A- | A | A+
RSS  Drucken   Senden
IPPNW

Sie sind hier: www.ippnw.de | Frieden | Friedenspolitik

Extralegale Hinrichtung

Kommentar von Matthias Jochheim, IPPNW-Vorsitzender

05.05.2011 

Fast zehn Jahre nach den Anschlägen auf die New Yorker „Twin Towers“ und das Pentagon soll nun laut US-Präsident der Hauptverantwortliche Osama Bin Laden seiner gerechten Strafe zugeführt worden sein. Bemerkenswerterweise ohne Gerichtsverfahren, bei einer überfallartigen Militäraktion in einem mit den USA verbündeten Land, dessen Regierung aber vorab nicht in Kenntnis gesetzt worden sei. Die Tötung Bin Ladens wurde offenbar von Anfang an zumindest billigend in Kauf genommen.

[Zum IPPNW-Blog]

Friedensfilmpreis für "Morgen wird alles besser"

Polnische Regisseurin Dorota Kedzierzawska ausgezeichnet

20.02.2011 

Der Friedensfilmpreis geht in diesem Jahr an den Film "Jutro Bedzie Lepiej"/ "Morgen wird alles besser" aus der Sparte Generation Kplus. Die polnische Regisseurin Dorota Kedzierzawska erzählt ihren Film nach einer wahren Begebenheit. In ihrer Begründung schreibt die Jury: "Drei russische Straßenkinder machen sich auf den Weg: Sie verlassen die Bahnhofsbänke unter denen sie schlafen – hungrig, ungewaschen und immer umdrängt von den alltäglichen, beißenden Bedrohungen...

lesen ...[Zur Friedensfilmpreis-Homepage]  [Laudatio von Jasmin Tabatabei]

25 Jahre Friedensnobelpreis für die IPPNW

"Unser Engagement ist weiter notwendig"

IPPNW-Gründer Chasov und Lown10.12.2010 

Am 10. Dezember 1985 erhielten die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) den Friedensnobelpreis - für die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren eines Atomkrieges für Leben und Gesundheit der Menschen. IPPNW-Ärzte aus Ost und West, aus Nord und Süd hatten wesentlich zur Entspannungspolitik und zur Abrüstung von Atomwaffen beigetragen. So erklärte der damalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow 1987 bei einem Treffen des internationalen IPPNW-Direktoriums in Moskau, dass die Aufklärungsarbeit der IPPNW sein Denken zur Notwendigkeit der Beendigung des Atomwaffenwettrüstens und – testens und zur Dringlichkeit kontinuierlicher Abrüstung ganz wesentlich beeinflusst habe.

lesen ...[Interview mit Prof. Dr. Ulrich Gottstein]  [Geschichte der IPPNW]

IPPNW-Presseinfo vom 6. August 2010

IPPNW nennt "gezieltes Töten" in Afghanistan Mord

IPPNW-Deutschland wendet sich entschieden gegen die durch Bundesaußenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle erfolgte Rechtfertigung des "gezielten Tötens" von Aufständischen durch die US- und ISAF-Truppen in Afghanistan.

lesen ...

IPPNW-Pressemitteilung vom 31.05.2010

Rücktritt darf Debatte um Afghanistan-Krieg nicht beenden!

IPPNW zum Rücktritt des Bundespräsidenten

31.05.2010 

Die kritische Debatte um die umstrittenen Äußerungen des Bundespräsidenten zum Krieg in Afghanistan haben zum Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler geführt. Dazu erklärt Christoph Krämer, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in Sozialer Verantwortung (IPPNW):

lesen ...

IPPNW-Stellungnahme vom 11.12.2009

Die IPPNW widerspricht Obamas These:

"Ja, die Mittel des Krieges spielen eine Rolle in der Erhaltung des Friedens."

11.12.2009 

Die IPPNW setzt gegen die These des US-Präsidenten Obama auf die Kraft der Gewaltfreiheit. Sie steht zu dem Ziel der Charta der Vereinten Nationen, „künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat“. Die IPPNW setzt sich mit anderen Organisationen der Friedensbewegung für eine Strategie des Friedens ein.

lesen ...

Die Marionette Obama – Der machtloseste Mann der Welt

Op-ed von Paul Craig Roberts

01.12.2009 

Im Folgenden veröffentlichen wir einen Text des US-Autoren Paul Craig Roberts  in deutscher Übersetzung, weil viele Aspekte seiner Kritik auch für unsere Einschätzungen der Politik Obamas von Interesse sind.  Paul Craig Roberts ist Wirtschaftswissenschaftler und hat kurzzeitig als Vizefinanzminister der USA während Präsident Reagans erster Amtsperiode gedient. Er gilt als ein "Vater der Reganomics", einer Wirtschaftspolitik deren Folgen er später kritisierte. Er ist zudem Mitherausgeber des "Wall Street Journal" und Kolumnist der Business Week gewesen und hat zahlreiche Posten als Akademiker bekleidet.

lesen ...

