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Energiepolitik ist Friedenspolitik!

Plakataktion der Friedensbewegung

2006 brachte die Bundesregierung das neue Weißbuch heraus und formulierte die Leitlinien der Sicherheitspolitik für die Bundesregierung. Das Weißbuch löst sich nahezu vollständig vom bisherigen Verteidigungsbegriff und spricht sich für Militäreinsätze aus, ohne dass zuvor ein Angriff auf das eigene Territorium oder das eines Bündnispartners stattgefunden hat oder unmittelbar droht. Es soll ausreichen, dass Gefährdungen für die eigenen Sicherheitsinteressen bestehen oder entstehen könnten. Unverhohlen werden z.B. militärische Aktionen bei „Störungen der Rohstoff- und Warenströme” genannt.

Spiegel 2004: „Der Kampf um Erdöl hat gerade erst begonnen„
Spiegel 2006: „Der neue Kalte Krieg - Kampf um die Rohstoffe”

Das Weißbuch des Bundesministers der Verteidigung (2006) deklariert die Bundeswehr offen als ein Instrument zur Durchsetzung außenpolitischer, wirtschaftlicher und weltanschaulicher Ziele mit militärischen Mitteln.

Beispiel dazu: „Wie viele andere Länder ist es (Deutschland) in hohem Maße von einer gesicherten Rohstoffzufuhr und sicheren Transportwegen in globalem Maßstab abhängig und auf funktionierende Informations- und
Kommunikationssysteme angewiesen. ... Störungen der Rohstoff- und Warenströme, ...bleiben in einer interdependenten Welt nicht ohne Auswirkungen auf nationale Volkswirtschaft, Wohlstand und sozialen Frieden.” (Seite 22)

Gegen den Kampf um die letzten Rohstoffe setzen wir die Energiewende! Dabei warten wir nicht auf die große Politik und auf internationale Vereinbarungen. Wir leiten diese Energiewende selbst ein - jetzt und von unten.

Jeder kann handeln und zum Beispiel

  • sich an dem neuen Bürgerunternehmen fairPla.net e.G. beteiligen - an der ersten internationalen Genossenschaft für Klima, Energie und Entwicklung www.fairpla.net
  •  in Windkraft und Fotovoltaik investieren


Erneuerbare Energien schaffen darüber hinaus viele Arbeitsplätze (bis Ende 2006 200.000).

... zurück[Der Flyer zum Downloaden]

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