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IPPNW
"unsere zukunft - atomwaffenfrei"-Presseinfo

Politischer Wille für Abzug der US-Atomwaffen bei der NATO vorhanden

Kampagne schreibt an Bundestagsabgeordnete

30.03.2011 

Eine große Mehrheit der NATO-Mitglieder würde einen Abzug der taktischen US-Atomwaffen befürworten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der niederländischen Sektion von pax christi, die heute veröffentlicht wurde. In einer Umfrage bei den ständigen Vertretungen der Staaten in Brüssel haben ForscherInnen entdeckt, dass nur drei der 28 Mitglieder die Atomwaffen beibehalten wollen: Frankreich, Ungarn und Litauen.

lesen ...[Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie]  [Die vollständige Studie in englischer Sprache]  [Brief der Kampagne an die Bundestagsabgeordnete]

"Zukunft ohne Atomwaffen" -Presseinfo, 13.10.2010

Es gibt keine Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa

Der "nukleare Schirm" bietet keinen Schutz

Es gibt keine überzeugenden Argumente, weiterhin US-Atomwaffen in Deutschland und Europa zu stationieren. Das geht aus der Studie „Die NATO und der nukleare Schirm -  Gibt es gute Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa?“ hervor, die der Friedensforscher Otfried Nassauer im Auftrag der IPPNW erstellt hat.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7.10.2010

Keine Laufzeitverlängerungen für Atombomben in Deutschland

IPPNW: Die Bundesregierung muss ihre Entscheidung jetzt umsetzen

07.10.2010 

Anlässlich von Meldungen zur Ausmusterung der Tornados fordert die IPPNW die Bundesregierung auf, die nukleare Teilhabe jetzt zu beenden. Der bevorstehende NATO-Gipfel sei der richtige Zeitpunkt, die Vereinbarung des Koalitionsvertrages und den Beschluss des Bundestages zum Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland umzusetzen. "Die politische Entscheidung für eine Beendigung der nuklearen Teilhabe ist im Bundestag eigentlich bereits gefallen", erklärt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW. Im März hatte eine parteiübergreifende Koalition die Regierung aufgefordert, sowohl auf den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland hinzuarbeiten als auch die Rolle der Atomwaffen in der NATO-Strategie zurückzuführen.

lesen ...[Bundestagsbeschluss vom 26.3.2010]

Koordinierungskreis "Zukunft ohne Atomwaffen"

Bündnis fordert Abschied von der nuklearen Teilhabe

NATO-Generalsekretär Rasmussen legt neues strategisches Konzept vor

29.09.2010 

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Außenminister Guido Westerwelle müssen sich auf dem NATO-Ministertreffen im Oktober für den Abzug der US-Atomwaffen aus Europa einsetzen und die Beendigung Deutschlands an der nuklearen Teilhabe erklären. Das fordert das Bündnis „Zukunft ohne Atomwaffen“ anlässlich der Bekanntmachung des ersten Entwurfs eines neuen strategischen NATO-Konzepts.

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Postkarten- und E-Mail-Aktion

Der nukleare „Schirm“ bietet keinen Schutz

Höchste Zeit für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland

Im November 2010 wird die NATO in Lissabon über ein neues Strategisches Konzept entscheiden. Dort wird auch die Rolle von Atomwaffen im Bündnis festgeschrieben. Bis dahin gibt es eine letzte Möglichkeit, auf den Inhalt Einfluss zu nehmen. Wir wollen mit einer Postkarten- und eMail-Aktion Verteidigungsminister zu Guttenberg daran erinnern, dass der Abzug von allen Parteien des Bundestags und von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung gefordert wird und sagen: "65 Jahre - Atomwaffen a.D."

lesen ...[Die Aktionsphase auf www.atomwaffenfrei.de]  [E-Mail an Herrn Verteidigungsminister Guttenberg]  [Postkartenaktion "Der nukleare Schirm bietet keinen Schutz"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.5.2010

