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Radioaktiver Fallout der Atomtests noch immer vorhanden

Cäsium-137 in japanischen Gewässern nachweisbar

Castle Bravo Atomtest21.10.2010 

Die Zeitung Japan Times berichtet, dass in japanischen Gewässern seit zehn Jahren der Nachweis der radioaktiven Substanz Cäsium-127 konstant sei. Das Cäsium soll von den oberirdischen Atomtests der 1950er Jahre stammen. Die Studie eines meteorologischen Instituts unter der Leitung von Michio Aoyama zeigt, dass die Menge der Substanz gleich groß geblieben ist, obwohl sie aufgrund ihrer Halbwertszeit sich hätte abbauen müssen. Laut den Wissenschaftlern liege dies am Zufluss von Ozeanströmungen.

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Frankreich setzte Soldaten radioaktiver Strahlung aus

Zeitungsartikel über Bestrahlung von Soldaten, Foto: AVEN17.02.2010 

Nach einem als geheim eingestuften Bericht, aus dem die Zeitung „Le Parisien“ zitiert, hat Frankreich Soldaten absichtlich radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Die Soldaten wurden wahrend der ersten Testreihe von 1960-66 bis auf  700, manche sogar bis auf 275 Meter an das Zentrum der Explosionen herangeführt. Ziel dieser Maßnahme war es, die physischen und psychischen Auswirkungen auf die Armee zu testen.

[Artikel in Atomwaffen A-Z lesen]

Frankreich entschädigt erstmals Opfer von Atomwaffentests

10 Millionen Euro für Militärangehörige und Zivilpersonen

24.03.2009 

1960 hat Frankreich in der Sahara und in Französisch-Polynesien begonnen, Tests mit Atomwaffen durchzuführen. Dabei wurden bis zu 150 000 ungenügend geschützte Militärangehörige und Zivilpersonen verstrahlt. Der französische Verteidigungsminister Hervé Morin hat sich nun bereit erklärt, die Opfer dieser ersten Atomwaffenversuche zu entschädigen.

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Kolumbien ratifiziert Atomteststoppvertrag

Schallwellen von einem Atomtest31.01.2008 

Kolumbien hat überraschend den Atomteststoppvertrag ratifiziert. Damit ist die Zahl der Staaten, die das Abkommen zwingend ratifizieren müssen, um das Inkrafttreten zu ermöglichen, auf neun gesunken. Kolumbiens Entscheidung gilt als "bedeutsam", da mehrere lateinamerikanische Staaten das Abkommen noch nicht ratifiziert haben.

lesen ...[Atomwaffen A-Z Atomteststoppverträge]

Unterhaus akzeptiert Spätfolgen nicht

Britische Atomtests

Breakaway-Atomtest, Maralinga, 195624.02.2008 

Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss des britischen Unterhauses hatte seine Arbeit Mitte November 2007 aufgenommen. Er sollte die Spätfolgen der Atombombentests auf australische und britische Atomtestveteranen und ihre Familien untersuchen. Grund für die Einrichtung des Ausschusses war die Klage von 700 ehemaligen Arbeitern und Soldaten sowie ihren Angehörigen. Es weigert sich anzuerkennen, dass die vor 50 Jahren stattgefundenen  Atomtests auf die heute noch lebenden Nachkommen der Arbeiter und Soldaten gesundheitliche Auswirkungen haben.

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