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WM-Song der IPPNW

"Angela Merkel, keine Verlängerung"

Machen Sie mit!

Während der Fußball-Weltmeisterschaft und während der Sommerferien möchte die Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel die ungeliebten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke verhandeln und beschließen. Die Bevölkerung soll dann mit dem Ergebnis nach der Sommerpause konfrontiert werden. Dieses "Foulspiel" dürfen wir Angela Merkel nicht durchgehen lassen.

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW protestiert mit dem WM-Song "Angela Merkel, keine Verlängerung" gegen dieses unseriöse Vorgehen. "Es gibt kein Foulspiel, es gibt kein Nachspiel, keine Verlängerung …", heißt es dazu in dem von Henrik Paulitz, IPPNW, geschriebenen Songtext (vgl. Download pdf-Datei).

Der Song wurde von Erich Zenz und Michael Mende komponiert und realisiert. Ein Hit für alle Fußballfans und für den Sommer 2010. Klicken Sie einfach auf das obige Video und schon startet der Song [Hinweis: Der Song wird am Dienstag, den 22. Juni hier eingestellt].

Nur mit Ihrer Hilfe kann es gelingen, den WM-Song breit bekannt und dadurch Atomkanzlerin Angela Merkel einen Strich durch die Rechnung zu machen. Bitte machen Sie auch andere auf den WM-Song auf dieser Website aufmerksam:
www.ippnw.de/atomenergie

Was macht Schwarz-gelb?

Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke

Nachfolgend aktuelle Pressemitteilungen zur Atom- und Energiepolitik der neuen Bundesregierung:


Sparbeschlüsse von Union und FDP
Brennelementesteuer dürfte zu höheren Strompreisen führen

7. Juni 2010

Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke vorläufig gescheitert
IPPNW: Etappensieg für die Anti-Atombewegung

4. Juni 2010

Alt-Atomkraftwerke müssen wegen Rissen sofort vom Netz
AKW-Störfallauswertung der IPPNW

4. Juni 2010

Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke
Die Regierung agiert „mit aller Macht“ gegen die Bevölkerung

3. Juni 2010, IPPNW-Stellungnahme

Atomkonzerne verhandeln über Geld der Stromkunden
21. Januar 2010

Neuer Atomkonsens - das Spiel mit dem Feuer
Sicherheitsmängel deutscher Atomkraftwerke erlauben keine Laufzeitverlängerungen

15. Januar 2010

Zum schwarz-gelben Koalitionsvertrag
IPPNW: Eine ideologiefreie Energiepolitik sieht anders aus
26. Oktober 2009

Über 100.000 Unterstützer kündigen Proteste bei längeren AKW-Laufzeiten an
Umweltschützer präsentieren Offenen Brief zu Koalitionsverhandlungen

16. Oktober 2009

Sicherheitsrisiko schwarz-gelb
IPPNW kritisiert Laufzeitverlängerungen für vermeintlich sichere Atomkraftwerke
15. Oktober 2009

Atomaufsicht beanstandet "fehlendes Fachwissen" bei Atomkraftwerks-Personal
IPPNW: Union und FDP müssen den Pfusch in deutschen Atomkraftwerken endlich Ernst nehmen

12. Oktober 2009

Hessische Atomaufsicht muss wegen Sicherheitsmängeln Bescheid über Biblis-Stilllegung korrigieren
IPPNW: Union und FDP müssen Biblis sofort stilllegen

9. Oktober 2009

Aufkündigung des Atomausstiegs durch Schwarz-gelb ist verantwortungslos
8. Oktober 2009

Prominente Fachleute der CDU sind gegen Atomenergie und für eine dezentrale Energiewirtschaft mit erneuerbaren Energien
8. Oktober 2009

Sicherheitsrisiko Schwarz-Gelb

Wie die CDU den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke als Ausstieg inszeniert

Am 9. Mai 2010 wurde in Nordrhein-Westfalen gewählt. Schwarz-Gelb hat vermutlich die Wahl verloren. Damit ist die bequeme Abstimmungs-Mehrheit im Bundesrat dahin. Wahlkampftaktik der CDU war im Vorfeld daher, einen angeblichen "Atomausstieg" zu inszenieren, der zu nichts verpflichtet.

