Bei Podiumsdiskussionen fällt immer wieder auf, dass zwar über das KurdInnenproblem gesprochen wird, die am Konflikt Beteiligten aber nicht miteinander sprechen - selbst wenn sie nebeneinander sitzen. Typischer Verlauf eines solchen Gesprächs: KurdInnen äußern Klagen und Unzufriedenheit über ihre Situation, und die andere Seite, TürkInnen oder auch Deutsche, bagatellisieren diese Äußerungen oder verleugnen sie. Ebenso häufig begegnen KurdInnen der Haltung: «Das ist euer Problem, damit haben wir nichts zu schaffen. Wenn ihr Ruhe geben würdet, dann gäbe es diese Probleme nicht.» Solange es nur das Problem der KurdInnen ist, brauchen die am Konflikt beteiligten anderen Parteien keine Verantwortung zu übernehmen. Oft hört an diesem Punkt der Dialog resigniert auf, und die Polarisierung der Gewalt fängt an zu wirken: Entweder ich unterwerfe mich und ertrage das Unrecht, oder ich wehre mich. Das hat zur Folge, dass das Problem auf der nächst höheren Spannungsstufe erneut präsentiert wird. Radikalisierung ist also ein Versuch, das Problem auch zum Problem der Gegenseite zu machen.
Schweigen oder blind zurückschlagen
Neben diesen gemeinsamen Verständigungsschwierigkeiten haben alle Beteiligten eigene Barrieren zu überwinden. Nach siebzig Jahren Unterdrückung, nach Blut und Tränen lernen die KurdInnen, sich aus der Position des Opfers zu emanzipieren und auf Recht und Dialog zu beharren. Kurdische PolitikerInnen in der Türkei haben es geschafft, sich weder einschüchtern noch provozieren zu lassen, weder ein von türkischer Seite erwünschter braver «Bergtürke» zu sein noch ein «böser Terrorist» . Es ist ein Zeichen der Unbeirrbarkeit und Entschlossenheit des kurdischen Volkes, dass es alleine 1998 2.500 Anklagen vor die Europäische Menschenrechtskommission gebracht hat. Das Opfer überwindet Scham, Sprachlosigkeit und Ohnmacht, indem es seinen Standpunkt vertritt und sich nicht mehr manipulieren lässt. Wichtig ist dabei auch, dass erstmals in der kurdischen Geschichte nicht mehr Clanoberhäupter und Agas das Schicksal des kurdischen Volkes bestimmen, sondern vom Volk gewählte BürgerInnen. Diese Entwicklung angestoßen zu haben, ist ein Verdienst Öcalans und ein Hinweis auf weitere Konsequenzen der Befreiungsbewegung für die soziale Ordnung in Kurdistan.
Separatismus und Identitätsverlust
Das türkische Volk erlebte durch den allmählichen Zerfall des Osmanischen Reichs bis zum Ende des 1. Weltkriegs 1918 eine existentielle Bedrohung seiner Identität, zumal die alliierten Mächte im Rahmen ihrer Kolonisationspolitik den verbliebenen Rest des Osmanischen Reiches (heutige Türkei) unter sich aufteilen wollten. In der gleichen Zeit wurden diese Zerfallsängste in Form von Feindbildern auf Ethnien (Armenier, Griechen, Juden) projiziert und diese vertrieben oder vernichtet. So entstand das Tabu der Schuld und das Nationalbewusstsein: Es gibt keine anderen Nationen in der Türkei. Da die KurdInnen dieses Tabu verletzen, wurden sie in den 75 Jahren der türkischen Republik illegalisiert und zu AußenseiterInnen erklärt - unabhängig davon, mit welchen Methoden sie agiert haben. Jede Möglichkeit des friedlichen Dialogs wird systematisch verhindert, da aus der Sicht der türkischen Machthaber Gewalt weniger gefährlich ist als Gespräche, die das Tabu des Einheitsstaates zu verletzen drohen.
Verletztes Selbstwertgefühl
Im Osmanischen Reich und auch in den islamischen Nachbarländern waren die Sprachen von Bildung und Wissenschaft arabisch und persisch. Das Türkische galt als ungeschliffen und grob. Atatürks Sprachreform ist als Gegenbewegung dazu zu verstehen, im Stile von «Turkish is beautiful» . Da dies ohne Bewusstheit und Auseinandersetzung mit dem verletzten Selbstwertgefühl geschah, wurde die Entwertung nach außen projiziert, was die Toleranz gegenüber NichttürkInnen verminderte.Unter diesem Gesichtspunkt ist auch der jahrzehntelange Versuch der Türkei zu verstehen, den Anschluss an den Westen zu schaffen und dort - endlich - anerkannt zu werden. Dabei ist der vernachlässigte und durch Krieg verelendete Osten im eigenen Land ein Schandfleck, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Das gilt auch für die vom Westen immer wieder aufgeworfene Frage der Menschenrechte, die von türkischer Seite als Vorwand des Westens verstanden wird, um die Türkei ausgrenzen zu können.
