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IPPNW
IPPNW-Pressemitteilung vom 18.9.2014

Verstrickung deutscher Finanzinstitute in britische Atomwaffen

Geschäfte mit der Massenvernichtung

Faslane Peace Camp am 18. Sept 2014. Foto: Faslane Peace Camp18.09.2014 

Die heutige Abstimmung über Schottlands Unabhängigkeit wird maßgeblichen Einfluss darauf haben, ob Großbritannien seine Atomwaffen beibehalten kann. Laut britischer Regierung gibt es keinen anderen möglichen Atomwaffen-Stationierungsort in Großbritannien, als den derzeitigen in Schottland. Aber auch deutsche Finanzinstitute könnten darauf Einfluss nehmen, wenn sie aus ihren Geschäften mit den Atomwaffen auf den britischen Inseln aussteigen würden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 29.08.2014

IPPNW unterstützt Klage gegen Atomwaffenstaaten in Den Haag

Internationaler Tag gegen Atomtests, IPPNW-Weltkongress in Kasachstan

Am 25. Juli 1946 zündete die US-Armee den „Baker“-Unterwasseratomtest in der Nähe des Bikini-Atolls mit einer Sprengkraft von 21.000 Tonnen TNT-Äquivalent. © U.S. Department of Defense29.08.2014 

Die internationale Ärzteorganisation IPPNW unterstützt die Klage der Republik der Marshallinseln gegen die Atomwaffenstaaten vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Das gab die Organisation beim IPPNW-Weltkongress in Kasachstan zum Internationalen Tag gegen Atomtests bekannt. Ziel der Klage ist es, die Atomwaffenstaaten für die eklatante Verletzung des Völkerrechts und den Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag zur Rechenschaft zu ziehen.

lesen ...[Schreiben von IPPNW, PSR und pax christi]  [ Initiative Nuclear Zero]  [Atomtests auf den Marshallinseln]

IPPNW-Pressemitteilung vom 20.8.2014

Vom Ende der Atomtests zu einer atomwaffenfreien Welt

21. IPPNW-Weltkongress in Kasachstan, 27.-30. August 2014

Teilnehmer der IPPNW-Biketour von Semey nach Astana vor dem Museum zum Semipalatinsk-Atomwaffentestgelände, Foto: IPPNW20.08.2014 

Zum 21. IPPNW-Weltkongress vom 27.-30. August 2014 in Astana reisen etwa 20 deutsche IPPNW-Ärztinnen und -Ärzte und Medizinstudierende nach Kasachstan und informieren sich dort u.a. über die humanitären Folgen von Atomwaffen. Kasachische ÄrztInnen werden über die wichtigsten Ergebnisse aus 50 Jahren Forschung zu den gesundheitlichen Folgen der sowjetischen Atomtests in Semipalatinsk berichten. "Kasachstan engagiert sich für die atomare Abrüstung. Während das Land sein Atomwaffenarsenal aus Sowjetzeiten verschrottet hat, hält die Bundesregierung entgegen einem Beschluss des Bundestages bis heute an den US-Atomwaffen in Deutschland fest und duldet deren Modernisierung ", erklärt IPPNW-Atomwaffenexpertin Xanthe Hall, die nach Astana fliegen wird.

lesen ...[IPPNW-Weltkongress]  [IPPNW-Biketour von Semey nach Astana]

IPPNW-Pressemitteilung vom 14.8.2014

Radtour durch Kasachstan für Frieden und Abrüstung

IPPNW-Biketour von Semey nach Astana

IPPNW-Studierende auf dem Atomwaffengelände in Semipalatinsk, Foto: IPPNW14.08.2014 

19 junge IPPNW-Mediziner aus acht verschiedenen Ländern (Kenia, Kasachstan, Nepal, Indien, Deutschland, USA, Estland, Österreich) starten heute ihre knapp 800-Kilometer lange Radtour von Semey nach Astana, um für Frieden und Abrüstung zu werben. Im ehemaligen Semipalatinsk (seit 2007 heißt die Stadt Semey) haben sie das Atomwaffentestgelände und das onkologische Gesundheitszentrum besucht, um sich über Krebsraten und die gesundheitlichen Folgen der Atomwaffentests zu informieren. Sie trafen sich mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Semey und hielten eine Pressekonferenz mit lokalen und nationalen MedienvertreterInnen aus Kasachstan ab. Ihre Radtour endet am  24. August 2014 in Astana, wo vom 27.-30. August 2014 der 21. IPPNW-Weltkongress unter dem Motto "Vom Atomteststopp-Vertrag zu einer atomwaffenfreien Welt" stattfinden wird.

lesen ...[Informationen und Fotos von der Radtour ]  [21. IPPNW-Weltkongress in Kasachstan]  [Atomwaffentests in Semipalatinsk]

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.8.2014

Hiroshima und Nagasaki unvergessen – auch in Deutschland

69. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Japan (6. und 9. August)

Hiroshima- und Nagasaki-Gedenken in Berlin an der Friedensglocke im Volkspark Friedrichshain06.08.2014 

Bundesweit gibt es in dieser Woche zahlreiche Aktionen und Aktivitäten, mit denen der Atombombenabwürfe 1945 auf die Städte Hiroshima und Nagasaki gedacht wird. Seit gestern wird das Atomwaffenlager Büchel in der Eifel von FriedensaktivistInnen unter Beteiligung der IPPNW blockiert. Ein Aktionscamp besteht seit Samstag und bis zum 11. August werden Gruppen dort selbstständig Aktionen am Atomwaffenstandort vorbereiten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 1.8. 2014

Deutschlands Verantwortung für eine atomwaffenfreie Welt

Ausstieg aus der Anreicherungstechnologie – Urananreicherungsanlage in Gronau schließen

Foto: UAA Nee, creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de01.08.2014 

Anlässlich des 69. Jahrestags der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki (6. und 9. August 1945) fordert die IPPNW bei der Demonstration am 3. August vor der Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau ein Ende der Urananreicherung in Deutschland. „Wer eine atomwaffenfreie Welt befürwortet, der muss die gesamte nukleare Kette in den Blick nehmen. Das definitive Ende der Urananreicherung durch die URENCO GmbH im westfälischen Gronau gehört mit in den Atomausstieg!“, so Dr. med. Angelika Claussen von der deutschen Sektion der Internationalen Ärzteorganisation IPPNW.

lesen ...[Demonstration in Gronau]

Pressemitteilung vom 8.7.2014

Städte zeigen Flagge für das Verbot aller Atomwaffen

Atomwaffenmodernisierung statt Abrüstung

Setzten ein Zeichen für eine Welt ohne Atomwaffen: Svenja Langenberg (IPPNW), Oberbürgermeister Stefan Schostok, Evelyn Kamissek und Helen Maghsudi (IPPNW). Foto: Stadt Hannover08.07.2014 

Der Einsatz von Atomwaffen sowie die Androhung ihres Einsatzes verstoßen gegen internationales Recht und gegen Prinzipien des humanitären Völkerrechts. An dieses Urteil des Internationalen Gerichtshofes vom 8. Juli 1996 erinnern heute etwa 140 "Bürgermeister für den Frieden" (Mayors for Peace), indem sie an ihren Rathäusern Flaggen hissen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. In der Überzeugung, dass Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen neue Perspektiven für die Menschheit schafft, treten die Bürgermeister für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein.

