A- | A | A+
RSS  Drucken   Senden
IPPNW
Atomwaffen A-Z

Südkorea bereit zum Erstschlag gegen Nordkorea

General Kim Tae-Young, Foto: US DoD25.01.2010 

Als «offene Kriegserklärung» kritisierte das nordkoreanische Volksarmee Pläne Südkoreas für einen militärischen Erstschlag im Fall eines drohenden Atomangriffs durch Nordkorea. Der südkoreanischen Verteidigungsminister General Kim Tae Young bekräftigte, Südkorea müsse für den Fall eines bevorstehenden Angriffs mit Atomwaffen durch Nordkorea zum Erstschlag bereit sein.

[Aktuelles | Nordkorea]

Nordkoreas Atomtest

Was steckt wirklich dahinter?

Die letzten Monate waren von einer positiven Atmosphäre mit wesentlichen Fortschritten bei der atomaren Abrüstung und Nichtverbreitung geprägt. US-Präsident Obama erklärte in Prag eine atomwaffenfrei Welt zum Ziel. Doch am 25. Mai 2009 schockte Nordkorea die Welt einmal mehr mit seinem zweiten Atomtest, dem erneuten Bruch des internationalen Teststopps. Was will Nordkorea der Welt damit mitteilen? Was bezweckt dieser Test?

lesen ...

IPPNW Statement

IPPNW bedauert Atomtest Nordkoreas am 25.05.2009

29.05.2009 

Als Ärzteorganisation kritisieren wir, dass Atommächte in einer Zeit der wirtschaftlichen Rezession knappe Rohstoffe für die Entwicklung von Waffen – besonders von Massenvernichtungswaffen- verschwenden, anstatt dieses Geld in die Gesundheit, Erziehung, wirtschaftliche Entwicklung und andere soziale Belange zu investieren, die effektiv Sicherheit garantieren.

lesen ...

IPPNW-Presseinfo vom 25. Mai 2009

IPPNW: Atomkonflikt mit Nordkorea gefährdet neue Abrüstungsvision

Konfliktlösung bleibt erste Priorität für die Atomwaffenpolitik, nicht Eskalation

Magnox Reaktor, Nordkorea25.05.2009 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die nordkoreanische Regierung für ihren heutigen Atomtest. Dieser Test gefährdet nicht nur Umwelt und Gesundheit, sondern auch die Abrüstungsinitiativen von Barack Obama. Heute früh um 01:54 Uhr (CET) wurde im Nordosten von Nordkorea ein Erdbeben in der Höhe von 4,7 auf der Richterskala gemessen. Einige Zeit später erklärte die nordkoreanische Regierung, sie habe erfolgreich unterirdisch eine Atombombe getestet. Er sei Teil von Pjöngjangs "Maßnahmen, um die nukleare Abschreckung zur Selbstverteidigung zu stärken ".

lesen ...[Weitere Informationen]  [Stellungnahme der internationalen IPPNW (englisch)]  [Stellungnahme der internationalen IPPNW (deutsch)]

Zwei Ärzte aus Nordkorea stellen in der Charité ihr Land vor

Terminhinweis für Redaktionen in Berlin

24.09.2008 

Zum Thema „Leben und Gesundheit in Nordkorea“ veranstaltet die IPPNW-Studierendengruppe Berlin einen Vortrag am Freitag, 26. September 2008 um 19 Uhr in der Charité. Referieren werden Kim Yong Hun und Ri Chol Gun vom Red Cross Hospital in Pyongyang sowie Lena Selig vom Universitätsklinikum Leipzig.

lesen ...

