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IPPNW
Postkarten- und E-Mail-Aktion

Der nukleare „Schirm“ bietet keinen Schutz

Höchste Zeit für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland

Im November 2010 wird die NATO in Lissabon über ein neues Strategisches Konzept entscheiden. Dort wird auch die Rolle von Atomwaffen im Bündnis festgeschrieben. Bis dahin gibt es eine letzte Möglichkeit, auf den Inhalt Einfluss zu nehmen. Wir wollen mit einer Postkarten- und eMail-Aktion Verteidigungsminister zu Guttenberg daran erinnern, dass der Abzug von allen Parteien des Bundestags und von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung gefordert wird und sagen: "65 Jahre - Atomwaffen a.D."

lesen ...[Die Aktionsphase auf www.atomwaffenfrei.de]  [E-Mail an Herrn Verteidigungsminister Guttenberg]  [Postkartenaktion "Der nukleare Schirm bietet keinen Schutz"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.5.2010

Zeit für die Abrüstung taktischer Atomwaffen

Atomwaffenkonferenz in New York

17.05.2010 

Die Stationierung von Atomwaffen auf dem Territorium anderer Staaten untergräbt Bemühungen um die Kontrolle und Abrüstung von Atomwaffen. Das sollen die Mitgliedsstaaten des Atomwaffensperrvertrags (NPT) erklären, fordert eine Gruppe von Nichtregierungsorganisationen auf der Überprüfungskonferenz in New York in einem Brief an die Staatsdelegierten. Sie fordern die Mitgliedsstaaten auf, die nukleare Teilhabe bis zum Jahr 2015 zu beenden.

lesen ...[Bericht von Chidyausiku]  [Deutsche Übersetzung des NGO-Briefs]

Friedensbewegung kritisiert Auftritt der Bundesregierung in New York

Atomwaffenkonvention mit keinem Wort erwähnt

Unterschriftenübergabe an Libran Cabactulan05.05.2010 

Die Anti-Atomwaffenbewegung ist enttäuscht von der Rede des Staatsministers im Auswärtigen Amt Werner Hoyer. Sie widerspricht seiner eigenen in der UN-Rede formulierten Zielsetzung. "Wir haben viel Zeit verloren, jetzt brauchen wir eine neue Dekade der Abrüstung", hatte er erklärt. Mit keinem Wort erwähnte Hoyer die Atomwaffenkonvention. Er fällt damit hinter den interfraktionellen Beschluss des deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen und die Rede des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon auf der großen NGO-Konferenz vom Wochenende zurück.

lesen ...[Täglich aktualisierter Blog von der NPT-Konferenz]

Die Welt ist überrüstet, Frieden ist unterfinanziert

Ban Ki-Moon auf überfüllter Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York

02.05.2010 

„Die Welt ist überrüstet und Frieden ist unterfinanziert“, so der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf der mit über 1.000 TeilnehmerInnen überfüllten Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York. Diese Veranstaltung war die größte internationale Konferenz für eine Welt ohne Atomwaffen im Vorfeld einer Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (NPT-Konferenz).

lesen ...[Rede auf Video]  [Bilder von Anti-Atomwaffen-Demo in New York]

IPPNW-Pressemitteilung 28.4.2010

65 Jahre Atombombe: Zeit für eine Zwangspensionierung

Deutsche IPPNW-Ärzte auf Atomwaffensperrvertrags-Konferenz in New York

28.04.2010 

Mehr als 30 Außenminister, darunter Außenminister Guido Westerwelle, werden sich kommenden Montag in New York zum Beginn der einmonatigen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags treffen. Unter den etwa 1.500 Repräsentanten der Zivilgesellschaft aus aller Welt ist auch eine Gruppe von IPPNW-Ärzten und Medizinstudierenden für die Konferenz akkreditiert. Sie werden am 2. Mai mit Tausenden Menschen auf den Strassen von New York demonstrieren, um vor Beginn der Überprüfungskonferenz die Regierungen dazu aufzurufen, sich für eine globale Ächtung von Atomwaffen einzusetzen.

