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IPPNW
13. - 27. März 2010

IPPNW-Delegationsreise in die Türkei 2010

Demokratische Öffnung und friedliche Lösung der Kurdenfrage - Inhaftierung und Repression gegen kurdische Kinder und politisch Aktive - zwei Seiten derselben Medallie?


Lesen Sie hier den Bericht (pdf)

IPPNW-Forum 119/09

Aufbruch in eine neue Zeit IPPNW-Delegationsreise in die Türkei

Nasredin Hoca fiel vom Dach und hatte starke Schmerzen. Die Freunde fragten ihn, ob sie ihm helfen könnten. „Bringt mir jemanden, der auch vom Dach gefallen ist, der wird mich verstehen.“

01.10.2009 

Diese Geschichte erzählt uns eine junge Armenierin, die der Oberbürgermeister von Diyarbakir, Osman Baydemir, als Sozialanthropologin in sein Rathaus geholt hat. Sie will damit sagen, dass die Armenier im Exil von außen gut Vorschläge machen könnten, sie müssten aber in der Stadt leben, um zu wissen, wie es den Menschen geht.

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Aufbruch in eine neue Zeit - Staatspräsident Gül spricht von Kurdistan

IPPNW-Delegationsreise in die Türkei vom 15. bis 26. März 2009

Nasredin Hoca fiel vom Dach und hatte starke Schmerzen. Die Freunde fragten ihn, ob sie ihm helfen könnten. „Bringt mir jemanden, der auch vom Dach gefallen ist, der wird mich verstehen.“

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Wider die Straflosigkeit

Perspektiven der Menschenrechtsstiftung zu Folter

02.03.2009 

Mit relativ großer medialer Aufmerksamkeit wurde Ende April die Veröffentlichung des „Folter-Atlas“ (Iskence Atlası) durch die Menschenrechtsstiftung der Türkei (TIHV) vor Ort verfolgt. Das Buch mit dem für deutsche Ohren ungewöhnlichen Titel ist eine Dokumentation physischer Foltermethoden, sowie ihrer Folgen im Lichte medizinischer Begutachtung.

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Presseinfo der Ilisu-Kampagne Deutschland

Ilisu: Baubeginn trotz Ultimatum

Fotos beweisen Bauaktivitäten im Fluss - Sofortiger Ausstieg gefordert

02.12.2008 

Zehn Tage vor Ablauf des Ultimatums zur Verbesserung des Ilisu-Projekts wurde bekannt, dass die türkische Regierung die Bauarbeiten nicht gestoppt, sondern intensiviert hat. Der europäischen Ilisu-Kampagne liegen aktuelle Fotos vor, die umfangreiche Arbeiten am und im Tigris belegen. Diese Aktivitäten widersprechen den Vorgaben Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, dass die Bauarbeiten im Fluss erst beginnen dürfen, wenn Auflagen im Umwelt-, Kultur- und Umsiedlungsbereich erfüllt sind. Andernfalls drohe die umgehende Kündigung der europäischen Bürgschaftsverträge, so die drei Regierungen.

lesen ...[Homepage der Kampagne "Stop Ilisu"]  [Stellungnahme an Angela Merkel]

Zwangsassimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

IPPNW-Delegationsreise in die Türkei vom 8.-22. März 2008

23.03.2008 

Der Prophet Ibrahim erzählte einst folgende Geschichte: Auf dem Berg Nemrut am Vansee hauste ein grausamer Tyrann. Er ließ alle Menschen in den Krater des Berges werfen, in dem ein schreckliches Feuer loderte. Am Rand des Kraters stand eine große graue Echse und pustete ständig in das Feuer. Ein Wanderer fragte sie: "Was machst du da? Das Feuer brennt doch lichterloh, du brauchst es doch nicht noch mehr zu schüren?" "Doch ich puste, denn ich habe mich entschieden, ich stehe auf der Seite des Tyrannen."

lesen ...[Reisebericht als pdf-Datei]

Pressemitteilung vom 25. Oktober 2007

Beide Seiten müssen auf Verhandlungen setzen

Türkisch-kurdischer Konflikt

25.10.2007 

Heute veröffentlicht die Deutsche Friedensbewegung einen Appell, der sich an die türkische Regierung und die PKK richtet. Die Friedensbewegung ruft beide Konfliktparteien dazu auf, den politischen Dialog, um die Lösung der Kurdenfragen wieder aufzunehmen. Gleichzeitig fordert sie von der EU und den EU-Staaten energische Schritte, um eine weitere Eskalation des Konfliktes zu verhindern.