Zeit für die Abrüstung taktischer Atomwaffen

Atomwaffenkonferenz in New York

17.05.2010 

Die Stationierung von Atomwaffen auf dem Territorium anderer Staaten untergräbt Bemühungen um die Kontrolle und Abrüstung von Atomwaffen. Das sollen die Mitgliedsstaaten des Atomwaffensperrvertrags (NPT) erklären, fordert eine Gruppe von Nichtregierungsorganisationen auf der Überprüfungskonferenz in New York in einem Brief an die Staatsdelegierten. Sie fordern die Mitgliedsstaaten auf, die nukleare Teilhabe bis zum Jahr 2015 zu beenden.

lesen ...[Bericht von Chidyausiku]  [Deutsche Übersetzung des NGO-Briefs]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.4.2010

Merkel muss Abrüstung zur Chefsache machen

Abzug von US-Atomwaffen aus Europa

26.04.2010 

Mit großem Entsetzen reagiert die IPPNW auf die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und US-Außenministerin Hillary Clinton: Clinton hatte den Abzug der US-Atomwaffen aus Europa unter den Vorbehalt gestellt, dass Russland seinerseits abrüstet. Rasmussen glaubt, die US-Atomwaffen in Europa seien nach wie vor essentiell für die nukleare Abschreckung.

lesen ...[Bündnis "Für eine Zukunft ohne Atomaffen"]  [Bundestagsantrag "Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen"]

IPPNW-Presseinformation vom 23.4.2010

NATO bremst atomare Abrüstung

Außenministertreffen in Tallinn: Politiker reden, Aktivisten steigen aufs Rad

23.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen auf dem Außenministertreffen als erhebliches Hindernis für die weltweite Abrüstung der Atomwaffen. „Wenn diese Haltung NATO-Politik bleibt, befürchten wir, dass die Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages in Mai in New York keinen Abrüstungsfortschrift erzielen wird“, erklärt die Abrüstungsexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Die IPPNW unterstützt die Forderung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle nach einem Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und Europa.

lesen ...[Bilder von der Aktion]  [Weitere Informationen]  [Liste der BürgermeisterInnen]

Radeln gegen Atomwaffen

Bürgermeisterin von Lichtenberg unterzeichnet Appell für New York

22.04.2010 

Die Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich, Mitglied im Netzwerk „Bürgermeister für den Frieden“, übergab Vertetern der Ärzteorganisation IPPNW - vor einem symbolischen Ortsausgangsschild der Stadt Berlin mit dem Zusatz „next stop New York“ - den unterzeichneten Appell „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“.

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Einladung zum Fototermin am 21. April 2010

Radeln gegen Atomwaffen

Bürgermeisterin von Lichtenberg unterzeichnet Appell für New York

Mit bundesweiten Radtouraktionen durch deutsche Städte, die Mitglied im Bündnis der „Bürgermeister für den Frieden“ sind, sollen die politischen Forderungen des Appells nach weltweiter Abrüstung öffentlich gemacht werden. Vertreter der Berliner Friedensbewegung – darunter die ÄrztInnen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) – werden am 21.4. unter dem Motto „unsere zukunft – atomwaffenfrei: next stop. New York“ von der Friedensglocke im Volkspark Friedrichshain zum Bezirksrathaus Lichtenberg radeln, um auf das Anliegen aufmerksam zu machen.

