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IPPNW-Presseinfo vom 6. August 2010

IPPNW nennt "gezieltes Töten" in Afghanistan Mord

IPPNW-Deutschland wendet sich entschieden gegen die durch Bundesaußenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle erfolgte Rechtfertigung des "gezielten Tötens" von Aufständischen durch die US- und ISAF-Truppen in Afghanistan.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 31.05.2010

Rücktritt darf Debatte um Afghanistan-Krieg nicht beenden!

IPPNW zum Rücktritt des Bundespräsidenten

31.05.2010 

Die kritische Debatte um die umstrittenen Äußerungen des Bundespräsidenten zum Krieg in Afghanistan haben zum Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler geführt. Dazu erklärt Christoph Krämer, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in Sozialer Verantwortung (IPPNW):

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IPPNW-Stellungnahme vom 11.12.2009

Die IPPNW widerspricht Obamas These:

"Ja, die Mittel des Krieges spielen eine Rolle in der Erhaltung des Friedens."

11.12.2009 

Die IPPNW setzt gegen die These des US-Präsidenten Obama auf die Kraft der Gewaltfreiheit. Sie steht zu dem Ziel der Charta der Vereinten Nationen, „künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat“. Die IPPNW setzt sich mit anderen Organisationen der Friedensbewegung für eine Strategie des Friedens ein.

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Die Marionette Obama – Der machtloseste Mann der Welt

Op-ed von Paul Craig Roberts

01.12.2009 

Im Folgenden veröffentlichen wir einen Text des US-Autoren Paul Craig Roberts  in deutscher Übersetzung, weil viele Aspekte seiner Kritik auch für unsere Einschätzungen der Politik Obamas von Interesse sind.  Paul Craig Roberts ist Wirtschaftswissenschaftler und hat kurzzeitig als Vizefinanzminister der USA während Präsident Reagans erster Amtsperiode gedient. Er gilt als ein "Vater der Reganomics", einer Wirtschaftspolitik deren Folgen er später kritisierte. Er ist zudem Mitherausgeber des "Wall Street Journal" und Kolumnist der Business Week gewesen und hat zahlreiche Posten als Akademiker bekleidet.

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Zur Diskussion

Die IPPNW handelt verantwortlich

Die Ereignisse während der Demonstration aus Anlass des NATO-Gipfels im April dieses Jahres in Strasbourg erregten viele Gemüter in der IPPNW. Einige wenige Mitglieder hatten sie direkt miterlebt, andere aus den Medien davon erfahren. Die entstehende Diskussion um Fragen der politischen Gewalt im Vorstand der IPPNW wendete sich nicht der Aufarbeitung der konkreten Vorfälle in Strasbourg zu. „Strasbourg“ wurde vielmehr zum Anlass genommen, grundsätzlicher über das Verhältnis der IPPNW zu Fragen der Gewalt und Militanz nachzudenken. Die verabschiedete Stellungnahme möchte der Vorstand den Mitgliedern des Vereins auf diesem Weg zur Debatte vorstellen.
Ihre möglichen Anmerkungen und Einwürfe senden Sie bitte an Jens-Peter Steffen in der Geschäftsstelle der IPPNW.

lesen ...[Stellungnahme der IPPNW zu Gewalt und Militanz als pdf]

IPPNW-Forum 119/09

Weniger als 1.000 Atomwaffen – das wäre ein Meilenstein

Interview mit Prof. Dr. Bernard Lown

01.10.2009 

Nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an die IPPNW haben Sie eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit für das Atomwaffenthema bekommen. Inzwischen haben die atomaren Bedrohungen wieder zugenommen, aber die Gefahr der Atomwaffen gerät immer weiter aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit. Was meinen Sie, woran liegt das?

