Die deutschen Atomkraftwerke sind extrem unterversichert. Der Gesetzgeber verlangt für den Fall einer Katastrophe in einem Atomkraftwerk lediglich eine Schadensdeckung, die weniger als 0,1% der möglichen Sach- und Vermögensschäden abdeckt. Die Bevölkerung trägt daher neben dem gesundheitlichen Risiko auch das volle wirtschaftliche Risiko für alle Folgeschäden selbst. Mit einer Unterschriftenaktion fordern IPPNW, BUND und Neue Richtervereinigung daher unverzüglich als Risikovorsorge für den Betrieb von Atomkraftwerken eine Betriebshaftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckung für alle Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden. Die Aktion wird von vier ehemaligen Bundesministern, zahlreichen Prominenten, Professoren und Unternehmen unterstützt.
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