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Ulrich Gottstein

Persönlichkeiten der IPPNW

Gründungsmitglied der bundesdeutschen IPPNW-Sektion, Vorstandsmitglied bis 1995, dann Ehrenmitglied des Vorstands; im internationalen Vorstand seit 1982, von 1989 bis 1993 Vize-Präsident Europa, dann bis 1996 Mitglied im Internationalen Direktorium.

Geboren 1926 in Stettin, 1938 nach Berlin umgezogen. Kriegseinsatz in Frankreich, Kriegsgefangenschaft in England September 1944 bis Juli 1946. Medizinstudium in Berlin, Göttingen, Heidelberg. 1952 Staatsexamen und Promotion. Zwei Jahre Wissenschaftlicher Assistent am Physiologischen Institut der Universität Heidelberg, dann Facharztausbildung an der II. Med. Universitäts-Klinik München. 1960 Habilitation. Ab 1962 Leitender Oberarzt der 1.Medizinischen Universitäts-Klinik Kiel bis 1971. 1966 apl. Professor für Innere Medizin Kiel, ab 1971 Frankfurt/Main. Chefarzt der Medizinischen Klinik des Bürgerhospitals Frankfurt 1971 bis Ende 1991.

Funktionen in der Landes- und Bundesärztekammer (Fortbildung, Facharztprüfung, Arzneimittelkommission der BÄK, für die IPPNW in "Kommission Sanitätswesen im Katastrophen- und Zivilschutz", Notfallmedizin u.a.)

Gründungsmitglied der "International Society for Cerebral Circulation Research" 1970 sowie der "Deutschen Gesellschaft für Angiologie" 1971, 1.Präsident, dann Vorstandsmitglied, seit 1987 Ehrenmitglied. 1972 Senckenberg-Wissenschaftspreis, 1980 Ernst v. Bergmann Verdienstplakette der Bundesärztekammer, 1991 Dr. Richard Hammer Verdienstmedaille der LÄK Hessen, 1992 Bundesverdienstkreuz, 1994 Ehrenmitglied der Medizinischen Akademie Serbiens.

Gründungsmitglied der deutschen IPPNW-Sektion 1981, Vorstandsmitglied bis 1995, dann Ehrenmitglied des Vorstands. In enger Zusammenarbeit mit Prof. Bernard Lown im internationalen Vorstand seit 1982, von 1989 bis 1993 Vize-Präsident Europa, dann bis 1996 Mitglied im Internationalen Direktorium. Referate und Moderationen auf allen IPPNW-Weltkongressen seit 1982.

Für die IPPNW viele Reisen, Kongresse, Vorträge im In- und Ausland zu den Themen Verhütung von Atomkrieg und anderen Kriegen, Kriegsfolgen, Kriegsopfer, Sanktionen u.a. Reisen nach Moskau, Minsk, Kiew, Alma Ata (Semi-Palatinsk Testgelände,) Hiroshima und Nagasaki, ferner in den Irak seit Dezember 1990 insgesamt acht mal, Jordanien, Israel, Syrien, Cuba, Kenia, Türkei und Türkisch Kurdistan, Serbien, Kroatien, Bosnien, Kosovo. u.a.

Prof. Gottstein in ehem. JugoslawienOrganisation von Hilfstransporten und Verteilung von Medikamenten und Kindernahrung im Irak, in Bosnien-Herzegowina und in kroatischen Flüchtlingslagern während und nach dem Krieg, im belagerten Ost-Mostar, Sarajewo u.a. Hilfe bei der Gründung von IPPNW-Sektionen.

Gründung des "Evangelischen Hospitals für Palliative Medizin" für die Evangelische Kirche in Frankfurt seit 1992, und des Fördervereins, seit 1996 im Vorstand. Mitglied des "Gesundheitsausschusses der Stadt Frankfurt" seit 1991.


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