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Trägerkreis "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen"

Mut zu großen Schritten

Auf dem Weg zu einer Zukunft ohne Atomwaffen

20.04.2010 

Über eine Welt ohne Atomwaffen diskutierte am 19. April 2010 in der Berliner Jerusalemkirche ein breites Bündnis aus Gewerkschaft, Kirchen, Friedensbewegung und Politik. Der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske glaubt, dass sich die Chancen für die atomare Abrüstung mit der Präsidentschaft von Barack Obama verbessert haben. Allerdings kritisierte er den START-Vertrag und die neue amerikanische Militärdoktrin als „Trippelschritte“ auf diesem Weg.

lesen ...[Vortrag von Prof. Gottstein, IPPNW]

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.4.2010

IPPNW fordert Abzug aller US-Atomwaffen aus Europa und Verhandlungen über Atomwaffenkonvention

Obama setzt positive Zeichen für die NPT-Konferenz

06.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die von US-Präsident Obama in der New York Times angekündigten Eckdaten für eine „Nuclear Posture Review“. Dabei handelt es sich um das zentrale militärische Strategiedokument der US-Regierung zur Rechtfertigung ihrer Atomwaffen.

lesen ...[Auszüge aus dem Obama-Interview]  [Infos zur Atomwaffenkonvention]

IPPNW-Pressemitteilung 26.3.2010

Atomwaffenfreies Deutschland

Bundestagsdebatte über Abrüstung

26.03.2010 

Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den heute im Parlament verabschiedeten interfraktionellen Antrag für eine Welt ohne Atomwaffen. "Dass sich eine parteiübergreifende Koalition im Deutschen Bundestag für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und eine reduzierte Rolle der Nuklearwaffen innerhalb der NATO einsetzt, ist ein bisher einmaliger parlamentarischer Vorgang", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[Informationen zum Atomwaffensperrvertrag]  [Mehr zur Nuklearwaffenkonvention]  [Papier des US-Verteidigungsministeriums]

Pressemitteilung vom 23.3.2010

Radeln gegen Atomwaffen

Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei" startet in heiße Phase

23.03.2010 

Unter dem Motto „unsere zukunft – atomwaffenfrei. next stop New York 2010“ finden seit gestern Radtouren in und zu mehreren Dutzend Städten in Deutschland statt, die sich der weltweiten Bürgermeisterbewegung Mayors for Peace angeschlossen haben. Damit beginnt die heiße Phase der Kampagne „unsere zukunft atomwaffenfrei“, mit der über 50 Organisationen fordern, den im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland umzusetzen.

lesen ...[Kampagne]  [Liste aller Radtouren]  [Mayors for Peace]

Die Welt ohne Atomwaffen

Essener Erklärung verabschiedet

Reinhard Pass, Oberbürgermeister von Essen, ist Bürgermeister für den Frieden21.03.2010 

Mit einer ausdrucksvollen Matinee der "KünstlerInnen für den Frieden" beendeten rund 1.000 Teilnehmer/innen die "Friedenskultur.2010". 40 Jahre nach dem 1970 geschlossenen Atomwaffensperrvertrag fordern sie "die vollständige Abschaffung aller Atomwaffen". Der Kongress "Friedenskultur.2010" appelliert an die Bundestagsabgeordneten, sich für eine Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands einzusetzen.

lesen ...[Bildergalerie]  [Kongress-Homepage]

Medieninformation vom 16.3.2010

Wolfgang Thierse und Bürgermeister von Hiroshima unterstützen Friedenskongress in Essen

Kongress & Künstlermatinee

16.03.2010 

Das kommende Wochenende steht im Zeichen des Friedens. Vom 19. bis 21. März finden in der Kulturhauptstadt Essen der Kongress und die Matinee "Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei" statt. Die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) sind Mit-Initiatoren der Veranstaltung. Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, ist Schirmherr von "Friedenskultur.2010".

lesen ...[Kongress-Homepage]  [Medieninformation als pdf]

