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Einladung zur Pressekonferenz, 15.7.2009, Istanbul

Abgereichertes Uran – Überbleibsel aus dem Irak-Krieg

Ärzte und Experten informieren über die epidemiologische Studie in Basra

13.07.2009 

Seit Mitte der 1990er Jahre berichten Ärzte aus Basra über einen rapiden Anstieg von Krebsfällen und Geburtsschäden. Sie nehmen an, dass dies auf die Umweltzerstörung durch im Kampf freigesetzte Schadstoffe zurückzuführen ist – wie z.B. abgereichertes Uran (Depleted Uranium, DU). Bisher ist kaum etwas unternommen worden, um das Ausmaß dieses Problems zu evaluieren.

lesen ...[International Coalition to Ban Uranium Weapons ]  [IPPNW-Stellungnahme zur DU-Munition]

IPPNW fordert deutschen Beitrag zum Frieden

Zerstörte medizinische Infrastruktur

5. Jahrestag des Irakkriegs

Medact-Studie Rehabilitation under fire19.03.2008 

Wissenschaftlich fundierte Hochrechnungen schätzen, dass in den fünf Jahren Krieg im Irak rund eine Million Iraker durch Kriegseinwirkungen und indirekte Kriegsfolgen ungekommen sind. Laut UN-Flüchtlingsorganisation sind zwei Millionen Iraker Flüchtlinge im eigenen Land, weitere zwei Millionen sind in benachbarte Länder wie Syrien und Jordanien geflohen. Ein Bericht der britischen IPPNW-Sektion Medact bezeichnet das Gesundheitswesen im Irak als desaströs.

lesen ...[Medact-Studie "Rehabilitation under fire"]  [Mehr zur Medact-Studie]

IPPNW-Pressemitteilung vom 16. Januar 2008

Rehabilitation under fire

Bericht zur Gesundheitsversorgung im Irak

16.01.2008 

Der heute veröffentlichte Bericht "Rehabilitation under fire: health care in Iraq 2003-7" der britischen Organisation Medact belegt die vielfältigen Unterlassungen und das Versagen der Besatzungskräfte seit der Invasion im Jahre 2003, eine medizinische Grundversorgung entsprechend allgemein üblichen Prinzipien aufzubauen und generell für Gesundheit im Irak zu sorgen.

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Aus IPPNW-Forum 102/06

Zur Lage im irakischen Gesundheitswesen

Ansschauungen und Erlebnisse nach 9 humanitären Missionen

01.12.2006 

Das Gesundheitssystem im Irak war bis 1990 eines der besten, wenn nicht das beste im  Vorderen Orient. Es hatte westliches Niveau mit 172 modernen staatlichen Krankenhäusern und 1.200  Gesundheitszentren, die über das ganze Land verteilt waren. Dort wurden sowohl Untersuchungen und Schwangerschaftskontrollen als auch Impfungen durchgeführt. Die Neugeborenen- und Müttersterblichkeit war die niedrigste in der ganzen Region, die Impfrate lag bei über 90 %.

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Scharfe Kritik der US-Kirchen am Irak Krieg

Kirchen beschämt über US-Politik

18.02.2006 

„Von einem Ort, verführt von den Verlockung des Imperiums” ... „der andere Staaten mit Terror überschüttet” ... „und Gott für seine nationale Agenda reklamiert”. Mit erstaunlich harten Worten kritisierten die Vertreter von 34 US-Kirchen das Vorgehen ihrer Regierung in der Welt und im Irak. Die IPPNW begrüßt diese Erklärung - auch wenn sie reichlich spät kommt - bemängelt jedoch das fehlen einer klaren Haltung gegen eine militärische Lösung der Iran-Krise.

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Aus IPPNW-Forum 92/05

Umweltmedizin für irakische Ärzte

Sommerschule in Amman

20.04.2005 

Hauptziel der Sommeruniversität war es, einen Einblick in die neuesten Fortschritte der Methoden für epidemiologische Studien zu geben und Rahmenbedingungen für weitere Schritte hin zur Durchführung von eigenen wissenschaftlichen Studien im Irak zu schaffen. Diese sollten besonders darauf ausgerichtet sein, sich mit den dringlichsten und von den Teilnehmern aus dem Irak identifizierten Umweltthemen zu befassen.