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IPPNW-Forum 119/09

Peace through Health

How Health Professionals Can Work for a Less Violent World

01.10.2009 

Vor kurzem ist das Textbuch "Peace through Health" erschienen, herausgegeben von den kanadischen IPPNW-Kollegen Neil Arya und Joanna Santa Barbara. Mit dem Ziel, das Buch vorzustellen und Interesse für die Thematik zu wecken, hat Eva-Maria Schwienhorst für das Forum das Einführungskapitel des Lehrwerks übersetzt und zusammengefasst:

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Für eine Welt ohne Atomwaffen

Ostermärsche der Friedensbewegung

14.04.2009 

Mit Kundgebungen in rund 20 Städten hat die Friedensbewegung die Ostermärsche 2009 beendet. Mehrere zehntausend Menschen beteiligten sich an Aktionen in bundesweit mehr als 70 Städten. Eine wichtige Rolle spielte bei den diesjährigen Demonstrationen die Initiative von US-Präsident Barack Obama zur atomaren Abrüstung. Auch gab es Kritik an der NATO-Strategie und dem Afghanistan-Einsatz.

lesen ...[Rede von Horst-Eberhard Richter]

IPPNW-Forum 115/09

Die Chance, für Frieden zu demonstrieren!

Interview mit Reiner Braun, IALANA

01.02.2009 

Anfang April werden Staatschefs, ihre Minister und hochrangige Gäste in Strasbourg und Baden-Baden das 60-jährige Bestehen der NATO begehen. Solche Veranstaltungen lassen staatstragenden Pomp, höchste Sicherheitsstufe und rigorose Abschottung erwarten. Doch weniger als den Aufwand eines solchen Gipfels kritisieren wir die Inhalte, für die die NATO steht. Dabei ist für uns die Androhung eines atomaren Erstschlages durch die NATO und die deutsche Beteiligung daran entscheidend. So setzen wir uns für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland ein, wie auch für die generelle Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen. Aber an der NATO gibt es viel mehr zu kritisieren.

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Friedenspolitisches Landschaftskunstprojekt

IPPNW-Regionalgruppe Herford

11.11.2008 

Oben auf dem Homberg hat die Bildhauerein Anke Stratmann-Horn fünf Baumstämme beschnitzt mit friedenspolitischen Botschaften wie "Einsam fühle ich mich, wenn ich eine Hand suche und nur eine Faust finde" (Ralph Bunche, Wegbegleiter von Martin Luther King) oder "Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt" (Erich Fried). Diese Botschaften sollen Alternativen sein zu den gemeißelten Helden-Verehrungen des Denkmals zu Ehren der Falkendieker, die im 1. Weltkrieg gefallen sind.

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IPPNW-Kongress gibt Signale für eine solidarische Zukunft

Viele Themen, viele Impulse – aber auch Protest gegen Reiseverbote

Foto: Andreas Schoelzel14.09.2008 

"Die Heilung zum Frieden braucht Impulse von unten", sagte der Psychoanalytiker und Buchautor Horst-Eberhard Richter heute auf der Abschlussveranstaltung des Kongresses "Kultur des Friedens" in Berlin. Auf dem dreitägigen Kongress der friedenspolitischen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) beschäftigten sich rund 700 Besucherinnen und Besucher und 50 ReferentInnen mit den globalen Bedrohungen der heutigen Zeit.

lesen ...[Kongress-Homepage]

Erklärung des IPPNW-Vorstands

Die Ratifizierung des EU-Vertrags zurückweisen!

18.04.2008 

Der eingeschlagene Weg einer beschleunigten Ratifizierung des Vertragswerkes in den ein-zelnen Ländern umgeht die Auseinandersetzung der Bevölkerungen mit diesem »Reformvertrag«. Das hält die IPPNW für falsch, denn es widerspricht dem Ziel einer europäischen Verfassung: Die parlamentarisch-repräsentative Demokratie für ganz Europa auf eine Stufe zu stellen!

lesen ...[Gesetzentwurf Bundesregierung.pdf ]  [Schreiben an Abgeordnete.pdf ]  [Mailkampagne gegen den EU-Reformvertrag ]

Energiepolitik ist Friedenspolitik!