Medieninformation vom 24.2.2010

Stimmen für den Frieden und gegen Atomwaffen

Kongress & Künstlermatinee

24.02.2010 

Bei der Matinee „KünstlerInnen für den Frieden“ engagieren sich prominente Kulturschaffende mit Klassik, Rock, Chanson und Kabarett am 21. März in der Lichtburg Essen gegen Atomwaffen. Sie und weitere Künstler beziehen Stellung, warum sie sich für den Frieden engagieren. Konstantin Wecker: „Ich bezeichne mich selbst als Pazifisten, ganz bewusst, weil ich meine, dass es nur mit dieser Utopie möglich ist, wirklich alle Formen des Kriegerischen und Militärischen zurückzudrängen. Im Übrigen bin ich nach wie vor der Meinung, dass es zur Rolle und Aufgabe der Kunst und der Künstler gehört, sich politisch einzumischen.“

lesen ...[Medieninformation als pdf-Datei]

Bündnis-Pressemitteilung vom 12.2.2010

Vom Atomstandort zur Friedensstadt

Oberbürgermeister von Ulm/Neu-Ulm werden "Bürgermeister des Friedens"

Die Oberbürgermeister der Städte Ulm und Neu-Ulm,  Ivo Gönner und Gerold Noerenberg werden zu „Bürgermeistern des Friedens“.  Das haben sie gestern gegenüber Reinhold Thiel zugesagt, dem Sprecher der Delegation des Friedensnetzwerks Ulm und Vorstandsmitglied der IPPNW. Mit ihrem Beitritt unterstützen sie die friedenspolitischen Ziele dieser weltweiten Bürgermeisterbewegung und setzen damit im Hinblick auf die Überprüfungskonferenz des Atomwaffenteststoppvertrags im Mai dieses Jahres ein wichtiges Zeichen.

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Deutsche Jugenddelegation zur Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags

next stop. New York 2010

04.01.2010 

Es ist Zeit für die nächste Generation, die Stimme gegen die Bedrohung durch Atomwaffen zu erheben und zu einer atomwaffenfreien Welt aufzurufen. Am 10. Mai 2010 findet in New York die Überprüfungskonferenz des nuklearen Nichtverbreitungsvertrages statt. Die Forderung der nächsten Generation ist: Global Zero Now!

[lesen ...]

Radtouren unsere zukunft - atomwaffenfrei

next stop. New York 2010

04.01.2010 

Mit Fahrradtouren sollen innerhalb eines Monats (20. März bis 23. April) möglichst viele der knapp 350 Mayors for Peace Städte und 50 Wahlkreisen der PNND-Abgeordneten in Deutschland angefahren werden.

[Fahren Sie mit! ...]

IPPNW-Presseinfo vom 18. September 2009

Merkel muss sich jetzt für den Abzug der US-Atomwaffen einsetzen

Verzicht auf Raketenabwehrschild in Polen und Tschechien

18.09.2009 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den Verzicht Obamas auf das US-amerikanische Raketenschildprojekt in Polen und Tschechien. „Das ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zu Abrüstungsverhandlungen zwischen den USA und Russland“, erklärt die IPPNW-Atomwaffenexpertin Xanthe Hall. Kritisch beobachten wird die IPPNW aber die Pläne des US-Präsidenten für mobile Raketenabwehrsysteme.

lesen ...[Die Antworten der Abgeordneten]  [Unterzeichner der Erklärung "In redlicher Absicht"]  [Weitere Infos über mobile Abfangraketen in Europa]

Bündnis-Presseinfo 1. September 2009

Angie, kehr' vor der eigenen Tür!

Anti-Atomwaffen-Aktion vor der CDU-Parteizentrale

Zum heutigen Anti-Kriegstag haben AktivistInnen der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ eine bunte Theateraktion vor der CDU-Parteizentrale und dem Verteidigungsministerium in Berlin aufgeführt. Damit wollten sie auf die letzten verbliebenen 20 Atombomben in Büchel (Eifel) aufmerksam machen. Sie fordern den Abzug der US-Waffen aus Deutschland.

