium Weapons (ICBUW).

Presseinformation vom 30.10.2012

Verwender sollen Ungefährlichkeit uranhaltiger Waffen belegen

Bundesregierung soll UN-Resolution zum Thema Uranmunition zustimmen

Uranmunition wurde unter anderem im Bosnienkrieg und im Kosovo eingesetzt. Foto: ICBUW30.10.2012 

Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Zivilgesellschaft und der deutschen Politik haben  die Bundesregierung aufgefordert, dem in der UN-Generalversammlung eingebrachten Resolutionsentwurf zum Thema Uranmunition zuzustimmen. Darin findet sich zum ersten Mal die Forderung nach dem Vorsorgeprinzip. Angewandt auf uranhaltige Waffen müsste der Verwender deren Ungefährlichkeit für Umwelt und Zivilbevölkerung vor einem Einsatz nachweisen. Zu den Unterstützern des Schreibens an Verteidigungsminister Thomas de Maizière und Außenminister Guido Westerwelle gehören Mitglieder der deutschen Sektion der IPPNW, ICBUW (International Coalition to Ban Uranium Weapons), IALANA (International Association of Lawyers Against Nuclear Arms), pax christi, des Darmstädter Signals sowie die Abgeordneten Uta Zapf (SPD) und Agnieszka Brugger (Bündnis 90/Die Grünen).

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.7.2011

Vorwürfe des Einsatzes von Uranmunition unabhängig untersuchen

NATO-Krieg in Libyen

Mahdi Darius Nazemroaya, Centre for Research on Globalization06.07.2011 

Laut Berichten des Centre for Research on Globalization haben Wissenschaftler in Libyen radioaktive Isotope gefunden, die auf den NATO-Einsatz von Uranmunition zurückzuführen seien. Die IPPNW fordert eine unabhängige Untersuchung dieser Vorwürfe durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) unter Beteiligung kritischer Wissenschaftler. „Der mögliche Einsatz von Uranmunition widerspricht eklatant den angeblichen Zielen des Schutzes der Zivilbevölkerung. Über die tödliche Wirkung hinaus, führt der Einssatz zu langfristigen schwerwiegenden Gesundheitsschäden. Daher muss Uranmunition geächtet werden,“ erklärt Sabine Farrouh, Vorstandsmitglied der IPPNW.

IPPNW-Pressemitteilung vom 18.1.2010

USA suchen nach Alternativen zu Uranmunition

IPPNW fordert Ächtung von Uranwaffen

18.01.2010 

Die USA suchen derzeit nach Alternativen zu Uranmunition. Das hat die us-amerikanische Regierungsbehörde zur Beschaffung von Munition für die Armee (Maneuver Ammunition Systems) gegenüber der "Internationalen Koalition zur Ächtung von Uranwaffen" (ICBUW) bestätigt. "Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Abgereichertes Uran wurde in den beiden Irak-Kriegen systematisch eingesetzt und stellt mit großer Wahrscheinlichkeit eine wesentliche Ursache für die massiv ansteigenden Zahlen von Krebserkrankungen der irakischen Bevölkerung dar", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die deutsche Bundesregierung auf, dem Beispiel Belgiens zu folgen und die Produktion und den Einsatz von Uranmunition zu verbieten.

NATO prüft die Gesundheitsfolgen von Uranwaffen erneut

Robert F. Simmons, Stv. Generalsekretär, Foto: NATO02.04.2009 

Bei einem Treffen mit AktivistInnen gegen Uranwaffen, sagte der stellvertretende NATO-Generalsekretär für Sicherheitskooperation und Partnerschaft, Robert F. Simmons, dass das Bündnis bereit sei, erneut die Gesundheits- und Umweltfolgen von Uranwaffen zu prüfen.

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