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IPPNW
Erklärung des AK Süd-Nord von IPPNW-Deutschland

Terroranschläge in New York und Washington

10. Jahrestag des 11. September 2001

flickr.com09.09.2011 

Die Anschläge vom 11. September 2001 hatten einen beispiellosen weltweiten Kriegsfeldzug zur Folge, der ohne diese Rechtfertigung niemals denkbar gewesen wäre. Wir beklagen die große Anzahl von Toten und Verletzten durch die Terroranschläge, sowie durch die nachfolgenden Kriege, die seit 10 Jahren andauern (wie in Afghanistan) und bisher allein im Irak etwa anderthalb Millionen Tote gefordert haben.

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Aus IPPNWforum 123/10

Das Recht von Mutter Erde

Die Klimakonferenz der Völker der Welt

15.09.2010 

Nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen hatte der Präsident Boliviens, Evo Morales, zu einer Klimakonferenz der Völker der Welt nach Cochabamba eingeladen. Dr. José Ramírez Voltaire war mit dabei. Weit über 35.000 Personen aus 140 Ländern aller Kontinente waren im April nach Bolivien gefahren. Neben NGOs und Einzelpersonen waren auch Delegationen von 56 Regierungen und Vertreter/innen aus christlichen Organisationen anwesend.

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Krieg oder Menschenrechte?

Plädoyer für staatliche Souveränität und Völkerrecht

24.02.2010 

Nach dem Erdbeben in Haiti entbrannte eine Debatte über eine Neubewertung kolonialer Herrschaft. Der Begriff "Kolonie" könne positiv gewertet werden, so die These einiger Medien. Mit einfachen Worten: Der Westen soll’s richten, notfalls mit Gewalt, Krieg und Besatzung - alles selbstverständlich allein aus humanitären Gründen. Christoph Krämer, Vorstandsmitglied der IPPNW, hält das Konzept, mit westlichen Militärinterventionen Völkermord und die Verletzung von Menschenrechten verhindern zu wollen, für nicht realitätstauglich. Im Gespräch mit der Internet-Zeitung "Nachrichten-Café" widerspricht Krämer der offiziellen Kriegs-Propaganda. Die Frauenrechte in Afghanistan wurden seiner Meinung nach am schlimmsten durch die USA beschnitten, als sie vor etlichen Jahren in die Aufrüstung "islamistischer Krieger" für einen Stellvertreter-Krieg gegen die damalige Sowjetunion investierten.
Lesen Sie das Interview mit IPPNW-Vorstandsmitglied Christoph Krämer

Ärztliches Rezept für den Finanzgipfel

Kommentar zum G20-Gipfel in London

01.04.2009 

Der kommende Weltfinanzgipfel der G-20 Staaten in London wirft viele Fragen auf. Nicht nur die Frage, ob die EU-Länder möglicherweise zu zusätzlichen Konjunkturspritzen bereit sind oder ob es neue durchgreifende Regeln für den Finanzmarkt geben wird. Bei dem Treffen werden die beiden Staatspräsidenten Obama und Medwedew erstmals aufeinandertreffen und auch die atomare Abrüstung und Nichtverbreitungs-Maßnahmen sowie Pläne zur Verkleinerung der russischen und amerikanischen Waffenlager zur Sprache bringen.

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Aus IPPNW-Forum 110/08

Globalisierung und Krieg

Susan George war Referentin beim IPPNW-Weltkongress

01.04.2008 

Ihren Vortrag über "Globalisation and War" beginnt Susan George mit ihrer Definition von Globalisierung. Globalisierung stehe für das System, dass es transnationalen Konzernen erlaube, zu investieren, in was sie wollen, wo sie wollen; zu produzieren, was sie wollen, wo sie wollen und überall zu kaufen und zu verkaufen mit den geringst möglichen Einschränkungen durch Arbeitsrecht und Umweltschutz.

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Atomwaffenstaaten sind Schurkenstaaten

IPPNW auf der G8-Demo in Rostock

02.06.2007 

Auch die IPPNW beteiligte sich an den Protesten gegen die Politik der G8-Staaten. Zu der Internationalen Großdemonstration in Rostock unter dem Motto "Another World is Possible!" kamen ca. 30 IPPNW-ÄrztInnen und Medizinstudierende. "G 8 - Die Waffen nieder! Atomwaffenstaaten sind Schurkenstaaten" lautete der Slogan des IPPNW-Transparentes. Die Auftaktkundgebung moderierten die IPPNWler Ute Watermann und Jens-Peter Steffen.