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Auftaktaktion der Kampagne "ich wähle atomwaffenfrei"

Berliner "Kehraus" zur Walpurgis-Nacht

30.04.2009 

Eine Berliner Putztruppe fegt die Atombomben in Deutschland symbolisch in die Tonne. Von der Uni bis zum Brandenburger Tor kehren in weiße Overalls gekleidete Atomwaffen-Gegner mit Besen eine selbstgebastelte Atombombe über die Straße "Unter den Linden". Sie halten immer wieder an und machen für einige Minuten ein "Standbild", eingefroren wie Statuen, während andere AktivistInnen Materialien verteilen. Unter dem Motto "Vor der eigenen Türe kehren" wollen die Vertreter mehrerer Berliner Friedensorganisationen zeigen, dass in Deutschland eigenes Handeln auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt gefragt ist.

lesen ...[Zur Kampagne]  [Bild downloaden]

IPPNW begrüßt Verhandlungen über US-Atomwaffen in Deutschland

„Steinmeiers Timing ist genau richtig“

07.04.2009 

Die IPPNW begrüßt die heutige Ankündigung Steinmeiers, er werde mit den USA in den nächsten Wochen über die US-Atomwaffen in Deutschland reden. Die IPPNW ist federführend an der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ beteiligt, die einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und eine Beendigung der Mitarbeit an der Planung eines Atomwaffeneinsatzes bis 2010 anstrebt.

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IPPNW-Presseinfo 1. April 2009

US-Atomwaffen aus Europa abziehen!

G20-Gipfel: Treffen der Präsidenten Obama und Medwedew

01.04.2009 

Die IPPNW appelliert an Präsident Barack Obama, den Vorschlag des russischen Vize-Premierministers Sergei Iwanow aufzugreifen und die Stationierung von Atomwaffen im Ausland zu unterlassen. Der Abzug der letzten 200 US-Atomwaffen aus Europa wäre ein erster Abrüstungsschritt und würde den weiteren Verhandlungen zum Erfolg verhelfen, so die Ärzteorganisation. "Wenn Obama die Atomwaffen nur zur Abschreckung will, dann braucht er keine Atomwaffen, mit denen er Krieg führen kann. Das heißt: Atomwaffen mit kurzer Reichweite müssen abgeschafft werden", sagt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW.

lesen ...[Kommentar von Dr. Claußen zum G20-Gipfel]  [Informationen zu taktischen Atomwaffen]

23.03.2009  300 führende MedizinerInnen für die Abschaffung von Atomwaffen

Übergabe der Petition „Atomwaffenfreies Deutschland“

6.000 UnterzeichnerInnen fordern Ende der Nuklearen Teilhabe Deutschlands

Großdemonstration in Büchel gegen Atomwaffen im August 200804.12.2008 

Rund 6.000 Unterschriften für einen Abzug aller Atomwaffen aus dem rheinland-pfälzischen Büchel und dem Ende der Nuklearen Teilhabe wurden heute im Bundestag an Mitglieder der Bundestagsfraktionen übergeben. Die IPPNW hatte die Petition für ein atomwaffenfreies Deutschland gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Jusos, Grüner Jugend, DGB-Jugend und Organisationen der Friedensbewegung im August 2008 auf den Weg gebracht.

lesen ...[Zur Petition]  [Foto zum Downloaden]

Vom großen Kehraus in der Eifel

Büchel, August 2008

Prolog: Am 15. Und 16. August 2008 tauchen ca. 20 junge Menschen aus sechs verschiedenen Ländern –Deutschland, der Türkei, Russland, Südkorea, Japan und den USA – auf einer Wiese des Bauern H. in Büchel auf. Sie haben sich zum internationalen Workcamp der Friedenswerkstatt Mutlangen angemeldet und wundern sich nun, nach teils mehr als 10-stündiger Anreise, was wohl diese leere Wiese mit der handvoll Zelte an Arbeit und Abenteuern für sie bereithalten mag.  Irgendwie sehen das „Camp“ und die Umgebung doch einigermaßen verloren aus.