lesen ...[Kampagne "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen"]  [ICAN-Kampagne]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.4.2010

Merkel muss Abrüstung zur Chefsache machen

Abzug von US-Atomwaffen aus Europa

26.04.2010 

Mit großem Entsetzen reagiert die IPPNW auf die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und US-Außenministerin Hillary Clinton: Clinton hatte den Abzug der US-Atomwaffen aus Europa unter den Vorbehalt gestellt, dass Russland seinerseits abrüstet. Rasmussen glaubt, die US-Atomwaffen in Europa seien nach wie vor essentiell für die nukleare Abschreckung.

lesen ...[Bündnis "Für eine Zukunft ohne Atomaffen"]  [Bundestagsantrag "Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen"]

IPPNW-Presseinformation vom 23.4.2010

NATO bremst atomare Abrüstung

Außenministertreffen in Tallinn: Politiker reden, Aktivisten steigen aufs Rad

23.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen auf dem Außenministertreffen als erhebliches Hindernis für die weltweite Abrüstung der Atomwaffen. „Wenn diese Haltung NATO-Politik bleibt, befürchten wir, dass die Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages in Mai in New York keinen Abrüstungsfortschrift erzielen wird“, erklärt die Abrüstungsexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Die IPPNW unterstützt die Forderung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle nach einem Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und Europa.

lesen ...[Bilder von der Aktion]  [Weitere Informationen]  [Liste der BürgermeisterInnen]

Radeln gegen Atomwaffen

Bürgermeisterin von Lichtenberg unterzeichnet Appell für New York

22.04.2010 

Die Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich, Mitglied im Netzwerk „Bürgermeister für den Frieden“, übergab Vertetern der Ärzteorganisation IPPNW - vor einem symbolischen Ortsausgangsschild der Stadt Berlin mit dem Zusatz „next stop New York“ - den unterzeichneten Appell „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“.

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Einladung zum Fototermin am 21. April 2010

Radeln gegen Atomwaffen

Bürgermeisterin von Lichtenberg unterzeichnet Appell für New York

Mit bundesweiten Radtouraktionen durch deutsche Städte, die Mitglied im Bündnis der „Bürgermeister für den Frieden“ sind, sollen die politischen Forderungen des Appells nach weltweiter Abrüstung öffentlich gemacht werden. Vertreter der Berliner Friedensbewegung – darunter die ÄrztInnen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) – werden am 21.4. unter dem Motto „unsere zukunft – atomwaffenfrei: next stop. New York“ von der Friedensglocke im Volkspark Friedrichshain zum Bezirksrathaus Lichtenberg radeln, um auf das Anliegen aufmerksam zu machen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.4.2010

Unser Rezept gegen Atomterrorismus: der Atomausstieg

Ärzte kritisieren Ergebnisse des Atomgipfels in Washington

Rezept für den Frieden: Erneuerbare Energien14.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den vermeintlichen Erfolg des Atomgipfels in Washington. „Die zivile Nutzung der Atomenergie blockiert jegliche atomare Abrüstung. Jedes neue Atomkraftwerk erhöht die Menge an nuklearem Material, das abgebaut, weiterverarbeitet, gehandelt, transportiert und gelagert wird. Auf jeder Stufe besteht die Gefahr, dass Material für eine schmutzige Bombe abgezweigt wird. Einen wirklichen Schutz bietet nur der schnellstmögliche Ausstieg aus der Atomenergie,“ sagt Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW.

