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Kommt am 8. November nach Gorleben!

Aufruf an Angehörige aller Gesundheitsberufe

15.10.2008 

„Lasst uns deutlich zeigen, dass sich Menschen, die sich für die Gesundheit einsetzen, der Atomlobby in den Weg stellen“, mit diesen Worten ruft die ÄrztInnenorganisation Angehörige der Heilberufe zur Teilnahme an der bundesweiten Demonstration am 8. November in Gorleben auf. Anlässlich des geplanten Castor-Transportes in das Atommüll-Lager Gorleben organisiert ein breites Bündnis eine bundesweite Demonstration am 8. November 2008 in Gorleben.

lesen ...[IPPNW-Aufruf_Gorleben_8. Nov. 08]

Das Atommüll-Problem ist ungelöst

Wohin mit dem Atommüll?

18.01.2007 

Der in Atomkraftwerken entstehende Atommüll strahlt und gefährdet Menschen für Hunderttausende von Jahren. Atomkraftwerke werden nun schon seit mehr als 50 Jahren betrieben und noch immer weiß niemand, wo der Müll einmal bleiben kann. Die Entsorgung des Atommülls ist auch nach offizieller Bewertung "ungelöst". Es muss damit gerechnet werden, dass der Strahlenmüll für sehr lange Zeit in den so genannten Zwischenlagern verbleibt. Die weitere Produktion von weiterem Atommüll in Atomkraftwerken ist vor dem Hintergrund des ungelösten Atommüll-Problems nicht zu verantworten.

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Bei den Endlagern für Atommüll steht bereits die Kurzzeit-Sicherheit in Frage

Atommüll-Endlagerung

Morsleben18.01.2007 

Beim Thema Endlagerung wird meist nur die Langzeit-Sicherheit diskutiert. Dies verkennt die Tatsache, dass sich an den bislang diskutierten Endlagerstandorten bereits bei der "Kurzzeit-Sicherheit" erhebliche Probleme abzeichnen. Es ist überhaupt nicht ausgeschlossen, dass die Errichtung eines atomaren Endlagers auch deswegen in den nächsten Jahrzehnten scheitert, weil selbst die kurzfristigen Sicherheitsrisiken für die Bevölkerung als zu groß erscheinen.

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Die Standort-Zwischenlager dienen dem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke

Atomindustrie bestätigt Kritik von Atomkraftgegnern

18.01.2007 

Von offizieller Seite werden die von der rot-grünen Bundesregierung genehmigten atomaren Standort-Zwischenlager mit der Vermeidung von Atomtransporten begründet. Dabei wird verschwiegen, dass erst durch die Standort-Zwischenlager ein langjähriger Weiterbetrieb der Atomkraftwerke möglich gemacht wurde. Der Präsident des Deutschen Atomforums bestätigte in aller Deutlichkeit die Kritik von Atomkraftgegnern, wonach es ohne die neuen Atommüll-Lager zu einer "Verstopfung" und somit zum Stillstand deutscher Atomkraftwerke gekommen wäre, weil der Strahlenmüll nicht in hinreichender Menge in die zentralen Zwischenlager abtransportiert werden konnte. Mit der Genehmigung und der Errichtung der Standort-Zwischenlager hat der "Atomkonsens" bzw. "Atomausstieg" der Atomindustrie ihr zentrales Problem gelöst. Jetzt kann die Atomindustrie weiter Atomstrom produzieren und den Atommüll bequem in den Zwischenlagern gleich nebenan einlagern. Die langfristige "Lösung" des Atommüllproblems wird künftigen Generationen überlassen.

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Der meiste Atommüll wird bei der Umsetzung des Atomkonsenses erst noch produziert

Konsequenzen des "Atomausstiegs"

18.01.2007 

Die Diskussion um den so genannten "Atomausstieg" bzw. "Atomkonsens" erweckt den trügerischen Eindruck, als ginge es um ein zügiges Auslaufen der Atomenergie und die dadurch entstehenden Probleme seien nur noch marginal. Tatsächlich aber wird bei dem nach dem rot-grünen "Atomkonsens" vorgesehenen langjährigen Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke der meiste Atommüll in den nächsten Jahren erst noch produziert. Kommt es darüber hinaus zu einer "Fortschreibung des Atomkonsenses", dann kommt es zu einer weiteren Verschärfung des Atommüllproblems. 

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