lesen ...[Weitere Informationen zum Flaggentag]

IPPNW-Pressemitteilung vom 16.6.2014

Friedensorganisationen rufen SPD auf, Modernisierung von Atomwaffen abzulehnen

Offener Brief an den SPD-Fraktionsvorstand

Protest gegen Atomwaffenmodernisierung in Büchel, 2013. Foto: IPPNW, Staudte16.06.2014 

Die deutsche IPPNW-Sektion, die Kampagnen „atomwaffenfrei.jetzt“, ICAN und „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“ sowie das Netzwerk „Kooperation für den Frieden“ haben heute einen offenen Brief an den SPD-Fraktionsvorstand veröffentlicht. Darin wird die SPD aufgerufen, „dezidiert Stellung zu beziehen gegen die Stationierung neuer Atombomben in Deutschland“.

lesen ...[Antrag der SPD-Fraktion „Keine Modernisierung der US-Nuklearwaffen in Europa und Deutschland“]  [Offener Brief an den SPD-Fraktionsvorstand]

IPPNW-Pressemitteilung vom 28.5.2014

Deutschland braucht keine neuen Atombomben

Die B61-Bombe wird modernisiert.28.05.2014 

Anlässlich des heutigen Berichts in der Rheinischen Post, dass die USA bereits mit der Modernisierung der US-Atombomben in Deutschland begonnen haben, erklärt Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der Ärzteorganisation IPPNW: „Deutschland braucht keine neuen Atombomben. Wir brauchen eher einen Plan, wie wir die alten Atombomben loswerden. Die in der Eifel gelagerten US-Atomwaffen erhöhen die Sicherheit Deutschlands in keiner Weise und sollten abgezogen werden. Im Gegenteil: Atomwaffen gefährden die Existenz unseres Lebens in hohem Maße.

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Pressemitteilung vom 8.5.2014

Commerzbank: Die Bombe an Ihrer Seite

Start der neuen Kampagne „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“

08.05.2014 

Eine Gruppe von AktivistInnen hat heute früh mit einer Aktion vor der Hauptversammlung der Commerzbank in Frankfurt eine neue Kampagne gegen die Finanzierung von Atomwaffen gestartet. Mit einer Parodie des DFB-Werbespots für die Commerzbank liefen JoggerInnen in grauen Kapuzensweatshirts zur Frankfurter Messehalle 11. Das Transparent mit dem Spruch „Die Bombe an Ihrer Seite” begrüßte die AktionärInnen, die zur Hauptversammlung eintrafen.

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IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 11.4.2014

Krim-Krise mahnt zu weltweitem Atomwaffenverbot

Außenministertreffen in Hiroshima

Der Atomic Bomb Dome in Hiroshima ist ein Mahnmal gegen den Einsatz von Atomwaffen.11.04.2014 

Die Krim-Krise macht deutlich, wie schnell Aufrüstungsspiralen auch in Europa in Gang kommen können. Umso wichtiger ist es klar zu stellen, dass Atomwaffen keine Sicherheit garantieren. Im Gegenteil: Notwendig ist ein Verbot aller Atomwaffen, damit in zukünftigen Krisen niemand mehr auf die nukleare Karte setzen kann. Die Modernisierung der in Deutschland stationierten US-Atomwaffen lehnen wir daher entschieden ab und fordern die Bundesregierung dazu auf, darauf zu verzichten. Sie bedroht den unter großen Anstrengungen gestifteten Frieden auf unserem Kontinent.

lesen ...[ICAN-Kampagne]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.3.2014

“Solange Atomwaffen existieren, sind wir nicht sicher“ (Obama)

Atomgipfel in Den Haag

Zwei US-Atombomben, die 1966 nach einem B52-Absturz in der Nähe der spanischen Stadt Palomares eingeschlagen sind, ohne zu explodieren. Foto: http://www.flickr.com/photos/banerias/9179240443/26.03.2014 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die Ergebnisse des nuklearen Sicherheitsgipfels in Den Haag als Ablenkung von der eigentlichen Aufgabe, Atomwaffen weltweit zu beseitigen. Auch wenn die nukleare Sicherheit wichtig ist: Die humanitären Folgen eines Einsatzes bleiben aus medizinischer Sicht das zentrale Thema. Zwei Staatskonferenzen zum Thema humanitäre Folgen von Atomwaffen in Norwegen 2013 und Mexiko 2014 haben diese Ansicht bestätigt. Noch in diesem Jahr treffen sich wieder Staaten in Wien, um darüber zu sprechen wie ein Atomwaffeneinsatz und seine katastrophalen Folgen für die Menschheit verhindert werden können.

lesen ...[Mehr über Atomwaffenunfälle]

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.2.2014

Weltgemeinschaft diskutiert humanitäre Folgen von Atomwaffen

IPPNW und ICAN bei Konferenz in Mexiko

06.02.2014 

Am 13./14. Februar treffen sich mehr als 120 Staaten gemeinsam mit UN-Organisationen und der Zivilgesellschaft in Nayarit (Mexiko) zur zweiten Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen. Als Vertreter der Zivilgesellschaft nehmen aus Deutschland Dr. med. Lars Pohlmeier von den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der IPPNW sowie Martin Hinrichs von der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) teil.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 15.1.2014

IPPNW fordert mutige Schritte für die Ächtung von Atomwaffen

Bundestagsdebatte zum Thema Atomwaffen

Atomkriegsuhr des "Bulletin of Atomic Scientists"15.01.2014 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die neue Bundesregierung einen Tag vor der ersten Debatte des neuen Bundestags zum Thema Atomwaffen auf, mutige Schritte für die Ächtung dieser Waffen zu wagen. Nach den jüngsten Verhandlungserfolgen mit Syrien und Iran zu Massenvernichtungswaffen ist die Zeit reif für einen Verbotsvertrag von Atomwaffen. Für B- und C-Waffen gibt es bereits solche Verbotsverträge.

lesen ...[Antrag der Fraktion "Die Linke"]  [Pressemitteilung des Bulletin of Atomic Scientists zur Doomsday Clock]  [Berlin Sessions on Humanitarian Disarmament]

Gastkommentar von Xanthe Hall vom 18.2.2014, n-tv

Die Schrecken der Bombe

Im sonnigen Nayarit an der mexikanischen Pazifikküste wurde letzte Woche über das Undenkbare nachgedacht. Was würde geschehen, wenn eine Atomwaffe abgeworfen wird? Oder es gar zu einem Atomkrieg kommt? Besteht diese Gefahr überhaupt noch? Die mexikanische Regierung hatte Wissenschafter und Mitarbeiter humanitärer Hilfsorganisationen und der UNO, Ärzte und Militärexperten eingeladen, um Regierungsvertretern von 146 Staaten Antworten auf diesen Fragen zu geben. Die Erkenntnisse waren erschreckend.