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Trägerkreis "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen"

Mut zu großen Schritten

Auf dem Weg zu einer Zukunft ohne Atomwaffen

20.04.2010 

Über eine Welt ohne Atomwaffen diskutierte am 19. April 2010 in der Berliner Jerusalemkirche ein breites Bündnis aus Gewerkschaft, Kirchen, Friedensbewegung und Politik. Der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske glaubt, dass sich die Chancen für die atomare Abrüstung mit der Präsidentschaft von Barack Obama verbessert haben. Allerdings kritisierte er den START-Vertrag und die neue amerikanische Militärdoktrin als „Trippelschritte“ auf diesem Weg.

lesen ...[Vortrag von Prof. Gottstein, IPPNW]

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.4.2010

IPPNW fordert Abzug aller US-Atomwaffen aus Europa und Verhandlungen über Atomwaffenkonvention

Obama setzt positive Zeichen für die NPT-Konferenz

06.04.2010 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die von US-Präsident Obama in der New York Times angekündigten Eckdaten für eine „Nuclear Posture Review“. Dabei handelt es sich um das zentrale militärische Strategiedokument der US-Regierung zur Rechtfertigung ihrer Atomwaffen.

lesen ...[Auszüge aus dem Obama-Interview]  [Infos zur Atomwaffenkonvention]

IPPNW-Pressemitteilung vom 27.3.2010

Jahrelange Blockade überwunden – Zeit für eine Revision der US-Militärstrategie

"Neuer Start" für die Abrüstung

27.03.2010 

Die IPPNW begrüßt den erfolgreichen – wenn auch reichlich verspäteten – Abschluss des neuen START-Vertrages zwischen Russland und den USA als einen wichtigen ersten Schritt. „Mit diesem Abkommen haben die Präsidenten Obama und Medwedew die jahrelange Blockade überwunden.  Die Vision einer friedlichen Welt ohne Atomwaffen kann nur gelingen auf der Grundlage von gegenseitigem Vertrauen, Abrüstung und internationaler Zusammenarbeit. Dieser Weg muss jetzt fortgeführt werden“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claussen.

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IPPNW-Pressemitteilung 26.3.2010

Atomwaffenfreies Deutschland

Bundestagsdebatte über Abrüstung

26.03.2010 

Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den heute im Parlament verabschiedeten interfraktionellen Antrag für eine Welt ohne Atomwaffen. "Dass sich eine parteiübergreifende Koalition im Deutschen Bundestag für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und eine reduzierte Rolle der Nuklearwaffen innerhalb der NATO einsetzt, ist ein bisher einmaliger parlamentarischer Vorgang", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[Informationen zum Atomwaffensperrvertrag]  [Mehr zur Nuklearwaffenkonvention]  [Papier des US-Verteidigungsministeriums]

Pressemitteilung vom 23.3.2010

Radeln gegen Atomwaffen

Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei" startet in heiße Phase

23.03.2010 

Unter dem Motto „unsere zukunft – atomwaffenfrei. next stop New York 2010“ finden seit gestern Radtouren in und zu mehreren Dutzend Städten in Deutschland statt, die sich der weltweiten Bürgermeisterbewegung Mayors for Peace angeschlossen haben. Damit beginnt die heiße Phase der Kampagne „unsere zukunft atomwaffenfrei“, mit der über 50 Organisationen fordern, den im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland umzusetzen.

lesen ...[Kampagne]  [Liste aller Radtouren]  [Mayors for Peace]

Die Welt ohne Atomwaffen

Essener Erklärung verabschiedet

Reinhard Pass, Oberbürgermeister von Essen, ist Bürgermeister für den Frieden21.03.2010 

Mit einer ausdrucksvollen Matinee der "KünstlerInnen für den Frieden" beendeten rund 1.000 Teilnehmer/innen die "Friedenskultur.2010". 40 Jahre nach dem 1970 geschlossenen Atomwaffensperrvertrag fordern sie "die vollständige Abschaffung aller Atomwaffen". Der Kongress "Friedenskultur.2010" appelliert an die Bundestagsabgeordneten, sich für eine Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands einzusetzen.

lesen ...[Bildergalerie]  [Kongress-Homepage]