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Atombomben-Kehraus am Fliegerhorst Büchel

Forsa-Umfrage: 84 Prozent für Abzug der Atomwaffen aus Deutschland

30.08.2008 

Menschen aus allen Teilen Deutschlands und mehreren europäischen Ländern demonstrieren heute vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel für den Abzug der letzten Atomwaffen aus Deutschland. Unter dem Motto: "Vor der eigenen Türe kehren" versammelten sich die ProtestlerInnen mit Besen vor dem Atomwaffenlager zum großen Kehraus.

lesen ...[Forsa-Umfrage]  [Reden]  [Bilder von Büchel]

Beginn der Protestaktionen vor Atomwaffenlager Büchel

Bundesweite Demonstration am 30. August

22.08.2008 

Wenige Tage vor der bundesweiten Demonstration am 30. August beginnen vor dem Atomwaffenlager Büchel die Protestaktionen. Ein erster Höhepunkt ist die Friedenstafel von Bürgermeistern aus Deutschland vor dem Haupttor des Fliegerhorstes am 25. August. Die beteiligten Bürgermeister sind alle Mitglieder der internationalen Vereinigung der „Bürgermeister für den Frieden“, die sich für die weltweite Abschaffung von Atomwaffen einsetzt. Am 24. August beginnt die erste von sieben „Umrundungen“ des Atomwaffenlagers, die bis zum 30. August täglich von verschiedenen Organisationen veranstaltet werden.

lesen ...[Zur Kampagnenseite]  [Campact-Onlineaktion]

11.08.2008  Demonstration vor Atomwaffenlager Büchel am 30. August 2008

Demonstration vor Atomwaffenlager Büchel am 30. August 2008

Terminhinweis und Einladung zur Pressekonferenz

11.08.2008 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie über die Demonstration vor dem Atomwaffenlager Büchel in der Eifel am 30. August 2008 informieren. An dem Tag demonstrieren Menschen aus ganz Deutschland gegen die dort stationierten 20 US-Atombomben und gegen die deutsche Politik der "Nuklearen Teilhabe".

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Erinnern, gedenken und vor der eigenen Türe kehren

Hiroshima-Tag

04.08.2008 

Anlässlich des 63. Jahrestages des US-Atombombenangriffs auf Hiroshima appellieren 48 Verbände und Initiativen an die deutsche Regierung, sich stärker für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. Im Rahmen der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ fordern sie einen klaren deutschen Beitrag zur internationalen Abrüstung: ein Ende der deutschen Teilhabe an US-Atomwaffen, den Ausstieg aus der nuklearen Planung der NATO und vor allem den Abzug der US-Atomwaffen vom Fliegerhorst Büchel.

lesen ...[Zur Kampagnenseite]

1. Juli - 40 Jahre Atomwaffensperrvertrag

Höchste Zeit für Deutschland seine nukleare Teilhabe zu beenden - Letzte US-Atomwaffen aus Großbritannien abgezogen

27.06.2008 

Am 1. Juli 1968 wurde der Atomwaffensperrvertrag (auch: Nichtverbreitungsvertrag) erstmals von den USA, der Sowjetunion und Großbritannien unterzeichnet. Zum 40. Jahrestag fordert die Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" die Bundesregierung auf, die Politik der Nuklearen Teilhabe zu beenden und das letzte Atomwaffenlager auf deutschem Boden in Büchel zu schließen. Der Vertrag, der am 28. November 1969 auch von der Bundesrepublik unterschrieben wurde, verbietet es, anderen Staaten Atomwaffen zu überlassen bzw. sie von Atommächten anzunehmen.

