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IPPNW

Atomausstieg jetzt!

IPPNW-Jahrestreffen in Frankfurt

12.03.2011

25 Jahre nach Tschernobyl und anlässlich der atomaren Katastrophe in Fukushima hat die IPPNW im Rahmen ihres Jahrestreffens am Wochenende in Frankfurt die weltweite Abschaltung aller Atomkraftwerke gefordert. Die Risiken seien auch bei den angeblich sicheren Atomkraftwerken der westlichen Welt nicht beherrschbar. Rund 100 Mitglieder demonstrierten am Samstag spontan in der Frankfurter Innenstadt für das Abschalten aller Atomkraftwerke. In Sprechchören riefen sie: "Gestern Tschernobyl, heute Fukushima, morgen Biblis - Atomausstieg jetzt".

Zudem forderten die Mitglieder der IPPNW von der Bundesregierung, auf jegliche bewaffnete Intervention in Libyen zu verzichten. Statt auf Flugverbotszonen, die nur mit militärischer Gewalt durchzusetzen wären, solle die Regierung auf einen sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen nach Nordafrika dringen.

Bei ihrem Jahrestreffen in Frankfurt wählte die Mitgliederversammlung zudem einen neuen Vorstand. Neuer Vorsitzender ist Matthias Jochheim, Arzt für Allgemeinmedizin und Psychotherapeut in Frankfurt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Christoph Krämer, Chirurg in Helmstedt, gewählt. Schatzmeisterin ist Sabine Farrouh, Anästhesistin und Palliativmedizinerin im Ruhestand aus Offenbach. Die neue Beisitzerin im Vorstand der IPPNW heißt Ursula Völkers. Sie ist Ärztin in der Kinder- und Jugendspsychiatrie am Universitätsklinikum Tübingen.

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[12.03.2011]  Energiewende als Friedenspolitik