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Aus IPPNW-Forum 97/06

Globalisierung, Krieg und militärische Intervention

Bericht von der IPPNW-Tagung

15.02.2006 

„Mehr Bescheidenheit im "Norden" und mehr Vertrauen in den "Süden" bei der eigenen Konfliktlösungsfähigkeit”, forderte der philippinische Soziologe Prof. Walden Bello auf der IPPNW-Tagung: Globalisierung, Krieg und Intervention. Er betonte die Aufrechterhaltung der staatlichen Souveränität der Länder im "Süden" da diese seiner Ansicht nach der ursprüngliche Garant für den stabilen Zugang zu Menschenrechten sowie politischen und ökonomischen Rechten ist. Sein kurzes aber präzises Fazit zum Konzept der "humanitären Intervention" ist: "dump it" – "in den Müll damit!"

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Aus IPPNW-Forum 97/06

Humanitäre Intervention = Liberaler Interventionismus

Interview mit Prof. Walden Bello

15.02.2006 

Prof. Walden Bello lehrt Soziologie an Universitäten in Manila und Bangkok. Er ist einer der prominentesten Vordenker der globalisierungskritischen Bewegung. Er gründete die NGO "Focus on the Global South", die bei der UNO offiziellen Beobachterstatus hat. Als deren Vertreter nimmt er sowohl an offiziellen Verhandlungen teil, während er sich gleichzeitig als Aktivist an den Protesten beteiligt. Walden Bello war wesentlich beteiligt am Umsturz des philippinischen Diktators Marcos. Durch die Veröffentlichung geheimer Dokumente der Weltbank konnte er nachweisen, dass der Westen mit dem Diktator zusammenarbeitete. 2003 erhielt er den Alternativen Nobelpreis. Am Rande der Konferenz "Globalisierung, Krieg und Intervention" am 14. – 15. Januar in Frankfurt sprach Helmut Lohrer mit Prof. Bello.

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Aus IPPNW-Forum 97/06

The Prevention of Global Neoliberalism

Eine Herausforderung der IPPNW

15.02.2006 

Globaler Neoliberalismus ist mehr als ein Schlagwort. Er ist die Wirklichkeit und bestimmt das Leben auf der Welt. Nur scheint er eine Tarnkappe zu tragen. Viele Menschen kennen ihn nicht oder durchschauen ihn nicht. Seine Propaganda ist perfekt. Was geht das uns Ärztinnen und Ärzte der IPPNW an? Atomwaffen, Atomkraftwerke, Asylbewerber und Flüchtlinge, Süd-Nord, Kriege sowie soziale Verantwortung sind die IPPNW-Themen. Haben wir damit nicht genug zu tun?

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Aus IPPNW-Forum 97/05

Globalisierung und Krieg

Globalisierung ist ein Friedensthema

15.02.2006 

Vorab: Es ist NICHT ein wertfreier zivilisatorischer Vorgang, das Zusammenrücken der Völker, das Überwinden von Grenzen und Barrieren, die Einigung auf gemeinsame Werte und Ziele, wovon im folgenden unter der Be-zeichnung "Globalisierung" die Rede ist. Thema ist vielmehr die selektive Globalisierung der Konzernherrschaft, wie sie bereits in mehreren anderen Beiträgen eindrücklich beschrieben ist. Ein einseitiger Prozeß, der einer positiven Globalisierung, nämlich der weltweiten Etablierung von Menschenrechts-, Sozial- und ökologischen Standards zuwiderläuft. Der sich zunehmend aller Bereiche des menschlichen Lebens bemächtigt. Und der mit Hilfe gewaltiger Instrumente wie IWF, Weltbank und WTO vorangetrieben wird. Sowie ihres gemeinsamen neoliberalen Dogmas: grenzenlose Freiheit für Wirtschaft, Kapital und Spekulation, zu Lasten der Freiheit der Menschen, ihrer Rechte und ihrer Kultur.

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Wir haben Alternativen

Eine andere Welt ist möglich!

24.07.2005 

"Ob es gelingt, weiteren neoliberalen Umbau zu verhindern, hängt entscheidend von den Protesten der sozialen Bewegungen vor und nach den Bundestagswahlen ab. Wer auch immer regieren wird und weiteren Sozialabbau betreibt, er muss mit unserem massiven Widerstand rechnen." Im Folgenden veröffentlichen wir die Erklärung der Versammlung sozialer Bewegungen von Erfurt. 

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