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Aus IPPNW-Forum 91/05

IPPNW-Kinderhilfe weiterhin erforderlich

Mit Medikamenten geholfen

20.02.2005 

Am 2. Mai 2003 hatte Präsident Bush seinen illegalen Angriffskrieg gegen Irak als erfolgreich beendet verkündet, und wenige Wochen später wurde das fast 13-jährige Embargo aufgehoben. In all den Jahren seit 1991, besonders intensiv bis 1997 (dann begann das "Oil for Food-Programm"), hat die IPPNW-Kinderhilfe irakischen Kinderabteilungen mit Medikamenten und Babynahrung geholfen. Lesen Sie den Artikel von Prof. Gottstein.

lesen ...[Irak-Kinderhilfe]

Aus Forum 91/05

Gesundheit - eine Brücke zum Frieden

Hilfe für traumatisierte Kinder

20.02.2005 

Statt Sanktionen und Krieg brauchen die Menschen im Irak und besonders die Kinder unsere Hilfe - damit hat die IPPNW im Vorfeld des Irak-Krieges geworben. Dem Krieg, der wie ein "Mega-Pathogen" auf alle betroffenen Menschen wirkt, haben wir unser ärztliches Handeln für die Gesundheit entgegengestellt. Jeweils 2002, 2003 und 2004 veröffentlichte die internationale IPPNW Studien zu den Auswirkungen des Krieges. Sie sind erschienen unter dem Namen "Kollateralschaden" und fanden weltweit Beachtung. Krankheit und Tod als Folgen des Krieges für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen war und ist wichtige Friedensarbeit, gerade für uns ÄrztInnen.

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Vortrag von Prof. Ulrich Gottstein

Wer litt unter den Sanktionen?

Über die Folgen von Krieg im Irak

28.05.2005 

"Das Gesundheitssystem im Irak war bis 1990 eines der besten im Vorderen Orient. Es hatte westliches Niveau mit 172 modernen staatlichen Krankenhäusern sowie Röntgen- und Laborabteilungen. In Bagdad war das best ausgerüstete Bestrahlungsinstitut für Krebskranke in der ganzen Region. Alle damals in Europa modernen Operationsverfahren sowie Therapien internistischer Erkrankungen wurden durchgeführt. Zudem gab es 1.200 Gesundheitszentren über das ganze Land verteilt, wo sowohl Untersuchungen, ambulante Behandlungen, Schwangerschaftskontrollen und Impfungen vorgenommen wurden." Lesen Sie den Vortrag von Prof. Ulrich Gottstein.

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Presseinformation vom 3. Februar 2005

Irak nach der Wahl

Kommentar von Angelika Claußen

03.12.2008 

Blair, Chirac, Schröder - selten waren sie sich so einig: Alle drei Politiker haben US-Präsident Bush zugestimmt, „dass die Wahlen vom Sonntag ein Sieg für das irakische Volk waren und ein großer Fortschritt für die Demokratie in der Region”. Tatsächlich hat das irakische Volk seinen Willen, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen eindrucksvoll demonstriert. Selten wurde von der westlichen Welt allerdings die Kehrseite der Medaille so konsequent ausgeblendet. Dazu ein Kommentar der stellvertretenden Vorsitzenden der deutschen Sektion der IPPNW Angelika Claußen.

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Pressemitteilung

Krieg macht krank

Britische Ärzte-Studie

29.11.2004 

Mehr als 100.000 getötete Zivilisten - das ist die vorläufige Bilanz des Irakkrieges 2003. Doch auch nach Beendigung der Luftangriffe lässt der Schrecken nicht nach: Die dramatischen Folgen der Invasion auf das öffentliche Gesundheitssystem werden in einem Bericht der britischen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (Medact/IPPNW) analysiert. Die Autoren stellen fest: "Der jüngste Irakkrieg verschärft erheblich die gesundheitliche Situation der Bevölkerung, die ohnehin bereits durch die vorangegangenen Kriege, Tyrannei und Sanktionen stark angegriffen war."

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Pressemitteilung

USA ignorieren Völkerrecht

Der Fall von Falludscha

22.11.2004 

Die IPPNW und der Zusammenschluss aus Friedensorganisationen Kooperation für den Frieden fordern US-amerikanische und irakische Truppen auf, die Belagerung und Eroberung der irakischen Stadt Falludscha zu beenden. "Überlassen Sie die öffentliche Sicherheit dort solchen irakischen Polizeikräften, die von der örtlichen Bevölkerung akzeptiert werden!", so die Unterzeichner in einem Offenen Brief an den US-amerikanischen Botschafter in Deutschland, Herrn Daniel R. Coats.

