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Erschöpft aber Zuhause
01.06.2010 Matthias Jochheim (IPPNW), Annette Groth (Die Linke), Norman Paech (Beirat IPPNW), Inge Höger (Die Linke) und Nader El Sakka (Palästinensische Gemeinde Deutschland), sind heute morgen um 9.44 Uhr am Flughafen Schönefeld gelandet.
Wir fordern eine andere Nahostpolitik!
Appell an die Bundeskanzlerin und den Außenminister
20.01.2009 Die Waffen in Gaza schweigen. Die Zahl der Opfer auf Seiten der Palästinenser wurde mit mehr als 1.300 Getöteten und mehr als 5.300 Verletzten angegeben. Und die Zahlen steigen noch. Auf israelischer Seite wurden zehn Soldaten und drei Zivilisten getötet. Kinder und Frauen litten besonders unter den anhaltenden Kämpfen im Gazastreifen. Laut UNICEF war jedes dritte Opfer ein Kind. Die Waffenruhe bietet eine Chance für Diplomatie und politische Initiativen. Zeichen für eine dauernde Lösung des Nahostkonfliktes müssen auch von Deutschland ausgehen. Die IPPNW hat heute gemeinsam mit der Kooperation für den Frieden und der pax christi-Nahostkommission eine Unterschriftenaktion gestartet, in der die Bundesregierung zu einer anderen Nahostpolitik aufgefordert wird.
Europäische Petition gegen den Mauerbau in Palästina
Stoppt die Mauer
Ein Jahr nachdem der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag in einer "advisory opinion" den Bau des "Trennungszauns" in den besetzten palästinensischen Gebieten als illegal bewertet hat, und auch die UNO-Vollversammlung bei nur fünf Gegenstimmen die Auffassung des IGH unterstützte, dass alle Regierungen verpflichtet sind, auf Israel zu Gunsten eines Stopps und Rückbaus von Mauer und Zaun einzuwirken, geht die Errichtung dieser rechtswidrigen Anlage ungehindert weiter. Der deutsche Koordinationskreis gegen den Mauerbau, in dem unsere IPPNW-Sektion mitarbeitet, beteiligt sich an einer europäischen Petitionskampagne, damit die EU-Regierungen auch durch wirtschaftliche Maßnahmen auf die israelische Regierung einwirken, dem Völkerrecht endlich Folge zu leisten. Der Koordinationskreis hat dazu außerdem ein Arbeitsheft herausgegeben, das sich mit der aktuellen Lage in Palästina und der israelisch-deutschen Zusammenarbeit befasst. Petition und Infos zur Broschüre: www.stopptdiemauer.de
Psychosoziale Effekte von Krieg und Besatzung
Studie der IPPNW-Studierenden
Die Studie "Psychosoziale Effekte des Krieges und der Besatzung auf Flüchtlingskinder in Bethlehem" wurde von Ende Dezember 2003 bis Ende März 2004 in den drei Flüchtlingslagern von Bethlehem in den besetzten Gebieten des Westjordanlandes in Form einer Umfrage durchgeführt. Sie ist Teil des Palestinian Refugee Camp Projects (ReCap) der internationalen IPPNW-Studierenden. Befragt wurden Kinder zwischen 13 und 16 Jahren und deren Mütter. Im Vordergrund standen bei der Befragung die Ereignisse und Veränderungen seit September 2000 (Beginn der zweiten Intifada).
Zeichen paradoxer Hoffnung
Israel-Palästina-Aufruf
Gemeinsam mit medico international rufen Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle zur Einrichtung eines Fonds auf, der zivilgesellschaftliche Initiativen in Israel und Palästina unterstützt. Gefördert werden Projekte, die sich in ihrer alltäglichen Arbeit der zunehmenden Verfeindung zwischen Israelis und Palästinensern entgegensetzen und so für die demokratische Ausgestaltung ihrer Gesellschaften streiten.
Sharing Jerusalem
Plakatausstellung 1.6.-31.7.
Ein Ausstellung in der Neuen Gesellschaft in Hamburg zeigt Plakate von palästinensischen, israelischen und internationalen Künstlern für das Projekt "Sharing Jerusalem: Zwei Hauptstädte für zwei Staaten". Die palästinensischen und israelischen Frauen, die das Projekt gemeinsam planten und durchführten, nutzen das Modell des "Jerusalem Link" und seiner zwei unabhängigen Zentren Bat Shalom, das israelische Frauenzentrum, und Jerusalem Center for Women, das palästinensische Pendant, um zu zeigen, wie mit der gegenseitigen Anerkennung nationaler und politischer Rechte, gegenseitigem Vertrauen und Verständnis eine gerechte Lösung für beide Seiten in Jerusalem und der Region gefunden werden könnte.
Auf dem Weg nach Den Haag?
Kriegsverbrechen und Israels Sicherheit
Unter der Überschrift "Israel auf dem Weg nach Den Haag" äußern sich sechs Israelis, darunter die frühere Erziehungsministerin und Führerin der Meretz-Partei Shulamit Aloni zum Thema "Kriegsverbrechen und Israels Sicherheit": "Wir können unsere Stimme zum Protest erheben, wir können demonstrieren. Die Medien werden uns nicht auf Dauer ignorieren können. Wir können uns nicht auf die internationale Gemeinschaft oder die internationalen Gerichte verlassen. Es sei denn, wir selbst rufen sie auf, zu kommen und die emotionale Erpressung zu ignorieren, Antisemiten genannt zu werden. Wir müssen die Dinge beim Namen nennen: Unsere Regierung begeht Kriegsverbrechen. Wir müssen das stets und ständig wiederholen, wie Cato der Ältere seine Warnung wiederholte. Ohne mit der Wimper zu zucken."






