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Pressemitteilung 25. Oktober 2007

Die Waffen nieder im türkisch-kurdischen Konflikt

Deutsche Friedensbewegung appelliert

25.10.2007 

Es ist, als ob zwei Züge aufeinander rasen und die Lokführer eines jeden brüllen sich zu, der andere solle bremsen. Die Kämpfe in kurdischen Gebieten in der Türkei und an der Grenze zum kurdischen Teil des Irak werden immer heftiger. Die Spirale der Gewalt dreht sich in Rache und Gegenrache. Ankara steht unter Druck, seinen Generälen grünes Licht für Intervention im Irak zu geben. Dann würde das gegenseitige Morden erst richtig losgehen - ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Dies muss und kann verhindert werden. Ein großer Schritt auf jeder Seite kann den Anfang zur Umkehr bilden.

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Wir brauchen die Sprache des Friedens!

Friedensappell der türkischen Ärztekammer

23.10.2007 

In letzter Zeit erleben wir vom Tod geprägte Tage, die uns alle tief erschüttern. Der Schmerz, den explodierende Minen und Bomben verursachen, die Schreie von in Minibussen erschossenen Menschen und der Tod Dutzender junger Soldaten, die in so jungen von ihren Geliebten getrennt werden, reißt Wunden im Gewissen unserer Gesellschaft auf, die nur schwer wieder zu heilen sind. Es gibt keinerlei gerechten und legitimen Grund dafür, dass Gewalt und Terror gesteigert werden. Denn das in dem umstrittenen Gebiet lebende Volk hat eigene Vertreter in das Parlament geschickt, um Teil der Lösung des Problems zu werden.

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Reformen, Widersprüche und bittere Armut

11. IPPNW-Delegationsreise Türkei 2006

Seit wir zurück sind, haben sich in der Türkei die Ereignisse überschlagen. In Diyarbakir und anderen Städten kam es zu massiver Gewalt mit Toten und Verwundeten und Hunderten von Inhaftierten. Viele der Opfer sind Kinder und Jugendliche. Der Justizminister hat ein scharfes Antiterrorgesetz von 1991 wieder aus der Schublade geholt. Nationalismus, Hass und Vergeltung sind an der Tagesordnung, Demokratie, Versöhnung und Frieden in weite Ferne gerückt.
Vor dem Spiegel dieser Ereignisse erscheinen unsere Gespräche vor Ort in einem neuen Licht.

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Aus IPPNW-Forum 93-94/05

Vertrauen fehlt

10. ÄrztInnen-Delegationsreise in die Türkei

15.10.2005 

Eine beispielhafte Geschichte zu Beginn: Der Anwalt M. Aygün in Tunceli erhält eine Morddrohung vom örtlichen Militärkommandanten. Er stellt ihn zur Rede. Der Kommandant wiederholt die Drohung. Herr Aygün weiß, dass er diese Drohung sehr ernst nehmen muss. Er verklagt den Kommandanten und wendet sich an die Presse und an Amnesty international. Bevor ein Verfahren gegen den Kommandanten eröffnet werden kann, muss der Gouverneur seine Zustimmung geben.

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Presseinfo des Dialogkreises

Türkei: Friedenspolitisch intervenieren

Schreiben an Bundeskanzler Schröder

02.05.2005 

Menschenrechts- und Friedensorganisationen, die sich seit langer Zeit mit der Türkei befassen, haben in einem gemeinsamen Schreiben den Bundeskanzler gebeten, seinen Einfluss für eine Politik der inneren Aussöhnung und Befriedung in der Türkei geltend zu machen und dazu auch die guten Dienste Deutschlands anzubieten. Dieses könne nicht nur dem Wohle der Türkei und ihrem Beitrittswunsche, sondern auch in Deutschland der Förderung einer Kultur des Friedens dienlich sein.

