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Atomausstieg selber machen

Stromwechsel jetzt!

Führende Umweltverbände, Organisationen für Verbraucherschutz und Anti-Atom-Initiativen rufen die atomkritische Mehrheit in Deutschland auf, ihre Vertragsbeziehungen zu den Atomstromproduzenten zu beenden und massenhaft zu Ökostromern zu wechseln. Private Haushalte, Gewerbe und Unternehmen sollen so gegen die einseitige Aufkündigung des so genannten Atomkonsenses durch den Essener Stromriesen RWE und die anderen drei Atomstromproduzenten E.ON, Vattenfall und Energie Baden-Württemberg (EnBW) vorgehen.

Über eine eigens eingerichtete Homepage (www.atomausstieg-selber-machen.de), eine Infoline der Ökostromer (0800-7626852) aber auch durch direkte Ansprache werden jene rund zwei Drittel der Bevölkerung kreativ und in vielfältiger Weise angesprochen und informiert werden, die nach Umfragen der Atomenergie ablehnend gegenüberstehen, bisher daraus aber noch nicht die Konsequenz eines Stromanbieterwechsels gezogen haben. „Erteilen Sie dem Wortbruch der Konzerne mit der Aufkündigung Ihrer Vertragsbeziehungen eine angemessene Antwort. Es kostet Sie fünf Minuten“, heißt es in dem bisher von neun Organisationen, Verbänden und Initiativen unterzeichneten Aufruf.

Denn je länger die Meiler betrieben würden, desto höher sei auch die Wahrscheinlichkeit eines Super-GAUs, erläutert IPPNW-Mitglied Dr. Winfrid Eisenberg: „In einem derart dicht besiedelten Gebiet wie Rhein-Main wäre das eine unvorstellbare Katastrophe. Die sofortige Evakuierung vieler Millionen Menschen wäre nicht möglich, selbst ein optimal organisierter Katastrophendienst könnte das Chaos der fliehenden nicht steuern. Auch wir Ärzte könnten nicht viel helfen, die Krankenhäuser wären schnell von Schwerstverstrahlten überfüllt. Hunderttausende würden sterben. Leider ist es jahrelang aus der Mode gekommen, über diese Dimension der Nutzung der Atomkraft zu reden.“

Für Rückfragen
Ewald Feige, Körtestr. 10, 10967 Berlin, Tel. 030 / 69 80 74 11, www.ippnw.de

www.atomausstieg-selber-machen.de
infoline: 0800-7626852

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