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IPPNW
"Zukunft ohne Atomwaffen" -Presseinfo, 13.10.2010

Es gibt keine Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa

Der "nukleare Schirm" bietet keinen Schutz

Es gibt keine überzeugenden Argumente, weiterhin US-Atomwaffen in Deutschland und Europa zu stationieren. Das geht aus der Studie „Die NATO und der nukleare Schirm -  Gibt es gute Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa?“ hervor, die der Friedensforscher Otfried Nassauer im Auftrag der IPPNW erstellt hat.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.4.2010

Merkel muss Abrüstung zur Chefsache machen

Abzug von US-Atomwaffen aus Europa

26.04.2010 

Mit großem Entsetzen reagiert die IPPNW auf die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und US-Außenministerin Hillary Clinton: Clinton hatte den Abzug der US-Atomwaffen aus Europa unter den Vorbehalt gestellt, dass Russland seinerseits abrüstet. Rasmussen glaubt, die US-Atomwaffen in Europa seien nach wie vor essentiell für die nukleare Abschreckung.

lesen ...[Bündnis "Für eine Zukunft ohne Atomaffen"]  [Bundestagsantrag "Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen"]

IPPNW-Presseinformation vom 23.4.2010

NATO bremst atomare Abrüstung

Außenministertreffen in Tallinn: Politiker reden, Aktivisten steigen aufs Rad

23.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen auf dem Außenministertreffen als erhebliches Hindernis für die weltweite Abrüstung der Atomwaffen. „Wenn diese Haltung NATO-Politik bleibt, befürchten wir, dass die Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages in Mai in New York keinen Abrüstungsfortschrift erzielen wird“, erklärt die Abrüstungsexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Die IPPNW unterstützt die Forderung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle nach einem Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und Europa.

lesen ...[Bilder von der Aktion]  [Weitere Informationen]  [Liste der BürgermeisterInnen]

IPPNW-Pressemitteilung 26.3.2010

Atomwaffenfreies Deutschland

Bundestagsdebatte über Abrüstung

26.03.2010 

Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den heute im Parlament verabschiedeten interfraktionellen Antrag für eine Welt ohne Atomwaffen. "Dass sich eine parteiübergreifende Koalition im Deutschen Bundestag für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und eine reduzierte Rolle der Nuklearwaffen innerhalb der NATO einsetzt, ist ein bisher einmaliger parlamentarischer Vorgang", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[Informationen zum Atomwaffensperrvertrag]  [Mehr zur Nuklearwaffenkonvention]  [Papier des US-Verteidigungsministeriums]

Rückfall ins "Kalte Kriegs"-Denken

IPPNW kritisiert Erstschlagsoption der NATO

23.01.2008 

Fast unbeachtet von den deutschen Medien hat gestern eine Gruppe von Militärexperten sich für den “präemptiven nuklearen Erstschlag” als Schutz gegen internationalen Terrorismus, politischen Fanatismus und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ausgesprochen. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt dies als überkommenes Denken aus den Zeiten des Kalten Krieges.

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Jetzt muss Deutschland atomwaffenfrei werden!

IPPNW fordert Abzug der letzten Atomwaffen

10.07.2007 

Laut Informationen von Atomwaffenexperten in den USA und Deutschland - Hans Christensen (Federation of American Scientists) und Otfried Nassauer (Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit) - sind die US-Atomwaffen aus Ramstein klammheimlich abgezogen worden. An die Bundesregierung gewandt fordert die IPPNW jetzt deren öffentliche Entscheidung, Deutschland zu guter Letzt atomwaffenfrei zu machen und dafür den Abzug der restlichen US-Atomwaffen aus Büchel zu veranlassen.

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Von Otfried Nassauer

Renaissance der Atomwaffen?

Deutschland und die neue NATO-Nuklearpolitik

15.07.2006 

Im nächsten Jahrzehnt veralten große Teile des nuklearen Arsenals der NATO. Trägerflugzeuge wie der Tornado und die F-16 erreichen das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Die nuklearfähigen Tornados der Bundeswehr im rheinland-pfälzischen Büchel etwa sollen ab 2012 außer Dienst gestellt werden. Die Lagersysteme für die derzeit etwa 480 Atombomben in Flugzeug-Sheltern auf europäischem Boden bedürfen dann einer Modernisierung. Schließlich müssten auch die nuklearen Bomben verändert oder durch neue ersetzt werden, wenn sie auf lange Sicht einen militärisch plausiblen, wenn auch zweifelhaften Zweck erfüllen sollten.

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taz-Kommentar

Relikt des Kalten Krieges

Noch immer stehen deutsche Tornados bereit

26.06.2006 

Das neue Weißbuch bietet nun eine gute Gelegenheit, den Beitrag der Bundeswehr zur Politik der nuklearen Teilhabe zu klären. Militärische Gründe, deutsche Träger-flugzeuge bereitzuhalten, gibt es nicht mehr. Auch das politische Argument, dass die deutschen Tornados Voraussetzung für die Mitsprache in Nato-Nuklear-angelegenheiten seien, entspricht nicht oder nicht mehr den Tatsachen: Die Mitarbeit in den nuklearen Planungsprozessen ist unabhängig davon, ob Trägerflugzeuge für einen Atomwaffen-einsatz vorgehalten werden, wie auch der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium Pflüger bestätigte.

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Nachricht

Deutscher Einsatz von Atomwaffen nicht zulassen

Antrag der Fraktion Die Linke.PDS

26.04.2006 

Die Linke Fraktion hat einen Antrag gestellt, in dem sie fordert, dass die Bundesregierung Flugzeuge und Piloten der Bundeswehr nicht für Einsätze mit Atomwaffen bereitstellen soll. Den USA solle sie mitteilen, dass Deutschland jegliche Stationierung von Atomwaffen auf seinem Territorium ablehne. Die USA seien zudem aufzufordern, Atomwaffen umgehend aus Deutschland abzuziehen.

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IPPNW-Presseinfo vom 26.1.2006

93% der Bundesbürger gegen Atomwaffen

Atomwaffendebatte in der BILD absurd

26.01.2006 

Die IPPNW reagiert empört auf den Versuch der BILD-Zeitung und des Ex-Verteidigungsministers Rupert Scholz (CDU), eine Gespensterdebatte über den Nutzen eigener Atomwaffen für Deutschland anzuzetteln. „Diese Debatte ist absurd und unerträglich - und geht an der Meinung der Bundesbürger völlig vorbei. Atomwaffen helfen weder gegen Terror, noch machen sie unsere Welt sicherer. Im Gegenteil: Sie heizen die Eskalationsspirale erst an. Die IPPNW verurteilt unterschiedslos den Einsatz und die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen”, sagt Ute Watermann, Sprecherin der IPPNW.

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