Lokale Presseinformation vom 18. August 2008

Zwei Ärzte aus Nordkorea zu Gast in Leipzig

18.08.2008 

Besuch aus Nordkorea, dem vielleicht isoliertesten aller verbliebenen realsozialistischen Staaten, ist etwas Besonderes. Zwei Ärzte des Red Cross Hospital Pyongyang sind nun zu Gast in Leipzig. Der Besuch findet im Rahmen eines Pilotprojektes statt, das den Austausch zwischen Nordkorea und Europa fördern soll. Organisiert und finanziert wird das Pilotprojekt von der internationalen Ärzteorganisation IPPNW und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

lesen ...

Die USA drohen Nordkorea mit Atomwaffen

Condoleeza Rice19.10.2006 

Die US-Außenministerin Condoleeza Rice hat angedroht, dass die USA mit dem "vollen Umfang" ihrer militärischen Macht antworten würden, falls Nordkorea Japan oder Südkorea angreifen würde. „Die Rolle der Vereinigten Staaten ist es zu versichern, dass alle, einschließlich der Nordkoreaner, klar verstehen, dass die Vereinigten Staaten ihre Verpflichtungen aus dem japanischen-amerikanischen Sicherheitspakt wahrnehmen werden und entsprechend agieren” so Rice.

lesen ...

IPPNW-Pressemitteilung vom 16. Oktober 2006

Sanktionen gegen Nordkorea falscher Ansatz

IPPNW fordert direkte Friedensgespräche

Xanthe Hall16.10.2006 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordern die US-Regierung auf, umgehend direkte Gespräche über ein Friedensabkommen mit Nordkorea aufzunehmen. Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW, beschreibt die verhängten Sanktionen als "falschen Ansatz" und meint, diese Art von Politik lenke von der eigentlichen Aufgabe ab, nämlich direkt mit Nordkorea zu reden.

lesen ...[Atomwaffen A-Z: Nordkorea]

IPPNW-Presseinfo

Nordkorea 9. Atommacht

Rüstungskontrolle auf Tiefstand

09.10.2006 

Die IPPNW verurteilt in aller Schärfe den nordkoreanischen Atomtest. “Jeder Atomtest gefährdet die Gesundheit und die Umwelt”, mahnt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW. “Zusätzlich wirft der Test die diplomatischen Bemühungen um internationale Rüstungskontrolle und Abrüstung auf ihren tiefsten Punkt seit ihrem Beginn.”

lesen ...

IPPNW Presseinformation vom 4. Oktober 2006

Atomtest in Nordkorea?

IPPNW warnt vor Eskalation

04.10.2006 

Die IPPNW verurteilt in aller Schärfe die Ankündigung Nordkoreas, einen Atomtest durchführen zu wollen. Eine nicht kontrollier- und absehbare Eskalation würde durch eine solche Maßnahme in Gang gesetzt. Andere Staaten der Region könnten motiviert werden, ihrerseits Atomwaffen zum vermeintlichen Schutz und zur Abschreckung gegen nordkoreanische Arsenale zu entwickeln.

lesen ...

Aus IPPNW-Forum 96/05

Atomares Pulverfass Nordasien

Noch sind Alternativen möglich

20.12.2005 

1985 rang die Sowjetunion Nordkorea ab, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Die dafür versprochenen Leichtwasserreaktoren wurden jedoch ebenso wenig gebaut wie später die versprochenen zwei Leichtwasserreaktoren durch die USA. Nordkorea trieb daraufhin ein eigenes Atomprogramm voran und errichtete einen Fünf-Mega-Watt-Reaktor sowie eine Plutonium-Wiederaufbereitungsanlage in Yongbyon, etwa 100 Kilometer nördlich von Pyongyang.

lesen ...

Aus IPPNW-Forum 96/05

Im Dunkeln gelassen

Reise nach Nordkorea

20.12.2005 

Vier Tage lang besuchten Ende August deutsche und schwedische Ärzte das international weitgehend isolierte Nordkorea. Sie besichtigten Krankenhäuser, trafen den stellvertretenden Gesundheitsminister und informierten sich bei den wenigen Nicht-Regierungsorganisationen vor Ort.

lesen ...