[Gastkommentar auf ntv.de]

Pressemitteilung vom 21.11.2013

Ohne russische Zustimmung kein Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland?

Koalitionsvereinbarung

Junge Frau protestiert vor dem US-Atomwaffenstandort in Büchel, Foto: Hans-Dieter Hey21.11.2013 

CDU, CSU und SPD schieben den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland auf die lange Bank. „Die Formulierung im Koalitionsvertrag ist eine Farce und ein Formelkompromiss. Deutschland versteckt sich hinter Russland und den USA. Ein selbstbewusstes Vertreten von deutschen Interessen ist hier nicht mehr zu erkennen“, erklärt Xanthe Hall, IPPNW-Abrüstungsreferentin und Sprecherin der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“. Wie man es richtig macht, zeigte in dieser Woche das Parlament in den Niederlanden. Es beschloss am 19. November 2013 de facto, die „nukleare Teilhabe“ auslaufen zu lassen.

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Gastkommentar von Xanthe Hall auf ntv.de

Atomare Akzeptanz

USA rüsten "die Bombe" auf

05.11.2013 

Per Definition ist Deutschland ein "Nicht-Atomwaffenstaat". Laut Atomwaffensperrvertrag gibt es offiziell nur fünf Atomwaffenstaaten – USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China. Aber durch die so genannte "Nukleare Teilhabe" der NATO genießt Deutschland das fragwürdige Privileg, im Ernstfall Atomwaffen einzusetzen. Dafür üben Bundeswehr-Piloten mit Tornado-Flugzeugen in Büchel in der Eifel die Massenvernichtung von Menschen. Die Mehrheit der Staaten hält diese Situation zwar für völkerrechtswidrig, aber niemand ist bereit, die NATO deswegen anzuklagen.

[Gastkommentar auf ntv-de]

Pressemitteilung vom 22.10.2013

Atomare Akzeptanz

Bundesregierung weigert sich Atomwaffeneinsatz grundsätzlich zu verurteilen

Protestaktion vor dem Auswärtigen Amt, Foto: ICAN Deutschland22.10.2013 

Deutschland hat sich gestern in der UNO-Generalversammlung erneut geweigert, den Einsatz von Atomwaffen unter allen Umständen zu verurteilen. 124 Staaten haben eine entsprechende Erklärung unterzeichnet. Die internationale Kampagne gegen Atomwaffen (ICAN Deutschland) und die deutsche Sektion der IPPNW fordern die deutsche Bundesregierung auf, sich endlich für ein internationales Verbot von Atomwaffen einzusetzen.

lesen ...[Erklärung]  [Antwort der Bundesregierung]  [Fotos von der Protestaktion]

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.10.2013

Das Geschäft mit der Massenvernichtung

Investitionen deutscher Banken in Atomwaffenhersteller

Die Deutsche Bank ist in Deutschland Nummer Eins bei der Finanzierung von Atomwaffenherstellern.10.10.2013 

Die Deutsche Bank ist in Deutschland Nummer Eins bei der Finanzierung von Atomwaffenherstellern. Das geht aus der heute veröffentlichten Studie „Don´t Bank On The Bomb“ der Anti-Atomwaffenkampagne ICAN und IKV pax christi hervor. Die Studie nennt insgesamt 298 Finanzdienstleister aus 30 Ländern, die in Unternehmen investieren, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme entwickeln, produzieren oder warten. Dazu gehören u.a. Raketen, Bomber und U-Boote. Weltweit investieren Finanzinstitute in einer Größenordnung von 235 Mrd. Euro ($314 Mrd.) in 27 Hersteller dieser nuklearen Massenvernichtungstechnik.

lesen ...[Deutsche Zusammenfassung der Studie "D´ont Bank On The Bomb"]  [Vollständige Studie (2,9 MB)]

Pressemitteilung der Kampagne atomwaffen.jetzt

Atomwaffenstützpunkt Büchel erfolgreich blockiert

Protestaktionen in Büchel

Mitglieder des IPPNW-Vorstands bei den Protestaktionen in Büchel12.08.2013 

Etwa 750 Friedensaktivistinnen und –aktivisten aus der ganzen Bundesrepublik, den Niederlanden, Belgien und Gästen aus den USA haben erstmalig 24 Stunden lang alle Zufahrten zum einzigen deutschen Atomwaffenstützpunkt (Büchel) blockiert. Damit hat die Friedensbewegung vor der Bundestagswahl den Druck auf die PolitikerInnen verstärkt, die letzten Atombomben aus Deutschland endlich abzuziehen.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Pressefotos]  [News-Ticker]

Pressemitteilung der Kampagne atomwaffen.jetzt

Atomwaffenstandort musikalisch blockiert

Protestaktion in Büchel

11.8.2013 Seit 5 vor Zwölf wird das Haupttor zum Fliegerhorst Büchel blockiert. Der letzte in Deutschland verbliebene Atomwaffenstandort soll 24 Stunden lang bis Montagmittag lahmgelegt werden. „Wir gehen davon aus, dass die Bundeswehr die Einschränkungen toleriert und die Polizei die Einfahrt nicht räumen wird“,  erklärt Berthold Keunecke, Pressesprecher der Aktions- und Musikgruppe  Lebenslaute.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 5.8.2013

Atomwaffenstandort Büchel ist der Schlüssel zur Abrüstung

68. Gedenktage an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Kinder malen während der Fastenaktion in Büchel 2012, Foto: privat05.08.2013 

Die deutsche Sektion der IPPNW gedenkt der Opfer der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki in diesem Jahr auf besondere Weise: Die ärztliche Friedensorganisation beteiligt sich unter dem Motto „Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs“ an den Protestaktionen der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ am letzten deutschen Atomwaffenstandort auf dem Fliegerhorst Büchel.

lesen ...[Weitere Informationen zu den Protestaktionen in Büchel]

Musikhappening am Atomwaffenstandort Büchel am 11./12. August 2013

Presseinformation "atomwaffenfrei.jetzt, 5.7.2013

108 Städte zeigen Flagge für eine atomwaffenfreie Welt

Flaggentag der „Bürgermeister für den Frieden“, Aktionstage für Atomwaffenfreiheit

Flaggentag in Mögglingen 201205.07.2013 

108 Städte zeigen am 8. Juli 2013 Flagge für eine atomwaffenfreie Welt, darunter die Landeshauptstädte Hannover, Kiel, Potsdam, Schwerin und Stuttgart. Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal. Die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen sind grundsätzlich völkerrechtswidrig. Das stellte der Internationale Gerichtshof am 8. Juli 1996 in einem Rechtsgutachten im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen fest. Für das Bündnis Mayors for Peace, dem weltweit mittlerweile 5.664 Städte in 157 Ländern beigetreten sind und das allein in Deutschland mehr als 400 Mitglieder zählt, bietet das Datum Anlass, vor den Rathäusern eine eigens gestaltete Fahne zu hissen. Die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ unterstützt den Flaggentag lokal durch Gruppen der Friedensbewegung.

lesen ...[Musikhappening in Büchel am 11./12.8.2013]  [Mayors for Peace]  [AbrüstungsbotschafterInnen]