Kemalismus und Vaterfixierung
Mustafa Kemal Atatürk (Atatürk ist ein Beiname und bedeutet «Stamm- bzw. Urvater der Türken» ) schaffte es durch strategisches und militärisches Geschick, die Aufteilung der Türkei zu verhindern. Nach dem Vertrag von Lausanne 1923, in dem die KurdInnen um ihre Autonomie betrogen wurden, schlug er mehrere kurdische Aufstände nieder und liess die Anführer hinrichten. In seiner fünfzehnjährigen Regierungszeit (1923-1938) modernisierte er auf autoritäre Weise die Türkei und wollte den Anschluss an den Westen schaffen. Neben dieser Hoffnung auf Fortschritt versuchte er, dem türkischen Volk seine Selbstachtung und Würde wieder zu geben. Auf seinen Befehl wurden das Amt für türkische Geschichte und das Amt für türkische Sprache gegründet. Sie hatten die Aufgabe, eine neue Geschichte der TürkInnen zu schreiben und eine türkische Einheitssprache zu entwickeln, die frei von Arabismen und Iranismen sein sollte. Alles sollte sich dem Türkischen unterordnen. Um den Kemalismus zu verstehen, ist es wichtig, ihn im Zusammenhang mit dem bereits genannten verletzten türkischen Selbstwertgefühl zu sehen. 65 Jahre nach Atatürks Tod hängt in jeder Amtsstube und in Cafés noch immer sein Bild. Könige und Regierungschefs werden von ihren Nachfolgern abgelöst - nicht so Atatürk. Jede nachträgliche Änderung seiner Vorstellungen gilt als Sakrileg, als Abweichung vom rechten Weg, die im Unglück enden muss. Wie damals erhoffen sich viele TürkInnen auch heute noch die Lösung ihrer Probleme durch eine wieder auferstandene Vaterfigur, die mit starker Hand Recht und Ordnung garantiert. So ist auch der Wahlsieg von Premierminister Ecevit zu verstehen.
Militarismus
Atatürk war Soldat und hat mit Hilfe des Militärs die Alliierten verjagt. Daher resultiert das überhöhte Ansehen des Militärs in der Bevölkerung und auch dessen großer Einfluss auf die Regierungsgeschäfte (Militärdemokratie). Die Verfassung wurde 1982 vom Militär diktiert. Wegen der historisch begründeten großen Angst vor dem Zerfall der Türkei und der 75 Jahre alten Auseinandersetzung mit den KurdInnen hat die Türkei ein völlig überdimensioniertes Heer von ca. 600.000 Mann. Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts braucht das Militär jetzt dringend eine Legitimation, wenn es nicht mindetens auf die Hälfte schrumpfen will. Diese Legitimation sind die KurdInnen.Verleugnung und Verdrängung haben dazu geführt, dass das Militär den Krieg gegen die KurdInnen als Aufstand von ein paar radikalen, verrückten Terroristen völlig falsch einschätzt. Bei nüchterner Überlegung müsste den Verantwortlichen klar sein, dass die Unterdrückung einer Befreiungsbewegung bis in die Folgegenerationen noch größeren Widerstand erzeugt (siehe Vietnam-Krieg).
Verdrängte Schuld und Wiederholungszwang
Atatürks nationale Streitkräfte und das heutige *türkische Militär entstanden aus den militärischen Spezialorganisationen der Jungtürken. Deren Nationalismus führte 1915 zu einem Völkermord an circa einer Million ArmenierInnen. Auch einige kurdische Gruppen ließen sich zur Mittäterschaft verleiten. Die Mitwisserschaft und Mitwirkung der damaligen deutschen Regierung (sozusagen als Vorläufer zum Völkermord an den Juden) ist historisch belegt. Da beim Genozid an den ArmenierInnen die Weltgemeinschaft nicht reagierte, ist dieses Vorgehen als wirksame Lösungsmethode in der Erinnerung des türkischen Militärs verblieben. Dies führte zu einer Verdrängung der Schuld mit Folge eines Wiederholungszwangs, der sich symptomatisch unter den Soldaten in Parolen wie: «Die PKK sind Armenier» äußert. Heute wird die Wiederkehr des Nationalismus in den Wahlergebnissen vom April 99 sichtbar. Sie legt die Hypothese der unbewussten Rache nach der demütigenden Zurückweisung Europas in der Frage der EU-Aufnahme und dem jahrzehntelangen Krieg mit den KurdInnen nahe. Ähnlich, wie in Deutschland der Rechtsradikalismus eine Rache für die Demütigung und das Kriegstrauma der ersten Kriegsgeneration darstellt.
