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IPPNW

Now We Can - Nun können wir loslegen

Eine globale Agenda für die Kampagne zur Abschaffung aller Atomwaffen

12.03.2010 

Die Chancen, Atomwaffen ein für allemal aus der Welt zu schaffen, standen schon lange nicht mehr so gut wie heute. Doch wie lange dieses Zeitfenster anhält, ist schwer vorauszusagen – handeln wir jetzt, damit nukleare Abrüstung endlich Wirklichkeit wird!

[Das globale Agenda: Februar bis Juni 2010 herunterladen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 12. März 2010

Deutschland soll Atomwaffenkonvention fordern

Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag

12.03.2010 

VertreterInnen der "Middle Powers Initiative" (MPI), ein Zusammenschluss von acht internationalen Nichtregierungs-Organisationen, haben gestern in Seoul sogenannte "Mittelmacht"-Staaten aufgerufen, sich bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags im Mai in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einzusetzen. Dazu erklärt Xanthe Hall, IPPNW-Abrüstungsexpertin und Vorstandsmitglied in der MPI: "Wir fordern die Bundesregierung auf, einen mutigen Schritt in Richtung atomwaffenfreie Welt zu gehen und die Konvention zu unterstützen. Guido Westerwelle darf es nicht bei seiner Forderung nach einem atomwaffenfreien Deutschland belassen. Er muss an einer atomwaffenfreien Welt mitarbeiten."

lesen ...[Weitere Informationen zu MPI]  [Mehr zur Atomwaffenkonvention]

Höchste Zeit für die Abschaffung aller Atomwaffen

40 Jahre Atomwaffensperrvertrag

05.03.2010 

Heute vor 40 Jahren trat der Nukleare Nichtverbreitungsvertrag (NVV - englisch: Non-Proliferation Treaty, NPT) in Kraft. Der Vertrag, der von 189 Staaten unterzeichnet wurde, verbietet die Weitergabe bzw. das Erwerben von Atomwaffen. "40 Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages ist die Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen größer geworden und das Abrüstungsversprechen bleibt weitgehend unerfüllt", kritisiert die Atomwaffenexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Immer noch existieren weltweit 23.000 Atomwaffen. Die Gefahr eines unbeabsichtigten Atomkriegs durch Fehlalarm bleibt real, weil tausende Atomwaffen immer noch in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden.

lesen ...[ICAN-Kampagne]  [Weitere Informationen zum NPT-Vertrag]  [Kongress "Friedenskultur 2010"]

Bündnis-Pressemitteilung vom 15.2.2010

Westerwelle soll Nuklearwaffenkonvention unterstützen

Appell „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“

15.02.2010 

Wenige Wochen vor der Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags in New York fordert ein breites gesellschaftliches Bündnis der Zivilgesellschaft mutige Schritte zu einer atomwaffenfreien Welt. „Deutschland kann bei den Abrüstungsverhandlungen eine entscheidende Rolle spielen“, erklärte Reiner Braun, Geschäftsführer von IALANA heute in Berlin. Außenminister Guido Westerwelle solle sich in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einsetzen. Bei den Verhandlungen über die neue NATO-Strategie müsse der Außenminister sich für einen Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen stark machen.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Appell online unterzeichnen]

Bündnis-Pressemitteilung vom 12.2.2010

Vom Atomstandort zur Friedensstadt

Oberbürgermeister von Ulm/Neu-Ulm werden "Bürgermeister des Friedens"

Die Oberbürgermeister der Städte Ulm und Neu-Ulm,  Ivo Gönner und Gerold Noerenberg werden zu „Bürgermeistern des Friedens“.  Das haben sie gestern gegenüber Reinhold Thiel zugesagt, dem Sprecher der Delegation des Friedensnetzwerks Ulm und Vorstandsmitglied der IPPNW. Mit ihrem Beitritt unterstützen sie die friedenspolitischen Ziele dieser weltweiten Bürgermeisterbewegung und setzen damit im Hinblick auf die Überprüfungskonferenz des Atomwaffenteststoppvertrags im Mai dieses Jahres ein wichtiges Zeichen.

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Deutschland soll Atomwaffensperrvertrag stärken!

Kongress für Friedenskultur in der Kulturhauptstadt Essen

21.01.2010 

Im Mai 2010 findet in New York die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages statt. 189 Staaten sind daran beteiligt. Die internationale Friedensbewegung setzt sich dafür ein, dass sich die Atomwaffenstaaten zu konkreten Schritten atomarer Abrüstung verpflichten. Das gemeinsame Ziel ist eine Welt ohne Atomwaffen. Deshalb trifft sich die internationale Friedensbewegung Anfang Mai zu einer großen Konferenz
und einer Großdemonstration in New York. Die Friedensbewegung in Deutschland fordert unter anderem, dass die Bundesregierung sich stark macht für den Abzug der letzten US-Atomwaffen aus Deutschland, für den Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen und für ein Nein zu Atomwaffen in der neuen Nato-Strategie.

