
Ansprechpartner
Henrik Paulitz
Referent für den Atomausstieg und die Energiewende
IPPNW Energie-Büro Brüssel
Tel. +32-2-230 75 77
Email: paulitz[at]ippnw.de
Sie sind hier: www.ippnw.de | Atomenergie
Was macht Schwarz-gelb?

Nachfolgend aktuelle Pressemitteilungen zur Atom- und Energiepolitik der neuen Bundesregierung:
Atomkonzerne verhandeln über Geld der Stromkunden
21. Januar 2010
Zum schwarz-gelben Koalitionsvertrag
IPPNW: Eine ideologiefreie Energiepolitik sieht anders aus
26. Okt. 2009
Sicherheitsrisiko schwarz-gelb
IPPNW kritisiert Laufzeitverlängerungen für vermeintlich sichere Atomkraftwerke
15. Okt. 2009
Aufkündigung des Atomausstiegs durch Schwarz-gelb ist verantwortungslos
8. Okt. 2009
Für den Atomausstieg und Erneuerbare Energien
Die IPPNW fordert den vollständigen Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Atomenergie. Wir halten sie aus ärztlicher Sicht für nicht verantwortbar wegen der Gefahr eines erneuten Super-GAUs, des weltweit ungelösten Atommüllproblems und des Risikos der Weiterverbreitung von Atomtechnologie (Proliferationsgefahr). Anstelle von Großkraftwerken in der Hand großer Energiekonzerne fordert die IPPNW eine Energieversorgung in Bürgerhand auf der Basis von 100% erneuerbarer Energie.

"Wenn wir Ärzte einen Kunstfehler machen, dann droht ein Mensch zu sterben. Wenn Flugzeugpiloten Fehler machen, dann können hunderte Menschen sterben. Wenn die Bedienungsmannschaft in einem Kernkraftwerk Fehler macht, dann steht das Leben von Hunderttausenden von Menschen auf dem Spiel." (Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der Ärzteorganisation IPPNW)
Sofort volle Haftpflichtversicherung für die deutschen Atomkraftwerke
Kampagne der IPPNW
26.04.2000 Die deutschen Atomkraftwerke sind extrem unterversichert. Der Gesetzgeber verlangt für den Fall einer Katastrophe in einem Atomkraftwerk lediglich eine Schadensdeckung, die weniger als 0,1% der möglichen Sach- und Vermögensschäden abdeckt. Die Bevölkerung trägt daher neben dem gesundheitlichen Risiko auch das volle wirtschaftliche Risiko für alle Folgeschäden selbst. Mit einer Unterschriftenaktion fordern IPPNW, BUND und Neue Richtervereinigung daher unverzüglich als Risikovorsorge für den Betrieb von Atomkraftwerken eine Betriebshaftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckung für alle Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden. Die Aktion wird von vier ehemaligen Bundesministern, zahlreichen Prominenten, Professoren und Unternehmen unterstützt.
Internet-Kampagne für erneuerbare Energien "in Bürgerhand"
03.12.2009 Neben diversen Print-Medien setzt die IPPNW gemeinsam mit EUROSOLAR und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) auf eine neue Internet-Kampagne. Die Kampagnen-Website www.neue-energie-deutschland.de informiert über die Energie-Kampagne, bietet Hintergrundinformationen und organisiert die Beteiligung von tausenden Aktiven in der Umwelt-, Anti-Atom, Erneuerbare-Energien, der globalisierungskritischen und der Friedensbewegung. Neben dieser "politischen" Website publizieren IPPNW, EUROSOLAR und DNR die Homepage www.buerger-kraftwerke.de. Diese bietet vor allem praktische Hinweise für die Beteiligung an Bürger-Solaranlagen, "Friedens-Solaranlagen", Windenergieanlagen etc. Ziel der Website ist es, den dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien "in Bürgerhand" beschleunigt weiter voranzutreiben und so die breite Bevölkerung zu "Akteuren der Energiewende" zu machen.
Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl

24.04.2009 Die Katastrophe von Tschernobyl hat die Welt verändert. Millionen Menschen wurden über Nacht zu Opfern. Eine von der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz am 6. April 2006 veröffentlichte Studie belegt das katastrophale Ausmaß des Reaktorunfalls in Tschernobyl vor 20 Jahren. Die Metaanalyse mit dem Titel "Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl - 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe" stützt sich auf zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, Einschätzungen von Fachleuten und offizielle Angaben von Behörden.
Internationale Plakatkampagne
Fakten zur Atomenergie und zu Erneuerbaren Energien in 30 Sprachen

Gemeinsam mit EUROSOLAR betreibt die IPPNW eine internationale Plakatkampagne "Fakten zur Atomenergie". Auf der Website www.facts-on-nuclear-energy.info werden mit acht Plakatmotiven Fakten und Argumente gegen die Nutzung der Atomenergie und für die Energiewende angeboten. Die Plakate werden weltweit in 30 Sprachen verbreitet. Sie kommen in allen Ländern, die Atomkraftwerke betreiben bzw. die neue Atomkraftwerke planen zum Einsatz.
Die Forderungen der IPPNW

Die weitere Nutzung der Atomenergie ist nach Auffassung der IPPNW nicht verantwortbar. Wir fordern daher:
1. die umgehende Stilllegung der Atomkraftwerke und der sonstigen Atomanlagen.
2. den Verzicht auf den Bau neuer Atomkraftwerke und atomarer Zwischenlager.
3. den Verzicht auf die politische Unterstützung von Atomexporten in andere Länder.
4. einen umfassenden Schutz vor der Inkorporation radioaktiver Isotope und entsprechende Änderung der Strahlenschutzverordnung.
5. Unabhängige Untersuchungen über die Folgen sowie wirksame Hilfe für die Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl, für die leukämiekranken Kinder in der Elbmarsch und für die krebskranken Kinder in der Umgebung der deutschen Atomkraftwerke.
Neue Medien
Die energiepolitische Auseinandersetzung findet in vielen wichtigen Medien statt, u.a. in:
Video: Biblis angeklagt
Broschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank"

Das Heft hier downloaden. Broschüre im IPPNW-Shop bestellen.
Anzeige in der SZ zum Tschernobyl-Tag 2009

Hier können Sie die IPPNW-Anzeige, erschienen in der Süddeutschen Zeitung vom 25./26.4.2009 downloaden.
Kampagnen

Petition für einen besseren Strahlenschutz

IPPNW-Klage vor Gericht auf Stilllegung von Biblis B

