Das Tätersyndrom
Die Angst der Täter vor der Rache der Opfer, die eigenen Schuldgefühle und Ängste werden durch Bagatellisierung, Desinformation und Zensur beruhigt und verdrängt. Die enorm verstärkte Repression gegen die KurdInnen und ihre politischen Organisationen, die neue staatlich verordnete Sprachregelung, die das Wort Kurde in Veröffentlichungen verbietet, die erschreckend feindselige Stimmung beim Prozess gegen Herrn Öcalan lässt befürchten, dass die an die Oberfläche drängenden Schuldgefühle erneut durch einen Völkermord unterdrückt würden könnten. Die Hinrichtung Abdullah Öcalans würde zwar oberflächlich wie ein Sieg aussehen. Unbewusst bestätigt sie aber das abgewehrte Bild des Schlächters. Dies würde zur Eskalation auf beiden Seiten führen. Ahment Zeki Ökcuoglu, Kurde, Verleger und Rechtsbeistand von Öcalan, sagte zu der Möglichkeit einer Hinrichtung: «Als Demokrat und als Mensch, der in der Kurdenfrage trotz allem bislang gemäßigte und friedliche Ansichten vertreten hat - ich spreche jetzt nicht als Anwalt, sondern als Privatperson - werde ich alle Beziehungen zu diesem Staat abbrechen. Ich werde dann keinerlei Schritte mehr unternehmen, um mich mit dem Staat zu verständigen. Ich schließe dann keine Kompromisse mehr. Das wäre moralisch nicht mehr vertretbar.» Barrieren deutscher Politik
Auch die deutsche Politik hat an den Barrieren für den türkisch-kurdischen Verständigungsprozess mitgebaut. Die Widersprüchlichkeit und Befangenheit der deutschen Politik gegenüber der Türkei erklärt sich aus ihrer ähnlichen Geschichte.
Unbewusste Schuldgefühle
wegen der eigenen Vergangenheit (Judenverfolgung, Mitwisserschaft bei Völkermord an den ArmenierInnen) und die Angst vor den Konsequenzen des eigenen Tuns als Kriegspartei (Militär- und Wirtschaftshilfe an die Türkei, Verbot der kurdischen Organisation in Deutschland, Auslieferung von Flüchtlingen) lassen die verantwortlichen deutschen Politiker befürchten, Deutschland könne von der kurdischen Befreiungsbewegung als Operationsbasis benutzt werden, um gegen die Türkei Widerstand zu leisten. Diese Ängste führen zu Überreaktionen, die genau das bewirken, was befürchtet wird. Zum Beispiel hat das Verbot der PKK der Partei großen Zulauf gebracht, und die Kriminalisierung der kurdischen Befreiungsorganisation hat sie radikalisiert. Sehr viele Deutsche sehen die schreckliche Lage in Kurdistan und bemühen sich nach Kräften darum, der deutschen Politik eine andere Richtung zu geben. Gerade durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Kriegsvergangenheit wächst die nötige Klarheit und Standfestigkeit, um andere Nationen mit deren Unrecht konfrontieren zu können. Die deutsche Regierung sollte sich in ihrer Politik nicht von Schuld- und Schamgefühlen leiten lassen. Unter dem Eindruck des 2. Weltkriegs und dem Wunsch nach Wiedergutmachung ist das deutsche Volk in seinem Grundgesetz die Verpflichtung eingangen, «dem Frieden in der Welt zu dienen» . Die Regierung sollte sich auch ihrer jüngsten Geschichte erinnern und verstehen, dass wir KurdInnen auch «in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit (Kurdistans) vollenden wollen» .
Angst vor Identitätsverlust anerkennen
Wenn man in dieser Situation über Lösungsansätze nachdenkt, so ist die Voraussetzung zum Dialog die Anerkennnung der Bedürfnisse und Ängste der türkischen und der kurdischen Seite, insbesondere die gemeinsame Angst vor Identitätsverlust (Separatismus bzw. Assimilation). Dies ist von den KurdInnen durch die Erklärungen der kurdischen PolitikerInnen und Öcalans erfolgt.