Lesen Sie hier den Artikel im IPPNWforum.

"Glaubst du das wirklich?"

IPPNW-Faltblatt erreicht Auflage von 2,25 Millionen Exemplaren

10.03.2010 

Am 9. März 2010 erreichte das populäre IPPNW-Faltblatt "Glaubst du das wirklich?" eine gedruckte Gesamtauflage von 2,25 Millionen Exemplaren. Damit werden mit diesem Faltblatt schon 6% aller bundesdeutschen Haushalte erreicht! Das ist eine Quote, mit der dieses Faltblatt ganz erheblich zur Meinungs- und Willensbildung in der Bevölkerung beiträgt. Neben der breiten Bevölkerung haben auch schon viele Entscheidungsträger auf allen Ebenen dieses von der IPPNW, von EUROSOLAR und vom Deutschen Naturschutzring (DNR) herausgegebene Faltblatt gelesen. Das hilft enorm bei der weiteren Durchsetzung einer solaren und dezentralen Energiewirtschaft "in Bürgerhand", weg von den Kohle- und Atomkraftwerken der Konzerne, hin zu Bürger-eigenen Solar- und Windenergieanlagen. Auch Sie können helfen, um diese Idee weiter zu verbreiten. Machen Sie mit ... 

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Fakten statt Mythen

Wie sicher sind die deutschen Atomkraftwerke?

15.01.2010 

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat angekündigt, die Laufzeiten für "sichere" Atomkraftwerke verlängern zu wollen. Das gelte nicht für "unsichere" Atomkraftwerke. Was aber sind sichere, was sind unsichere Atomkraftwerke? Kaum jemand kann diese Frage wirklich beantworten. Statements von Politikern und Lobbyisten erfolgen vielfach ohne tiefgreifende Kenntnisse. Aufsichtsbehörden und Gutachterorganisationen vermeiden es, sich gegenüber der Öffentlichkeit umfassend und differenziert zu äußern. Viele Atomkraftgegner sprechen über nichts anderes mehr als über einen möglichen Flugzeugabsturz. Jahrelange gründliche Recherchen der IPPNW können helfen, das Sicherheitsniveau der deutschen Atomkraftwerke besser zu beurteilen.

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IPPNW klagt auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B

15.01.2010 

Mit einer Klage vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel will die IPPNW die Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B durchsetzen. Es wurde schon viel erreicht.

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Aktuell

Hubschrauber-Absturz unweit des Atomkraftwerks Biblis

10.02.2010 

Am 3. Februar 2010 verunglückte ein Militärhubschrauber der US-Armee in der Nähe des Atomkraftwerks Biblis. Der Hubschrauber vom Typ "Black Hawk" stürzte bei Dunkelheit und Nebel in Südhessen in den Lampertheimer Wald - nur 12 bis 15 Kilometer vom Atomkraftwerk Biblis entfernt. Anwohner von Biblis sind besorgt und fragen sich, was geschehen wäre, wenn der Hubschrauber auf das nahe gelegene Atomkraftwerk gestürzt wäre. Der alte Atomkraftwerksblock Biblis A ist lediglich gegen den Absturz eines kleinen Sportflugzeugs ausgelegt.

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Desertec

Wüstenstrom ist nicht die Lösung

02.12.2009 

Unter der Bezeichnung "Desertec" möchten Energiekonzerne, Großbanken und Versicherungsriesen Geschäfte mit dem Konzept einer solaren Wüstenstrom-Erzeugung machen. Es geht um Milliardensubventionen, um die Absicherung der Marktmacht der groβen Energiekonzerne, um exorbitante Gewinnspannen durch weit überhöhte Strompreise und um die Möglichkeit der Begrenzung des dezentralen Ausbaus der erneuerbaren Energien "in Bürgerhand". Der Arbeitskreis Atomausstieg der IPPNW weist das Konzept in aller Schärfe zurück.