Terminankündigung vom 17.7.2013

Große Anti-Atomwaffen-Aktion in Büchel am 11./12. August

Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs

Weltweit existieren noch fast 20.000 Atomwaffen mit genügend Sprengkraft, um unseren Planeten 20 mal zu vernichten. Auch in Deutschland in Büchel in der Eifel lagern etwa 20 US-Atombomben. In einem parteiübergreifenden Beschluss vom 26. März 2010 hat der Bundestag die Absicht der Bundesregierung bekräftigt, sich für den Abzug dieser Atombomben einzusetzen. Stattdessen sollen sie nun laut Beschluss der NATO vom Mai 2012 modernisiert werden. Für mittlerweile 200 Organisationen und Einzelpersonen steht Büchel symbolisch für die gescheiterte Politik, die den mehrheitlichen Wunsch der Menschen nach einer atomwaffenfreien Welt missachtet. Daher findet am 11./12. August ein 24-stündiges friedliches Musikhappening unter dem Motto „Abrüstungsinstrumente - Rhythm beats Bombs“ mit vielen MusikerInnen und KünstlerInnen vor den Zufahrtstoren des Atomwaffenlagers Büchel statt.

lesen ...[Weitere Informationen]  [InterviewpartnerInnen]

Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs

Protestaktionen am Atomwaffenstandort Büchel am 11./12. August 2013

In Büchel in der Eifel sind die letzten ca. 20 in Deutschland verbliebenen US-Atombomben stationiert. Im Koalitionsvertrag von 2009 heißt es, die Bundesregierung werde sich für den Abzug dieser Atomwaffen einsetzen. Die tatsächliche Politik der Bundesregierung aber steht dazu im krassen Widerspruch: Im Mai 2012 gab sie dem Verlangen der USA nach Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomsprengköpfe nach – nun ist der Bau neuer Bomben geplant. Die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ fordert die Bundesregierung auf, sich an ihr Versprechen zu halten und sich darüber hinaus für ein Verbot aller Atomwaffen einzusetzen. Um dieser Forderung vor der Bundestagswahl Nachdruck zu verleihen, veranstalten die Friedensgruppen der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ am 11./12. August 2013 ein Musikhappening in Büchel.

lesen ...[Mehr über die MusikerInnen]  [Weitere Büchel-Informationen]  [Lebenslaute-Aktionen]

Pressemitteilung der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

Abrüstungsinstrumente

Ostermarsch in Büchel am 1. April – Rhythm beats Bombs im August

Ostermarsch in Büchel 201225.03.2013 

„Atomwaffen: nicht modern, sondern illegal“, so lautet das Motto des diesjährigen Ostermarsches am Ostermontag, 1. April 2013 am Atomwaffenstandort Büchel. Der Protest der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ und von Friedensinitiativen aus Rheinland-Pfalz richtet sich gegen den Verbleib der US-Atombomben in Deutschland und ihre geplante Modernisierung.

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Pressemitteilung vom 1.3.2013

Humanitäre Folgen von Atomwaffen bringen Bewegung in Abrüstungsdebatte

Konferenzen in Oslo

ICAN Civil Society Forum vom 2.-3. März 201301.03.2013 

Regierungsvertreter von rund 130 Staaten treffen sich auf Einladung der norwegischen Regierung am 4. und 5. März 2013 in Oslo zu einer internationalen Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen. Im Vorfeld werden am 2. und 3. März über 600 Teilnehmer aus mehr als 70 Ländern zu einer zivilgesellschaftlichen Konferenz erwartet, die von der „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN)“ organisiert wird.

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Öffentliche Veranstaltung in Berlin

Wege zur atomwaffenfreien Welt

Einladung zur öffentlichen Veranstaltung "Wege zur atomwaffenfreien Welt"21.02.2013 

International ist eine Welt ohne Atomwaffen ein einvernehmlich erklärtes Ziel. Doch praktisch verstoßen alle Atommächte – die offiziellen und die inoffiziellen – durch permanente Aufrüstung gegen diese Bekundungen und entsprechende UN-Resolutionen. Was kann die Zivilgesellschaft also tun, um den Abrüstungsprozess voranzutreiben? Welche Hürden müssen überwunden und welche Schritte sollen gegangen werden? Diesen Fragen widmete sich gestern eine gut besuchte öffentliche Veranstaltung in Berlin. Ab heute tagt eine nukleare Abrüstungskonferenz für Diplomaten und Politiker aus aller Welt im Auswärtigen Amt zum gleichen Thema. Die IPPNW gehört als Teil des Bündnisses „Zukunft ohne Atomwaffen“ zu den Mitorganisatoren und Veranstaltern.

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Naher Osten ohne Massenvernichtungswaffen

Artikel von Xanthe Hall

Im tief verschneiten Helsinki fand die NGO-Konferenz "Ein Naher Osten ohne Massenvernichtungswaffen statt". Foto: Xanthe Hall22.12.2012 

Das verschneite Helsinki sollte Austragungsort einer historischen Konferenz sein. Einziger Punkt auf der Tagesordnung: die Einrichtung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten. Eine Woche vor Weihnachten, am 17. Dezember, sollten die Verhandlungen beginnen – die vielleicht wichtigsten für Frieden und Sicherheit im Nahen Osten. Die Konferenzräume blieben jedoch leer. Wer kam, das waren etwa 40 VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt. Auf Einladung einiger finnischer Friedensorganisationen trafen sie sich vom 14. bis 16. Dezember 2012 unter dem Motto: »Ein Naher Osten ohne Massenvernichtungswaffen«.

[Lesen Sie mehr]  [Resolution]  [IPPNW-Fachgespräch am 28.1.2013]

Pressemitteilung, 13.11.2012

Zivilgesellschaftliche Nahost-Konferenz in Helsinki findet statt

Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" kritisiert Verschiebung von Staatskonferenz

Aktion der israelischen Abrüstungsbewegung: Foto: ICANW.org13.11.2012 

Die Konferenz zur Etablierung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Nahen und Mittleren Osten wird laut der Nachrichtenagentur "Associated Press (AP)" auf unbefristete Zeit verschoben. Sie sollte Mitte Dezember in Helsinki stattfinden. Die zivilgesellschaftliche Konferenz "Mittlerer Osten ohne Massenvernichtungswaffen" dagegen findet vom 14.-16. Dezember wie geplant in Helsinki statt. Delegierte aus dem Nahen und Mittleren Osten und Europa werden sich treffen, um über eine Strategie zu sprechen, wie politischer Druck „von unten“ für eine Zone frei von Massenvernichtungswaffen in der Region aussehen kann. VertreterInnen der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" nehmen an der Konferenz teil (siehe unten).

lesen ...[Weitere Informationen zur Konferenz]

IPPNW-Presseinformation vom 5.9.2012

IPPNW-Ärzte fragen Merkel: Bleiben US-Atomwaffen in Deutschland?

