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Kommt am 8. November nach Gorleben!

Aufruf an Angehörige aller Gesundheitsberufe

„Lasst uns deutlich zeigen, dass sich Menschen, die sich für die Gesundheit einsetzen, der Atomlobby in den Weg stellen“, mit diesen Worten ruft die ÄrztInnenorganisation Angehörige der Heilberufe zur Teilnahme an der bundesweiten Demonstration am 8. November in Gorleben auf. Anlässlich des geplanten Castor-Transportes in das Atommüll-Lager Gorleben organisiert ein breites Bündnis eine bundesweite Demonstration am 8. November 2008 in Gorleben.

„Im Hinblick auf die Wahl 2009 und die Dauerpropaganda der Stromkonzerne kommt dieser Demonstration eine Bedeutung zu, die weit über die Region Gorleben hinaus geht. Wir wollen ein deutliches Signal an die Politik und Wirtschaft senden: Wer weiter auf Atomkraft setzt, der muss mit unserem Widerstand rechnen. Wir wollen keine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Was nützt vermeintlicher Klimaschutz, wenn er den Boden vergiftet. Atomkraft ist eine Hochrisikotechnologie, die nicht nur aufgrund Ihres Müllproblems die natürlichen Lebensgrundlagen von uns und zukünftigen Generationen bedroht“, sagt Sven Hessmann, Sprecher der Ärztinnenorganisation IPPNW.

Der Aufruf der IPPNW unterscheidet sich vom allgemeinen Aufruf für die bundesweite Demonstration vor allem in zwei Punkten. Zum einen weist er zusätzlich daraufhin, dass der Export von Atomtechnologie das Risiko der unkontrollierten Verbreitung von Atomwaffen stark erhöht, zum anderen wendet der Aufruf sich direkt an Angehörige aller Gesundheitsberufe. Am 8. November 2008 werden sich die HeilberuflerInnen um 13 Uhr in Gorleben vor der Kirche in der Burgstraße versammeln und sich gemeinsam dem Demozug anschließen.

Der Aufruf unter: www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/gorleben.pdf

Pressekontakt: Sven Hessmann, Tel.: 030 – 69 80 74 14, E-Mail: hessmann@ippnw.de

www.ippnw.de

Über die IPPNW: Diese Abkürzung steht für International Physicians for the Prevention of Nuclear War. Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges engagieren sich seit 1982 für eine Welt ohne atomare Bedrohung und Krieg. 1985 wurden sie dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Heute setzt sich die IPPNW in 60 Ländern für Frieden und Abrüstung ein.

 

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