Das neue Weißbuch bietet nun eine gute Gelegenheit, den Beitrag der Bundeswehr zur Politik der nuklearen Teilhabe zu klären. Militärische Gründe, deutsche Träger-flugzeuge bereitzuhalten, gibt es nicht mehr. Auch das politische Argument, dass die deutschen Tornados Voraussetzung für die Mitsprache in Nato-Nuklear-angelegenheiten seien, entspricht nicht oder nicht mehr den Tatsachen: Die Mitarbeit in den nuklearen Planungsprozessen ist unabhängig davon, ob Trägerflugzeuge für einen Atomwaffen-einsatz vorgehalten werden, wie auch der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium Pflüger bestätigte.
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