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Zwei neue Websites

Internet-Kampagne für erneuerbare Energien "in Bürgerhand"

03.12.2009 

Neben diversen Print-Medien setzt die IPPNW gemeinsam mit EUROSOLAR und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) auf eine neue Internet-Kampagne. Die Kampagnen-Website www.neue-energie-deutschland.de informiert über die Energie-Kampagne, bietet Hintergrundinformationen und organisiert die Beteiligung von tausenden Aktiven in der Umwelt-, Anti-Atom, Erneuerbare-Energien, der globalisierungskritischen und der Friedensbewegung. Neben dieser "politischen" Website publizieren IPPNW, EUROSOLAR und DNR die Homepage www.buerger-kraftwerke.de. Diese bietet vor allem praktische Hinweise für die Beteiligung an Bürger-Solaranlagen, "Friedens-Solaranlagen", Windenergieanlagen etc. Ziel der Website ist es, den dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien "in Bürgerhand" beschleunigt weiter voranzutreiben und so die breite Bevölkerung zu "Akteuren der Energiewende" zu machen.

Für den Atomausstieg und Erneuerbare Energien

Die IPPNW fordert den vollständigen Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Atomenergie. Wir halten sie aus ärztlicher Sicht für nicht verantwortbar wegen der Gefahr eines erneuten Super-GAUs, des weltweit ungelösten Atommüllproblems und des Risikos der Weiterverbreitung von Atomtechnologie (Proliferationsgefahr). Anstelle von Großkraftwerken in der Hand großer Energiekonzerne fordert die IPPNW eine Energieversorgung in Bürgerhand auf der Basis von 100% erneuerbarer Energie. 



"Wenn wir Ärzte einen Kunstfehler machen, dann droht ein Mensch zu sterben. Wenn Flugzeugpiloten Fehler machen, dann können hunderte Menschen sterben. Wenn die Bedienungsmannschaft in einem Kernkraftwerk Fehler macht, dann steht das Leben von Hunderttausenden von Menschen auf dem Spiel." (Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der Ärzteorganisation IPPNW)

Sofort volle Haftpflichtversicherung für die deutschen Atomkraftwerke

Kampagne der IPPNW

26.04.2000 

Die deutschen Atomkraftwerke sind extrem unterversichert. Der Gesetzgeber verlangt für den Fall einer Katastrophe in einem Atomkraftwerk lediglich eine Schadensdeckung, die weniger als 0,1% der möglichen Sach- und Vermögensschäden abdeckt. Die Bevölkerung trägt daher neben dem gesundheitlichen Risiko auch das volle wirtschaftliche Risiko für alle Folgeschäden selbst. Mit einer Unterschriftenaktion fordern IPPNW, BUND und Neue Richtervereinigung daher unverzüglich als Risikovorsorge für den Betrieb von Atomkraftwerken eine Betriebshaftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckung für alle Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden. Die Aktion wird von vier ehemaligen Bundesministern, zahlreichen Prominenten, Professoren und Unternehmen unterstützt.

[Unterschriftenliste zum Downloaden]  [www.atomhaftpflicht.de]

Bundesumweltministerium: Deutsche Atomkraftwerke entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen

Rechtliche Bewertung

07.01.2005 

Rechtliche Bewertung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) vom 12. August 1999 kommt zu dem Ergebnis, dass die deutschen Atomkraftwerke nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Das Ministerium attestiert allen Anlagen, also auch den neuesten deutschen Kernkraftwerken, dass sie nicht dem aktuellen "Stand von Wissenschaft und Technik" genügen und dass es zu einem schweren Kernschmelzunfall kommen kann. Aus den Bewertungen folgt, dass die deutschen Atomkraftwerke auf der Basis des geltenden Atomgesetzes stillgelegt werden müssen.

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Folgenschwerer Traumstart von Siemens

Digitale Leittechnik

22.07.2005 

Im Jahr 1998 hat Siemens im Atomkraftwerk Neckarwestheim-1 die Kraftwerkssteuerung in sicherheitsrelevanten Bereichen auf digitale Leittechnik umgerüstet. Am 10. Mai 2000 war diese digitale Leittechnik dafür verantwortlich, dass mit der Reaktorschnellabschaltung das zentrale Sicherheitssystem des Reaktors blockiert war. Obwohl die neue Technik noch in den Kinderschuhen steckt, wird überall auf sie umgerüstet. Fachleute des TÜV Süd und die Reaktorsicherheitskommission sehen offenbar gravierende Sicherheitsrisiken.