Plakataktion der Friedensbewegung

15.10.2007 

2006 brachte die Bundesregierung das neue Weißbuch heraus und formulierte die Leitlinien der Sicherheitspolitik für die Bundesregierung. Das Weißbuch löst sich nahezu vollständig vom bisherigen Verteidigungsbegriff und spricht sich für Militäreinsätze aus, ohne dass zuvor ein Angriff auf das eigene Territorium oder das eines Bündnispartners stattgefunden hat oder unmittelbar droht. Es soll ausreichen, dass Gefährdungen für die eigenen Sicherheitsinteressen bestehen oder entstehen könnten. Unverhohlen werden z.B. militärische Aktionen bei „Störungen der Rohstoff- und Warenströme” genannt.

lesen ...[Der Flyer zum Downloaden]

Friedensmesse "The Armed Man. A Mass For Peace"

Rede von Prof. Gottstein

04.06.2007 

Vor 50 Jahren schrieb Albert Schweitzer, der große Humanist, Theologe, Musiker und Arzt, im afrikanischen Urwaldkrankenhaus Lambarene seinen berühmten „Appell an die Menschheit”. Er appellierte an die Atomwaffenstaaten, mit den Testexplosionen von Atombomben aufzuhören, welche die Erdatmosphäre radioaktiv verseuchen. Sein Appell wurde am 23. April 1957 von dem Vorsitzenden des Nobelkomitees über Radio Oslo verlesen und auf weiteren 150 Radiosendern, übersetzt in viele Sprachen, in alle Welt ausgestrahlt.

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Menschenrechtspolitik Kolumbiens

IPPNW-Mitgliederversammlung

05.05.2007 

Die IPPNW kann zur Menschenrechtspolitik des kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe und zum Verhalten der deutschen Bundesregierung dieser Politik gegenüber nicht länger schweigen. Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf, als Mitglied im neu geschaffenen UN-Menschenrechtsrat dafür zu sorgen, dass Kolumbien hinsichtlich seiner Menschenrechtspolitik mit den gleichen strengen Maßstäben behandelt wird, wie er für einige andere (nicht-westliche) Länder gilt. Die Ratspräsidentschaft in der EU bietet der Bundesregierung eine gute Gelegenheit, sich mit dem gesamten Gewicht der EU für all jene Organisationen einzusetzen, die in Kolumbien für Menschenrechte und Gerechtigkeit und gegen gewaltsame Lösungen in der Gesellschaft eintreten.

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IPPNW beteiligt sich an Ostermärschen

Für Frieden und Abrüstung

10.04.2007 

Mehrere zehntausend Menschen haben an Ostern für Frieden und Abrüstung sowie gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr demonstriert. An den traditionellen Ostermärschen beteiligten sich wie in jedem Jahr auch IPPNW-Mitglieder und Regionalgruppen. Prof. Dr. Ulrich Gottstein kritisierte in Frankfurt den Beschluss des Bundestages zum Tornado-Einsatz in Afghanistan. "Dieser Einsatz zieht uns in den von den USA begonnenen Krieg hinein. Das ist gegen unseren Willen", erklärte er.

lesen ...[Rede von Prof. Gottstein]  [Rede von Elke Koling]

Ermutigung zur Zivilcourage

Friedensfilmpreisträger: Goodbye Bafana

Ab 12. April in den Kinos

12.04.2007 

"Goodbye Bafana" startet heute in den deutschen Kinos. Im Februar wurde der Film im Rahmen der Berlinale mit dem Friedensfilmpreis ausgezeichnet. Der Friedensfilmpreis wird von IPPNW (Schirmherr) und von der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt. Die Jury schreibt in ihrer Begründung über Goodbye Bafana: "Ein Film, der auf einer wahren Geschichte beruht und uns zeigt, dass auch im starrsten System und unter großem Druck Zivilcourage wachsen kann, die aus einem Mittäter einen selbstständig denkenden und handelnden Menschen werden lässt: eine Ermutigung."

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Aus IPPNW-Forum 103/07

Das Weißbuch und die Atomwaffen

Der Eurofighter donnert zur Diskussion

15.02.2007 

Im vergangenen Jahr hat eine Bundesregierung seit 1994 erstmals wieder ein Weißbuch vorgelegt. Das 176 Seiten starke Werk der großen Koalition untermauert erschreckend den Umbau der Bundeswehr von einer Verteidigungs- zu einer Interventionsarmee. Zu Friedens- und abrüstungspolitischen Perspektiven bietet das Weißbuch keine konkreten Anhaltspunkte.

