Artikel zu humanitären Folgen und Risiken von Atomwaffen

FR-Gastbeitrag von Dr. Inga Blum

Die Weltuntergangsuhr steht auf zwei Minuten vor Zwölf

01.10.2019 Die größten Bedrohungen für die Menschheit sind nach Angaben der Wissenschaftler des Bulletin of the Atomic Scientists der Klimawandel und das Risiko eines Einsatzes von Atomwaffen. Daher haben die Wissenschaftler die Weltuntergangsuhr auf zwei Minuten vor Zwölf gestellt. Dank des Engagements der schwedischen Schülerin Greta Thunberg hat sich in kurzer Zeit eine weltweite Klimaschutzbewegung entwickelt. Beim globalen Klimastreiktag am 20. September gingen alleine in Deutschland 1,4 Millionen Menschen auf die Straße.

Global Abolition Day

Zwei Drittel des Weges geschafft

UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen

27.09.2019 Am gestrigen Global Abolition Day haben bei der Unterzeichnungszeremonie in New York neun weitere Staaten den UN-Vertrag für ein Atomwaffenverbot unterzeichnet, fünf weitere Staaten haben ratifiziert. Unterzeichnet haben Botswana, Dominica, Grenada, Lesotho, St. Kitts und Nevis, Tansania und Sambia. Die Malediven sowie Trinidad und Tobago haben unterzeichnet und ratifiziert; Bangladesch, Kiribati und Laos legten ihr Ratifikationsurkunden vor. Damit zählt der UN-Vertrag für ein Atomwaffenverbot (TPNW) nun 79 Unterzeichner und 32 Vertragsstaaten. Zwei Drittel des Weges zum Inkrafttreten des Atomwaffenverbots ist damit geschafft.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.09.2019

Atomwaffengegner*innen von Landgericht verurteilt

Friedensaktivist*innen vor Gericht

26.09.2019 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW zeigt sich am heutigen internationalen Tag der nuklearen Abrüstung enttäuscht über das Urteil des Landgerichts Koblenz. Vier Friedensaktivist*innen wurden gestern in der Berufungsverhandlung wegen Hausfriedensbruch zu je 30 Tagessätzen verurteilt, weil sie im September 2016 die Startbahn des Atomwaffenlagers Büchel besetzt haben. Vor Gericht standen Karen, Studentin der Forstwissenschaft; Katja Tempel, Hebamme; David Haase, Politik- und Geschichtsstudent und Ernst-Ludwig Iskenius, IPPNW-Mitglied.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16. August 2019

IPPNW fordert ein Ende der Sperrungen in Jammu und Kaschmir

Notwendige Gesundheitsversorgung ist nicht gewährleistet

16.08.2019 Die deutsche Sektion der IPPNW unterstützt die Forderung ihrer Schwesterorganisation in Indien, Indian Doctors for Peace and Development (IDPD), die von der indischen Regierung aufgelegten Kommunikations- und Ausgangssperren in Jammu und Kaschmir vollständig aufzuheben. Die Bundesregierung solle sich dafür einsetzen, dass die Konfliktparteien, auf jegliche Militäraktionen verzichten und die Situation deeskalieren.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 2. August 2019

Nie wieder Hiroshima und Nagasaki

Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Japan

02.08.2019 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW erinnert anlässlich der Jahrestage der Atombombenangriffe auf die japanischen Städte Hiroshima (6. August) und Nagasaki (9. August 1945) an die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen.  Mehr als 200.000 Menschen wurden durch die Angriffe getötet, Zehntausende starben an den Spätfolgen ihrer Verbrennungen, Verletzungen und der Radioaktivität. "Die Überlebenden dieser Angriffe eint seit 74 Jahren das gemeinsame Ziel einer Welt ohne Atomwaffen und atomare Bedrohung. Niemals wieder sollen nachfolgende Generationen die Hölle auf Erden erleben müssen, die sie durchgemacht haben. Diesem Ziel sind wir vor zwei Jahren mit dem Abschluss des UN-Vertrags für ein Verbot von Atomwaffen einen großen Schritt näher gekommen", erklärt Dr. Alex Rosen, IPPNW-Vorsitzender.

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Atomwaffen A-Z
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Kommentar & Meinung
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Themen & Projekte
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Faltblatt: 75 Jahre Hiroshima und Nagasaki
Vierseitiges Faltblatt zu den humanitären Folgen von Atomwaffen | Download (PDF) | Im IPPNW-Shop bestellen

Hibakusha Weltweit

Die Ausstellung können Sie bei uns ausleihen! Alle Infos zu Inhalten und Ausleihe unter: www.nuclear-risks.org

Schilddrüsenkrebsscreening in der Präfektur Fukushima. Foto: (c) Ian Thomas Ash

Ausstellung Hiroshima-Nagasaki

Ausstellung zu Hiroshima-Nagasaki (17 DIN A2-Plakate)
und begleitende Broschüre (32 Seiten DIN A4). Broschüre lesen | Broschüre bestellen

IPPNW-Broschüre

Was sind die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen? Diese Broschüre von IPPNW und ICAN erklärt in 28 Seiten das Problem und die Lösung.

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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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