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Zur Diskussion

Die Legende von den sichersten Atomkraftwerken der Welt

18.03.2004 

"Auch in deutschen Atomkraftwerken kann zwar ein schwerer Kernschmelzunfall nicht ausgeschlossen werden, doch kein Zweifel: zumindest haben wir die sichersten Atomkraftwerke der Welt." Diese Meinung ist nicht nur bei den Befürwortern, sondern auch bei Gegnern der Atomenergie in Deutschland weit verbreitet. Die OECD hat bereits 1997 einen internationalen Vergleich veröffentlicht, der diese Auffassung ins Wanken bringt.

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Atomkraftwerks-Service: 40 Prozent Hilfskräfte, 10-Stunden-Schichten und die Verringerung von Prüfungen

07.01.2000 

Die im Bereich Herstellung und Wartung von Atomkraftwerken tätige Siemens AG bzw. die Beteiligungsgesellscahft Framatome ANP setzt bei der Wartung der deutschen Atomkraftwerke bis zu 40% "Hilfskräfte" ein. Die Arbeiter werden oft in 10-Stunden-Schichten in den Strahlenbereichen eingesetzt. Der zunehmende Kostendruck aufgrund der Teil-Liberalisierung der Strommärkte führen obendrein dazu, dass Wartungsarbeiten, Prüfungen und Revisionszeiten reduziert werden.

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Die Privilegien der Atomindustrie

Hoch subventioniert

Das Ausmaß der finanzwirksamen Privilegien der Atomindustrie ist wenig bekannt. Der Atomstrom kommt der Bevölkerung doppelt teuer zu stehen. Als Stromkunden zahlen wir den Preis für den völlig überteuerten Bezug des Atomstroms - der Strompreis liegt weit über den Kosten. Als Steuerzahler kommen wir für die zahllosen Privilegien auf, die die Atomindustrie genießt.

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Der Europäische Druckwasser-Reaktor wird massiv subventioniert

Privilegien für Siemens

EPR Finnland18.09.2005 

Auch 60 Jahre nach Beginn der kommerziellen Atomenergie-Nutzung hält die Atomwirtschaft beim Staat die Hand auf, wenn es darum geht, ein neues Atomkraftwerk zu bauen. Der neue "Europäische Druckwasser-Reaktor" (EPR), dessen Prototyp von Siemens/Framatome derzeit in Finnland errichtet wird, wird massiv subventioniert.

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Rückstellungen der Atomindustrie sind rechtswidrig

Subventionen

14.08.2005 

Unter Berufung auf Urteile des Bundesfinanzhofes wies Eurosolar-Präsident Hermann Scheer gegenüber dem "Tagesspiegel" darauf hin, dass die milliardenschweren Rückstellungen der Atomindustrie für die nukleare Entsorgung nicht legal sind. Eine Klage beim Bundesfinanzhof würde laut Scheer dazu führen, dass "die Subvention der Atomkraft über das Steuerrecht ein Ende findet".

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Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl

24.04.2009 Die Katastrophe von Tschernobyl hat die Welt verändert. Millionen Menschen wurden über Nacht zu Opfern. Eine von der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz am 6. April 2006 veröffentlichte Studie belegt das katastrophale Ausmaß des Reaktorunfalls in Tschernobyl vor 20 Jahren. Die Metaanalyse mit dem Titel "Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl - 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe" stützt sich auf zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, Einschätzungen von Fachleuten und offizielle Angaben von Behörden.

Lesen Sie mehr auf der Tschernobylfolgen-Seite.

IPPNW-Presseinformation vom 21. Dezember 2006

Was geschah am 12.9.1986?