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Aus dem IPPNW-Forum 87/88

Hilfstransporte, Delegationen, Behandlung

13 Jahre "IPPNW-Kinderhilfe Irak"

20.07.2004 

1988 war der Irak-Iran-Krieg zu Ende gegangen. Etwa 2 Millionen Menschen, darunter ein hoher Prozentsatz Kinder und Jugendliche, hatten ihr Leben oder Gesundheit verloren. Die USA hatten den Aggressor und Freund Saddam Hussein finanziell und logistisch unterstützt, um das Regime des USA-Feindes Ajatollah Khomeni zu schwächen, wenn nicht zu stürzen. Letzteres gelang nicht, der achtjährige Krieg endete mit Waffenstillstand ohne Grenzveränderungen, aber schwerstem Leid auf beiden Seiten.

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Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 30 vom 23.07.20

Medizin unter Kriegsbedingungen

Gesundheitsversorgung im Irak

23.12.2008 

Auch nach dem Ende der offiziellen Kampfhandlungen befindet sich das irakische Gesundheitssystem in schlechtem Zustand. Zum Mangel kommen Korruption und Gewalt. Bagdad, Central Teaching Hospital for Children: Abwässer fließen über die Böden. Das Trinkwasser ist kontaminiert. Die Ärzte des Krankenhauses schätzen, dass 80 Prozent der Patienten das Krankenhaus mit Infektionen verlassen, die sie bei Aufnahme nicht gehabt haben.

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Presseinformation vom 19.05.04

Ärztliche Stellungnahme zur Folter

UN-Übereinkommen strikt einhalten!

19.05.2004 

Im UN-"Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe" vom 10.12.1984 heißt es in Artikel 2, Abs. 2: "Außergewöhnliche Umstände gleich welcher Art, sei es Krieg oder Kriegsgefahr, innenpolitische Instabilität oder ein sonstiger öffentlicher Notstand, dürfen nicht als Rechtfertigung für Folter geltend gemacht werden." Die aktuellen Versuche, das Folterverbot angesichts des "Krieges gegen den Terror" zu relativieren oder Folter sogar zu rechtfertigen (in den USA Rumsfeld, Bush, Cheney; in Deutschland Wolfssohn), können nicht hingenommen werden. Die IPPNW fordert, das UN-Übereinkommen ohne irgendwelche Einschränkungen strikt einzuhalten.

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Presseinformation vom

IPPNW: Protest vor Atomwaffenlager Ramstein

Friedens-Aktionstag am 20. März 2004

12.02.2004 

Über 500.000 Menschen demonstrierten am 15. Februar 2003 in Berlin gegen einen drohenden Irak-Krieg - die größte Friedeonsdemonstration in der Geschichte der Bundesrepublik. Weltweit protestierten erstmals mehrere Millionen für eine friedliche Lösung des Konfliktes. Auch dieses Jahr wird die weltweite Friedensbewegung sich einmischen - am 20. März, dem Jahrestag des Beginns des Irakkrieges. Die IPPNW ruft für diesen Tag gemeinsam mit anderen Friedensorganisationen zum Protestmarsch zur US-Air-Base und zum Atomwaffenlager Ramstein in Rheinland-Pfalz auf.

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Presseinformation vom 21.01.04

Keine Bundeswehr in den Irak

Schröder muss sein Versprechen halten

21.01.2004 

Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordert von der Bundesregierung, bei ihrer Ablehnung eines Einsatzes deutscher Soldaten im Irak zu bleiben. Der durch die USA und ihre Verbündeten mit gefälschten Fakten gerechtfertigte Regimewechsel im Irak bleibt auch nach der Vertreibung Saddam Husseins ein völkerrechtswidriger Krieg. "Die Besatzung des Landes muss aufgegeben und zügig eine durch das irakische Volk demokratisch legitimierte Regierung gewählt werden" sagt Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Vorstandsmitglied.

