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IPPNW

Zwei Ärzte aus Nordkorea stellen in der Charité ihr Land vor

Terminhinweis für Redaktionen in Berlin

Zum Thema „Leben und Gesundheit in Nordkorea“ veranstaltet die IPPNW-Studierendengruppe Berlin einen Vortrag am Freitag, 26. September 2008 um 19 Uhr in der Charité. Referieren werden Kim Yong Hun und Ri Chol Gun vom Red Cross Hospital in Pyongyang sowie Lena Selig vom Universitätsklinikum Leipzig.

4 Wochen lang haben die beiden ausgebildeten Internisten aus Nordkorea im Universitätsklinikum Leipzig den Klinikbetrieb auf verschiedenen Stationen kennen gelernt und Forschungseinrichtungen besucht. Betreut wurden sie von der jungen Ärztin Lena Selig. Selig hatte im Jahr 2005 Nordkorea mit einer Delegationsreise der IPPNW besucht. Seitdem engagiert sie sich für den Austausch zwischen Nordkorea und Deutschland.

Nach dem Aufenthalt in Leipzig reisten die beiden Nordkoreaner in den Schwarzwald sowie nach Frankfurt und Bremen, wo sie von deutschen Ärztinnen und Ärzten beherbergt wurden. Nach ihrem Berlin-Besuch fliegen sie weiter nach Schweden. Dort sind sie eine Woche lang an der Universität Göteborg und Stockholm bei der schwedischen Sektion der Ärzteorganisation IPPNW zu Gast, bevor sie wieder nach Nordkorea zurückkehren.

Der Besuch findet im Rahmen eines Pilotprojektes statt, das den Austausch zwischen Nordkorea und Europa fördern soll. Organisiert und finanziert wird das Pilotprojekt von der internationalen Ärzteorganisation IPPNW und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Veranstaltungsort:

Campus Charité Mitte, Bettenhochhaus, Konferenzraum A, Charitéplatz 1 (Nähe Luisenstraße)

Pressekontakt: Sven Hessmann, Tel.: 030 – 69 80 74 14, E-Mail: hessmann@ippnw.de

www.ippnw.de

Über die IPPNW: Diese Abkürzung steht für International Physicians for the Prevention of Nuclear War. Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges engagieren sich seit 1982 für eine Welt ohne atomare Bedrohung und Krieg. 1985 wurden sie dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Heute setzt sich die IPPNW in 60 Ländern für Frieden und Abrüstung ein.

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