Die US-Atomwaffenbehörde plant die Modernisierung der B61-Bombe. Foto: NNSA05.09.2012 

Die US-Atomwaffen bleiben bis auf weiteres in Deutschland. Das wurde laut der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau bereits im Mai 2012 auf dem NATO-Gipfel in Chicago still und heimlich beschlossen. Die Ärzteorganisation IPPNW, Trägerin der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle nun auf, klar Position zu den Modernisierungsplänen und zum Verbleib der Atomwaffen in Deutschland zu beziehen.

lesen ...[IPPNW-Hintergrundpapier zur Atomwaffenmodernisierung]  [Kampagne atomwaffenfrei.jetzt]

Pressemitteilung, 6.8.2012

IPPNW fordert weltweite Ächtung statt Modernisierung von Atomwaffen

Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

Friedenslaternen in Hiroshima, Foto: ICAN, Flickr06.08.2012 

Anlässlich des Hiroshima- und Nagasakitages hat die IPPNW in einem Aufruf die Pläne der USA zur Modernisierung der in Deutschland stationierten US-Bomben kritisiert und erneut den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland gefordert. Initiator des Appells, der am Samstag in der Frankfurter Rundschau und der taz als Anzeige erschien, ist die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", deren Trägerkreis die IPPNW angehört.

lesen ...[Aufruf zu 67 Jahre Hiroshima-Nagasaki]  [Gedenkveranstaltungen]  [ICAN-Meinungsartikel]

IPPNW-Pressemitteilung vom 1.6.2012

5 vor 12 – JETZT ist Zeit zum Aufwachen!

Aktionstag für Atomwaffenfreiheit am 2. Juni 2012

01.06.2012 

Die Internationale Kampagne für die Abschaffung aller Atomwaffen (ICAN) ruft am 2. Juni 2012 weltweit alle Atomwaffengegner auf, eine sofortige Aufnahme von Verhandlungen für eine Ächtung von Atomwaffen zu fordern. Auch die  deutsche Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ beteiligt sich an diesem Aktionstag. 

Die Kampagne will die Öffentlichkeit am 2. Juni 2012 darauf aufmerksam machen, dass die 20.000 Atomwaffen in der Welt katastrophale humanitäre Folgen auslösen können. Als „Weckruf“ verbreiten Atomwaffengegner den Link zu einem kurzen Video, das diese Aussage eindrucksvoll vermittelt. Alle sind aufgefordert, das Video an diesem Tag an Freunde und Bekannten weiter zu leiten.

lesen ...[Youtube-Video]  [Mehr Informationen zum Aktionstag am 2. Juni]

IPPNW-Pressemitteilung vom 31.5.2012

Deutsche Bank finanziert Produktion von Atomwaffensystemen

Aktionärsversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt

31.05.2012 

Die Deutsche Bank finanziert 13 internationale Unternehmen, die Atomwaffensysteme entwickeln und produzieren. Das kritisiert der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim heute auf der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank und appelliert an den Vorstand, die Beteiligungen an atomarer Bewaffnung aufzugeben. „Mit ihrem Finanzengagement in diese Unternehmen erleichtert die Deutsche Bank den Aufbau von Nuklearstreitkräften und konterkariert so die Anstrengungen, die Welt atomwaffenfrei zu machen“, erklärt Jochheim. 

lesen ...[Rede von Matthias Jochheim]  [ICAN-Studie "Don´t Bank on the Bomb"]  [Weitere Informationen zu Atomwaffen]

Pressemitteilung der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

"NATO in Zeitschleife gefangen":

Atomwaffen werden nicht aus Deutschland abgezogen

Radtour Global Zero Now, Gruppenfoto auf dem Marktplatz von Vaihingen an der Enz21.05.2012 

Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" kritisiert die heute bekannt gewordenen Beschlüsse des NATO-Gipfels in Chicago (NATO Deterrence and Defence Posture Review). "Besonders enttäuscht sind wir über das Festhalten an der Nuklearstrategie und dem Beharren auf der Stationierung von Atomwaffen in Europa," so Roland Blach, Kampagnenkoordinator und Geschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg. Die Enttäuschung bezieht sich auch auf Bundesaußenminister Westerwelle. "Großen Ankündigungen ist nur heiße Luft gefolgt", so Blach weiter. Der Beschluss des Bundestages zum Abzug der Atomwaffen aus Deutschland vom März 2010 wird damit jahrelang nicht umgesetzt.

lesen ...[Pressemitteilung als pdf-Datei]  [Kampagnenwebsite]  [Blog]

Pressemitteilung der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

Zeit, die Atombomben aus Europa abzuziehen

NATO-Gipfel in Chicago

Tagung Friedenskultur 2012 mit mit Giorgio Franceschini (HFSK) (rechts)14.05.2012 

In knapp einer Woche sitzen die NATO-Mitgliedsstaaten wieder in Chicago zusammen und entscheiden über die Verteidigung Europas – mit oder ohne taktische Atomwaffen. Laut Quellen aus regierungsnahen Kreisen haben die NATO-Minister bereits bei ihrem letzten Treffen in Brüssel entschieden: Die Atomwaffen bleiben auf absehbare Zeit in Europa. Auf der Tagung der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" in Essen am Wochenende bewerteten Atomwaffenexperten die Ergebnisse dieser Debatte zur Überprüfung der Verteidigungs- und Abschreckungsdoktrin der NATO.

lesen ...[Tagung "Friedenskultur2012"]  [Video zum Aktionstag]  [Bildungstool]

Tagung Friedenskultur.2012

Keine Modernisierung der Atomwaffen in Deutschland

Der Abzug muss auf die Tagesordnung

03.05.2012 

Der Konflikt um den Iran und die Raketentests in Indien und Pakistan lenken in diesen Wochen den Blick auf das Thema Atomwaffen. Darüber hinaus treffen sich vom 30. April bis zum 11. Mai bei der UNO in Wien Diplomaten aus aller Welt, um die nächste Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages vorzubereiten und eine Tagesordnung zu beraten. Ende Mai findet in Chicago der NATO-Gipfel statt, bei dem über die zukünftige Atomwaffenstrategie des Militärbündnisses beraten werden soll.

lesen ...[Programm der Tagung]

Pressemitteilung vom 17. April 2012

Atomwaffen sind eine schlechte Investition

Globaler Aktionstag zu Militärausgaben

Atomwaffen sind eine schlechte Investition, Foto: ICAN17.04.2012 

Anlässlich des heutigen globalen Aktionstags zu Militärausgaben ruft die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" die deutsche Regierung dazu auf, nicht mehr in Atomwaffen zu investieren. Die Ausgaben für Atomwaffen werden  laut der Internationalen Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN) im Jahr 2012 weltweit mehr als 100 Milliarden US-Dollar betragen.

lesen ...[ICAN-Studie „Die Bombe ist eine schlechte Investition“]  [Weitere Infos zu den Kosten von Atomwaffen]  [Pressemitteilung als pdf-Datei ]

Ausgebombt - Lieber malen als bomben!

Straßenaktion der IPPNW-Studierenden in Berlin

15.04.2012 

Am Wochenende hat die erste Aktion "Ausgebombt - Lieber malen als bomben!" an der Berliner Admiralbrücke in Kreuzberg stattgefunden. Trotz kühlen Aprilwetters regten die TeilnehmerInnen des Europäischen IPPNW-Studierendenkongresses Passanten zur kreativen Umgestaltung einer Blanko-Postkarte mit der Silhouette einer Atombombe an und informierten dabei über Atomwaffen. Über 100 Karten sind bei der Aktion zusammengekommen.