Zur Diskussion

Die IPPNW handelt verantwortlich

Die Ereignisse während der Demonstration aus Anlass des NATO-Gipfels im April dieses Jahres in Strasbourg erregten viele Gemüter in der IPPNW. Einige wenige Mitglieder hatten sie direkt miterlebt, andere aus den Medien davon erfahren. Die entstehende Diskussion um Fragen der politischen Gewalt im Vorstand der IPPNW wendete sich nicht der Aufarbeitung der konkreten Vorfälle in Strasbourg zu. „Strasbourg“ wurde vielmehr zum Anlass genommen, grundsätzlicher über das Verhältnis der IPPNW zu Fragen der Gewalt und Militanz nachzudenken. Die verabschiedete Stellungnahme möchte der Vorstand den Mitgliedern des Vereins auf diesem Weg zur Debatte vorstellen.
Ihre möglichen Anmerkungen und Einwürfe senden Sie bitte an Jens-Peter Steffen in der Geschäftsstelle der IPPNW.

lesen ...[Stellungnahme der IPPNW zu Gewalt und Militanz als pdf]

IPPNW-Forum 119/09

Weniger als 1.000 Atomwaffen – das wäre ein Meilenstein

Interview mit Prof. Dr. Bernard Lown

01.10.2009 

Nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an die IPPNW haben Sie eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit für das Atomwaffenthema bekommen. Inzwischen haben die atomaren Bedrohungen wieder zugenommen, aber die Gefahr der Atomwaffen gerät immer weiter aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit. Was meinen Sie, woran liegt das?

lesen ...

IPPNW-Forum 119/09

Peace through Health

How Health Professionals Can Work for a Less Violent World

01.10.2009 

Vor kurzem ist das Textbuch "Peace through Health" erschienen, herausgegeben von den kanadischen IPPNW-Kollegen Neil Arya und Joanna Santa Barbara. Mit dem Ziel, das Buch vorzustellen und Interesse für die Thematik zu wecken, hat Eva-Maria Schwienhorst für das Forum das Einführungskapitel des Lehrwerks übersetzt und zusammengefasst:

lesen ...

Für eine Welt ohne Atomwaffen

Ostermärsche der Friedensbewegung

14.04.2009 

Mit Kundgebungen in rund 20 Städten hat die Friedensbewegung die Ostermärsche 2009 beendet. Mehrere zehntausend Menschen beteiligten sich an Aktionen in bundesweit mehr als 70 Städten. Eine wichtige Rolle spielte bei den diesjährigen Demonstrationen die Initiative von US-Präsident Barack Obama zur atomaren Abrüstung. Auch gab es Kritik an der NATO-Strategie und dem Afghanistan-Einsatz.

lesen ...[Rede von Horst-Eberhard Richter]

IPPNW-Forum 115/09

Die Chance, für Frieden zu demonstrieren!

Interview mit Reiner Braun, IALANA

01.02.2009 

Anfang April werden Staatschefs, ihre Minister und hochrangige Gäste in Strasbourg und Baden-Baden das 60-jährige Bestehen der NATO begehen. Solche Veranstaltungen lassen staatstragenden Pomp, höchste Sicherheitsstufe und rigorose Abschottung erwarten. Doch weniger als den Aufwand eines solchen Gipfels kritisieren wir die Inhalte, für die die NATO steht. Dabei ist für uns die Androhung eines atomaren Erstschlages durch die NATO und die deutsche Beteiligung daran entscheidend. So setzen wir uns für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland ein, wie auch für die generelle Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen. Aber an der NATO gibt es viel mehr zu kritisieren.

lesen ...

Friedenspolitisches Landschaftskunstprojekt

IPPNW-Regionalgruppe Herford

11.11.2008 

Oben auf dem Homberg hat die Bildhauerein Anke Stratmann-Horn fünf Baumstämme beschnitzt mit friedenspolitischen Botschaften wie "Einsam fühle ich mich, wenn ich eine Hand suche und nur eine Faust finde" (Ralph Bunche, Wegbegleiter von Martin Luther King) oder "Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt" (Erich Fried). Diese Botschaften sollen Alternativen sein zu den gemeißelten Helden-Verehrungen des Denkmals zu Ehren der Falkendieker, die im 1. Weltkrieg gefallen sind.

lesen ...

IPPNW-Kongress gibt Signale für eine solidarische Zukunft

Viele Themen, viele Impulse – aber auch Protest gegen Reiseverbote

Foto: Andreas Schoelzel14.09.2008 

"Die Heilung zum Frieden braucht Impulse von unten", sagte der Psychoanalytiker und Buchautor Horst-Eberhard Richter heute auf der Abschlussveranstaltung des Kongresses "Kultur des Friedens" in Berlin. Auf dem dreitägigen Kongress der friedenspolitischen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) beschäftigten sich rund 700 Besucherinnen und Besucher und 50 ReferentInnen mit den globalen Bedrohungen der heutigen Zeit.

lesen ...[Kongress-Homepage]

Erklärung des IPPNW-Vorstands

Die Ratifizierung des EU-Vertrags zurückweisen!

18.04.2008 

Der eingeschlagene Weg einer beschleunigten Ratifizierung des Vertragswerkes in den ein-zelnen Ländern umgeht die Auseinandersetzung der Bevölkerungen mit diesem »Reformvertrag«. Das hält die IPPNW für falsch, denn es widerspricht dem Ziel einer europäischen Verfassung: Die parlamentarisch-repräsentative Demokratie für ganz Europa auf eine Stufe zu stellen!

lesen ...[Gesetzentwurf Bundesregierung.pdf ]  [Schreiben an Abgeordnete.pdf ]  [Mailkampagne gegen den EU-Reformvertrag ]

Kampagnen

Medical Peace Work