[Medieninformation 22. Januar 2010]

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.1.2010

Sechs Minuten vor Weltuntergang

Abzug der Atomwaffen aus Europa wäre ein Beitrag zum Weltfrieden

Atomzeituhr15.01.2010 

Die Gefahren eines atomaren Weltuntergangs sind nach wie vor groß. Diese Einschätzung teilt die Ärzteorganisation IPPNW mit den Wissenschaftlern des Bulletin of the Atomic Scientists (BAS). Ankündigungen zur Abrüstung würden Taten nicht ersetzen. Die sogenannte Doomsday Clock (zu Deutsch: Atomzeituhr oder Weltuntergangsuhr) war gestern um eine Minute auf sechs Minuten vor Zwölf zurückgestellt worden. Seit 2007 standen die Zeiger auf fünf Minuten vor Weltuntergang.

lesen ...[Information über die Weltuntergangsuhr]  [Information über die Nuklearwaffenkonvention]  [Video der Pressekonferenz]

IPPNW-Presseinfo vom 9.10.2009

IPPNW würdigt Obamas Einsatz für eine atomwaffenfreie Welt

Friedensnobelpreis für Barack Obama

09.10.2009 

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), ausgezeichnet mit dem Friedensnobelpreis 1985, würdigen anlässlich der heutigen Friedensnobelpreisverleihung an Barack Obama seine führende Rolle auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. "Wir sagen ihm für die anstehenden Abrüstungsverhandlungen ausdrücklich unsere Unterstützung zu", so die IPPNW-Vorsitzende Dr. med. Angelika Claußen. Den Worten müssten aber jetzt Taten folgen. Bisher beschränkten sich konkrete Maßnahmen lediglich auf die Nichtverbreitung von Atomwaffen.

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IPPNW-Presseinfo 25.9.2009

Globale Friedensbewegung fordert die Abschaffung aller Atomwaffen

US-Resolution im Sicherheitsrat stärkt den Atomwaffensperrvertrag

25.09.2009 

150 Friedens- und Abrüstungsorganisationen – darunter die IPPNW - haben anlässlich der historischen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Abrüstung in einem Brief einen sofortigen Plan für die Abschaffung aller Atomwaffen gefordert. Die Situation erfordere dringliches Handeln. Die Organisationen verweisen auf die katastrophalen Auswirkungen eines regionalen Atomkrieges auf das weltweite Klima sowie auf die ca. 2.500 Atomwaffen in den USA und Russland, die noch immer in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden. Sie wollen innerhalb eines Jahres einen Plan, wie eine atomwaffenfreie Welt zu erreichen sei.

lesen ...[Schreiben an den UN-Sicherheitsrat]  [Brief der internationalen IPPNW]  [Infos zur B61-Bombe]

23.09.2009  IPPNW fordert Obama auf, Abrüstungsziele umzusetzen

25.09.2009  Was beinhaltet die von den USA eingebrachte Resolution?

IPPNW-Presseinfo vom 23.9.2009

IPPNW fordert Obama auf, Abrüstungsziele umzusetzen

Ringen um die Abrüstung

23.09.2009 

Die internationalen Präsidenten der Ärzteorganisation IPPNW haben im Vorfeld der morgigen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Abrüstung an Barack Obama appelliert, sich für eine Konvention zur Abschaffung aller Atomwaffen einzusetzen. „Wir begrüßen die Schritte, die Sie auf dem Weg zu einer Reduktion der weltweiten atomaren Gefahren bereits gegangen sind, und drängen Sie, vom Sicherheitsrat einen umfassenden, fortschreitenden Plan für die globale Abschaffung der Atomwaffen in allen UN-Mitgliedsstaaten zu fordern“, heißt es in dem Brief an den US-Präsidenten.

lesen ...[Brief der Internationalen IPPNW ]  [PNND-Schreiben]  [Weitere Infos zu B61-Bomben]

IPPNW-Presseinfo vom 18. September 2009

Merkel muss sich jetzt für den Abzug der US-Atomwaffen einsetzen

Verzicht auf Raketenabwehrschild in Polen und Tschechien

18.09.2009 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den Verzicht Obamas auf das US-amerikanische Raketenschildprojekt in Polen und Tschechien. „Das ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zu Abrüstungsverhandlungen zwischen den USA und Russland“, erklärt die IPPNW-Atomwaffenexpertin Xanthe Hall. Kritisch beobachten wird die IPPNW aber die Pläne des US-Präsidenten für mobile Raketenabwehrsysteme.

lesen ...[Die Antworten der Abgeordneten]  [Unterzeichner der Erklärung "In redlicher Absicht"]  [Weitere Infos über mobile Abfangraketen in Europa]

Bündnis-Presseinfo 1. September 2009

Angie, kehr' vor der eigenen Tür!

Anti-Atomwaffen-Aktion vor der CDU-Parteizentrale

Zum heutigen Anti-Kriegstag haben AktivistInnen der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ eine bunte Theateraktion vor der CDU-Parteizentrale und dem Verteidigungsministerium in Berlin aufgeführt. Damit wollten sie auf die letzten verbliebenen 20 Atombomben in Büchel (Eifel) aufmerksam machen. Sie fordern den Abzug der US-Waffen aus Deutschland.

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