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Pressemitteilung vom 18.11.2003

Zügigere Machtübergabe notwendig

IPPNW fordert Truppenabzug aus dem Irak

18.11.2003 

Bestärkt durch das fortwährende Sterben von Besatzungssoldaten und Zivilisten im Irak fordert die IPPNW einen raschen Abzug der Besatzungstruppen. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Besatzungstruppen nicht die Sicherheit für die Menschen und humanitären Hilfsorganisationen gewähren können. Im Gegenteil: Die Truppen sind Teil des humanitären Problems. Wer mit ihnen gezwungenermaßen zusammenarbeitet, verliert seine Neutralität und wird selbst zur Zielscheibe.

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Pressemitteilung vom 11.11.03

Situation verschlechtert sich

Gesundheitsstudie über Irak

11.11.2003 

Ein internationales Team von Ärzten und Wissenschaftlern der IPPNW forderte heute in London die britische und die US-Regierung auf, endlich für ein funktionierendes Gesundheitswesen im Irak zu sorgen und verlässliche Daten über die Erkrankten, Verletzten und Toten im Irak zu sammeln. Ein Ergebnis der Studie: Der Gesundheitsstatus der Iraker ist heute schlechter als vor dem Krieg.

lesen ...[Studie Collateral Damage]

Pressemitteilung vom 21.05.2003

ÄrztInnen besuchten Kliniken

IPPNW-ÄrztInnen zurück aus Bagdad

21.05.2003 

Noch ist die Situation in Bagdad chaotisch und nicht ungefährlich: Weiterhin kommt es zu Raubüberfällen, Mord, Autodiebstählen, Plünderungen und manchmal leider auch zu Vergewaltigungen von Frauen. Sieben von 18 staatlichen Krankenhäusern in Bagdad wurden geplündert, die Universitätskliniken sind nur teilweise mit Personal besetzt, weil viele Ärzte und Krankenschwestern wegen der Unsicherheit auf den Straßen nicht zur Arbeit erscheinen. Doch allmählich scheinen die US-Truppen für mehr Sicherheit zu sorgen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20. Mai 2003

IPPNW fordert Schutz der Bevölkerung

Ungesicherte Atomanlagen im Irak

20.05.2003 

Meldungen aus dem Irak über Plünderungen in Atomanlagen und Fälle akuter Strahlenkrankheit beunruhigen die IPPNW. Die Ärzteorganisation IPPNW fordert deswegen von der deutschen Regierung, sich für den Schutz der Menschen im Irak vor radioaktiven Materialen einzusetzen. Nötigenfalls sollte Deutschland eine UNO-Resolution für die sofortige Wiederaufnahme der Nuklear-Inspektionen und die internationale Sicherung aller irakischen Atomanlagen initiieren, um die offensichtlichen Gefährdungen für Mensch und Umwelt zu beenden und fehlende radioaktive Materialien aufzufinden und zu sichern.

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Pressemitteilung vom 13.05.2003

Dritter Arzneitransport in den Irak

IPPNW-Ärzte in Bagdad

13.12.2008 

Heute Mittag ist eine dreiköpfige deutsche IPPNW-Delegation in den Irak aufgebrochen. Sie trifft heute Nacht in Amman ein und reist von dort per PKW weiter. Die Ärzte und Ärztinnen bringen dringend benötigte Medikamente in die Kinderkliniken in Bagdad, darunter Antibiotika, Schmerzmittel, fiebersenkende Arzneien und Beruhigungsmittel.

Neben der Begleitung des Medikamententransportes dient die Reise dazu, die Situation in den Kinderkliniken vor Ort zu untersuchen und die medizinischen Hauptbedürfnisse zu recherchieren, so dass dann noch zielgenauer Hilfstransporte organisiert werden können.

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Pressemitteilung vom 17.04.2003

Zweite Direkt-Hilfe auf dem Weg nach Bagdad

Notfallmedizin für Bagdader Krankenhäuser

17.12.2008 

Der Irakkrieg scheint beendet. Doch die Tragödie für die verletzten und kriegstraumatisierten Menschen ist nicht vorbei. Im Gegenteil. Ihr Leidensweg hat erst begonnen, denn die Versorgungslage der Bevölkerung hat sich dramatisch verschlechtert. Die IPPNW, die Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung, helfen hier direkt vor Ort. Gemeinsam mit IPPNW-Ärzten aus München und der Aktion medeor ist der zweite direkte Transport von Deutschland nach Bagdad unterwegs. Zur Zeit befindet sich eine Tonne Notfallmedikamente im Wert von 10.000 Euro auf dem Straßenweg von Damaskus nach Bagdad.