[Mehr Informationen über die Aktion]  [Bilder von der Berliner Aktion]

Presseinformation, 5.3.2011

Deutsche Banken unterstützen die Herstellung von Atomwaffen

05.03.2012 

Deutsche Finanzinstitute unterstützen Unternehmen bei der Herstellung und Modernisierung von nuklearen Waffen. Nach einem neuen Bericht der Internationalen Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und ethisches Investment Firma Profundo investieren u.a. Deutsche Bank, Allianz, Commerzbank und BayernLB in die Hersteller von Atomwaffen.

lesen ...[Studie als pdf-Datei]  [Liste der Herstellerfirmen]

Internationaler Aktionstag für die Abschaffung von Atomwaffen. Mach mit!

25. Juni 2011

08.06.2011 

Die „offiziellen“ Atomwaffenstaaten (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China) treffen sich am 29. und 30. Juni in Paris. Wie im letzten Jahr ruft die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, ICAN, zu einem globalen Aktionstag auf, und zwar im Vorfeld dieses Treffens. So soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass immer noch keine Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen aufgenommen wurden. Wir wollen auch in Deutschland zum Aktionstag beitragen und schlagen folgende Aktion vor: „Million Pleas“: Die wahrscheinlich längste Videokette der Welt.

[Mehr Infos zum Aktionstag]

"unsere zukunft - atomwaffenfrei"-Presseinfo

Politischer Wille für Abzug der US-Atomwaffen bei der NATO vorhanden

Kampagne schreibt an Bundestagsabgeordnete

30.03.2011 

Eine große Mehrheit der NATO-Mitglieder würde einen Abzug der taktischen US-Atomwaffen befürworten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der niederländischen Sektion von pax christi, die heute veröffentlicht wurde. In einer Umfrage bei den ständigen Vertretungen der Staaten in Brüssel haben ForscherInnen entdeckt, dass nur drei der 28 Mitglieder die Atomwaffen beibehalten wollen: Frankreich, Ungarn und Litauen.

lesen ...[Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie]  [Die vollständige Studie in englischer Sprache]  [Brief der Kampagne an die Bundestagsabgeordnete]

IPPNW begrüßt die Ratifizierung des Neuen START-Abkommens

Brief der internationalen IPPNW-Präsidenten

31.01.2011 

Mit einem Schreiben an die Präsidenten der USA und Russlands würdigen die Präsidenten der IPPNW die erfolgreiche Ratifizierung des neuen Abkommens zur Reduzierung der strategischen Waffen (START). IPPNW beglückwünscht sie zu diesem langerwarteten Abschluss, dankt Ihnen für die Führungsstärke, die sie angesichts der politischen Opposition gegen diese Ratifizierung gezeigt haben, und ruft sie dringend dazu auf, unverzüglich auf diesem Erfolg aufzubauen.

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"Zukunft ohne Atomwaffen" -Presseinfo, 13.10.2010

Es gibt keine Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa

Der "nukleare Schirm" bietet keinen Schutz

Es gibt keine überzeugenden Argumente, weiterhin US-Atomwaffen in Deutschland und Europa zu stationieren. Das geht aus der Studie „Die NATO und der nukleare Schirm -  Gibt es gute Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa?“ hervor, die der Friedensforscher Otfried Nassauer im Auftrag der IPPNW erstellt hat.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7.10.2010

Keine Laufzeitverlängerungen für Atombomben in Deutschland

IPPNW: Die Bundesregierung muss ihre Entscheidung jetzt umsetzen

07.10.2010 

Anlässlich von Meldungen zur Ausmusterung der Tornados fordert die IPPNW die Bundesregierung auf, die nukleare Teilhabe jetzt zu beenden. Der bevorstehende NATO-Gipfel sei der richtige Zeitpunkt, die Vereinbarung des Koalitionsvertrages und den Beschluss des Bundestages zum Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland umzusetzen. "Die politische Entscheidung für eine Beendigung der nuklearen Teilhabe ist im Bundestag eigentlich bereits gefallen", erklärt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW. Im März hatte eine parteiübergreifende Koalition die Regierung aufgefordert, sowohl auf den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland hinzuarbeiten als auch die Rolle der Atomwaffen in der NATO-Strategie zurückzuführen.

lesen ...[Bundestagsbeschluss vom 26.3.2010]

Koordinierungskreis "Zukunft ohne Atomwaffen"

Bündnis fordert Abschied von der nuklearen Teilhabe

NATO-Generalsekretär Rasmussen legt neues strategisches Konzept vor

29.09.2010 

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Außenminister Guido Westerwelle müssen sich auf dem NATO-Ministertreffen im Oktober für den Abzug der US-Atomwaffen aus Europa einsetzen und die Beendigung Deutschlands an der nuklearen Teilhabe erklären. Das fordert das Bündnis „Zukunft ohne Atomwaffen“ anlässlich der Bekanntmachung des ersten Entwurfs eines neuen strategischen NATO-Konzepts.

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Postkarten- und E-Mail-Aktion

Der nukleare „Schirm“ bietet keinen Schutz

Höchste Zeit für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland

Im November 2010 wird die NATO in Lissabon über ein neues Strategisches Konzept entscheiden. Dort wird auch die Rolle von Atomwaffen im Bündnis festgeschrieben. Bis dahin gibt es eine letzte Möglichkeit, auf den Inhalt Einfluss zu nehmen. Wir wollen mit einer Postkarten- und eMail-Aktion Verteidigungsminister zu Guttenberg daran erinnern, dass der Abzug von allen Parteien des Bundestags und von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung gefordert wird und sagen: "65 Jahre - Atomwaffen a.D."

lesen ...[Die Aktionsphase auf www.atomwaffenfrei.de]  [E-Mail an Herrn Verteidigungsminister Guttenberg]  [Postkartenaktion "Der nukleare Schirm bietet keinen Schutz"]

Broschüre Dialogue on disarmament

Gibt es gute Gründe für Atomwaffen?