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Atomwaffen gefährden Glaubwürdigkeit der Abrüstungspolitik

Stellungnahme von Bundeskanzlerin Merkel gefordert

26.06.2008 

"Sehr geehrte Frau Merkel, Sie können jetzt Geschichte schreiben und Deutschland in ein atomwaffenfreies Land verwandeln", so endet ein offener Brief, mit dem sich heute die Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" – ein Zusammenschluss aus 48 Nichtregierungsorganisationen - an die Bundeskanzlerin gewendet hat. Zur gleichen Zeit startete heute das Online-Netzwerk Campact einen Appell an Merkel, endlich für den Abzug und die Vernichtung dieser Relikte aus dem Kalten Krieg sorgen.

lesen ...[Unterschreiben Sie hier den Online-Appell an Bundeskanzlerin Merkel]

21.06.2008  Deutsches Atomwaffenlager Büchel unsicher

Für CDU-Außenpolitiker dienen Atomwaffen in Büchel der Abschreckung des Irans

Befürworter der US-Atomwaffen in Deutschland in Erklärungsnot

26.06.2008 

Mit großem Erstaunen haben die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die Aussagen des CDU-Außenexperten Eckart von Klaeden zu den US-Atomwaffen in Deutschland zur Kenntnis genommen. Sinngemäß rechtfertigte er die deutsche nukleare Teilhabe mit einer potentiellen nuklearen Bedrohung durch den Iran.

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Verzicht auf Atomwaffen in Büchel wichtiges Signal in Richtung USA, Russland und Iran

Offener Brief an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion

25.06.2008 

In einem Offenen Brief an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hinterfragen Vertreter der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ aus 48 Nichtregierungsorganisationen die aktuelle Abrüstungspolitik der CDU. Hintergrund sind die jüngsten Berichte über die Sicherheitsrisiken im Atomwaffenlager Büchel. Danach hatten PolitikerInnen der SPD und Opposition den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland gefordert. Lediglich die Unionsfraktion will an der atomaren Abschreckungsstrategie der nuklearen Teilhabe aus der Zeit des Kalten Krieges festhalten.

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Atomwaffengegner mobilisieren für Demo vor Atomwaffenlager

CDU-PolitikerInnen müssen ihre Blockadehaltung beenden!

23.06.2008 

48 Vereine, Verbände und Initativen rufen dazu auf, am 30. August vor dem Atomwaffenlager Büchel für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland zu demonstrieren. Xanthe Hall, Sprecherin der gemeinsamen Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“: „Es gibt im Bundestag bereits eine Mehrheit für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland. Nur die CDU blockiert. Die Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ will, dass Angela Merkel die Frage zur Chefsache macht, und vor der eigenen Türe kehrt: Deutschland soll atomwaffenfrei werden! Deswegen rufen wir auf, dass alle am 30.8. nach Büchel kommen und mit uns die Atomwaffen in die symbolischen Tonne kehren – bringt Besen mit!“

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Deutsches Atomwaffenlager Büchel unsicher

Am 30. August 2008 Großdemonstration in Büchel mit Nina Hagen

21.06.2008 

Die „meisten“ US-Atomwaffenlager in Europa erfüllen nicht die Sicherheitsanforderungen des US-Verteidigungsministeriums. Das ist das Ergebnis eines internen Berichtes der US Luftwaffe aus dem Februar 2008, den der US-amerikanische Friedensforscher Hans Kristensen durch den Freedom of Informationen Act jetzt erhielt. Die größten Probleme wurden scheinbar im italienischen Ghedi Torre und in Büchel in der Eifel entdeckt. Der Bericht regt an, die Nuklearwaffenstandorte in Europa „zu konsolidieren“. Kristensen erhielt den Tipp, dass die US-Luftwaffe plane, mindestens einen Standort aufzugeben.

lesen ...[Kommt nach Büchel! Infos zur Büchel-Demonstration]

Taktische Atomwaffen aus Europa abziehen?

IPPNW-Kopräsident sagt ja

Sergei Kolesnikov

07.05.2008 Die jüngsten Entwicklungen in Europa geben Anlass zur Hoffnung, dass die Stationierung von taktischen Atomwaffen in Europa und Westrussland bald beendet werden könnte, schreiben drei Abgeordnete des Parlamentarischen Netzwerks für nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung, darunter IPPNW-Ko-Präsident Sergei Kolesnikov.