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Aus Forum 86/87/04

Europa bleibt Hoffnung und Motor

9. IPPNW-ÄrztInnendelegation in die Türkei

15.03.2004 

Uri Avnery, der bekannte Friedensaktivist aus Israel, der 1933 aus Deutschland emigrierte, schildert in einem Artikel "Leben wie in einer Seifenblase" den Teufelskreis, in dem sich Palästinenser und Israelis befinden. Ich zitiere aus diesem Text, weil er meines Erachtens auch die Situation zwischen Türken und Kurden gut beschreibt:

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Analyse von Nesmil Ghassemlou

Barrieren überwinden

Anerkennnung der traumatischen Taten

15.01.2004 

Der Konflikt zwischen KurdInnen und TürkInnen ist nur friedlich lösbar. Doch auf dem Weg zum Friedensdialog stehen viele Barrieren. Nesmil Ghassemlou analysiert die psychischen Hindernisse für die Beteiligten und entwickelt Lösungsansätze und Utopien.

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Pressemitteilung vom 12.11.2003

Verfahren gegen Menschenrechtsstiftung

Rechtsstaatliche Kriterien erfüllen!

12.11.2003 

Am heutigen 12. November wird gegen die Menschenrechtsstiftung der Türkei (TIHV) ein Gerichtsverfahren in Ankara eröffnet. Der Stiftung wird vorgeworfen, mit dem Aufruf für Spenden für die Behandlung von Hungerstreikenden gegen das türkische Spendensammelgesetz verstoßen zu haben.

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Pressemitteilung vom 04.07.2002

Behinderungen der Menschenrechtsarbeit

Schreiben an Joschka Fischer

04.07.2002 

In einem Schreiben an Außenminister Joseph Fischer und den für die Erweiterung und Entwicklung der Gemeinschaft zuständigen Kommissar der Europäischen Union (EU) Günter Verheugen kritisiert die europäische Fachkonferenz "Schutz und Rehabilitation für traumatisierte Flüchtlinge und Opfer von Folter im Exil" Behinderungen der Menschenrechtsarbeit in der Türkei.

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Aus dem IPPNW-Forum 75-76

Der dornige Weg zum Frieden

7. ÄrztInnendelegation in die Türkei

15.07.2002 

Die Behandlung von gefolterten und durch politische Gewalt traumatisierten Menschen in der Türkei ist nicht gewährleistet. Die wenigen Rehabilitationszentren erreichen bei weitem nicht alle Bedürftigen. Sie können ihren Patienten keine Sicherheit vor erneuter Verfolgung bieten und auch kaum soziale Hilfestellung leisten. Beides wären aber notwendige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Traumatherapie.

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Artikel aus der Ärztezeitung vom 9. März 200

Türkischen Ärzten droht Gefängnis

Prozess-Beobachtungen in der Türkei

Angeklagt sind in Izmir derzeit der Psychiater Dr. Alp Ayan, der Traumatologe Professor Veli Lök und der Gynäkologe Dr. Zeki Uzun. Sie alle sind Mitarbeiter der Türkischen Menschenrechtsstiftung (TIHV), ein Verein, der finanziell und ideell unter anderem von der Europäischen Union, amnesty international und dem Zentrum zur Behandlung von Folteropfern in Kopenhagen unterstützt wird. Diese Behandlungszentren für Folteropfer sind in den vergangene Jahren in mehreren türkischen Städten entstanden, darunter neben Izmir und Ankara auch in Diyarbakir. Ärzte der Stiftung behandeln Folterüberlebende und dokumentieren Folterspuren. Dr. Ayan ist mittlerweile selbst misshandelt und Dr. Uzun sogar gefoltert worden.

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IPPNW-akzente Reformen, Widersprüche und bittere Armut

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