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ATOM-Energie Newsletter Februar 2017

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch diesen Monat bietet unser Newsletter eine breite Auswahl von Themen - von den massiven Problemen der internationalen Atomwirtschaft über Störfälle in Gundremmingen, die Propaganda der Atomindustrie, gefährliche Experimente mit radioaktivem Müll in Japan bis zu einer vergessenen Atomkatastrophe in der Slowakei vor 40 Jahren. Am Ende erinnern wir in einem Nachruf an unseren kürzlich verstorbenen russischen Kollegen Alexey Yablokov. Wir hoffen, Ihnen mit diesem umfangreichen Newsletter interessante Informationen zusammengestellt zu haben und freuen uns wie immer über ihre Rückmeldungen, Fragen und Anregungen. Auch würden wir Sie bitten, unsere Arbeit durch eine Zeichnung der diesjährigen IPPNW Anzeige zu den Jahrestagen von Fukushima und Tschernobyl zu unterstützen. Vielen Dank, 

Mit freundlichen Grüßen

Henrik Paulitz und Dr. Alex Rosen

Austritt aus EURATOM - Aus für die britische Atomindustrie?

Im August 2016 berichteten wir im IPPNW Forum, dass die Entscheidung des Vereinigten Königreiches, die EU zu verlassen, möglicherweise das Ende der Atomindustrie in Großbritannien beschleunigen könnte. Eine Ankündigung der britischen Regierung von Ende Januar scheint diese Prognose nun zu bestärken.

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Störfälle und Brennelementschäden im Atomkraftwerk Gundremmingen

In dem von RWE und E.On betriebenen Siedewasserreaktor Gundremmingen kam es nach Angaben der Aufsichtsbehörden in den Jahren 2015 und 2016 wiederholt zu Brennelement-Schäden und zu einer Undichtigkeit an einem Sicherheitsventil. Diese Vorkommnisse sind äußerst besorgniserregend und geben Anlass, erneut die Frage nach der Sicherheit der Anlage aufzuwerfen. Der IPPNW liegt eine lange Liste mit brisanten Störfällen in deutschen Siedewasserreaktoren vor.

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Der postfaktische Dreiklang: "CO2-freie, bezahlbare und verlässliche Atomenergie"

„Propaganda“ klingt nicht gut. „Wir unterstützen Journalisten“, so nannte PR-Altmeister Harold Burson das „Wahrnehmungsmanagement“, das seine Firma Burson-Marsteller (BM) für Auftraggeber mit zweifelhaftem Ruf betreibt. BM gehört zu den international führenden Agenturen, die sich auf „Krisenmanagement“ spezialisiert haben - auch für die Atomindustrie...

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Strahlenmüll im Straßenbau - Umstrittene Experimente in Fukushima

Jedes Land, das ein Atomprogramm betreibt, steht irgendwann vor dem Problem, wie man mit den enormen Mengen an radioaktivem Atommüll umgehen soll, der durch ein solches Programm produziert wird. Aber kein Land hat größere Probleme als Japan seit dem mehrfachen Super-GAU von Fukushima. Durch die Entsorgung strahlender Ernteprodukte und Dekontaminationversuche wie dem Abtragen verseuchter Erdschichten oder dem Sammeln von radioaktivem Laub fällt in den betroffenen Gebieten jedes Jahr tonnenweise radioaktiver Müll an. Bislang sah es so aus, als gäbe es keine Möglichkeit, dieses Problem in den Griff zu bekommen, doch nun haben die japanischen Behörden Pläne vorgelegt, wie zumindest ein Teil des strahlenden Abfalls „entsorgt“ werden soll ...

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Verluste im Atomgeschäft - Das schleichende Ende der Atomindustrie

Vor kurzer Zeit noch kündigten japanische Firmen an, mit dem Bau von Atomkraftwerken weltweit glänzende Geschäfte machen zu wollen. Die Firma Toshiba, die wie keine andere in den letzten Jahren ins Atomgeschäft investiert hatte, gab vor, 50 Bauprojekte für Atomkraftwerke in Ländern wie Indien, China, Großbritannien oder der Türkei anzustreben. All das ist nun Makulatur, denn Toshiba steigt nach massiven Verlusten und zahlreichen Skandalen endgültig aus dem Bau von Atomkraftwerken aus.

 

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40 Jahre Kernschmelz-Unfall in der Slowakei

Von Tschernobyl und Fukushima hat fast jeder gehört. Die Teil-Kernschmelze in Harrisburg ist in der Anti-Atom-Bewegung gut bekannt. Doch wer weiß schon, dass sich vor 40 Jahren auch in der damaligen Tschechoslowakei ein Atomunfall mit teilweiser Kernschmelze ereignete?  

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Nachruf Alexey Yablokow

Am 10. Januar 2017 ist Alexey Vladimirovich Yablokov nach langer Krankheit gestorben. In der nicht russischsprachigen Welt wurde der Professor für Biologie am N.K. Koltzoff-Institut für Entwicklungsbiologie der Russischen Akademie der Wissenschaften vor allem durch seine Arbeiten zu den Folgen der Katastrophe von Tschernobyl bekannt. Ein lesenswerter Nachruf findet sich in der aktuellen Ausgabe des Strahlentelex

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