
Sie sind hier: www.ippnw.de | Frieden | Globalisierung und Krieg
Krieg oder Menschenrechte?
Plädoyer für staatliche Souveränität und Völkerrecht
24.02.2010 Nach dem Erdbeben in Haiti entbrannte eine Debatte über eine Neubewertung kolonialer Herrschaft. Der Begriff "Kolonie" könne positiv gewertet werden, so die These einiger Medien. Mit einfachen Worten: Der Westen soll’s richten, notfalls mit Gewalt, Krieg und Besatzung - alles selbstverständlich allein aus humanitären Gründen. Christoph Krämer, Vorstandsmitglied der IPPNW, hält das Konzept, mit westlichen Militärinterventionen Völkermord und die Verletzung von Menschenrechten verhindern zu wollen, für nicht realitätstauglich. Im Gespräch mit der Internet-Zeitung "Nachrichten-Café" widerspricht Krämer der offiziellen Kriegs-Propaganda. Die Frauenrechte in Afghanistan wurden seiner Meinung nach am schlimmsten durch die USA beschnitten, als sie vor etlichen Jahren in die Aufrüstung "islamistischer Krieger" für einen Stellvertreter-Krieg gegen die damalige Sowjetunion investierten.
Lesen Sie das Interview mit IPPNW-Vorstandsmitglied Christoph Krämer