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Pressemitteilung vom 14.03.2003

Gesundheitslage im Irak

USA und Großbritannien in der Pflicht

14.04.2003 

Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt die Plünderungen von Krankenhäusern im Irak, die die dringend notwendige Versorgung von Opfern und Patienten in der derzeitigen Phase zwischen Krieg und Frieden erschwert bzw. unmöglich macht.

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Pressemitteilung

Verseuchte Gebiete im Irak

Einsatz uranhaltiger Munition

14.04.2003 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich für wissenschaftliche Untersuchungen der mit abgereichertem Uran verseuchten Gebiete im Irak einzusetzen. Außer den Menschen im Irak könnten auch deutsche Arbeiter, die bei Hilfsorganisationen und dem Wiederaufbau im Irak tätig sind, durch diese Waffen gefährdet werden, so die IPPNW. Man müsse feststellen, wo und in welcher Menge Uranmunition von den USA und Großbritannien eingesetzt wurde.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 11.04.03

Friedensfahnen helfen Irak-Kindern

Kooperation von attac und IPPNW

11.03.2008 

Die bunte, italienische Friedensfahne mit dem Aufdruck "pace" wird nun auch das Symbol für den Wiederaufbau des Irak. Der Erlös des Verkaufs von über 50.000 Pace-Fahnen geht direkt an die Kinderhilfe Irak der IPPNW. Die Ulmer Vertriebsinitiative, die von zwei attac-Mitgliedern ins Leben gerufen wurde, konnte einen vierstelligen Eurobetrag an die IPPNW überweisen. IPPNW-Ärzte in München organisieren bereits mit Hilfe von Spenden den ersten Hilfstransport nach Bagdad.

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Pressemitteilung

IPPNW fordert Einsatzstopp

Uranmunition im Irak

04.04.2003 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert in einem offenen Brief die US- und britische Regierungen auf, keine Munition mit abgereichertem Uran im Krieg gegen den Irak einzusetzen. In den vergangen Tagen verdichten sich die Indizien für den Einsatz von Uranmunition im Krieg gegen den Irak. Uranmunition müsse international verboten werden, so die IPPNW. Die bekannten Hinweise auf die medizinischen Folgen für Bevölkerung und Soldaten sowie die Folgen für die Umwelt seien dafür ausreichend.

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Pressemitteilung vom 03.04.2003

IPPNW verurteilt Einsatz von Streubomben

Heimtückische Waffe

03.04.2003 

Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt den Einsatz von Streubomben im Irakkrieg. "Die so genannten Cluster Bombs fallen unseres Erachtens unter die Kategorie der heimtückischen Waffen", sagte ihrer friedenspolitische Sprecher, Dr. Jens-Peter Steffen. "Viele dieser Munitionsarten wirken wie Landminen und gehen in ihrer tödlichen Wirkung für die Zivilbevölkerung weit über ein Kriegsende hinaus", so Steffen.

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Pressemitteilung vom 01.04.2003

USA tragen Verantwortung

Pressekonferenz mit Denis Halliday

01.04.2003 

Der ehemalige UN-Diplomat und Leiter des UN-Hilfsprogramms für den Irak Denis Halliday forderte bei einer IPPNW-Presskonferenz Sanktionen gegen die USA und Großbritannien wegen des Golfkrieges. Halliday warf den USA und Großbritannien Kriegsverbrechen vor. Ohne eine UN-Resolution sei der Krieg illegal und verstoße gegen die Genfer Konvention, nach der ein Aggressor und seine Verbündeten für die Bevölkerung in einer besetzten Region verantwortlich seien.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 30.3.03

Irakkrieg ist völkerrechtswidrig

Appell der Frankfurter Mitgliederversammlung

30.03.2003 

Der Appell der Frankfurter Mitgliederversammlung vom 29. und 30 März erklärt den Angriffskrieg im Irak als völkerrechtswidrig. Es wird deswegen von der Bundesregierung gefordert, "sich an internationales und nationales Recht zu halten und den kriegsführenden Staaten die Überflugsrechte sowie die Nutzungsrechte für ihre Militärbasen zu entziehen."

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Kampagnen

IPPNW aktuell Kinderhilfe Irak