Dokumentation zu den Elbmarschleukämien

21.12.2006 

Risikogebiet Elbmarsch. Seit Ende der 80er Jahre erkranken dort statistisch gesehen mehr Kinder an Leukämie als irgendwo sonst auf der Welt. Von offizieller Seite gibt es dazu keine Erklärung. Am Nordufer der Elbe stehen in Sichtweite das KKW Krümmel und das Kernforschungszentrum GKSS. Die Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch e.V., die Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. und die IPPNW haben nun eine Dokumentation veröffentlicht: Eine Kette von Indizien weist auf ein radioaktives Ereignis am 12. September 1986 hin.

lesen ...[Elbmarsch-Dokumentation]

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

13.01.2010 

Im Dezember 2007 sorgte das Ergebnis einer Studie des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz bundesweit für Schlagzeilen: Je näher ein Kind an einem Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es an Krebs oder Leukämie erkrankt. Die so genannte KiKK-Studie ist die aufwändigste und exakteste Studie, die zum Thema Krebserkrankungen um Atomkraftwerks weltweit durchgeführt wurde. Auf den Weg gebracht wurde sie maßgeblich von Reinhold Thiel, niedergelassener Arzt und Mitglied der IPPNW. 

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Krebsrisiko für Atomkraftwerks-Arbeiter

17.09.2005 

Schon durch eine nur geringe kumulative Strahlenexposition erhöht sich das Risiko, an einem Krebsleiden zu sterben, um zehn Prozent. Dies berichtet ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Elisabeth Cardis von der International Agency for Research on Cancer, Lyon, Frankreich, im "British Medical Journal". Um das Risiko zu bestimmen, initiierten die Autoren eine umfangreiche Studie mit mehr als 400.000 Arbeitern aus 15 Staaten.

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Katastrophenschutz

22.01.2009 

Was ist, wenn es mitten in Deutschland zum Super-GAU kommt? Deutschland ist katastrophal schlecht auf eine mögliche Atomkatastrophe vorbereitet. Es wurden noch nicht einmal Jodtabletten an die Bevölkerung vorverteilt. Und im Katastrophenfall sieht sich die Bevölkerung mit widersprüchlichen Empfehlungen konfrontiert.

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Das peinliche Klimagerede einer profitgierigen Atomindustrie

04.12.2009 

Längst widerlegt und doch beständig aufgewärmt: Die vorgeschobene billige Behauptung der Atomindustrie, Atomkraftwerke hätte etwas mit dem politischen Ziel zu tun, den CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren.

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Internationale Plakatkampagne

Fakten zur Atomenergie und zu Erneuerbaren Energien in 30 Sprachen

Gemeinsam mit EUROSOLAR betreibt die IPPNW eine internationale Plakatkampagne "Fakten zur Atomenergie". Auf der Website www.facts-on-nuclear-energy.info werden mit acht Plakatmotiven Fakten und Argumente gegen die Nutzung der Atomenergie und für die Energiewende angeboten. Die Plakate werden weltweit in 30 Sprachen verbreitet. Sie kommen in allen Ländern, die Atomkraftwerke betreiben bzw. die neue Atomkraftwerke planen zum Einsatz.

Die Forderungen der IPPNW

Die weitere Nutzung der Atomenergie ist nach Auffassung der IPPNW nicht verantwortbar. Wir fordern daher:
1. die umgehende Stilllegung der Atomkraftwerke und der sonstigen Atomanlagen.
2. den Verzicht auf den Bau neuer Atomkraftwerke und atomarer Zwischenlager.
3. den Verzicht auf die politische Unterstützung von Atomexporten in andere Länder.
4. einen umfassenden Schutz vor der Inkorporation radioaktiver Isotope und entsprechende Änderung der Strahlenschutzverordnung.
5. Unabhängige Untersuchungen über die Folgen sowie wirksame Hilfe für die Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl, für die leukämiekranken Kinder in der Elbmarsch und für die krebskranken Kinder in der Umgebung der deutschen Atomkraftwerke.

Lesen Sie auch

WM-Song als Download

So könnt Ihr den WM-Song der IPPNW downloaden:
1. rechter Mausklick auf den Link "Song downloaden"
2. "Ziel speichern unter..."

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Video: Biblis angeklagt

Broschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank"


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Anzeige in der SZ zum Tschernobyl-Tag 2009


Hier können Sie die IPPNW-Anzeige, erschienen in der Süddeutschen Zeitung vom 25./26.4.2009 downloaden.