Abrüstungsdialoge mit Entscheidungsträgern

Gibt es gute Gründe für Atomwaffen? Sarah Koch analysiert in ihrer Psychologie- Diplomarbeit, wie psychologische Aspekte Dialoge mit Entscheidungsträgern über atomare Abrüstung beeinflussen können. Sie zeigt Lösungen für effektive Dialoge auf, mit denen das Ziel der nuklearen Abrüstung eher erreicht werden kann, als mit einem Bestehen auf der Losung „Wir gegen sie“.

lesen ...[Link auf Dialogue-Borschüre]

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.5.2010

Zeit für die Abrüstung taktischer Atomwaffen

Atomwaffenkonferenz in New York

17.05.2010 

Die Stationierung von Atomwaffen auf dem Territorium anderer Staaten untergräbt Bemühungen um die Kontrolle und Abrüstung von Atomwaffen. Das sollen die Mitgliedsstaaten des Atomwaffensperrvertrags (NPT) erklären, fordert eine Gruppe von Nichtregierungsorganisationen auf der Überprüfungskonferenz in New York in einem Brief an die Staatsdelegierten. Sie fordern die Mitgliedsstaaten auf, die nukleare Teilhabe bis zum Jahr 2015 zu beenden.

lesen ...[Bericht von Chidyausiku]  [Deutsche Übersetzung des NGO-Briefs]

Friedensbewegung kritisiert Auftritt der Bundesregierung in New York

Atomwaffenkonvention mit keinem Wort erwähnt

Unterschriftenübergabe an Libran Cabactulan05.05.2010 

Die Anti-Atomwaffenbewegung ist enttäuscht von der Rede des Staatsministers im Auswärtigen Amt Werner Hoyer. Sie widerspricht seiner eigenen in der UN-Rede formulierten Zielsetzung. "Wir haben viel Zeit verloren, jetzt brauchen wir eine neue Dekade der Abrüstung", hatte er erklärt. Mit keinem Wort erwähnte Hoyer die Atomwaffenkonvention. Er fällt damit hinter den interfraktionellen Beschluss des deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen und die Rede des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon auf der großen NGO-Konferenz vom Wochenende zurück.

lesen ...[Täglich aktualisierter Blog von der NPT-Konferenz]

Die Welt ist überrüstet, Frieden ist unterfinanziert

Ban Ki-Moon auf überfüllter Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York

02.05.2010 

„Die Welt ist überrüstet und Frieden ist unterfinanziert“, so der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf der mit über 1.000 TeilnehmerInnen überfüllten Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York. Diese Veranstaltung war die größte internationale Konferenz für eine Welt ohne Atomwaffen im Vorfeld einer Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (NPT-Konferenz).

lesen ...[Rede auf Video]  [Bilder von Anti-Atomwaffen-Demo in New York]

IPPNW-Pressemitteilung 28.4.2010

65 Jahre Atombombe: Zeit für eine Zwangspensionierung

Deutsche IPPNW-Ärzte auf Atomwaffensperrvertrags-Konferenz in New York

28.04.2010 

Mehr als 30 Außenminister, darunter Außenminister Guido Westerwelle, werden sich kommenden Montag in New York zum Beginn der einmonatigen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags treffen. Unter den etwa 1.500 Repräsentanten der Zivilgesellschaft aus aller Welt ist auch eine Gruppe von IPPNW-Ärzten und Medizinstudierenden für die Konferenz akkreditiert. Sie werden am 2. Mai mit Tausenden Menschen auf den Strassen von New York demonstrieren, um vor Beginn der Überprüfungskonferenz die Regierungen dazu aufzurufen, sich für eine globale Ächtung von Atomwaffen einzusetzen.

lesen ...[Kampagne "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen"]  [ICAN-Kampagne]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.4.2010

Merkel muss Abrüstung zur Chefsache machen

Abzug von US-Atomwaffen aus Europa

26.04.2010 

Mit großem Entsetzen reagiert die IPPNW auf die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und US-Außenministerin Hillary Clinton: Clinton hatte den Abzug der US-Atomwaffen aus Europa unter den Vorbehalt gestellt, dass Russland seinerseits abrüstet. Rasmussen glaubt, die US-Atomwaffen in Europa seien nach wie vor essentiell für die nukleare Abschreckung.

lesen ...[Bündnis "Für eine Zukunft ohne Atomaffen"]  [Bundestagsantrag "Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen"]

IPPNW-Presseinformation vom 23.4.2010

NATO bremst atomare Abrüstung

Außenministertreffen in Tallinn: Politiker reden, Aktivisten steigen aufs Rad

23.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen auf dem Außenministertreffen als erhebliches Hindernis für die weltweite Abrüstung der Atomwaffen. „Wenn diese Haltung NATO-Politik bleibt, befürchten wir, dass die Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages in Mai in New York keinen Abrüstungsfortschrift erzielen wird“, erklärt die Abrüstungsexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Die IPPNW unterstützt die Forderung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle nach einem Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und Europa.

lesen ...[Bilder von der Aktion]  [Weitere Informationen]  [Liste der BürgermeisterInnen]

Radeln gegen Atomwaffen

Bürgermeisterin von Lichtenberg unterzeichnet Appell für New York

22.04.2010 

Die Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich, Mitglied im Netzwerk „Bürgermeister für den Frieden“, übergab Vertetern der Ärzteorganisation IPPNW - vor einem symbolischen Ortsausgangsschild der Stadt Berlin mit dem Zusatz „next stop New York“ - den unterzeichneten Appell „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“.

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Einladung zum Fototermin am 21. April 2010

Radeln gegen Atomwaffen

Bürgermeisterin von Lichtenberg unterzeichnet Appell für New York

Mit bundesweiten Radtouraktionen durch deutsche Städte, die Mitglied im Bündnis der „Bürgermeister für den Frieden“ sind, sollen die politischen Forderungen des Appells nach weltweiter Abrüstung öffentlich gemacht werden. Vertreter der Berliner Friedensbewegung – darunter die ÄrztInnen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) – werden am 21.4. unter dem Motto „unsere zukunft – atomwaffenfrei: next stop. New York“ von der Friedensglocke im Volkspark Friedrichshain zum Bezirksrathaus Lichtenberg radeln, um auf das Anliegen aufmerksam zu machen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.4.2010

Unser Rezept gegen Atomterrorismus: der Atomausstieg

Ärzte kritisieren Ergebnisse des Atomgipfels in Washington

Rezept für den Frieden: Erneuerbare Energien14.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den vermeintlichen Erfolg des Atomgipfels in Washington. „Die zivile Nutzung der Atomenergie blockiert jegliche atomare Abrüstung. Jedes neue Atomkraftwerk erhöht die Menge an nuklearem Material, das abgebaut, weiterverarbeitet, gehandelt, transportiert und gelagert wird. Auf jeder Stufe besteht die Gefahr, dass Material für eine schmutzige Bombe abgezweigt wird. Einen wirklichen Schutz bietet nur der schnellstmögliche Ausstieg aus der Atomenergie,“ sagt Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW.