IPPNW-Pressekonferenz vom 19.3.2010

Alternativer Friedensnobelpreisträger fordert Atomwaffenkonvention

Nein zu Atomwaffen in der neuen NATO-Strategie

19.03.2010 

Die Bundesregierung muss ihre Abrüstungsinitiativen verstärken, um die Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages im Mai in New York zum Erfolg zu führen. Das haben heute in Berlin die Ärzteorganisation IPPNW und der alternative Friedensnobelpreisträger Alyn Ware gefordert. „Wir begrüßen, dass Außenminister Guido Westerwelle sich für den Abzug der verbliebenen US-Atomwaffen aus Deutschland einsetzt. Beim NATO-Gipfel in Talinn Mitte April muss er nun auch die nukleare Abschreckungsdoktrin in Frage stellen“, erklärte die Abrüstungsexpertin der IPPNW, Xanthe Hall.

lesen ...[Zur Pressemappe mit den Statements]

Medieninformation vom 16.3.2010

Wolfgang Thierse und Bürgermeister von Hiroshima unterstützen Friedenskongress in Essen

Kongress & Künstlermatinee

16.03.2010 

Das kommende Wochenende steht im Zeichen des Friedens. Vom 19. bis 21. März finden in der Kulturhauptstadt Essen der Kongress und die Matinee "Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei" statt. Die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) sind Mit-Initiatoren der Veranstaltung. Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, ist Schirmherr von "Friedenskultur.2010".

lesen ...[Kongress-Homepage]  [Medieninformation als pdf]

Now We Can - Nun können wir loslegen

Eine globale Agenda für die Kampagne zur Abschaffung aller Atomwaffen

12.03.2010 

Die Chancen, Atomwaffen ein für allemal aus der Welt zu schaffen, standen schon lange nicht mehr so gut wie heute. Doch wie lange dieses Zeitfenster anhält, ist schwer vorauszusagen – handeln wir jetzt, damit nukleare Abrüstung endlich Wirklichkeit wird!

[Das globale Agenda: Februar bis Juni 2010 herunterladen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 12. März 2010

Deutschland soll Atomwaffenkonvention fordern

Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag

12.03.2010 

VertreterInnen der "Middle Powers Initiative" (MPI), ein Zusammenschluss von acht internationalen Nichtregierungs-Organisationen, haben gestern in Seoul sogenannte "Mittelmacht"-Staaten aufgerufen, sich bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags im Mai in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einzusetzen. Dazu erklärt Xanthe Hall, IPPNW-Abrüstungsexpertin und Vorstandsmitglied in der MPI: "Wir fordern die Bundesregierung auf, einen mutigen Schritt in Richtung atomwaffenfreie Welt zu gehen und die Konvention zu unterstützen. Guido Westerwelle darf es nicht bei seiner Forderung nach einem atomwaffenfreien Deutschland belassen. Er muss an einer atomwaffenfreien Welt mitarbeiten."

lesen ...[Weitere Informationen zu MPI]  [Mehr zur Atomwaffenkonvention]

IPPNW-Presseinformation vom 5.3.2010

Höchste Zeit für die Abschaffung aller Atomwaffen

40 Jahre Atomwaffensperrvertrag

05.03.2010 

Heute vor 40 Jahren trat der Nukleare Nichtverbreitungsvertrag (NVV - englisch: Non-Proliferation Treaty, NPT) in Kraft. Der Vertrag, der von 189 Staaten unterzeichnet wurde, verbietet die Weitergabe bzw. das Erwerben von Atomwaffen. "40 Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages ist die Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen größer geworden und das Abrüstungsversprechen bleibt weitgehend unerfüllt", kritisiert die Atomwaffenexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Immer noch existieren weltweit 23.000 Atomwaffen. Die Gefahr eines unbeabsichtigten Atomkriegs durch Fehlalarm bleibt real, weil tausende Atomwaffen immer noch in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden.

lesen ...[ICAN-Kampagne]  [Weitere Informationen zum NPT-Vertrag]  [Kongress "Friedenskultur 2010"]