Artikel zum Thema humanitäre Folgen vom Uranbergbau

Presse-Information der IPPNW Berlin, 9. Juli 2008

Uran: bioverfügbar, toxisch und radioaktiv

Zur Uran-Freisetzung in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin

09.07.2008 Zur Freisetzung uranhaltiger Flüssigkeit in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin am 8. Juli nimmt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wie folgt Stellung: Es ist davon auszugehen, dass die offenbar in mehrere Gewässer (u.a. in die Flüsse Rhône, Gaffière und Lauzon) freigesetzte radioaktive, uranhaltige Flüssigkeit leicht bioverfügbar ist.

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Ergebnisse der weltweit größten Uranbergarbeiterstudie veröffentlicht

Lungenkrebsrisiko bleibt länger erhöht als bisher angenommen

17.10.2006 Die Ergebnisse der deutschen Uranbergarbeiterstudie zeigen ein deutlich erhöhtes Lungenkrebsrisiko bei radonexponierten Bergarbeitern. Damit werden bisherige Annahmen zum Lebenszeitrisiko für Lungenkrebs bei radonbelasteten Bergarbeitern erhärtet.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 31. August 2010

IPPNW fordert Ächtung von Uranabbau

19. Weltkongress der IPPNW in Basel

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben auf einer Sitzung ihres internationalen Rats am Sonntag in Basel, Schweiz, eine Resolution zur Ächtung von Uranabbau und der Produktion von Yellowcake (Uranoxid) verabschiedet. Beide Verfahren werden in der Resolution als „unverantwortlich“ und „ernsthafte Bedrohung für Gesundheit und Umwelt“ beschrieben.

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Uran: gefährlicher Rohstoff

mit katastrophalen Umweltfolgen

Das Uran wird für die Atomenergie und für Waffen abgebaut. Dennoch ist so gut wie gar nichts über die Folgen des Uranabbaus bekannt. Jeder einzelne Schritt der nuklearen Brennstoffkette ist mit Unfallrisiken behaftet, erzeugt Atommüll und verseucht die Umwelt. Die Folgen eines Super-GAUs sind seit der Tschernobyl-Katastrophe vielen Menschen ein Begriff, über die Umweltzerstörungen und Gesundheitsschäden durch den Uranabbau wird dagegen in den Medien kaum berichtet.

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02.08.2007 Uranbergleute erkranken bekanntermaßen häufig an Lungenkrebs. Nach Ansicht der Wissenschaftler liegt die Ursache in dem radioaktiven Gas Radon, das besonders in der Nähe von Uranerz in hoher Konzentration auftritt und von den Uranbergbauarbeitern eingeatmet wird. Radon führt überwiegend zu einer Strahlenbelastung (Alphastrahlung) der Lunge. Es wird aber auch zu einem Teil im Blut gelöst und damit in alle Gewebe des Körpers transportiert.

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