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KünstlerInnen für ein atomwaffenfreies Deutschland

14.03.2008 

Zur Mobilisierung auf die Aktionen Ende August in Büchel und dabei insbesondere zur Organisation von Bussen für die Großaktion am 30. August wurde eine Ausschreibung für KünstlerInnen initiiert. Wir werden deutschlandweit Künstlerinnen und Künstler anfragen, eine Arbeit zur Unterstützung der Kampagne zu schaffen. Helfen Sie auch mit durch Kontaktaufnahme zu befreundeten oder bekannten KünstlerInnen.

[Mehr Informationen zur KünstlerInnen-Aktion]

Bildungsposter "Atomwaffen in Europa"

01.03.2008 

Das erste Produkt des Projektes "Atomwaffenpolitik: lernen - erfahren - mitgestalten" ist im Druck! Das Bildungsposter "Atomwaffen in Europa", das in Zusammenarbeit mit dem Jugendnetzwerk BANg entstand, ist ab Anfang März erhältlich und ab sofort auf der neuen Projekt-Internetseite zu bestellen. Dort wird das Poster mit seinen Beiblättern auch bereits etwas genauer vorgestellt.

[www.atomwaffenlernen.info]

Jetzt muss Deutschland atomwaffenfrei werden!

IPPNW fordert Abzug der letzten Atomwaffen

10.07.2007 

Laut Informationen von Atomwaffenexperten in den USA und Deutschland - Hans Christensen (Federation of American Scientists) und Otfried Nassauer (Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit) - sind die US-Atomwaffen aus Ramstein klammheimlich abgezogen worden. An die Bundesregierung gewandt fordert die IPPNW jetzt deren öffentliche Entscheidung, Deutschland zu guter Letzt atomwaffenfrei zu machen und dafür den Abzug der restlichen US-Atomwaffen aus Büchel zu veranlassen.

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Huber fordert Abzug der US-Atomwaffen

Wolfgang Huber19.04.2007 

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, hat den Abzug der US-Atomwaffen aus der Bundesrepublik gefordert. Die Ausbreitung dieser Waffen lasse sich nur verhindern, wenn die bisherigen Atommächte die Verfügung über atomare und andere Massenvernichtungswaffen beendeten, sagte der Landesbischof am Donnerstag.

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Nachricht

Deutscher Einsatz von Atomwaffen nicht zulassen

Antrag der Fraktion Die Linke.PDS

26.04.2006 

Die Linke Fraktion hat einen Antrag gestellt, in dem sie fordert, dass die Bundesregierung Flugzeuge und Piloten der Bundeswehr nicht für Einsätze mit Atomwaffen bereitstellen soll. Den USA solle sie mitteilen, dass Deutschland jegliche Stationierung von Atomwaffen auf seinem Territorium ablehne. Die USA seien zudem aufzufordern, Atomwaffen umgehend aus Deutschland abzuziehen.

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IPPNW-Presseinfo vom 26.1.2006

93% der Bundesbürger gegen Atomwaffen

Atomwaffendebatte in der BILD absurd

26.01.2006 

Die IPPNW reagiert empört auf den Versuch der BILD-Zeitung und des Ex-Verteidigungsministers Rupert Scholz (CDU), eine Gespensterdebatte über den Nutzen eigener Atomwaffen für Deutschland anzuzetteln. „Diese Debatte ist absurd und unerträglich - und geht an der Meinung der Bundesbürger völlig vorbei. Atomwaffen helfen weder gegen Terror, noch machen sie unsere Welt sicherer. Im Gegenteil: Sie heizen die Eskalationsspirale erst an. Die IPPNW verurteilt unterschiedslos den Einsatz und die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen”, sagt Ute Watermann, Sprecherin der IPPNW.

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