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Aus IPPNW-Forum 102/06

Die vergessenen Opfer

Bakterienkrieg in China

15.12.2006 

In China leiden bis heute Menschen unter den Folgen der japanischen Biowaffen-Angriffe im 2. Weltkrieg - jetzt wehren sie sich. Die japanische Armee entwickelte im 2. Weltkrieg in der besetzten Mandschurei biologische Waffen. In grausamen Menschenversuchen quälten japanische Militärärzte Tausende von Kriegsgefangenen zu Tode, später setzten sie die Bakterienwaffen im großen Maßstab in China ein. Einige Überlebende werden seit über 60 Jahren von schmerzhaften eitrigen Wunden an den Beinen gepeinigt.

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Presseinformation vom 10.09.2004

Nach dem Geiseldrama in Ossetien

Offener Brief an Gerhard Schröder

10.09.2004 

Terroristische Attentate treten eines nach dem anderen in zunehmender Zahl auf. Eine neue Politik ist erforderlich! Wir appellieren an Sie, eine auf Dialog, Gerechtigkeit und Völkerrecht basierende Friedenspolitik zu fordern und sich weder von Ihrem Freund Präsident Putin, noch von Präsident Bush oder Ministerpräsident Sharon Kritik oder Ratschläge untersagen zu lassen.

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IPPNW-Presseinfo vom 9. Dezember 2005

20 Jahre Friedensnobel- preis für die IPPNW

20 Jahre erfolgreiche Friedensarbeit

09.12.2005 

Morgen vor zwanzig Jahren hat die IPPNW den Friedensnobelpreis erhalten - für die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren eines Atomkrieges für Leben und Gesundheit der Menschen. Damit haben die IPPNW-Ärzte aus Ost und West, aus Nord und Süd wesentlich zur Entspannungspolitik und zur Abrüstung von Atomwaffen beigetragen. Bis heute ist diese grenzüberschreitende Zusammen- arbeit das Herz der IPPNW-Arbeit.

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Für eine friedliche und gerechte Welt

Nobelpreisreden von Pinter und ElBaradei

10.12.2005 

Ihr Ziel ist das selbe – eine friedliche und gerechte Welt. Ihre Wege dorthin könnten unterschiedlicher nicht sein: Harold Pinter, der gesellschaftskritische Dramatiker, der in seinen Theaterstücken unerbittlich unseren Blick für die Wahrheiten des Lebens schärft. Und Mohamed ElBaradei, Leiter der IAEA, der sich u.a. gegen die Invasion der USA in den Irak ausgesprochen hat. Lesen Sie hier die Reden der beiden Nobelpreisträger anlässlich der diesjährigen Preisverleihung.

[Rede von Pinter]  [Rede von ElBaradei]

Vortrag auf dem Ev. Kirchentag

Recht lernen statt Krieg dulden

Visionen einer erneuerten Friedensarbeit

26.05.2005 

"Müssen wir "Recht lernen, statt Krieg zu dulden" oder sollte es nicht besser heißen "Recht durchführen und Krieg nicht dulden", da wir doch Menschenrecht und Völkerrecht und die Genfer Konventionen haben und kennen, also nicht erst lernen müssen? Dieses Recht, diese internationalen Gesetze verbieten im Kriegsfall das Quälen von Menschen, das Bombardieren und Beschießen der Zivilisten, die Zerstörung von Lebensunterhalt und Gesundheit, die Verhängung von Sanktionen gegen ein ganzes Volk, und sie verbieten Angriffskriege. Lesen Sie den Vortrag von Prof. Ulrich Gottstein, gehalten auf dem Ev. Kirchentag in Hannover.