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Trägerkreis "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen"

Mut zu großen Schritten

Auf dem Weg zu einer Zukunft ohne Atomwaffen

20.04.2010 

Über eine Welt ohne Atomwaffen diskutierte am 19. April 2010 in der Berliner Jerusalemkirche ein breites Bündnis aus Gewerkschaft, Kirchen, Friedensbewegung und Politik. Der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske glaubt, dass sich die Chancen für die atomare Abrüstung mit der Präsidentschaft von Barack Obama verbessert haben. Allerdings kritisierte er den START-Vertrag und die neue amerikanische Militärdoktrin als „Trippelschritte“ auf diesem Weg.

lesen ...[Vortrag von Prof. Gottstein, IPPNW]

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.4.2010

IPPNW fordert Abzug aller US-Atomwaffen aus Europa und Verhandlungen über Atomwaffenkonvention

Obama setzt positive Zeichen für die NPT-Konferenz

06.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die von US-Präsident Obama in der New York Times angekündigten Eckdaten für eine „Nuclear Posture Review“. Dabei handelt es sich um das zentrale militärische Strategiedokument der US-Regierung zur Rechtfertigung ihrer Atomwaffen.

lesen ...[Auszüge aus dem Obama-Interview]  [Infos zur Atomwaffenkonvention]

IPPNW-Pressemitteilung vom 27.3.2010

Jahrelange Blockade überwunden – Zeit für eine Revision der US-Militärstrategie

"Neuer Start" für die Abrüstung

27.03.2010 

Die IPPNW begrüßt den erfolgreichen – wenn auch reichlich verspäteten – Abschluss des neuen START-Vertrages zwischen Russland und den USA als einen wichtigen ersten Schritt. „Mit diesem Abkommen haben die Präsidenten Obama und Medwedew die jahrelange Blockade überwunden.  Die Vision einer friedlichen Welt ohne Atomwaffen kann nur gelingen auf der Grundlage von gegenseitigem Vertrauen, Abrüstung und internationaler Zusammenarbeit. Dieser Weg muss jetzt fortgeführt werden“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claussen.

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IPPNW-Pressemitteilung 26.3.2010

Atomwaffenfreies Deutschland

Bundestagsdebatte über Abrüstung

26.03.2010 

Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den heute im Parlament verabschiedeten interfraktionellen Antrag für eine Welt ohne Atomwaffen. "Dass sich eine parteiübergreifende Koalition im Deutschen Bundestag für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und eine reduzierte Rolle der Nuklearwaffen innerhalb der NATO einsetzt, ist ein bisher einmaliger parlamentarischer Vorgang", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[Informationen zum Atomwaffensperrvertrag]  [Mehr zur Nuklearwaffenkonvention]  [Papier des US-Verteidigungsministeriums]

Pressemitteilung vom 23.3.2010

Radeln gegen Atomwaffen

Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei" startet in heiße Phase

23.03.2010 

Unter dem Motto „unsere zukunft – atomwaffenfrei. next stop New York 2010“ finden seit gestern Radtouren in und zu mehreren Dutzend Städten in Deutschland statt, die sich der weltweiten Bürgermeisterbewegung Mayors for Peace angeschlossen haben. Damit beginnt die heiße Phase der Kampagne „unsere zukunft atomwaffenfrei“, mit der über 50 Organisationen fordern, den im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland umzusetzen.

lesen ...[Kampagne]  [Liste aller Radtouren]  [Mayors for Peace]

Die Welt ohne Atomwaffen

Essener Erklärung verabschiedet

Reinhard Pass, Oberbürgermeister von Essen, ist Bürgermeister für den Frieden21.03.2010 

Mit einer ausdrucksvollen Matinee der "KünstlerInnen für den Frieden" beendeten rund 1.000 Teilnehmer/innen die "Friedenskultur.2010". 40 Jahre nach dem 1970 geschlossenen Atomwaffensperrvertrag fordern sie "die vollständige Abschaffung aller Atomwaffen". Der Kongress "Friedenskultur.2010" appelliert an die Bundestagsabgeordneten, sich für eine Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands einzusetzen.

lesen ...[Bildergalerie]  [Kongress-Homepage]

IPPNW-Pressekonferenz vom 19.3.2010

Alternativer Friedensnobelpreisträger fordert Atomwaffenkonvention

Nein zu Atomwaffen in der neuen NATO-Strategie

19.03.2010 

Die Bundesregierung muss ihre Abrüstungsinitiativen verstärken, um die Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages im Mai in New York zum Erfolg zu führen. Das haben heute in Berlin die Ärzteorganisation IPPNW und der alternative Friedensnobelpreisträger Alyn Ware gefordert. „Wir begrüßen, dass Außenminister Guido Westerwelle sich für den Abzug der verbliebenen US-Atomwaffen aus Deutschland einsetzt. Beim NATO-Gipfel in Talinn Mitte April muss er nun auch die nukleare Abschreckungsdoktrin in Frage stellen“, erklärte die Abrüstungsexpertin der IPPNW, Xanthe Hall.

lesen ...[Zur Pressemappe mit den Statements]

Medieninformation vom 16.3.2010

Wolfgang Thierse und Bürgermeister von Hiroshima unterstützen Friedenskongress in Essen

Kongress & Künstlermatinee

16.03.2010 

Das kommende Wochenende steht im Zeichen des Friedens. Vom 19. bis 21. März finden in der Kulturhauptstadt Essen der Kongress und die Matinee "Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei" statt. Die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) sind Mit-Initiatoren der Veranstaltung. Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, ist Schirmherr von "Friedenskultur.2010".

lesen ...[Kongress-Homepage]  [Medieninformation als pdf]

Now We Can - Nun können wir loslegen

Eine globale Agenda für die Kampagne zur Abschaffung aller Atomwaffen

12.03.2010 

Die Chancen, Atomwaffen ein für allemal aus der Welt zu schaffen, standen schon lange nicht mehr so gut wie heute. Doch wie lange dieses Zeitfenster anhält, ist schwer vorauszusagen – handeln wir jetzt, damit nukleare Abrüstung endlich Wirklichkeit wird!

[Das globale Agenda: Februar bis Juni 2010 herunterladen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 12. März 2010

Deutschland soll Atomwaffenkonvention fordern

Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag

12.03.2010 

VertreterInnen der "Middle Powers Initiative" (MPI), ein Zusammenschluss von acht internationalen Nichtregierungs-Organisationen, haben gestern in Seoul sogenannte "Mittelmacht"-Staaten aufgerufen, sich bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags im Mai in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einzusetzen. Dazu erklärt Xanthe Hall, IPPNW-Abrüstungsexpertin und Vorstandsmitglied in der MPI: "Wir fordern die Bundesregierung auf, einen mutigen Schritt in Richtung atomwaffenfreie Welt zu gehen und die Konvention zu unterstützen. Guido Westerwelle darf es nicht bei seiner Forderung nach einem atomwaffenfreien Deutschland belassen. Er muss an einer atomwaffenfreien Welt mitarbeiten."

lesen ...[Weitere Informationen zu MPI]  [Mehr zur Atomwaffenkonvention]

IPPNW-Presseinformation vom 5.3.2010

Höchste Zeit für die Abschaffung aller Atomwaffen

40 Jahre Atomwaffensperrvertrag

05.03.2010 

Heute vor 40 Jahren trat der Nukleare Nichtverbreitungsvertrag (NVV - englisch: Non-Proliferation Treaty, NPT) in Kraft. Der Vertrag, der von 189 Staaten unterzeichnet wurde, verbietet die Weitergabe bzw. das Erwerben von Atomwaffen. "40 Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages ist die Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen größer geworden und das Abrüstungsversprechen bleibt weitgehend unerfüllt", kritisiert die Atomwaffenexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Immer noch existieren weltweit 23.000 Atomwaffen. Die Gefahr eines unbeabsichtigten Atomkriegs durch Fehlalarm bleibt real, weil tausende Atomwaffen immer noch in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden.

lesen ...[ICAN-Kampagne]  [Weitere Informationen zum NPT-Vertrag]  [Kongress "Friedenskultur 2010"]