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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

IPPNW-Pressemitteilung vom 2.03.2018

Friedensorganisationen kritisieren atomares Wettrüsten

Putin droht mit neuen „unschlagbaren“ Atomwaffen

Protestaktion anlässlich der Verhandlungen über das UN-Atomwaffenververbot am 28.07.2017 in New York, Foto: Ralf Schlesener02.03.2018 

Die Friedensorganisationen IPPNW und ICAN Deutschland kritisieren die angekündigte atomare Aufrüstung in der Wahlrede von Russlands Präsident Wladimir Putin. „Jetzt steigt auch Putin in den Potenzstreit mit Donald Trump und Kim Jung-un ein“, sagt Xanthe Hall, Abrüstungssprecherin der IPPNW und Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland. „Damit ist die Renaissance des atomaren Wettrüstens, das bereits lange in Gange ist, endgültig amtlich.“

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 15.2.2018

Die Abschreckungspolitik treibt die Welt an den atomaren Abgrund

Münchener Sicherheitskonferenz

Protestaktion in New York anlässlich der Verhandlungen über einen Atomwaffenverbotsvertrag, Foto: Ralf Schlesener15.02.2018 

Die Bundesregierung muss der Abschreckungspolitik und der Nuklearen Teilhabe den Rücken kehren und dem UN-Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen beitreten. Das fordern die Friedensorganisationen IPPNW und ICAN Deutschland anlässlich der Münchener Sicherheitskonferenz, die am morgigen Freitag beginnt. „Union und SPD billigen im Koalitionsvertrag die weitere Stationierung und Aufrüstung der US-Atomwaffen in Deutschland. Das Regierungsprogramm zeugt angesichts der gegenwärtigen nuklearen Bedrohung von einer beunruhigenden Orientierungslosigkeit“, kritisiert Sascha Hach von ICAN Deutschland.

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 02.02.2018

Verschärfte Abschreckung macht Atomwaffeneinsatz wahrscheinlicher

Trump-Atomwaffendoktrin 2018: Friedensnobelpreisträger fordern von Deutschland Abkehr von US-Abschreckung

Donald Trump, Foto: www.icanw.org02.02.2018 

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW betrachten die neue US-Atomwaffendoktrin als Gefahr für den Weltfrieden. Die Richtlinien der Trump-Administration sehen die Entwicklung von kleineren und daher „besser nutzbaren“ Atomwaffen vor, um die Glaubwürdigkeit der Abschreckung gegenüber Russland zu steigern. Aus Sicht von ICAN und IPPNW macht diese Verschärfung der Abschreckung den Einsatz von Atomwaffen wahrscheinlicher.

Pressemitteilung von ICAN Deutschland

Bundesregierung muss atomare Eskalation verhindern

Weltuntergangs-Uhr steht auf zwei Minuten vor Zwölf

Doomsday Clock. Quelle: Bulletin of the Atomic Scientists25.01.2018 

Das Bulletin of the Atomic Scientists hat die “Weltuntergangsuhr” auf zwei Minuten vor Zwölf gestellt: Erst einmal stand die Welt so kurz vor dem Untergang, mahnen die Forscher. Ihre Entscheidung begründen sie mit den Spannungen zwischen atomar bewaffneten Staaten und dem erhöhten Risiko eines Einsatzes von Atomwaffen. Die 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Kampagne ICAN fordert: Auch Deutschland muss die Atomkriegs-Gefahr endlich ernst nehmen und dem internationalen Verbot von Atomwaffen beitreten!

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 18.1.2018

SPD muss sich gegen Atomwaffen bekennen

Friedensaktivisten protestieren vor dem Haupttor des US-Atomwaffenlagers in Büchel für den Abzug der Atomwaffen, Foto: IPPNW18.01.2018 

Kurz vor dem Sonderparteitag der SPD fordern Friedensaktivisten von den Sozialdemokraten eine klare Positionierung gegen Atomwaffen. Die deutschen Sektionen der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und der Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) ermutigen die Partei, eindeutige Antworten auf die aktuelle Gefahr von Atomwaffen zu geben und sich klar für das internationale Verbot von Atomwaffen sowie ihren Abzug aus Deutschland einzusetzen. Die beiden Fehlalarme in Hawaii und Japan haben die erhöhte Spannung und Angst vor einem Atomkrieg in Asien und der Pazifik-Region deutlich gemacht.

Kommentar & Meinung
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Atomwaffen A-Z
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Webdossier

UN-Hauptquartier in New York. Foto: UN

Vom 27. April bis 22. Mai 2015 fand in New York die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag statt. 
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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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