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Presseinfo vom 18.2.2005

20. Friedensfilmpreis verliehen

"Turtles Can Fly" ausgezeichnet

18.02.2005 

Die Jury verleiht den 20. Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2005 an "Lakposhtha hâm parvaz mikonand/Turtles Can Fly" des Regisseurs Bahman Ghobadi. Ein Film des Schmerzes und der Verstörung, der die Zukunft der Kinder in allen Kriegsgebieten mit erschreckender Deutlichkeit zeichnet. Obwohl sich die Kinder umeinander kümmern und im Flüchtlingslager ihre eigene parallele Welt entsteht, zeigt Bahman Ghobadi die Folgen des Krieges - Elend und die Auflösung aller Strukturen - mit Bildern, die nicht aus dem Kopf gehen

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IPPNW-Presseinfo vom 20.1.2005

20. Friedensfilmpreis

Stimulanz für engagierten politischen Film

20.01.2005 

"Dass der Friedensfilmpreis bei der Berlinale 2005 seinen 20. Geburtstag feiert, ist ein kleines Wunder, das wir heftig feiern", sagt Boris Buchholz, Pressesprecher des Preises. Selbstbewusst habe sich die Gruppe cineastisch angehauchter Friedensbewegter seit 1986 ihren festen Platz bei den Filmfestspielen erkämpft. "Wurden wir in den 80ern noch belächelt und als störende Politheinis in die Ecke gestellt, gehört heute der Friedensfilmpreis fest zur Berlinale", fährt Buchholz fort. Die Würdigung des Friedensfilmpreises als feste Festival-Größe bestätigt auch Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

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Presseinfo vom 17.12.2004

Großkonzerne finanzieren Parteien

Zum Fall RWE

17.12.2004 

Anlässlich der aktuellen Presseberichte über die Bezahlung des CDU-Politikers Laurenz Meyer durch den Energie- und Atomkonzern RWE weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW darauf hin, dass die Bezahlung von Politikern und Parteien durch Großkonzerne systematisch erfolgt. Die Organisation erinnert an die nach dem Flick-Parteispendenskandal legalisierten Großspenden.

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Presseinformation vom 28.09.04

Zivile Kooperation statt Armee

ISAF-Mandat nicht verlängern

28.09.2004 

Anlässlich der bevorstehenden Entscheidungen über die Verlängerung des ISAF-Mandats für die Bundeswehr fordern Organisationen der deutschen Friedensbewegung das Ende des Mandats und den Abzug der deutschen Soldaten. Erforderlich sei die Unterstützung der Kräfte in Afghanistan, die am Aufbau einer friedlichen Gesellschaft interessiert sind. Das könne nicht durch Besatzungsarmeen erfolgen, sondern nur durch gezielte Kooperationen und Unterstützungen, die im Konsens mit den jeweilig Betroffenen betrieben werden.

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Aus IPPNW-Forum 74

Den Mund aufmachen

Die Rolle der IPPNW

15.04.2002 

Nach der Rolle der NGOs fragen, heißt auch nach der Rolle der IPPNW fragen. Zumal ein runder Geburtstag ansteht. Zeit für Rückblicke, Ausblicke, Glückwünsche, Beschwörungen und Weihrauch. Mit dem Nobelpreis ist es lange her. Der Lorbeer ist verwelkt und dient noch für Marketing und zur Beruhigung des Gewissens. Viele echte und noch mehr falsche Freunde werden gratulieren, die Medien werden den Festakt wahrnehmen, vereinnahmen und dem Anliegen schaden.

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Aus IPPNW-Forum 73

Ökologische und Umweltkriegsführung

Vietnam, Irak und Jugoslawien

15.02.2002 

In diesem Beitrag skizziere ich die Funktion Ökologischer und Umweltkriegsführungen als Repressalien gegen die Zivilbevölkerung. Beide Begriffe reflektieren verschiedene Tatbestände. Ökologische Kriegsführung ist der vorsätzliche Angriff auf die natürliche Umwelt des Gegners und damit auf die Biosphäre der Gesellschaft. Umweltkrieg führt, wer auch die soziale und gegenständliche Umwelt des Gegners angreift: Einerseits Leben und Gesundheit der Zivilbevölkerung, anderseits ihre Landwirtschaft, Industrie, Infrastruktur, Wohngebiete und Kulturgüter.

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Kampagnen

Medical Peace Work