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IPPNW
IPPNW-Information vom 14. Mai 2007

Tagung im niedersächsischen Landtag

Elbmarschleukämien

Vladislav Mironov14.05.2007 

Am 11. und 12. April 2007 tagte der Ausschuss für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit des niedersächsischen Landtages in Hannover zu den Hintergründen der Leukämiefälle in der Elbmarsch. Die  Sitzung fand in Form einer Anhörung statt. Neben dem weißrussischen Wissenschaftler Vladislav Mironov (Foto) haben 16 weitere Fachleute ihre Forschungsergebnisse vorgestellt bzw. die bisher vorliegenden Daten bewertet. Der Ausschuss hatte sich entschlossen, die Anhörung in nichtöffentlicher Sitzung durchzufuhren.

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IPPNW-Presseinformation vom 21. Dezember 2006

Was geschah am 12.9.1986?

Dokumentation zu den Elbmarschleukämien

21.12.2006 

Risikogebiet Elbmarsch. Seit Ende der 80er Jahre erkranken dort statistisch gesehen mehr Kinder an Leukämie als irgendwo sonst auf der Welt. Von offizieller Seite gibt es dazu keine Erklärung. Am Nordufer der Elbe stehen in Sichtweite das KKW Krümmel und das Kernforschungszentrum GKSS. Die Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch e.V., die Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. und die IPPNW haben nun eine Dokumentation veröffentlicht: Eine Kette von Indizien weist auf ein radioaktives Ereignis am 12. September 1986 hin.

lesen ...[Elbmarsch-Dokumentation]

Der vertuschte Skandal

Leukämiefalle in der Elbmarsch

02.04.2006 

Es ist ein Skandal, der in Deutschland seinesgleichen sucht - aber er wird bis heute verdrängt, verschwiegen, geleugnet. Dabei sind die Tatsachen unübersehbar: In der Umgebung des Atomkraftwerks Krümmel an der Unterelbe sind zwischen 1991 und 1996 sechs Kinder an Leukämie gestorben - eine weltweit einmalige Häufung dieser Krankheit. Inzwischen sind seit 1991 sogar 16 Kinder am tückischen Blutkrebs erkrankt. Das alles soll Zufall sein oder eine andere, unbekannte Ursache haben - sagen die Verantwortlichen der Atomanlagen, in den Behörden und Ministerien von Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

[Ursachenforschung]  [Analyse Bodenproben]

Presseinfo vom 6.12.05

Elbmarschleukämien

Wie geht es weiter?

06.12.2004 

Die IPPNW und die Gesellschaft für Strahlenschutz haben einen offenen Brief an Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Gitta Trauernicht geschrieben. Anlass ist der Rücktritt von sechs Mitgliedern der Wissenschaftlichen Fachkommission Leukämie, die den Auftrag hatte, die Ursache der Leukämieerkrankungen bei Kindern in der Region um die Geesthachter Atomanlagen zu ergründen.

lesen ...[Offener Brief an Ministerin Trauernicht]

Wissenschaftler treten zurück

Aufklärung behindert

01.11.2004 

Nach zwölfjähriger Tätigkeit gab die schleswig-holsteinische Leukämiekommission ihre faktische Auflösung bekannt. Sechs der acht Mitglieder traten zurück. Sie protestieren mit diesem Schritt gegen "die Verschleierungspolitik" der Kieler Landesregierung im Ursachenstreit um die Häufung von Blutkrebserkrankungen in der Umgebung des AKWs Krümmel. Otmar Wassermann, Beirat der IPPNW, und fünf seiner MitstreiterInnen warfen der schleswig-holsteinischen Landesregierung "aberwitzige Widerlegungsversuche" vor. Nach Auffassung der ExpertInnen hat es in der Geesthachter Kernforschungsanlage GKSS "geheim gehaltene kerntechnische Experimente" gegeben, die zu einer "leukämierelevanten Umgebungskontamination" der Elbmarsch-Region geführt hätten.

[Pressemitteilung von Prof. Dr. Otmar Wassermann]  [Abschlussbericht]

Vertuschter Atomunfall bei Hamburg

Leukämien dank Atomwaffenforschung?

10.03.2003 

Für die weltweit größte Häufung von Leukämieerkrankungen bei Kindern in der Umgebung der Geesthachter Atomanlagen südöstlich von Hamburg rückt eine Erklärung in greifbare Nähe. In Bodenproben lassen sich plutoniumhaltige radioaktive Partikel nachweisen, Bestandteile von sogenanntem PAC-Brennstoff. Als mögliche Erklärung für den PAC-Brennstoff kommen illegale Forschungen zur Atomwaffentechnologie in Frage.

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Elbmarsch

Leukämieaufklärung und Radonmärchen

Für die weltweit größte Häufung von Leukämieerkrankungen bei Kindern in der Umgebung der Geesthachter Atomanlagen süd-östlich von Hamburg rückt eine Erklärung in greifbare Nähe. In Bodenproben lassen sich plutoniumhaltige radioaktive Partikel nachweisen, Bestandteile von sogenanntem PAC-Brennstoff. Als mögliche Erklärung für den PAC-Brennstoff kommen illegale Forschungen zur Atomwaffentechnologie in Frage.

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Mini-Atombomben aus dem Kugelschreiber

Indizien für Atomwaffenforschung in Deutschland

10.04.2004 

Stasi-Akten und Bodenproben in der Elbmarsch nähren einen schrecklichen Verdacht: Hat die Arbeit an Kernwaffen Spuren hinterlassen, an denen heute Kinder erkranken?

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Wissenschaftliche Tricks

Die Leukämierate in der Elbmarsch ist 3,4-fach erhöht

aus "Umweltnachrichten" Mai 2003

10.05.2003 

Kürzlich wurden die Ergebnisse der bislang größten deutschen Studie zu Leukämien und Lymphomen um norddeutsche Atomkraftwerke der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Ergebnis der Studie war laut Pressemeldung der Süddeutschen Zeitung vom 10. April 2003, dass Atommeiler nicht Auslöser von Leukämie seien. Die Durchsicht der Arbeit zeigt aber, dass für akute lymphatische Leukämien, die am ehesten mit radioaktiver Strahlung in Verbindung gebracht werden, genau das Gegenteil der Fall ist. Diese sind im Nahbereich der Atomanlagen signifikant um den Faktor 3,4 erhöht.

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