Dialog in Deutschland beginnen
Konfliktfähige TürkInnen und KurdInnen könnten den Dialog zum Frieden ganz persönlich anfangen und gemeinsame Aktionen starten unter Nutzung aller friedlichen Mittel der Demokratie, wie es zuvor PalästinenserInnen und JüdInnen erfolgreich praktiziert haben. Dazu müssen beide Seiten das Verdrängte wieder in ihr Bewusstsein aufnehmen. Das ist zwar sehr schmerzlich, setzt aber auch viele kreative Energien frei. Die schweigende Mehrheit des türkischen Volkes konfrontieren
Wenn der Dialog fortgeschritten und eine Vertrauensbasis innerhalb der kurdisch-türkischen Gruppe gewachsen ist, könnte sie gemeinsam die Mehrheit des türkischen Volkes mit ihrem Verhalten konfrontieren. Es sollte das Anliegen vor allem der TürkInnen sein, ihre Landsleute zuerst hier in Deutschland (da es in der Türkei nur unter Lebensgefahr möglich ist) mit ihrer Unwissenheit und ihrer Verleugnungshaltung («Ich weiss nichts, ich glaube das nicht, das geht mich nichts an, so etwas gibt es in der Türkei nicht.» ) zu konfrontieren. In München zwangen empörte junge Türken den TeilnehmerInnen einer Mahnwache ein Gespräch auf, weil sie glaubten, letztere würden die Türkei verunglimpfen. Ihre Unwissenheit über die alltäglichen Menschenrechtsverletzungen in der Türkei war erschreckend; sie glaubten nur an die Staatsideologie vom Terrorismus im Osten des Landes und wollten offensichtlich ihren Glauben an eine heile Türkei nicht verlieren. Dies bestätigten auch 42 Veteranen in der kürzlich in der Türkei erschienen Dokumentation «Mehmeds Buch» . Darin berichten diese über ihre verheerenden Erfahrungen bei ihrem Einsatz in Kurdistan. Am schlimmsten empfinden sie die Heimkehr, weil niemand mit ihnen über ihre Erlebnisse sprechen will.
Ein anderes Beispiel erlebte ich im Basar von Istanbul, als ich kurdische Kelims verlangte. Man sagte mir höflich, dass ich wohl Kelims aus Van oder Diyarbakir meinen würde. Ohne Not verleugnen die Händler die Existenz des Volkes, deren Kelims sie verkaufen! Da der Dialog und die verbale Konfrontation in der Türkei noch nicht möglich ist und es kein Engagement ohne eigene Betroffenheit gibt, hoffe ich, dass die vielen verschwiegenen, heimlich ankommenden toten Soldaten deren Familien aufrütteln und Fragen aufwerfen
- dass die desertierenden Soldaten über die wirkliche Lage in Kurdistan erzählen
- dass der Rückgang des Tourismus über neue Lösungsmöglichkeiten nachdenken lässt
- dass die galoppierende Inflation und die Verelendung vieler türkischer Familien der Bevölkerung bewusst machen, dass mehr als ein Drittel des türkischen Staatshaushaltes in Zerstörung und Krieg verloren geht
- dass die Störung des sozialen Friedens und der Ordnung durch die mehr als zwei Millionen in den Westen der Türkei geflüchteten KurdInnen Betroffenheit bewirkt und ihre Situation die schreckliche Wahrheit im Osten des Landes offenbart
- dass die Verhaftung, Folterung und Ermordung vieler türkischer BürgerInnen, die sich gegen Gewalt und Repression wehrten, und die damit sich immer mehr ausbreitende Angst, die eigene Meinung zu äußern, zum Widerstand führt.
Wenn also die schweigende Mehrheit der türkischen Bevölkerung die Übermacht des Militärs und der reaktionären Kräfte in ihrer Regierung aus eigener Betroffenheit nicht mehr akzeptiert, sondern eine neue Politik fordert, dann wird die türkische Regierung den bereits mehrmals von der PKK angebotenen Waffenstillstand annehmen und sich endlich an den Verhandlungstisch setzen.
Auf Utopien bestehen
Gerade weil das Leben der KurdInnen in der Türkei ein einziger Schrecken ist, ist es um so wichtiger, auf Utopien zu bestehen und sie in die Welt zu tragen. Im Sinne von Martin Luther King habe auch ich einen Traum, dass KurdInnen und TürkInnen
- sich gegenseitig in ihrer Unterschiedlichkeit als Bereicherung ansehen
- sich nicht aus Zwang, sondern aus Liebe vermischen (assimilieren)
- stolz auf die unterschiedlichen Bräuche, Sprachen und Kulturen sind
- jeder in seinem Landesteil aufbaut und die zwei Nationen sich gegenseitig helfen für das gemeinsame Land.
Aus dem positiven Beispiel Deutschlands nach dem Krieg können wir dabei lernen. Damit die Türkei aus der durch Gewalt, Bagatellisierung und Verleugnung selbst geschaffenen Ecke des Täters herauskommt, ist es notwendig, die siebzigjährige Schuld durch Übernahme der Verantwortung für die begangenen Taten und durch Wiedergutmachung zu sühnen. Dafür sind symbolische Gesten wichtig - wie es Willy Brandts Kniefall in Warschau war -, aber auch die Anerkennnung der traumatischen Taten gegen die KurdInnen, der Wiederaufbau des Zerstörten und die Verfolgung und Bestrafung der Einzeltäter.
Dr. med. Nesmil Ghassemlou ist Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und IPPNW-Mitglied
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